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Berlin: Norse Atlantic Airways kündigt Fort Lauderdale an

Die Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways führt am Mittwoch den Erstflug ab Berlin-Brandenburg durch. Gleichzeitig kündigt der Carrier mit Fort Lauderdale ein weiteres Ziel, das ab dem deutschen Hauptstadtflughafen aufgenommen werden soll, an. Norse Atlantic Airways wird Berlin zunächst mit New York JFK und Los Angeles verbinden. Beide Erstflüge finden diese Woche statt. Am 7. Dezember 2022 darf die Flughafengeschäftsleitung neuerlich zu einer Premierenflugfeier antreten, denn der Carrier beabsichtigt ab diesem Tag dreimal wöchentlich nach Fort Lauderdale zu fliegen. Derzeit ist geplant, dass die Langstreckenverbindung an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag bedient werden soll. Die Maschinen des Typs Boeing 787 heben in Berlin um 16 Uhr 25 Lokalzeit ab und erreichen Fort Lauderdale um 21 Uhr 00 Lokalzeit. Die Rückflüge heben jeweils um 23 Uhr 00 ab und erreichen die deutsche Bundeshauptstadt am Folgetag um 14 Uhr 40.

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Heathrow verlängert „Passagier-Deckel“ bis Ende Oktober 2022

Der größte Flughafen des Vereinigten Königreichs, London-Heathrow, verlängert den vor einigen Wochen eingeführten täglichen Deckel für abfliegende Passagiere bis Ende Oktober 2022. Aufgrund von akutem Personalmangel beim Airport und vor Ort tätigen Dienstleistern entschied sich die Heathrow-Geschäftsleitung die Anzahl der Passagiere, die täglich diesen Flughafen nutzen dürfen, zu limitieren. Ursprünglich war die Maßnahme bis 11. September 2022 befristet, wurde jedoch rasch bis Ende September 2022 verlängert. Da es derzeit keine Aussicht auf kurzfristige Besserung gibt, verlängert man den „Deckel“ bis Ende Oktober 2022. Allerdings behält man sich gleichzeitig vor, dass dieser vorzeitig aufgehoben werden könnte. Homebase-Carrier British Airways hat bis Oktober 2022 rund 10.300 Flüge aus der Planung genommen und den Verkauf von Flugscheinen eingeschränkt.

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Russland: Tragfläche einer An-24 bei Landeunfall abgeknickt

Am Mittwochvormittag erlitt die von Angara Airlines betriebene Antonow An-24 mit der Registrierung RA-47848 auf dem russischen Flughafen Ust-Kut einen Landeunfall. Die Maschine touchierte die Start- und Landebahn mit der linken Tragfläche, die dadurch teilweise abgeknickt ist. Das Turbopropflugzeug befand sich unter der Flugnummer 2G8275 auf dem Weg von Irkutsk nach Ust-Kut. Der Flug ist offiziellen Angaben nach problemlos verlaufen. Während dem Landevorgang sollen starke Seitenwinde geherrscht haben. Dies habe ersten Erkenntnissen nach dazu geführt, dass die linke Tragfläche die Oberfläche der Runway touchiert hat. An Bord der in die Jahre gekommen An-24 befanden sich laut einer offiziellen Erklärung 44 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder. Diese konnten die Maschine verlassen. Da das Flugzeug erheblichen Sachschaden aufweist ist es fraglich, ob sich eine Reparatur angesichts des hohen Alters rechnet. Derzeit laufen entsprechende Ermittlungen der örtlichen Flugunfalluntersuchungsstelle.

