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Virgin Australia bestellt vier weitere Boeing 737 Max 8

Die Fluggesellschaft Virgin Australia hat vier zusätzliche Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 Max 8 bestellt. Unter Berücksichtigung einer Order, die man im April 2022 getätigt hat, erhöht sich das Volumen auf acht Exemplare. Die erste B737-Max-8 soll im Februar 2023 an Virgin Australia übergeben werden. Der Carrier last die Maschinen mit 170 Sitzplätzen bestuhlen. Davon befinden sich 162 in der Economy-Class und acht in der Business-Class. Virgin Australia hat außerdem 25 Boeing 737 Max 10 bestellt, deren Auslieferung Mitte 2023 beginnen soll. In diesen größeren Flugzeugen werden insgesamt 204 Passagiere Platz finden – acht in der Business Class und 196 in der Economy Class.

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Klagenfurt: Lilihill kritisiert angekündigte KBV-Klage heftig

Lilihill, der private Mehrheitseigentümer des Klagenfurter Flughafens, ist nicht gerade darüber erfreut, dass die Kärntner Beteiligungsverwaltung eine neuerliche Klage angekündigt hat. Man fühlt sich angesichts des Umstands, dass dies unmittelbar vor einer Gesprächsrunde mit der Landesregierung erfolgt, regelrecht vor den Kopf gestoßen. Der Flughafen Klagenfurt ist seit vielen Jahren ein Politikum. Heuer wurden die Gräben innerhalb der Landesregierung besonders deutlich, denn die ÖVP war bestrebt die so genannte Call-Option zu ziehen. Allerdings hat man die Rechnung nicht mit der SPÖ, die den Landeshauptmann stellt, gemacht, denn diese hat den entsprechenden Antrag abgelehnt. Eine Lösung für die Streitigkeiten ist das aber nicht. In einem Medienstatement reagiert Lilihill auf die angekündigte Klage der KBV wie folgt: „Während Lilihill sich in lösungsorientierten Verhandlungen mit der Kärntner Landesregierung befindet, werden genau diese Gespräche durch die Ankündigung einer Klage gegen Lilihill und die Kärntner Flughafenbetriebsgesellschaft torpediert“. Weiters ist man der Ansicht, dass die Ankündigung unmittelbar vor der nächsten Gesprächsrunde mit der Landesregierung hinter dem Rücken des Landeshauptmanns erfolgt wäre. „Eine derartige Vorgangsweise ist beispiellos in der Geschichte Kärntens, schadet massiv dem Flughafen sowie dem Land Kärnten und darf nicht konsequenzlos bleiben“, so Lilihill. Man wirft der KBV vor, dass diese sämtliche Initiativen „konsequent blockieren“ würde und diese das Ziel verfolgen würde „den Flughafen wieder zu verstaatlichen“. Lilihill sieht das Vorgehen der KBV dennoch gelassen und verweist darauf, dass die Beteiligungsgesellschaft bereits zweimal vor Gericht unterlegen ist. Dennoch fordert man seitens der Landesregierung eine Klarstellung, dass die neuerliche Klage „nicht der Intention des Lands Kärntens entspricht

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Air Dolomiti fährt in Graz, Innsbruck und Linz die Frequenzen zurück

Die Fluggesellschaft Air Dolomiti reduziert im September 2022 – gegenüber der ursprünglichen Planung – auf zahlreichen Strecken die Frequenzen. Betroffen sind auch die Verbindungen von Frankfurt nach Linz, Graz und Innsbruck. Eigentlich wollte die italienische Lufthansa-Tochter im September 2022 insgesamt 60 Umläufe zwischen der Landeshauptstadt der Steiermark und Frankfurt am Main anbieten. Zwischenzeitlich wurde der Flugplan auf 47 Rotationen zusammengestrichen. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in Innsbruck, denn aus ursprünglich 90 Flugpaaren sind mittlerweile nur noch 76 Stück geworden. In Oberösterreich reduziert man von 71 Umläufen auf 63 Rotationen. Somit fallen in Linz die Kürzungen geringer aus als in Graz und Innsbruck. Angebotsrücknahmen nimmt Air Dolomiti nicht nur im Deutschland-Österreich-Verkehr vor. Ab Frankfurt am Main fährt man die Frequenzen auch in Richtung Florenz, Kalmar, Turin und Verona zurück. Ab München gibt es Kürzungen auf folgenden Routen: Bologna, Mailand-Malpensa, Olbia, Turin und Verona.

