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München: Blue Air zieht Iasi-Start vor

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air plant die Nonstopverbindung zwischen Iasi und München früher als ursprünglich angekündigt aufzunehmen. Der Carrier will bereits ab 30. Oktober 2022 zwischen den beiden Städten fliegen. Zunächst sollen zwei wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag durchgeführt werden sollen, angeboten werden. Als Fluggerät sind Boeing 737-500 und -800 geplant. Mit Wirksamkeit zum 1. Dezember 2022 bis 22. Dezember 2022 sowie von 8. Jänner 2023 bis 29. Jänner 2023 will man dreimal wöchentlich fliegen. Der dritte Umlauf soll jeweils am Verkehrstag Dienstag durchgeführt werden. Außerhalb der zuvor genannten Zeiträume sind zwei Rotationen pro Woche geplant, die für die Verkehrstage Donnerstag und Sonntag geplant sind. Der rumänische Flughafen Iasi befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Grenze zur Republik Moldau. Dieser Airport wird zunehmend als Alternative für Chisinau genutzt. Die Fahrzeit zwischen dem Flughafen Iasi und der Hauptstadt der Republik Moldau beträgt etwa 2,5 Stunden. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln dauert es erheblich länger.

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Lufthansa kürzt den Winterflugplan 2022/23

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, nimmt bereits jetzt zahlreiche Verbindungen aus dem Winterflugplan 2022/23 heraus. Die Kürzungen betreffen in erster Linie den innerdeutschen und europäischen Verkehr, jedoch reduziert man auch die eine oder andere Langstrecke. Der Carrier informierte die Vertriebspartner in einem Rundschreiben über die jüngsten Anpassungen. Ans Begründung nennt Lufthansa unter anderem, dass man den „Fluggästen einen verlässlichen und planbaren Flugplan anbieten“ will. Bereits jetzt sollen betroffene Passagiere direkt bzw. über ihre Reisebüros über etwaige Streichungen informiert werden. Der Kranich-Konzern nennt keine Details wie viele Flüge man tatsächlich aus der Planung genommen hat. Es soll sich jedoch überwiegend um Verbindungen, für die es Ersatzbeförderungsmöglichkeiten gibt, handeln. Ab Frankfurt und München wird auch das Angebot auf der Langstrecke punktuell reduziert. Lufthansa musste den Sommerflugplan 2022 in mehreren Schritten aufgrund von akutem Personalmangel kürzen. Dieser betrifft sowohl den eigenen Konzern als auch Flughäfen, die man im Streckennetz hat. Die jüngsten Kürzungen sind ein Indiz dafür, dass man nicht damit rechnet, dass man den Engpass über den Winter 2022/23 in den Griff bekommen wird. Allerdings nehmen auch andere Fluggesellschaften viele Flüge aus der Planung, denn in der Branche rechnet man damit, dass aufgrund der starken Inflation, aber auch wegen möglicher neuerlicher Coronamaßnahmen, die Nachfrage stark einbrechen könnte.

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Spanien: Zehntägiger Streik bei Iberia Express steht bevor

Bei der Fluggesellschaft Iberia Express steht ein zehntägiger Streik des Kabinenpersonals bevor. Sofern zuvor keine Einigung erzielt wird soll dieser im Zeitraum von 28. August bis 6. September 2022 über die Bühne gehen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich rund 517 in Madrid beschäftigte Mitarbeiter der Iberia-Tochter beteiligen könnten. Hintergrund der Unstimmigkeit zwischen Arbeitnehmervertretern und Arbeitgeber ist, dass die Gewerkschaften der Ansicht sind, dass sich im neuen Tarifvertrag die Arbeitsbedingungen bessern müssen. Die Gewerkschaft USO kritisiert die Geschäftsführung von Iberia Express heftig und wirft dieser vor, dass geforderte Verhandlungen nicht ernst genommen werden. Aus Sicht der Arbeitnehmervertreter bestehe die einzige Möglichkeit den Druck zu erhöhen in einem Streikaufruf. Sollte der Streik tatsächlich stattfinden, würde er den Betrieb am 28., 29., 30. und 31. August sowie am 1., 2., 3., 4., 5. und 6. September 2022 beeinträchtigen. Die tatsächliche Beteiligung an den Arbeitsniederlegungen bleibt es abzuwarten, denn beim Konkurrenten Ryanair rief USO wiederholt zum Streik auf, jedoch nahmen daran nur wenige Mitarbeiter teil. In Spanien konkurrieren mehrere Gewerkschaften um die Gunst des Kabinenpersonals.