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IFM-Angebot an Aktionäre: FWAG-Vorstand rät von Annahme ab

Der Vorstand der Flughafen Wien AG spricht sich gegen das Aktienkaufangebot der Airports Group Europe S.à r.l, einer indirekten Tochter von IFM Global Infrastructure Fund. Die Manager sind der Ansicht, dass der Preis, der pro Anteilsschein angeboten wird, zu niedrig ist. Über die genannte Tochter hält IFM derzeit 40 Prozent plus neun Aktien an der Flughafen Wien AG. Am 11. August 2022 gab man ein Pflichtangebot heraus, denn man will die Beteiligung auf bis zu 50 Prozent minus einer Aktie aufstocken. Dies löste aus, dass der Vorstand des größten österreichischen Airports eine vom Gesetzgeber geforderte Stellungnahme herausgeben muss. Dazu bediente sich das Management einem Gutachter. Anschließend erfolgte eine Prüfung durch den Aufsichtsrat. Das Kontrollgremium hat sich der Stellungnahme des Vorstands vollinhaltlich angeschlossen. Die Führung der Flughafen Wien AG rät den Aktionären das Angebot von IFM nicht anzunehmen. „Nach gewissenhafter Abwägung der zahlreichen Pro- und Kontra-Argumente empfiehlt der Vorstand den Aktionären, das Kaufangebot nicht anzunehmen. Das Kaufangebot stellt zwar grundsätzlich einen Vertrauensbeweis in die Performance der FWAG dar, aber in seiner Stellungnahme begründet der Vorstand umfassend, warum der angebotene Kaufpreis von 33 Euro pro Aktie angesichts der erwartbaren weiteren positiven Entwicklung des aktuell völlig entschuldeten und gut performenden Unternehmens als zu gering eingeschätzt wird. Weiters sieht der Vorstand die Gefahr, dass bei Annahme des Angebots die Liquidität und damit die Handelbarkeit der Aktie weiter eingeschränkt werden, was schließlich zu einem von Vorstand und Aufsichtsrat unerwünschten Abgang (Delisting) der FWAG-Aktie von der Börse führen könnte“, so der Vorstand der Flughafen Wien AG

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Regierung will Air Malta dichtmachen und mit Malta MedAir durchstarten

Die maltesische Regierung prüft derzeit die Auflösung der staatlichen Fluggesellschaft Air Malta. Hintergrund ist, dass die Lohnkosten als zu teuer gelten, um mit der Konkurrenz aus dem Lowcost-Segment mithalten zu können. Marktführer am Flughafen Luqa ist seit einiger Zeit die Ryanair Group. Dies geschieht auch vor dem Hintergrund von Zweifeln in der Regierung, dass die Europäische Kommission Maltas Antrag auf ein staatlich finanziertes Corona-Rettungspaket in Höhe von 290 Millionen Euro für Air Malta genehmigen wird. Der Notfallplan würde in Kraft treten, falls Brüssel die staatliche Hilfe nicht genehmigt, was die Entlassung der gesamten Air Malta-Belegschaft zur Folge hätte. Für alle Mitarbeiter, die von der neuen staatlichen Fluggesellschaft wieder eingestellt werden, würden neue Verträge auf der Grundlage der aktuellen Marktbedingungen ausgearbeitet werden. Nach dem Vorbild von Alitalia/Ita Airways will man in diesem Szenario erreichen, dass die bestehende Konzernschwester Malta MedAir die Rolle der heutigen Air Malta übernimmt. Diese ist derzeit überwiegend im ACMI- und Chartereinsatz. Derzeit verfügt man über drei Airbus A320 und wartet auf die Auslieferung von fabrikneuen A320neo. Auch hat man in Gatwick und Heathrow Slots von Air Malta übernommen. Lokale Medien berichten, dass nicht alle Routen von Malta MedAir übernommen werden sollen. Betroffene Passagiere sollen Erstattungen oder aber Tickets für die Nachfolge-Airline erhalten. Air Malta hat zumindest seit dem Jahr 2005 erhebliche Verluste angehäuft. Man wollte sich zuletzt von rund 600 Mitarbeitern trennen, die neue Jobs in Behörden bekommen sollten, jedoch ist das Projekt ins Stocken geraten, weil deren Bezüge über jenen, die die Beamten bekommen, liegen würden.

