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Personalmangel bereitet IAG trotz Quartalsgewinn Sorgen

Die International Airlines Group, der unter anderem British Airways, Iberia, Aer Lingus und Vueling angehören, verzeichnete im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen Gewinn in der Höhe von 133 Millionen Euro. Damit ist man nach längerer „Durststrecke“ in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der Umsatz lag bei 5,9 Milliarden Euro. Befördert wurden im zweiten Quartal des Jahres 2022 rund 25,6 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man sich damit in etwa um das Fünffache steigern. Die International Airlines Group gibt für das Gesamtjahr eine zurückhaltende Prognose ab. Hintergrund ist der akute Personalmangel an diversen europäischen Flughäfen, insbesondere London-Heathrow. Dies hat zur Folge, dass British Airways nur etwa 75 Prozent des Vorkrisenniveaus anbieten kann. Gruppenweit liegt man momentan bei 80 Prozent und rechnet damit, dass es gegen Jahresende etwa 85 Prozent sein werden. Im zweiten Quartal des Jahres 2021 schrieb die IAG einen Verlust von rund einer Milliarde Euro.

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Quartalszahlen: Air France-KLM kehrt in die Gewinnzone zurück

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM konnte im zweiten Quartal des Jahres 2022 einen Gewinn in der Höhe von 324 Millionen Euro schreiben. Das Betriebsergebnis lag bei 386 Millionen Euro. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum, der tief in den roten Zahlen war, konnte man sich um 1,8 Milliarden Euro steigern. Die der Firmengruppe angehörigen Fluggesellschaften konnten 22,8 Millionen Reisende befördern und sich damit im Jahresvergleich um 225 Prozent steigern. Hinsichtlich der Flotte gab es im zweiten Quartal 2022 bei KLM Neuzugänge: Die Tochtergesellschaft Cityhopper hat drei werksneue Embraer E195-E2 in Betrieb genommen. Bei Air France sind zwei Airbus A220-300 und drei A350-900 eingeflottet worden. Im Gegenzug hat man sich von einer Boeing 777-200, drei Airbus A319 und zwei A320 getrennt. Bei der Regionaltochter Hip wurden fünf Bombardier CRJ-1000 und zwei Embraer E170 ausgeflottet.

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Pakistan International Airlines will Langstreckenflotte erneuern

Die Fluggesellschaft Pakistan International Airlines plant im ersten Quartal 2023 zumindest drei Langstreckenflugzeuge anzuschaffen. Dabei hat man die Muster Airbus A330 bzw. Boeing 787 ins Auge gefasst. Auf Details hat man sich noch nicht festgelegt. Der Carrier wird in den nächsten Wochen eine offizielle Ausschreibung herausgeben. In dieser sollen dann nähere Einzelheiten zu den von PIA gewünschten Spezifikationen genannt werden, so ein Firmensprecher auf Anfrage. Noch heuer sollen zwei weitere Airbus A320ceo zur Flotte stoßen. Auch wird man die Kabinen von insgesamt fünf Flugzeugen erneuern. Derzeit darf Pakistan International Airlines nicht in die Europäische Union fliegen. Hintergrund ist der Skandal rund um Pilotenlizenzen. Aus diesem Grund hat man einen Airbus A330-200 von Jordan Aviation im Wetlease. Die Langstreckenmaschine kommt überwiegend zu EU-Zielen zum Einsatz. PIA sorgte vor wenigen Wochen für Aufsehen, denn Luftfahrtminister Khawaja Saad Rafiq war mit der Kabine einer Boeing 777-200, die in Richtung Toronto zum Einsatz gekommen war, unzufrieden. Er wies die Airline explizit an, dass der Passagierraum der beiden auf dieser Route eingesetzten B777 umgehend aufgefrischt werden muss.

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Russland will sich mit Ersatzteilen und Wartungsdienstleistungen aus dem Iran eindecken

Die Russische Föderation und der Iran haben ein Abkommen unterschrieben, das den Export von im Iran hergestellten Ersatzteilen und sonstigen Ausrüstungsgegenständen von Flugzeugen ermöglichen soll. Aufgrund von Sanktionen können beide Staaten derzeit auf dem regulären Weg nichts beziehen. Weiters soll der Vertrag auch Wartungsdienstleistungen sowie technische Unterstützung umfassen. Damit will Russland die Versorgung von Verkehrsflugzeugen, die im Westen gebaut wurden, sicherstellen. Der Iran verfügt über langjährige Erfahrung in der Beschaffung bzw. Herstellung von Ersatzteilen auf dem irregulären Weg. Dass sich die Russische Föderation an den Iran wendet, der aufgrund von U.S.-Sanktionen schon lange nicht mehr auf dem Weltmarkt einkaufen kann, kommt wenig überraschend. Man will sich offensichtlich das Know-how in Sachen Eigenversorgung nützlich machen. Allerdings können Maschinen, die mit Ersatzteilen „Marke Eigenbau“ versehen werden, massiv an Wert verlieren. Am Rande des genannten Abkommens wurde auch vereinbart, dass die Flugfrequenzen zwischen den beiden Staaten auf 35 Rotationen pro Woche angehoben werden sollen. Derzeit sind Mahan Air, Nordwind Airlines und Aeroflot im Russland-Iran-Verkehr tätig. Für Cargoflüge soll es künftig keine Beschränkungen mehr geben.