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Prag: CSA mit nur zwei Winterzielen

Die tschechische Fluggesellschaft CSA plant im Winterflugplan 2022/23 lediglich zwei Destinationen anzubieten. Dabei handelt es sich um Paris-Charles de Gaulle und Hurghada. Beide Ziele sollen mit Airbus A320 bedient werden. Dieses Luftfahrtunternehmen bekam die Corona-Pandemie besonders hart zu spüren, denn man musste Insolvenz anmelden. Das Skyteam-Mitglied ist mittlerweile keine Tochter von Smartwings, sondern eine Schwestergesellschaft. Der Neustart verläuft jedoch eher schleppend, denn auch in der aktuellen Sommerflugplanperiode 2022 bedient man ab Prag nur zwei Destinationen. Dem aktuellen Informationsstand nach soll sich daran auch im Winter 2022/23 nicht viel ändern, denn derzeit plant CSA lediglich nach Paris-Charles de Gaulle (fünf Umläufe pro Woche) und Hurghada (bis zu sechsmal wöchentlich) zu fliegen. Andere Destinationen bietet man in Kooperation mit Air France, also verbunden mit einem Umstieg in Paris, an. Grundsätzlich will CSA das Streckennetz ab Prag wieder ausbauen, jedoch macht man noch keine näheren Angaben zu möglichen Zielen. Vor Ort ist man einem starken Wettbewerb durch die Ryanair-Tochter Buzz, Eurowings und die Konzernschwester Smartwings ausgesetzt.

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Air France will 700 zusätzliche Piloten einstellen

Die Fluggesellschaft Air France will bis Dezember 2022 den Pilotenstand um 700 Flugzeugführer erweitert haben. Dies betrifft sowohl die Mainline als auch Tochtergesellschaften, die im Auftrag des Skyteam-Mitglieds fliegen. Eine Pilotengewerkschaft brachte bei der französischen Regierung eine offizielle Beschwerde ein. In dieser werden unter anderem der akute Personalmangel und mögliche Auswirkungen auf die Stabilität des Flugbetriebs und die Sicherheit thematisiert. Als Reaktion auf den Brief der Arbeitnehmervertreter kündigte Air France an, dass bis Jahresende rund 700 zusätzliche Flugzeugführer eingestellt werden sollen. Man machte aber keine Angaben dazu woher die neuen Piloten stammen sollen. Luftfahrtbetriebe haben es derzeit besonders schwer Personal zu finden, da die Branche unter anderem aufgrund des Verhaltens, das viele Arbeitgeber während der Coronapandemie an den Tag gelegt haben, als wenig attraktiv gilt. Bei Piloten ist die Situation ein wenig anders, jedoch wird Air France tief in die Tasche greifen müssen, um 700 fertig ausgebildete Flugzeugführer zum Unternehmenswechsel bewegen zu können. Auch das französische Luftfahrtunternehmen trennte sich im Zuge der Pandemie von vielen Mitarbeitern. Gewerkschaften haben bereits damals davor gewarnt, dass es beim Wiederanziehen der Nachfrage unweigerlich zu Engpässen kommen wird.

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Miat Mongolian Airlines fliegt mit Boeing 737-Max-8 für Tunisair

Die Fluggesellschaft Tunisair hat eine von Miat Mongolian Airlines betriebene Boeing 737 Max 8 ins Wetlease genommen. Es handelt sich um das einzige Exemplar dieses Typs, das derzeit Bestandteil der Flotte des Auftragnehmers ist. Die Maschine wurde innerhalb von zwei Tagen von Ulaanbaatar nach Tunis überstellt und fliegt mittlerweile im Auftrag von Tunisair. Dieser Carrier hat bereits einen Airbus A320 von Heston Airlines im Wetlease. Die angemietete Boeing 737 Max 8 trägt die Registrierung EI-MNG und fliegt seit 19. August 2022 im Auftrag von Tunisair. Das gegenständliche Verkehrsflugzeug wurde im Jänner 2019 werksneu an Miat ausgeliefert, jedoch kam es seither nur sehr selten zum Einsatz. Dieser Umstand hängt auch mit dem weltweiten Flugverbot, das für diesem Maschinentyp zwischenzeitlich aufgehoben wurde, zusammen. Derzeit plant man nicht mit Boeing 737 Max 8 auf eigene Rechnung zu fliegen. Um dennoch Geld verdienen zu können, positionierte man das Flugzeug auf dem ACMI- und Chartermarkt.

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Kreuzfahrten: MSC ändert den Winterfahrplan 2022/23

Die Reederei MSC Cruises aktualisiert die Planungen für den Winter 2022/23. Die Fahrpläne von mehreren Kreuzfahrtschiffen werden verändert. Davon betroffen sind auch die Routen, die ab Hamburg angeboten werden. Laut Mitteilung des Betreibers soll die MSC Virtuosa ab 8. November 2022 auf den einwöchigen Ausfahrten ab der Hansestadt zum Einsatz kommen. Weiters wird dieses Schiff im Jänner 2023 eine dreiwöchige Kreuzfahrt mit Ziel Kanaren absolvieren. Die MSC Preziosa soll nach Südamerika überstellt werden und Fahrten ab Santos durchführen. Jene Kreuzfahrten, die ursprünglich mit der Virtuosa geplant waren, solle die MSC Bellissima übernehmen. Im Mittelmeerraum will MSC auch die Grandiosa und die Lirica in See stechen lassen. Ab Oktober 2022 soll die MSC World Europa erstmals zum Einsatz kommen. Dieser Neubau soll im Winter 2022/23 in Dubai stationiert werden. Mit der MSC Seascape kommt ein weiterer Neubau zur Flotte. Diesen will man ab Miami für Karibik-Kreuzfahrten einsetzen.

