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Chaos in Heathrow: Air Algérie zieht teilweise nach Stansted um

Die Fluggesellschaft Air Algérie hat, zumindest teilweise, die Schnauze voll von den chaotischen Zuständen am Flughafen London-Heathrow. Man hat damit begonnen das Flugangebot teilweise nach Stansted zu verlegen. Ganz freiwillig hat man diesen Schritt aber nicht gesetzt, denn man ist von der täglichen Fluggastobergrenze, die das Heathrow-Management als Reaktion auf den akuten Personalmangel eingeführt hat, betroffen. Bereits in der vergangenen Woche hat man einzelne Umläufe nach Stansted umgeleitet. Die ersten Flüge, die verlegt wurden, waren der Flug Algier-London Heathrow am 22. Juli und der Rückflug am folgenden Tag. Derzeit ist vorgesehen, dass bis mindestens 31. Juli 2022 nahezu alle Flüge von/nach Stansted durchgeführt werden. Der Carrier fordert in sozialen Medien die Passagiere dazu auf, dass diese direkt zu diesem Airport kommen sollen. In einem offiziellen Statement schreibt ein Sprecher von Air Algérie: „Infolge der einseitigen Maßnahme des Flughafens London Heathrow, die allen Fluggesellschaften, die auf der Plattform tätig sind, eine Beschränkung des Verkehrs und der Flugbewegungen auferlegt, ist Air Algérie gezwungen, ab dem 22. Juli 2022 einen Teil ihrer Aktivitäten zum Flughafen Stansted zu verlegen“.

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Auch Wien betroffen: Wizz Air fährt viele VFR-Strecken zurück

Der so genannte VFR-Verkehr gilt als wichtiges Standbein des Billigfliegers Wizz Air. Allerdings musste der Carrier bereits zahlreiche typische Routen in diesem Segment temporär aussetzen bzw. die Frequenzen zurückfahren. Auch am Flughafen Wien-Schwechat sind einige Strecken betroffen. Beispielsweise stellt man die erst kürzlich aufgenommenen Flüge nach Kukes (Albanien) temporär ein. Ein fixer Termin für die Wiederaufnahme steht noch nicht fest. Eine Sprecherin betonte, dass man an der Präsenz an diesem Airport, der sich nahe dem Kosovo befindet, festhalten wird. Auch die Destination Pristina, die während der Corona-Pandemie zeitweise das einzige Ziel, das man ab Wien bedient hatte, war, kommt es zu temporären Kürzungen. Die Anzahl der Flugfrequenzen fährt man vorerst mitunter stark zurück. Ebenso betroffen ist das Ziel Nis in Serbien. „Einzelfälle“ sind das aber nicht, denn aufgrund von akutem Personalmangel reduziert man die Präsenz auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens zum Teil enorm. Beispielsweise hat man schon Anfang des Monats bekanntgegeben, dass man übergangsweise nicht von Pristina nach Dortmund und Rom, von Tuzla nach Mailand, von Ljubljana nach Charleroi, von Ohrid nach Dortmund und von Belgrad nach Billund fliegen wird. Im Herbst wird man die Flüge zwischen der serbischen Hauptstadt und Vaxjo sowie Larnaka temporär einstellen. In Kürze setzt Wizz Air auch an weiteren Airports den Rotstift an. Vaxjo wird man auch von Tuzla aus temporär einstellen. In Skopje sind die Ziele Basel, Köln, Göteborg und Friedrichshafen von Reduktionen betroffen. Ab Belgrad fährt man die Anzahl der wöchentlichen Flüge nach Dortmund und Malmö weiter zurück. Kopenhagen und Köln werden

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Israir will sich einen EU-Ableger kaufen

Die Israir Group will sich zum Preis von 20 bis 30 Millionen Euro einen Ableger in der Europäischen Union zulegen. Laut Börsenmitteilung befindet man sich in der finalen Phase und könnte gegebenenfalls im Verkaufsverfahren als Bestbieter ausgewählt werden. Man will keine Angaben zur Fluggesellschaft, die man übernehmen will, machen. Es handle sich um ein Luftfahrtunternehmen mit EU-AOC, mit dem man einen verbesserten Marktzugang in der Europäischen Union haben möchte. Die Israir Group soll im Verkaufsverfahren einer der letzten verbliebenen Bieter sein. Sollte man den Zuschlag bekommen, will man den Zukauf gänzlich neu ausrichten. Es ist anzunehmen, dass man auch Kostenvorteile im Verkehr zwischen der EU und Israel nutzen will. Vor einigen Monaten stand eine Fusion von Arkia, El Al und Israir im Raum. Diese scheint nun in weite Ferne gerückt zu sein.