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Helsinki: Finnair nimmt Guangzhou auf

Das Oneworld-Mitglied Finnair wird am 6. September 2022 eine Nonstopverbindung zwischen Helsinki und dem chinesischen Guangzhou aufnehmen. Die Route soll zunächst einmal wöchentlich bedient werden. Der Carrier plant ab der finnischen Hauptstadt jeweils an Dienstagen zu fliegen. Die Rückflüge ab Guangzhou sollen jeweils an Donnerstagen durchgeführt werden. Als Fluggerät sind Langstreckenmaschinen des Typs Airbus A350 angekündigt. Aufgrund des Umstands, dass EU-Carrier den Luftraum der Russischen Föderation nicht nutzen dürfen, muss Finnair erhebliche Umwege fliegen. „Wir freuen uns darauf, nach Guangzhou zurückzukehren und unser Angebot für den chinesischen Markt schrittweise zu erweitern“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer von Finnair. Die Fluggesellschaft fliegt außerdem einmal pro Woche nach Shanghai. Für die Wintersaison 2022/23 verfügt Finnair über ein Streckennetz mit rund 70 europäischen Zielen. Der Guangzhou-Flug bietet Anschluss an eine Reihe europäischer Finnair-Destinationen, wobei die von den chinesischen Behörden geforderte Umsteigeprüfung am Flughafen Helsinki für den Flug nach Guangzhou verfügbar ist.

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Thailand: Aeroflot reaktiviert Phuket-Flüge Ende Oktober 2022

Ab Ende Oktober 2022 will die russische Fluggesellschaft Aeroflot wieder zwischen Moskau und Phuket fliegen. In Thailand hofft man auf einen großen Touristenansturm und bestätigte, dass die Wiederaufnahme der Flüge geplant ist. Im Nachgang des kriegerischen Überfalls der Russischen Föderation gegen die Ukraine wurden die Thailand-Flugverbindungen russischer Carrier eingestellt. Dies hängt auch damit zusammen, dass man die zumindest nicht unberechtigte Sorge hatte, dass die Konfiszierung von nicht zurückgegebenen Leasingflugzeugen drohen könnte. Aeroflot und andere Anbieter bauen derzeit in kleinem Umfang das Streckennetz wieder auf. Man fliegt fast ausschließlich in Länder, die seitens der Regierung als so genannte „freundliche Staaten“ eingestuft sind. Aeroflot hat bereits mit dem Verkauf von Flugscheinen auf der zur Reaktivierung anstehenden Strecke nach Phuket begonnen. Zubringer werden ab zahlreichen russischen Airports angeboten. Der „Erstflug“ ist für den 30. Oktober 2022 angekündigt. Die Tourismusbehörde von Thailand bestätigte, dass man seitens des Carriers die definitive Zusage erhalten habe, dass reaktiviert werden soll.

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Westbahn fährt nun öfter zwischen Wien und München

Anfang April hat die Westbahn ihre umsteigefreien Zugverbindungen von Wien nach München aufgenommen. Bereits nach wenig mehr als 100 Tagen weitet die private Eisenbahn ihren Fahrplan zum 2. August auf sechs tägliche Züge pro Richtung aus und verbindet damit noch öfter die Donau- mit der Isarmetropole. Nach Abfahrten von Wien Westbahnhof um 6.10 Uhr, 8.10 Uhr, 10.10 Uhr, 12.10 Uhr, 16.10 Uhr und 18.10 Uhr fährt die Westbahn mit ihrem üblichen Halteschema bis Salzburg und von dort ohne planmäßigen Halt bis München Ost weiter. Wenige Minuten später endet die Fahrt am Holzkirchner Flügel des Münchner Hauptbahnhofs. „Die ständig wachsende Nachfrage bestätigt uns darin, dass unsere Direktverbindungen für viele Reisende interessant ist. Wir verbinden Wien und München in 3 Stunden 43 Minuten – und Tickets für eine Fahrt mit der Westbahn auf dieser Strecke gibt es schon ab 23,99 Euro. Damit sind wir nicht nur der einzige private Betreiber, der im Fernverkehr von und nach München fährt, sondern auch der schnellste und günstigste Anbieter auf dieser Strecke“, so Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn.