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Norse Atlantic UK hat behördlichen Abnahmeflug absolviert

Das sich im Zulassungsverfahren befindliche Luftfahrtunternehmen Norse Atlantic UK absolvierte am Donnerstag den behördlichen Abnahmeflug. Dieser wurde ab Newquay mit der Boeing 787-9 mit der Registrierung G-CKOF durchgeführt. Norse plant auf dem Flughafen London-Gatwick eine Basis zu errichten. Derzeit werden die LGW-Flüge im Rahmen der Fünften Freiheit von Oslo aus durchgeführt. Das wird sich künftig ändern, jedoch ist hierfür ein AOC des Vereinigten Königreichs notwendig. Dies hat man vor einiger Zeit bei der britischen Zivilluftfahrtbehörde beantragt. Norse Atlantic UK befindet sich im finalen Zulassungsprozess. In diesem Rahmen musste die künftige Fluggesellschaft auch einen behördlichen Abnahmeflug absolvieren. Dieser fand am 18. August 2022 statt und führte von/nach Newquay. Bereits am 29. Juli 2022 absolvierte der junge Carrier einen Testflug ab diesem Airport. Die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung durch die Zivllluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs wird für die nächsten Tage erwartet. Das erste Flugzeug von Norse Atlantic UK ist die Boeing 787-9 mit der Registrierung G-CKOF. Es handelt sich um ein 4,6 Jahre altes Flugzeug, das von AerCap geleast wird. Ursprünglich wurde dieser Dreamliner an die nicht mehr existierende Norwegian Air UK ausgeliefert.

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Kroatien: ETF Airways stockt Flotte um zwei Maschinen auf

Die kroatische Fluggesellschaft ETF Airways will im kommenden Jahr expandieren. Die Flotte soll um zwei weitere Maschinen erweitert werden. Noch macht man keine Angaben zum Typ, jedoch ist davon auszugehen, dass es sich um Boeing 737 handeln wird. ETF Airways ist auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisiert. Derzeit verfügt man über drei Boeing 737-800, die im Kundenauftrag außerhalb von Kroatien stationiert sind. Eine Maschine fliegt ab Pristina, die zweite ab Amsterdam und die dritte ab Paris. Für die beiden Neuzugänge hat man offenbar schon Auftraggeber in Aussicht. „ETF hat nicht das Ziel, eine große Linienfluggesellschaft zu werden. Unser Hauptziel ist es, die Chancen zu nutzen, die wir in den kommenden Jahren durch Charterflüge und ähnliche Vereinbarungen, vor allem auf dem EU-Markt, durch einen flexiblen und zuverlässigen Service erwarten“, so der Carrier in einer Stellungnahme. Einer breiten Öffentlichkeit wurde die kroatische Fluggesellschaft aufgrund des Kaninchen-Vorfalls in Bremen bekannt. Im Nachgang forderte das Unternehmen vom deutschen Flughafen Schadenersatz für das beschädigte Triebwerk. Auch verewigte man das Nagetier in Form eines Piktogramms, das unterhalb des Fensters des Kapitäns der betroffenen Boeing 737-800 angebracht wurde.

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Lufthansa hatte 598 Leerflüge in sechs Wochen

In den letzten Wochen führt Lufthansa verstärkt Positionierungsflüge durch. Diese werden aufgrund des Umstands, dass sich keine Passagiere an Bord befinden, umgangssprachlich auch „Geisterflüge“ genannt. Allein im Zeitraum von 1. Juni bis 18. Juli 2022 soll man 598 Leerflüge durchgeführt haben. Diese Zahl geht aus einer Anfragebeantwortung des hessischen Wirtschaftsministeriums hervor. Die Partei AfD hatte im Landtag eine entsprechende Anfrage an die Landesregierung gestellt. Lufthansa ist der Ansicht, dass die Positionierungsflüge notwendig sind, um Stabilität in den Flugplan zu bringen. Allerdings kam es wiederholt auch zu kuriosen Umständen. Beispielsweise wurden die Passagiere einer Flugverbindung von Frankfurt nach Berlin ohne jegliche Betreuung sitzen gelassen und die Maschine flog dann leer in die Hauptstadt und mit Passagieren wieder zurück an die Homebase. Die Medienstelle der Lufthansa war mit besagtem Flug zunächst ein wenig verwirrt, konnte jedoch dann für Aufklärung sorgen. Auch die italienische Konzernschwester führte beispielsweise ins österreichische Innsbruck wiederholt Leerflüge durch.