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Treibstoffkrise in Nigeria spitzt sich weiter zu

In Nigeria erweist sich der Umstand, dass an den meisten Airports des afrikanischen Landes akute Treibstoffknappheit herrscht, zunehmend als ernsthaftes Problem. Viele Carrier mussten ihre Flugpläne drastisch kürzen. Der Branchenverband Airline Operators of Nigeria warnt ausdrücklich, dass die derzeitigen Zustände noch nicht die Spitze des Eisbergs sind, denn an vielen Airports ist die Versorgung mit Jet-A1 ganz und gar nicht mehr sichergestellt. Dies könnte zu massiven Störungen im Flugverkehr führen und stellt die Operators dann auch vor unlösbare Herausforderungen. „Aus diesem Grund wird es auf allen Flughäfen des Landes zu erheblichen Störungen des planmäßigen Flugbetriebs kommen, einschließlich Annullierungen und unnötigen Verspätungen. Dies ist eine vorhersehbare, aber unbeabsichtigte Folge der Flugbenzin-Knappheit im Land. Wir bitten daher die Reisenden um Verständnis für unsere Mitglieder, da derzeit Anstrengungen unternommen werden, um die Entwicklung zu bewältigen und den normalen Flugbetrieb wiederherzustellen“, so AON-Sprecher und Vorsitzender von United Nigeria Airlines, Obiora Okonkwo. Erst kürzlich musste die älteste Fluggesellschaft des Landes, Aero Contractors, den Flugbetrieb auf unbestimmte Zeit einstellen. Derzeit ist völlig unklar ob der Carrier jemals wieder abheben kann. Das Unternehmen soll auch nicht unerhebliche Zahlungsrückstände bei Leasinggesellschaften haben.

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In Frankreich entfallen alle Corona-Beschränkungen – auch Einreise wieder ohne Nachweise möglich

Ab dem 1. August 2022 ist die Einreise nach Frankreich wieder ohne jegliche COVID-19-Nachweise – also wie vor der Pandemie – gestattet. Zudem entfallen alle weiteren Corona-Beschränkungen im Land. Der französische Senat habe in sich in einer Abstimmung für diese Lockerungen ausgesprochen und ein entsprechendes Gesetz verabschiedet, wie Check24 berichtet. Lediglich die Option obligatorischer Tests an den Landesgrenzen im Falle des Auftretens besorgniserregender Varianten des Coronavirus bleibe bestehen. Derzeit ist die Einreise nach Frankreich durch das 3G-Prinzip geregelt. Geimpfte und Genesene können mit entsprechendem Nachweis einreisen. Wer beides nicht vorweisen kann, muss ab einem Alter von zwölf Jahren einen negativen Test mitbringen. Dieser darf bei PCR-Tests maximal 72 Stunden und bei Antigen-Schnelltests höchstens 48 Stunden alt sein.

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Waldbrände in Urlaubsregionen als Stornogrund

Die tobenden Waldbrände im Süden Europas halten derzeit Einheimische und Urlauber in Atem. Die Stornierung einer Pauschalreise ist möglich, sofern die zeitliche und räumliche Nähe gegeben ist. Wer kurz vor einer Reise in die betroffenen Gebiete steht, sollte wissen: „Wenn aufgrund unvermeidbarer und außergewöhnlicher Umstände die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung an den Urlaubsort erheblich beeinträchtigt oder gar unmöglich wird, ist ein kostenfreies Storno möglich. Dies kann bei Naturkatastrophen, wie etwa Bränden, der Fall sein – und zwar unabhängig davon, ob es eine Reisewarnung des Außenministeriums gibt“, erklärt ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner. Eine kostenfreie Stornierung ist allerdings nur möglich, wenn der Urlaubsantritt und die Gefahrensituation zeitlich eng beieinander liegen und die geplante Reise genau in die betroffene Region führt. „Startet der Urlaub beispielsweise erst in zwei Wochen, heißt es: abwarten und sich kurzfristig über die aktuelle Lage informieren“, erklärt die Expertin. Steht der Urlaub hingegen unmittelbar bevor, sollten Pauschalreisende mit dem Reiseunternehmen Kontakt aufnehmen und gemeinsam nach Alternativen suchen. „Auch die individuelle, z. B. gesundheitliche, Situation des oder der Reisenden ist in diesem Zusammenhang wichtig: Bedeutet die außergewöhnliche und extreme Hitze ein Gesundheitsrisiko, kann bei einer Pauschalreise ebenfalls ein kostenloser Rücktritt möglich sein“, weiß Pronebner. Individualreisende können ihren separat gebuchten Flug grundsätzlich nur kostenfrei stornieren, wenn das Flughafengelände betroffen bzw. eine Landung nicht möglich ist. Ob eine Stornierung der individuell gebuchten Unterkunft möglich ist, hängt vom Recht des jeweiligen Landes ab. Naturkatastrophe während des Urlaubs – was ist zu beachten? „Tritt die Gefahr durch eine Naturkatastrophe erst am Urlaubsort ein und die Reise

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Indien: Jet Airways sucht Piloten und Flugbegleiter