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Alaska Airlines flottet sämtliche A320 bis Jahresende 2022 aus

Die Fluggesellschaft Alaska Airlines wird im vierten Quartal die 29 verbliebenen Airbus A320-200 ausflotten. Damit beschleunigt man den schon vor einiger Zeit kommunizierten Vorgang deutlich. Chief Financial Officer Shane Tackett kündigte dies während der jüngsten Konferenz anlässlich der Quartalszahlen an. Die Alaska Air Group will auch jene 32 de Havilland Dash 8-400, die von Horizon Air betrieben werden, im Laufe des ersten Quartals 2023 aus dem Verkehr ziehen. Jene zehn Airbus A321neo, die von Alaska Air betrieben werden, sollen die Flotte bis Ende 2023 verlassen. Die Maschinen der A320-Reihe sind im Jahr 2008 durch die Übernahme von Virgin America dazu gestoßen. Es handelt sich ausnahmslos um Leasingflugzeuge. Langfristig will man sich im Segment der Kurz- und Mittelstreckenflüge auf zwei Baureihen konzentrieren: Die Regio-Tochter Horizon Air soll mit Embraer 175 fliegen und Alaska Airlines soll sich auf Boeing 737 konzentrieren.

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Mit patriotischem Anschreiben: Bees Airlines sammelt Spenden

Nicht näher namentlich genannte Mitarbeiter der ukrainischen Billigfluggesellschaft Bees Airline haben einen Hilfsfonds ins Leben gerufen. Dieser sammelt Spenden für verschiedene Sozialprojekte in der Ukraine. Bereits kurz vor dem Beginn des Angriffs der Russischen Föderation gegen die Ukraine musste Bees Airline die komplette Boeing-737-Flotte ausfliegen. Hintergrund war, dass die Leasinggeber die sich zuspitzende Sicherheitslage als Risiko für ihr Eigentum betrachtet haben. Auch Mitbewerber wie SkyUp Airlines mussten die Flotten nach und nach außer Landes bringen. Bees Airline konnte den Flugbetrieb noch einige Tage aufrechterhalten, denn man bediente sich Wetlease-Gerät anderer Carrier. Allerdings war nach kurzer Zeit Schluss, denn unmittelbar nach dem Angriff der Russischen Föderation gegen die Ukraine wurde der Luftraum gesperrt. Dieser Zustand ist aufgrund des Krieges weiterhin aufrecht. In einem durchaus patriotischen Anschreiben erklärt der ukrainische Billigflieger, dass man aufgrund des Krieges alle Pläne „bis zum Sieg“ verschieben musste. Im Wortlaut schreibt das Unternehmen: „Wir sind das Team von Bees Airline und haben uns aufrichtig bemüht, die Luftfahrt und den Tourismus in der Ukraine zu entwickeln. Aber der Krieg zwang uns, den Flugbetrieb vollständig einzustellen und alle Pläne bis zum Sieg zu verschieben. Wir glauben aufrichtig, dass wir Sie in naher Zukunft auf unseren Flügen begrüßen können. Aber gleichzeitig können wir nicht tatenlos zusehen. Jeder von uns an unserer Front leistet seinen Beitrag zu einem solchen ersehnten Sieg“. Die Initiative „Future with Bees“ soll „für das Leben der Opfer zu kämpfen, ihre Rehabilitierung zu organisieren und gemeinsam mit fürsorglichen Menschen zum Wiederaufbau unseres Landes beizutragen“. Weiters ist zu

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Drei russische Carrier interessieren sich für reaktivierte Flugzeuge

Drei russische Fluggesellschaften können sich vorstellen reaktivierte Maschinen aus lokaler Produktion in ihre Flotten aufzunehmen. Es handelt sich um insgesamt elf Flugzeuge, die von der United Aircraft Corporation flugfit gemacht werden. Das Handelsministerium der Russischen Föderation will umgerechnet rund 253 Millionen Euro bereitstellen, um eine Antonow An-124, zwei Ilyushin Il-96-400T und acht Tupolew Tu-204/214 zu reaktivieren und wieder in den Flugbetrieb zurückzubringen. Das Projekt soll bis spätestens 2024 abgeschlossen sein. Aviastar-TU, Red Wings und Volga-Dnepr Airlines haben gemäß einem Bericht der Zeitung Vedomosti deutliches Interesse am Betrieb dieser Flugzeuge signalisiert. Diese sollen zu stark vergünstigten Konditionen über eine staatliche Leasinggesellschaft verleast werden. Red Wings äußerte sich bereits dahingehend, dass man Gespräche über die acht Tu-204/214 führt. Nähere Einzelheiten wollte man aber noch nicht nennen. Die ersten reaktivierten Maschinen können um das Jahresende 2022 an Operators übergeben werden. Seitens der United Aircraft Corporation gibt man sich aber noch zugeknöpft an welche Fluggesellschaft diese gehen werden. Die Regierung der Russischen Föderation will mit der Reaktivierung älterer Flugzeuge, die jedoch als unwirtschaftlich gelten, auf den Umstand, dass man auf dem legalen Weg an keine Ersatzteile für westliche Muster kommt, reagieren. Auch „Marke Eigenbau“ hat man für Maschinen der Hersteller Boeing und Airbus ins Auge gefasst.

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