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Royal Caribbean schafft Impfpflicht weitgehend ab

Die Reederei Royal Caribbean passt ihr Corona-Protokoll erneut an und hebt fast alle Auflagen, die momentan praktiziert werden, mit Wirksamkeit zum 5. September 2022 auf. Primär hat dies zur Folge, dass man auch wieder ungeimpfte Fahrgäste an Bord nimmt. Personen, die bei der Einschiffung keine vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen können oder wollen, müssen einen negativen Coronatest vorlegen. Akzeptiert werden auch die Ergebnisse von Selbsttests. Geimpfte benötigen für Reisen bis maximal neun Tagen keinen Test. Allerdings müssen sich sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte bei Reisen, die mindestens zehn Tage dauern, vor der Einschiffung testen lassen. Das Ergebnis darf nicht älter als drei Tage sein. Die Reederei akzeptiert auch Ergebnisse von Selbsttests. Ausgenommen von der Test- bzw. Impfpflicht sind Kinder bis maximal fünf Jahre Lebensalter. Royal Caribbean weist in einer Erklärung ausdrücklich darauf hin, dass es bei Kreuzfahrten, die von/nach Australien, Bermuda, Kanada oder Singapur führen, eine Sonderregelung gibt. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben der zuvor genannten Länder darf man ausschließlich Geimpfte an Bord lassen. Für Kinder kann es Ausnahmen geben, jedoch sollten diese rechtzeitig vor der Einschiffung geprüft werden, da sich die Reederei eigenen Angaben nach an die staatlichen Anordnungen halten muss.

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Usbekistan: Regierung sucht Berater für die Privatisierung von Uzbekistan Airways

Die Regierung von Usbekistan will die staatliche Fluggesellschaft Uzbekistan Airways privatisieren. Über eine Holdinggesellschaft hat man eine Ausschreibung, in der ein Beratungsunternehmen gesucht wird, veröffentlicht. Grundsätzlich ist das Vorhaben der Regierung nicht neu, denn bereits im April 2022 gab Staatspräsident Shavkat Mirziyoyev ein Dekret heraus, in dem unter anderem angeordnet wird, dass mindestens 51 Prozent von Uzbekistan Airways verkauft werden sollen. Auch ist vorgesehen, dass der erste Schritt der Privatisierung bis 1. September 2022 eingeleitet werden muss. Daher ist davon auszugehen, dass in Kürze eine formelle Ausschreibung veröffentlicht wird. Zur Bewertung möglicher Angebote will sich Usbekistan die Unterstützung einer internationalen Beratungsagentur sichern. Genau diese sucht man nun über eine staatliche Holdinggesellschaft. Interessenten können sich bis zum 17. September 2022 melden und ihre Angebote für den Beratungsauftrag einreichen. Zunächst soll der aktuelle Stand der Dinge der usbekischen Zivilluftfahrt umfangreich analysiert werden. Auch sollen die Vermögenswerte von Uzbekistan Airways bewertet werden. In einem weiteren Schritt soll dann die Privatisierung des Carriers formell ausgeschrieben werden. Derzeit ist unklar, ob der Staat weiterhin als Minderheitsgesellschafter an Bord bleiben wird. Diese Frage soll auch mit Hilfe der Berater näher erörtert werden.

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Lufthansa-Tochter Delvag stellt Online-Drohnenversicherungen ein

Delvag, der konzerneigene Versicherer der Lufthansa Group, steigt aus dem Online-Vertrieb von Drohnenversicherungen aus. Das Unternehmen teilte mit, dass man die Produkte aus „strategischen Gründen“ per 31. August 2022 einstellen wird. Konkret bedeutet das, dass man ab diesem Termin keine neuen Halter-Haftpflichtversicherungen bei der Delvag abschließen kann. Bislang richtete sich das Angebot sowohl an gewerbliche als auch an private Operators. Künftig will man gewerbliche Drohnenbetreiber nur noch auf explizite Nachfrage nach Einzelfallprüfung versichern. Bislang hatte man einen recht unkomplizierten Onlinevertrieb, so dass unbemanntes Fluggerät, sofern es die Versicherungsbedingungen erfüllt hat, mit wenigen Mausklicks versichert werden konnte. Für Inhaber von Polizzen ändert sich vorerst noch nichts, denn die Delvag will diese bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit erfüllen. Allerdings kommt es dann zu so genannten Ablaufkündigungen, denn die Lufthansa-Tochter wird bestehende Versicherungsverträge nicht mehr über den ursprünglich vereinbarten Zeitraum hinaus fortführen. Bestehende Kunden müssen sich also mittelfristig um eine neue Assekuranz bemühen.

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