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Ryanair fährt Lauda-Basis Zagreb hoch

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat angekündigt, dass innerhalb der nächsten zwei Wochen jene Routen ab Zagreb, die temporär reduziert, eingestellt bzw. noch gar nicht aufgenommen wurden, wieder hochgefahren werden. Weiters wird die Tochtergesellschaft Lauda Europe einen dritten Airbus A320 stationieren. Die Firmengruppe unterhält in Zadar und Zagreb Stützpunkte, die von der zuvor genannten maltesischen Airline betrieben werden. In der kroatischen Hauptstadt wurde das Angebot temporär wiederholt reduziert geführt. Unter anderem hatte man zu wenige Flugbegleiter zur Verfügung. Die Ryanair Group wird die Flüge nach Karlsruhe/Baden-Baden, Bergamo, Paris-Beauvais, Charleroi, Göteborg, Frankfurt-Hahn, Malaga, Malmö, Malta, Memmingen, Paphos, Sandefjord und Weeze wieder aufnehmen, ebenso wie die Flüge nach Basel, Sofia und Brindisi. Die Korfu-Strecke soll einmal pro Woche bedient werden. „Wir freuen uns auf einen buchungsstarken Sommer von/nach Zagreb. Ryanair wird fast achtzig Flüge pro Woche anbieten (über dreißig mehr als im letzten Jahr), um unseren Kunden in Zagreb eine große Auswahl an europäischen Top-Destinationen wie London, Mailand und Paris oder beliebten Urlaubszielen wie Brindisi, Korfu und Malaga zu bieten und gleichzeitig den Einreiseverkehr in Zagreb nach zwei verlorenen Jahren wieder anzukurbeln“, so die Billigfluggesellschaft.

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Geisterflüge: Air Dolomiti fliegt öfters leer nach Innsbruck

In letzter Zeit führen Lufthansa und ihre deutschen Töchter besonders häufig Leerflüge durch. Offiziell erklärt das Unternehmen, dass man die Maschinen zu anderen Einsatzorten positionieren würde, um Verspätungen zu vermeiden, jedoch fliegen die Flugzeuge auffällig oft auf der ursprünglich geplanten Route, aber die Passagiere bleiben zurück. Dieses Phänomen zeigt sich derzeit auch gehäuft auf der von Air Dolomiti bedienten Strecke Frankfurt-Innsbruck. In den letzten Tagen ist die italienische Lufthansa-Tochter wiederholt leer vom Lufthansa-Drehkreuz aus in die Tiroler Landeshauptstadt geflogen. Die Passagierflüge wurden jeweils gestrichen, aber die Embraer-Regionaljets sind dennoch nach Innsbruck ferry nach Innsbruck geflogen. Von den Anzeigetafeln in Frankfurt und Innsbruck wurden diese „Geisterflüge“ vorsorglich entfernt. Womöglich auch, um der Lobby der Umweltschützer kein zusätzliches Argumentationsmaterial zu geben, denn eine rationale Erklärung dafür, dass zahlende Fluggäste sitzen gelassen werden, leer nach Innsbruck geflogen wird, um dann mit Passagieren wieder zurück nach Frankfurt zu fliegen, gibt es nicht. Auch in den nächsten Tagen stehen wieder „Air-Dolomiti-Geisterflüge“ in die Tiroler Landeshauptstadt an. Das italienische Luftfahrtunternehmen wollte diese Thematik übrigens nicht kommentieren. In nachstehender Tabelle sind die für Innsbruck geplanten Flüge der Lufthansa-Tochter ersichtlich. Jene, bei denen bereits feststeht, dass sie ferry durchgeführt werden, sind gekennzeichnet. Flugnummer Destination Abflug Bemerkung EN8057 INN – FRA 06:35 EN8050 FRA – INN 08:55 EN8051 INN – FRA 10:40 EN8052 FRA – INN 12:40 Geisterflug/ferry EN8053 INN – FRA 14:35 EN8056 FRA – INN 21:00 Geisterflug/ferry

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Zu wenige Triebwerke: Go First muss 12 A320neo am Boden lassen

