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Linz: Globe Air errichtet eigenen Wartungshangar

Die oberösterreichische Bedarfsfluggesellschaft Globe Air errichtet auf einem vom Flughafen Linz-Hörsching gepachteten Grund einen neuen Wartungshangar. Die Projektverantwortlichen gehen davon aus, dass im Frühjahr 2023 mit den Bauarbeiten begonnen wird. Die Wartungsanlage wird auf einer Grundstücksfläche von 3.250 Quadratmetern entstehen und befindet sich in der Nähe des ehemaligen Charterparkplatzes 2. Weiters entsteht ein Nebengebäude, in dem sich Werkstätten, Teilelager und Verwaltungsräumlichkeiten befinden werden. Neben der Herstellung des Rollweges und des Vorfelds werden vom Flughafen Linz diverse Zuleitungen für Fernwärme, Wasser, Abwasser, Strom sowie Datenleitungen beigestellt. „Vom eigenen Wartungshangar erwarte ich mir eine Optimierung unserer Instandhaltungsprozesse und verkürzte Standzeiten der Flotte im Zuge der laufenden Wartungen. Das Ziel dieser erheblichen Investition ist auch eine Reduktion der Kostensituation, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Globe-Air-Chef Bernhard Fragner. Flughafenchef Norbert Draskovits sagte: „Mit GlobeAir verbindet uns eine jahrelange, enge Zusammenarbeit. Für uns als Linz Airport ist es eine Auszeichnung, dass sich GlobeAir dafür entschieden hat, dieses Projekt an unserem Standort zu realisieren“.

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Flottenerneuerung: Condor least 17 A321neo und zwei A320neo von ALC

Die Ferienfluggesellschaft Condor gab Ende Juli 2022 bekannt, dass man 13 Airbus A320neo und 28 A321neo einflotten wird. Nun kommunizierte die U.S.-amerikanische Air Lease Corporation, dass ein erheblicher Teil von dieser Gesellschaft geleast wird. Jene Maschinen, die Condor von ALC leasen wird, sollen ab 2024 übergeben werden. Die werksneuen Flugzeuge stammen aus bestehen Lieferslots des Lessors. Demnach wird der Ferienflieger 17 Airbus A321neo und zwei A320neo von der Air Lease Corporation leasen. Das Unternehmen ist Großkunde beim europäischen Flugzeugbauer und wartet auf die Auslieferung von über 120 Mittelstreckenjets der A320neo-Reihe. „Mit diesem bedeutenden Leasingvertrag über 19 Airbus-Flugzeuge der neuen Generation setzt ALC seine ausgezeichnete Beziehung zu Condor, einem unserer wichtigsten deutschen Airline-Kunden, fort. Die A321neo und die A320neo sind von grundlegender Bedeutung für den Flottenbetrieb von Condor und für die Aufrechterhaltung der äußerst wettbewerbsfähigen Position der Fluggesellschaft auf dem europäischen Markt“ erklärt, Steven Udvar-Házy, Executive Chairman der Air Lease Corporation. Geplant ist, dass mit der Modernisierung der Kurzstreckenflotte begonnen wird sobald die A330neo-Auslieferungen abgeschlossen sind. Die zweite Phase des Verjüngungsprozesses wird 2024 beginnen, wenn Condor neue A321neo und A320neo übernimmt, um die Boeing 757 und die älteren Jets der Airbus A320-Familie zu ersetzen. „Wir freuen uns darauf, unsere Partnerschaft mit ALC auch in Zukunft fortzusetzen. Wir sind dankbar für diese Zusammenarbeit, denn sie unterstützt Condor bei der Erreichung ihrer nächsten Meilensteine. Nach dem Austausch unserer gesamten Langstreckenflotte ist es für uns der nächste logische Schritt, auch unsere Kurz- und Mittelstreckenflotte zu modernisieren. Wir setzen konsequent auf moderne Technik, maximale Effizienz

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Schweiz verschärft Regeln für historisches Fluggerät