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Flusskreuzfahrten: Niedrige Pegelstände besorgen Reedereien

Anbietern von Flusskreuzfahrten bereiten die aufgrund der starken Hitze stark gesunkenen Pegelstände vieler europäischer Gewässer zunehmend Kopfzerbrechen. Frachtschiffe, die häufig wesentlich mehr Tiefgang haben, sind bereits jetzt punktuell betroffen und können beispielsweise einige Bereiche des Rheins nicht mehr passieren. Noch gibt man sich seitens der größten Anbieter von Flusskreuzfahrten zuversichtlich, dass die für die nächsten Wochen angekündigten Regenfälle das Problem von selbst aus der Welt schaffen werden. Allerdings räumt Phoenix-Reisen-Chef Benjamin Krumpen gegenüber Reise-vor-9 ein, dass die aus acht Schiffen bestehende Flotte bereits einige Routenänderungen vornehmen musste. Nicko Curises habe bislang die Fahrten, die auf dem Rhein und auf der Donau angeboten werden, weitgehend planmäßig durchführen können. Man musste zunächst nur kleinere Änderungen durchführen, jedoch in den letzten Wochen insgesamt sechs Ausfahrten komplett absagen. Hintergrund war laut dem Unternehmen jeweils, dass die Pegelstände zu niedrig waren. A-Rosa verweist unter anderem darauf, dass man in ständigem Kontakt mit den zuständigen Behörden stehen würde. Man geht davon aus, dass auch bei niedrigem Pegelstand die Kreuzfahrten durchgeführt werden können, jedoch kann man kurzfristige Änderungen der Routenführungen nicht explizit ausschließen. Bis dato habe man aber noch keine Reise absagen müssen.

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American Airlines will 20 Überschallflugzeuge kaufen

Das Oneworld-Mitglied American Airlines und Boom Supersonic haben sich grundsätzlich über den Kauf von 20 Überschallflugzeugen geeinigt. Auch eine Anzahlung in nicht genannter Höhe wurde bereits überwiesen. Diese ist nicht rückerstattbar, so dass der Entwickler frei darüber verfügen kann. Allerdings stellt American Airlines zahlreiche Bedingungen für die tatsächliche Abnahme der Überschallflugzeuge. Diese müssten gewisse Anforderungen in den Bereichen Sicherheit, Leistung und Betrieb erfüllen. Weiters bringt die Fluggesellschaft zahlreiche Sonderwünsche ein, die Boom Supersonic umsetzen muss. Vor einiger Zeit hat sich der Mitbewerber United Airlines 15 Exemplare der Neuentwicklung gesichert. Weiters hält man Optionen für 35 weitere Maschinen. American Airlines hat zusätzlich zur Bestellung 20 Kaufrechte. Wann die Overture in den aktiven Liniendienst gestellt wird ist noch offen. Der aktuelle Zeitplan des Herstellers sieht vor, dass das Roll-Out im Jahr 2025 erfolgen soll. Derzeit geht man davon aus, dass der kommerzielle Erstflug im Laufe des Jahres 2019 durchgeführt werden kann. Es ist aber noch offen, ob die Planungen eingehalten werden können. American Airlines stellt in Aussicht, dass die Überschallflugzeuge unter anderem ab Los Angeles und Miami in Richtung Hawaii und London eingesetzt werden könnten. Die Reisezeit würde sich dann auf rund drei bzw. fünf Stunden verkürzen.