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Finanzzahlen: Flughafen Stuttgart weiterhin in der Verlustzone

Unter den größeren deutschen Flughäfen erholt sich Stuttgart-Echterdingen besonders langsam. Der Airport hat die überwiegende Mehrheit des Lowcost-Verkehrs verloren, denn beispielsweise die Ryanair Group und Easyjet steuern die Hauptstadt von Baden-Württemberg nicht mehr an. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres schrieb der Flughafen Stuttgart einen Verlust in der Höhe von 8,8 Millionen Euro. Der Umsatz lag bei 91 Millionen Euro und war damit deutlich niedriger als vor der Coronapandemie. Die genannten Zahlen stammen aus einer Beantwortung einer Anfrage im Landtag und wurden von der Betreibergesellschaft bestätigt. Immerhin konnte Stuttgart-Echterdingen den Verlust reduzieren, denn im Vorjahr lag der Fehlbetrag bei rund 25 Millionen Euro. Im ersten Coronajahr (2020) schrieb man gar rote Zahlen im Ausmaß von 100 Millionen Euro. Überraschend kommt der Fehlbetrag in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres so ganz und gar nicht, denn die Geschäftsleitung teilte bereits im April 2022 mit, dass man der aktuellen Prognose nach das Gesamtjahr 2022 mit Verlusten in zweistelliger Millionenhöhe abschließen wird. Stuttgart hatte im ersten Halbjahr 2022 rund 2,8 Millionen Fluggäste. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man die Anzahl der Passagiere mehr als Verdreifachen. Allerdings lag man um etwa ein Drittel unter der Leistung, die man im Vergleichszeitraum vor der Corona-Pandemie hatte. Für das Gesamtjahr 2022 prognostiziert die Geschäftsleitung in etwa sechs Millionen Reisende.

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Leipzig: Air Moldova hat Chisinau aufgenommen

Die Fluggesellschaft Air Moldova hat am Dienstag eine Nonstop-Verbindung zwischen Chisinau und dem deutschen Leipzig/Halle aufgenommen. Im Regelfall wird diese Route mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 bedient. Nach äußerst langer Pause gibt es damit wieder eine Flugverbindung zwischen den beiden Städten. Angeboten werden die Flüge an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag. In Leipzig/Halle heben die Flüge mit Ziel Chisinau jeweils gegen 8 Uhr 00 ab. Der genannte Ort ist die Hauptstadt der Republik Moldau.

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Ex-Ryanair-Manager wird Wizz-Air-Malta-Chef

Eigentlich war der irische Manager Diarmuid Ó Conghaile als neuer Chef der irischen Zivilluftfahrtbehörde IAA vorgesehen. Doch er hat es sich anders überlegt und verlässt das Amt mit Ende Oktober 2022, um am 1. November 2022 die Geschäftsführung der neuen Fluggesellschaft Wizz Air Malta zu übernehmen. Auf den maltesischen Inseln muss sich der ehemalige leitende Angestellte von Ryanair nicht wirklich einleben, denn er war bereits Chef einer Fluggesellschaft im Inselstaat. Unmittelbar vor seinem Wechsel zur irischen Zivilluftfahrtbehörde war Ó Conghaile Chief Executive Officer von Malta Air. Sein Nachfolger bei der zuletzt genannten Ryanair-Tochter ist David O’Brien, der in Personalunion auch Lauda Europe leitet. Bei der IAA scheint die Entscheidung des künftigen Wizz-Air-Managers durchaus überraschend zu kommen, denn Diarmuid Ó Conghaile war bereits designierter Behördenleiter. Nun muss sich das Verkehrsministerium um einen Nachfolger für den Nachfolger kümmern. Gleichzeitig dürfte er Ryanair in gewisser Weise einen optischen Gefallen tun, denn seine Bestellung zum künftigen IAA-Chef wurde aufgrund des Umstands, dass er zuvor für den Lowcost-Konzern tätig war, in lokalen Medien durchaus kritisch behandelt. Wizz Air Malta ist eine Neugründung, die der pinkfarbene Billigflieger laut President Robert Carey parallel zur bestehenden Wizz Air Hungary führen möchte. Welche Basis künftig das maltesische Luftfahrtunternehmen betreiben wird, ist noch offen. „Wir freuen uns, Diarmuid in dieser neu geschaffenen Position bei Wizz Air begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns darauf, von seiner Branchenerfahrung und seinen Führungsqualitäten zu profitieren. Seine Rolle als Managing Director von Wizz Air Malta wird entscheidend dazu beitragen, unsere nächste Wachstumsphase in den kommenden