Im Nachgang des Absturzes der Ju-52, der sich bereits im Jahr 2018 ereignet hat, verschärft der Bundesrat die Vorschriften für historisches Fluggerät. Aufgrund einer Analyse des Bundesamts für Zivilluftfahrt wurde die Luftfahrtverordnung entsprechend geändert. Der Bundesrat hat gestützt darauf die Luftfahrverordnung angepasst: Künftig werden kommerzielle Flüge mit Personen und Gütern mit Luftfahrzeugen der Sonderkategorie «Historisch» nicht mehr zulässig sein. Nichtgewerbsmäßige Flüge sind für Vereinsmitglieder unter Einhaltung einer Karenzfrist von 30 Tagen weiterhin möglich. Außerdem gilt neu eine Beförderungsbeschränkung. Es dürfen maximal neun Personen in einem entsprechenden Flugzeug fliegen, davon höchstens sechs Passagiere. Damit werden Passagierflüge auf ein Maß begrenzt, welches in der allgemeinen, nicht gewerbsmäßigen Leichtaviatik üblich ist. Zum Schutz der Flugpassagiere muss der Pilot die Passagiere über die besondere Zulassung des entsprechenden Luftfahrzeugs informieren. Damit wird sichergestellt, dass sich Passagiere vor einem Flug entscheiden können, ob sie die damit zusammenhängenden Risiken eingehen wollen oder nicht. Die neuen Vorgaben für Flüge mit historischen Luftfahrzeugen sind mit jenen der anderen europäischen Länder vergleichbar. Sie treten am 1. Oktober 2022 in Kraft.

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Iraqi Airways sucht Wetlease-Gerät für mögliche Flüge in die EU

Die Fluggesellschaft Iraqi Airways will in die Europäische Union fliegen. Allerdings hat man das Problem, dass man auf der so genannten schwarzen Liste der EU-Kommission eingetragen ist und daher den Luftraum nicht nutzen darf. Das will man mit Hilfe von Wetlease-Flugzeugen umgehen. Derzeit ist Iraqi Airways auf der Suche nach entsprechendem Fluggerät, das man samt Personal anmieten möchte. Eine entsprechende Ausschreibung wurde vor wenigen Tagen veröffentlicht. Diese richtet sich an Betreiber, die das Recht haben uneingeschränkt Ziele in der Europäischen Union anzufliegen. Weiters will man keinen „Single-Aircraft-Operator“ und legt fest, dass die eingesetzten Maschinen nicht älter als 15 Jahre sein dürfen. Der in Bagdad ansässige Betreiber schlägt vor, dass europäische und außereuropäische Fluggesellschaften für die Flüge in Frage kommen, die von und nach Irak durchgeführt werden sollen. Iraqi Airways geht zunächst von einem Einjahresvertrag aus und rechnet mit durchschnittlich 150 Flugstunden pro Monat. In der Vergangenheit hat man beispielsweise von der slowakischen Air Explore Maschinen des Typs Boeing 737-800 angemietet.

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Nur Nürnberg und München wollen türkische Leiharbeiter einsetzen

Nur 150 Leiharbeiter aus der Türkei sollen an einigen wenigen deutschen Verkehrsflughäfen temporär eingesetzt werden. Ursprünglich war die Rede von rund 2.000 Aushilfen, die das Chaos, das an verschiedenen Airports in der Bundesrepublik herrscht, lindern sollten. Beispielsweise die Fraport AG benötigt eigenen Angaben nach keine Leiharbeiter aus der Türkei. Auch kritisierte man, dass die Versprechen, die der Anbieter gemacht habe, nicht mit der Realität übereinstimmen würden. Andere Airports, darunter beispielsweise München, werden einige wenige Aushilfen anfordern. Am größten Flughafen Bayerns sollen es 45 Leiharbeiter sein. Gegenüber der Agentur Reuters bestätigte der Arbeitgeberverband der Bodenabfertigungsdienstleister im Luftverkehr, dass insgesamt 150 türkische Leiharbeiter befristet an deutschen Airports arbeiten sollen. Diese sollen in München und Nürnberg insbesondere im Bereich Gepäckabwicklung eingesetzt werden. Der Einsatz ist seitens der Bundesregierung bis maximal 6. November 2022 genehmigt worden. Ursprünglich wollten auch die besonders stark von Personalmangel geplanten Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf zahlreiche Leiharbeiter einsetzen. Allerdings haben diese laut ABL kein Interesse mehr und haben demnach auch keine Aushilfen aus der Türkei angefordert. Die bürokratischen Vorgänge im Vorfeld hätten laut dem Arbeitgeberverband zu lange gedauert und die Sommerferien 2000 sind in Nordrhein-Westfalen schon vorbei.