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Autovermieter von E-Autos noch gar nicht begeistert

Nachhaltige Tourismusstrategien: Viele Ferienregionen investieren in ein umweltfreundliches Urlaubserlebnis. Doch in Sachen Mobilität scheint Stillstand zu herrschen. Nur in den seltensten Fällen stehen E-Autos oder Hybride als Mietwagen zur Wahl. Ladeinfrastruktur, Umschlagzeiten und Platzbedarf erschweren die Umstellung der Flotten. Der Mietwagen-Vermittler Sunny Cars zeigt auf, warum die Vermieter aktuell meist auf Benziner und Dieselfahrzeuge setzen. Weltweit steigt jedes Jahr der Anteil der Hybrid- und Elektroautos an den Neuzulassungen der Fahrzeuge. Entsprechend wächst die Auswahl an verfügbaren Modellen. Auch staatliche Anreize unterstützen Autofahrerinnen und -fahrer beim Umdenken. Die E-Wachstumskurve bei Firmen- und Privatwagen zeigt steil nach oben. Dennoch finden sich am Mietwagenmarkt kaum entsprechende Fahrzeuge. „Seit mehr als fünf Jahren beschäftigen wir uns bei Sunny Cars mit dem Thema Miet-E-Autos. Die nüchterne Erkenntnis daraus: Für die Probleme rund um eine Flottenumstellung gibt es seither nicht ansatzweise eine Lösung. Auch die Nachfrage der Urlauberinnen und Urlauber geht gegen null.“ So bringt es Kai Sannwald, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter von Sunny Cars, auf den Punkt. Ungewisse Ladeinfrastruktur Viele Reisende schrecken gerade im Ausland vor dem Laden zurück. Auf unbekannten Routen vertrauen die Fahrerinnen und Fahrer nicht auf die kürzere Reichweite bei Strombetrieb. Die Sorge keine Ladestation zu finden, dominiert. Die Kenntnisse über die Reisedestination reichen oft nicht bis hin zu Stromsäulen. Ein großer Gegensatz zum heimischen Fahren, wo Fans von E-Autos ihre definierten Ladeplätze kennen. Das führt zu einer sehr geringen Nachfrage auf Seiten der Mietwagen-Kundinnen und -kunden. Erhöhte Abgabe- und Umschlagzeit Eine weitere unbeantwortete Frage stellt sich beim Thema Rückgabe. Bislang gilt

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Juli 2022: Wien mit rund 1,4 Millionen Übernachtungen

Die Stadt Wien registrierte im Juli 2022 rund 1,4 Millionen Übernachtungen. Damit erreichte man rund 83 Prozent des Aufkommens, das man im Juli 2019 hatte. Erstmals überschritt man bei Nächtigungen von Touristen wieder die Millionengrenze. Von Jänner bis Juli 2022 wurden rund 6,4 Millionen Übernachtungen (+349% zu 2021) gezählt. Etwa 301,3 Millionen Euro an Netto-Nächtigungsumsatz (+440% zu 2021) erzielten Wiens Beherbergungsbetriebe im Zeitraum Jänner bis Juni 2022. Rund 1,4 Millionen Nächtigungen brachte der heurige Juli und damit ein rechnerisches Plus von 128% zum Vergleichsmonat des Vorjahres – das entspricht etwa 83% der Gästenächtigungen aus dem Juli 2019. 1,1 Millionen dieser Übernachtungen waren auf internationale Gäste zurückzuführen. Die Liste der aufkommensstärksten Märkte führte im Juli wieder Deutschland mit 280.000 Nächtigungen (+78% zu 2021) an. Österreich verzeichnete mit 248.000 Nächtigungen (+56% zu 2021) wieder mehr Gästenächtigungen (+6,4%) als im Juli 2019 und übertraf damit seinen bisherigen Bestwert. Zu den weiteren Top-10-Herkunftsmärkten Wiens im Juli zählen die USA (99.000, +485%), Großbritannien (50.000, +974%), Italien (48.000, +205%), Spanien (41.000, +220%), Frankreich (35.000, +119%), Israel (33.000, +95%), die Schweiz (30.000, +59%) und die Ukraine (23.000, +562%). Im bisherigen Jahresverlauf (Jänner bis Juli) verzeichnet Wien 6,4 Millionen Übernachtungen – das bedeutet im Vergleich zum selben Zeitraum 2021 einen statistischen Zuwachs von 349%. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe betrug im Juni (Daten für Juli liegen noch nicht vor) 88,4 Mio. Euro – das ist ein rechnerisches Plus von 318% im Vergleich zum Vorjahresjuni. Im Zeitraum Jänner bis Juni konnten die Betriebe 301,3 Mio. Euro erwirtschaften – um

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