Die sich im Comeback befindliche Fluggesellschaft Jet Airways befindet sich derzeit auf der Suche nach Piloten und Flugbegleitern für die Muster Airbus A320, Boeing 737NG und 737-Max. Man strebt an, dass man sich im September 2022 wieder in die Luft erhebt. Einst war Jet Airways eine Beteiligung von Etihad Airways und eine durchaus große indische Fluggesellschaft. Allerdings ging irgendwann das Geld aus und der Carrier musste Insolvenz anmelden. Es fanden sich zwar Käufer, jedoch zieht sich der avisierte Neustart schon lange hin. Vor wenigen Wochen wurden erste Testflüge, die zum Wiedererlangen der Zulassungen beitragen sollen, durchgeführt. Am 26. Juli 2022 wandte sich Jet Airways unter anderem über Soziale Medien an die Öffentlichkeit und gab bekannt, dass man Piloten mit Typerating für A320, B737NG und B737Max einstellen wird. Weiters ist man auf der Suche nach Kabinenpersonal. Eigenen Angaben nach hat man binnen fünf Stunden stolze 700 Bewerbungen bekommen. Die Fluggesellschaft, die seit April 2019 nicht mehr geflogen ist, wird unter der Leitung des Konsortiums Jalan-Kalrock wiederbelebt. Anfang dieses Jahres wurde ihr Luftverkehrsbetreiberzeugnis von der Flugsicherheitsbehörde DGCA erneut bestätigt.

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Einreise: Namibia führt die 3G-Regel ein

Der afrikanische Staat Namibia lockert die Einreisebestimmungen für Touristen. Man praktiziert ab sofort die 3G-Regel, wobei bei Tests nur PCR-Befunde anerkannt werden. Bislang mussten alle Reisenden einen negativen PCR-Testbericht vorlegen. Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind, können künftig als Alternative zum PCR-Befund die entsprechenden Nachweise vorlegen. Allerdings dürfen die bei Genesung nicht älter als drei Monate sein und müssen von offiziellen Stellen des Wohnsitzlandes ausgestellt sein. Beispielsweise die die EU-Zertifikate werden anerkannt. Bei PCR-Tests gilt die Regelung, dass diese zum Zeitpunkt der Einreise nicht älter als 72 Stunden sein dürfen und von offiziell zugelassenen Laboren des Herkunftslandes ausgestellt sein müssen. Zusätzlich werden die EU-Testzertifikate akzeptiert.

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Tufan Erginbilgic wird neuer Rolls-Royce-Chef

Der Flugzeugbauer Rolls-Royce bekommt mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2023 einen neuen Chef. Der ehemalige BP-Manager Tufan Erginbilgic wird mit Jahreswechsel an die Spitze des Konzerns treten. Er folgt auf Warren East, der das Unternehmen verlassen wird. Erginbilgic war rund 20 Jahre lang für den Mineralölkonzern BP tätig und arbeitet derzeit als Managing Partner für Global Infrastructure Partners. Die Corona-Pandemie hat auch Rolls-Royce zunächst hart getroffen. Da viele Fluggesellschaften die Übernahme von bestellten Flugzeugen und Triebwerken zeitlich nach hinten verschoben haben, schrieb man im Jahr 2020 einen Rekordverlust. Im Vorjahr konnte das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Im Vergleich mit Konkurrenten traf die Pandemie Rolls-Royce wesentlich stärker.

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Mexiko-City: Loch in der Runway verursachte Verspätungen und Ausfälle

Der Flughafen Mexiko-City Benito Juárez hatte am vergangenen Wochenende ein erhebliches Problem mit der Runway 05R/23L. Starke Regenfälle haben dazu geführt, dass sich ein Loch mitten in der Start- und Landebahn gebildet hat. Dieses wurde am Sonntag gegen 18 Uhr 00 Lokalzeit erkannt. Die betroffene Piste wurde umgehend gesperrt. Kurzfristig waren 41 Flüge betroffen. Reparaturarbeiten wurden umgehend eingeleitet. Die zuständige Aufsichtsbehörde stufte das Problem als besonders sicherheitsrelevant ein, da sich die Beschädigung im Bereich der Aufsetzzone befand. In einem offiziellen Statement erklärt das Amt unter anderem: „Die starken Regenfälle in dieser Jahreszeit und die ständigen Landungen von Flugzeugen haben dazu geführt, dass sich in dem Bereich, in dem die Flugzeuge auf der Start- und Landebahn aufsetzen, Schotter ablöst. Da es sich um einen kritischen Bereich handelt, ist eine sofortige Reparatur erforderlich, für die die Landebahn aus Sicherheitsgründen gesperrt werden muss“. Die Folge daraus war, dass die betroffene Runway bis etwa Montag 4 Uhr 00 geschlossen bleiben musste. Die Witterung erschwerte aber die Reparaturarbeiten. In dieser Zeit wurden alle Flüge über 05L/23R geführt bzw. teilweise auch auf andere Flughäfen umgeleitet. Dadurch sind zahlreiche Verspätungen und Ausfälle entstanden.

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