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Malaysia-Airlines-Mutter bestellt 20 Airbus A330-900

Die Malaysia Aviation Group hat für ihre Tochtergesellschaft Malaysia Airlines insgesamt 20 Airbus A330-900 bestellt. Zehn Stück wird man direkt von Avolon leasen. Die übrigen Exemplare hat man beim Hersteller bestellt, jedoch gehen diese in ein Sale-and-Leaseback mit dem gleichen Lessor. „Der Erwerb der A330neo ist ein natürlicher Übergang von unserer derzeitigen A330ceo-Flotte. Die A330neo wird nicht nur die Flotte modernisieren und die Betriebseffizienz steigern, sondern auch die Umweltziele durch einen geringeren Treibstoffverbrauch pro Sitz erfüllen, wobei die Sicherheit und der Komfort der Passagiere im Mittelpunkt stehen“, so Konzernchef Izham Ismail. Die bestellten Langstreckenflugzeuge sollen ab dem dritten Quartal 2023 bis 2028 nach Kuala Lumpur ausgeliefert werden. Die Maschinen sollen mit 300 Sitzplätzen bestuhlt werden, jedoch machte die Airline noch keine konkreten Angaben darüber wie viele Plätze sich in der Economy- und der Business-Class befinden werden. Die Kabine wird jedenfalls in Zwei-Klassen-Konfiguration sein.

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Bozen: Skyalps nimmt Antwerpen und Billund auf

Skyalps, die Hausmarke des Flughafens Bozen, bietet im Winterflugplan 2022/23 mit Antwerpen und Billund zwei neue Destinationen an. Diese richten sich primär an Wintersportler, die ihren Urlaub in Südtirol verbringen wollen. Luxwing wird im Auftrag von Skyalps ab 22. Dezember 2022 drei wöchentliche Nonstopflüge zwischen Antwerpen und Bozen anbieten. Vorerst ist diese Route bis 15. April 2022 befristet. Billund wird man am 7. Jänner 2022 aufnehmen und einmal pro Woche bedienen. Derzeit ist geplant, dass das dänische Ziel bis 18. März 2023 angeboten wird. Der Deutschland-Verkehr soll ebenfalls gestärkt werden. Per 12. November 2022 wird Skyalps die Ziele Berlin-Brandenburg und Hamburg häufiger anfliegen. Beide Städte werden künftig viermal pro Woche bedient. Gegenüber dem aktuellen Stand der Dinge bedeutet dies eine Aufstockung um je einen wöchentlichen Umlauf.

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Flugunregelmäßigkeiten haben das Tui-Quartalsergebnis vermasselt

Dem Reisekonzern Tui sind die Unregelmäßigkeiten im Flugbetrieb im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, das am 30. Juni 2022 endete, teuer zu stehen gekommen. Der Konzern verlor allein dadurch rund 75 Millionen Euro. Dies führte auch dazu, dass man anstatt dem ersten Quartalsgewinn seit dem Beginn der Corona-Pandemie einen Verlust in der Höhe von 27 Millionen Euro verkünden musste. Hätte man die erheblichen Flugunregelmäßigkeiten nicht gehabt, wäre die Tui Group wieder in den schwarzen Zahlen gewesen. Besonders im Mai und Juni 2022 hatte man gruppenweit mit besonders vielen Flugausfällen zu kämpfen. Der Löwenanteil der Ausfälle und Verspätungen ist im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf diese beiden Monate entfallen. Man hatte etwa 4,8 Millionen Fluggäste, wobei davon rund 192.000 Reisende von Verspätungen von mehr als drei Stunden betroffen waren. Der Anteil der ausgefallen Flüge wurde seitens der Tui Group mit 200 im Mai und Juni 2022 beziffert. In der offiziellen Kommunikation klammert man – ähnlich wie andere Fluggesellschaften – aus wie viele Reisende tatsächlich betroffen waren. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Tui Group nach außen hin kommuniziert, dass man im Mai und Juni 2022 „weniger als ein Prozent der Flüge“ habe streichen müssen. Bei den Verspätungen ist die Rede von weniger als vier Prozent, die mehr als drei Stunden hinter dem Zeitplan waren. Viele Ausfälle und Verspätungen verursachen der Firmengruppe erhebliche Mehrkosten. Fluggäste können – je nach Flugdauer – Entschädigungen zwischen 250 und 600 Euro einfordern. Gegebenenfalls fallen Kosten für Unterkünfte, Verpflegung, Ersatzbeförderungen und Taxi- bzw. Transferfahrten

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Swiss: Gewerkschaften laufen gegen Air-Baltic-Wetlease Sturm