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Gatwick: Norse Atlantic hat New-York-JFK-Flüge aufgenommen

Die junge Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways hat am Freitag ihren ersten Flug von London-Gatwick nach New York-JFK durchgeführt. Formal handelt es sich um einen Fünfte-Freiheit-Flug, da der Carrier weder über ein britisches noch ein amerikanisches AOC verfügt. Mittelfristig soll sich das ändern, denn der Konzern baut einen UK-Ableger auf, der dann von Gatwick aus mit britischen Zertifikaten aktiv sein soll. Derzeit fliegt man noch unter norwegischem AOC, was zur Folge hat, dass die Maschinen ein durchaus interessantes Routing ab Oslo nehmen müssen. Noch ist völlig offen wann die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs AOC und Betriebsgenehmigung erteilen wird. Erst vor rund zwei Monaten führte Norse Atlantic Airways den Erstflug auf der Strecke Oslo-New York JFK durch. In Kürze werden auch Langstreckenflüge in die Vereinigten Staaten von Amerika ab der deutschen Bundeshauptstadt Berlin folgen. Aus britischer Sicht ist Norse Atlantic Airways die siebente Fluggesellschaft, die zwischen London und New York tätig ist. Ab Gatwick gibt es allein auf der JFK-Strecke drei Anbieter. Vom genannten Airport aus, der künftig als Homebase von Norse Altlantic UK dienen soll, strebt man auch Ziele wie Los Angeles, Fort Lauderdale und andere USA-Destinationen an.

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Bosnien: Wizz Air reduziert Angebot ab Sarajevo

Der ungarische Billigflieger Wizz Air fährt die Präsenz auf dem Flughafen Sarajevo zurück. Vor Ort unterhält man eine Basis. Zumindest über den Winterflugplan 2022/23 wird man die Verbindungen nach Malmö, Göteborg, Charleroi, Sandefjord, Paris-Beauvais und Treviso nicht bedienen. Der Verkauf wurde eingestellt. Je nach Destination soll der vorläufig letzte Flug zwischen 7. Oktober und 28. Oktober 2022 durchgeführt werden. Die Verbindung ins deutsche Saarbrücken wird Wizz Air dem aktuellen Informationsstand ab Anfang Dezember 2022 bis voraussichtlich Mitte Jänner 2023 pausieren. Der Billigflieger begründete die Reduktion der Präsenz auf dem Hauptstadtflughafen von Bosnien-Herzegowina nicht explizit, jedoch zeigt sich, dass der Carrier nahezu im gesamten Streckennetz Kürzungen und temporäre Einstellungen vornimmt. Beispielsweise schickt man Mitte September 2022 die britische Basis Cardiff, die von Wizz Air UK betrieben wird, in eine Winterpause. Auf den ersten Blick scheinen die ab Sarajevo angebotenen Ziele auch weiterhin verfügbar zu sein. Allerdings handelt es sich dabei um Flüge von/nach Tuzla. Im ersten Buchungsschritt ist ein kleiner Hinweis sichtbar, der besagt, dass die Maschine in Tuzla landen wird. Derartigen Verkaufsmaßnahmen bedient sich der Billigflieger öfters. Beispielsweise steuert man ab Wien-Schwechat den Flughafen Rom-Ciampino gar nicht an. Dennoch lassen sich Tickets zum kleineren der beiden Flughäfen der italienischen Hauptstadt auswählen. Wizz Air weist jedoch im ersten Buchungschritt darauf hin, dass das Flugzeug in Fiumicino starten bzw. landen wird.

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