Mehrere Gewerkschaften sind mit der Entscheidung der Swiss-Geschäftsführung, dass man mehrere Airbus A220-300 von Air Baltic ins Wetlease nehmen wird, so ganz und gar nicht glücklich. Die Arbeitnehmervertreter werfen der Lufthansa-Tochter Lohndumping vor und verweisen darauf, dass die Air-Baltic-Crews deutlich weniger verdienen würden. Kapers, Aeropers, VPOD, SEV GATA und der Kaufmännische Verband haben einen Protestbrief an den Vorstand von Swiss geschrieben. Darin zeigt man umfangreich Bedenken auf und vertritt die Ansicht, dass der Wetlease-Einsatz auch zur Einsparung von Kosten diene. Demnach würden Air-Baltic-Flugbegleiter zwischen 900 und 1.500 Euro pro Monat verdienen. Bei Swiss würde der Mindestlohn für das Kabinenpersonal bei 3.400 Franken liegen. Auch machen die Gewerkschaften der Geschäftsführung der schweizerischen Lufthansa-Tochter schwere Vorwürfe. So habe diese die Personalplanung regelrecht verkorkst und viel zu spät auf die gestiegene Nachfrage bei gleichzeitig zu wenigen Mitarbeitern reagiert. Während der Corona-Pandemie baute Swiss viele Beschäftigte ab. Im Zuge einer Impfpflicht trennte man sich abermals von zahlreichen Beschäftigten, die sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen wollten. Die Arbeitnehmervertreter fühlen sich von der Swiss-Geschäftsleitung regelrecht übergangen, denn während zahlreicher Sozialpartnergespräche wäre nie von einer Wetlease-Kooperation mit Air Baltic die Rede gewesen. Befürchtet wird, dass in Zukunft weitere Arbeitsplätze ins „billigere Ausland“ ausgelagert werden könnten. Gefordert wird, dass Swiss die Zusammenarbeit mit Air Baltic noch vor dem ersten Flug abblasen soll und künftig nur mit Fluggesellschaften, die auf mit Swiss vergleichbarem Niveau bezahlen, Wetlease-Verträge abschließen soll. Man ist der Ansicht, dass diese Vereinbarung die bisherige Sozialpartnerschaft unterwandern würde. Die betroffene Fluggesellschaft will die Vorwürfe der Arbeitnehmervertreter

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Gewerkschaften erhöhen Druck auf Eurowings Discover

Unter anderem die Gewerkschaften UFO und Vereinigung Cockpit erhöhen den Druck auf das Management der Fluggesellschaft Eurowings Discover. Da sich aus Sicht der Arbeitnehmervertreter die Geschäftsleitung gegen Tarifverhandlungen stemmen soll, kann man sich vorstellen dass es zu Streiks kommen könnte. Die Ferienfluggesellschaft ging ohne Tarifverträge an den Start. Laut Gewerkschaften sollen die Monatslöhne unter jenen anderer deutscher Lufthansa-Konzernmitglieder liegen. Vor rund einem halben Jahr forderte UFO, die auf das Kabinenpersonal spezialisiert ist, die Geschäftsführung zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag auf. Bislang ist jedoch nichts vorangegangen. Seitens Eurowings Discover hält man Vereinbarungen mit Gewerkschaften für nicht notwendig. Dem Arbeitgeber wäre nicht bekannt, dass es in der Belegschaft den Wunsch gäbe, dass sich „Dritte“ in die Gestaltung der Verträge einmischen. Man verweist auf eine „konstruktive Zusammenarbeit zwischen Arbeitnehmern und der Geschäftsführung“. Die Gewerkschaft UFO erklärt unter anderem, dass man seit der ersten Aufforderung keinen einzigen Terminvorschlag für Gespräche mit Firmenchef Wolfgang Raebiger erhalten habe. Dies fasse man als ein klares „Nein“ auf. Noch hat UFO nicht endgültig über das weitere Vorgehen entschieden, jedoch schließt man Streiks nicht mehr kategorisch aus. Es ist anzunehmen, dass in den nächsten Wochen entsprechende Abstimmungen unter den bei Eurowings Discover arbeitenden Mitgliedern eingeleitet werden könnten. Ein vergleichbares Bild zeigt sich auch bei den Piloten. Allerdings verhält sich die Vereinigung Cockpit noch wesentlich zurückhaltender. Bei der Konzernschwester Eurowings wurde eine Urabstimmung über mögliche Streikmaßnahmen eingeleitet. Auch der VC ist der Umstand, dass es bei Eurowings Discover keine Tarifverträge gibt, ein Dorn im Auge.

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