Der indischen Billigfluggesellschaft Go First gehen die Triebwerke für ihre 52 Airbus A320neo aus. Daher muss man bereits 12 Einheiten auf dem Boden halten. Hintergrund ist, dass man zahlreiche Pratt & Whitney PW1100G noch nicht von Überholungen bzw. Nachrüstungen zurückbekommen hat. Die Angelegenheit zieht sich schon einige Zeit hin, denn die lokale Zeitung „Economic Times“ berichtet, dass die betroffenen Triebwerke bereits im Jänner 2022 an den Hersteller übergeben wurden. Man hoffte darauf, dass man zwischenzeitlich einen Ersatz erhalten wird, jedoch war dies aus nicht näher bezeichneten Gründen nicht möglich. Die Rückgabe der von P&W überholten Triebwerke verzögerte sich. Derzeit geht man davon aus, dass diese voraussichtlich Mitte Juli 2022 eintreffen werden. Die Fluggesellschaft kann bis dahin rund ein Fünftel der A320neo-Flotte nicht betreiben. Go First ist der neue Name der Billigfluggesellschaft Go Air. Derzeit betreibt man unter anderem 52 Airbus A320neo sowie fünf A320ceo. Die indische Luftfahrtbehörde besteht auf Überholungen bzw. Nachrüstungen der PW1100G-Triebwerke. Der Konkurrent IndiGo Airlines hat laut CH-Aviation.com diesen Schritt bereits im August 2020 abgeschlossen. Die indische Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGCA) untersagte den Betrieb der nicht umgerüsteten PW1100G.

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KLM nimmt zwei Embraer 190 von German Airways ins Wetlease

German Airways wird ab 28. August 2022 mit zwei Embraer 190 im Auftrag von KLM fliegen. Der Wetlease-Auftrag ist vorerst bis zum 30. Oktober 2022 befristet. Die niederländische Airline erklärte unter anderem, dass man aufgrund von Personalmangel die beiden Regionaljets samt Besatzungen anmieten wird. Die von German Airways betriebenen Embraer 190 werden ab Amsterdam-Schiphol zum Einsatz kommen von dort aus primär auf Routen, die sonst von KLM Cityhopper bedient werden, anzutreffen sein. Unter anderem handelt es sich um die Destinationen Düsseldorf, Stuttgart, Nürnberg, Basel, Göteborg und Stavanger. KLM und der Flughafen Amsterdam-Schiphol leiden derzeit unter akutem Personalmangel. Dieser hat zur Folge, dass es am Airport regelmäßig stundenlange Wartezeiten, unter anderem vor der Sicherheitskontrolle, gibt. Das niederländische Luftfahrtunternehmen hat eine Reihe von Maßnahmen vorgestellt, die die aktuelle Situation zumindest lindern sollen.

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Trotz Streik: SAS-Piloten fliegen gestrandete Urlauber aus

Die Fluggesellschaft SAS muss derzeit aufgrund von Pilotenstreiks viele Flüge streichen. Nun gibt es eine „kleine Einigung“ mit den Flugzeugführern, denn diese haben sich dazu bereiterklärt über das laufende Wochenende rund 100 Flüge durchzuführen, um gestrandete Urlauber nach Hause zu fliegen. Im Kern des Tarifstreits liegen Geschäftsleitung und Gewerkschaften noch sehr weit auseinander. Unmittelbar vor dem Beginn des Arbeitskampfs wurde bekannt, dass SAS in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 angemeldet hat. Als Ursache hierfür hat die Geschäftsleitung auch auf den Pilotenstreik verwiesen. Mittlerweile wird auch im Bereich der Technik gestreikt. Über das Wochenende sind bereits zahlreiche SAS-Flugzeuge leer zu Urlaubsorten geflogen und haben und haben dort gestrandete Urlauber abgeholt und nach Hause geflogen. Das will man auch in nächster Zeit zu beibehalten, aber nur dann, wenn es keine alternativen Reiseziele gibt. Wie lange der Pilotenstreik bei SAS andauern wird, lässt sich derzeit nicht abschätzten. Die Fronten gelten als massiv verhärtet.

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Juni 2022: Airbus konnte mehr Flugzeuge ausliefern

Der Flugzeugbauer Airbus konnte im Juni 2022 insgesamt 60 Verkehrsflugzeuge an seine Kunden ausliefern. Damit lag man um 13 Einheiten über dem Wert, den man im Mai 2022 erreichen konnte. Innerhalb der ersten sechs Monate des laufenden Jahres lieferte Airbus 297 Maschinen aus. Damit ist man vom selbstgesteckten Ziel, dass man heuer 720 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben will, noch weit entfernt. Traditionell ziehen die Auslieferungen im Schlussquartal stark an. Neubestellungen konnte Airbus im Juni 2022 insgesamt 78 Stück an Land ziehen. Gleichzeitig kassierte man aber auch zehn Stornierungen. Erst kürzlich konnte man eine Großbestellung aus China vermelden: Mehrere Carrier haben gemeinsam 292 Maschinen der A320neo-Reihe geordert. Auch befindet man sich in Gesprächen über eine größere Bestellung für den Maschinentyp A220.

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Verpachtung von Grundstücken: KBV erwirkt Einstweilige Verfügung im Streit mit Lilihill

Das Land Kärnten wird die Call-Option auf die Lilihill-Anteile am Klagenfurter Flughafen nicht ziehen, aber hinter den Kulissen wird weiter gestritten und das sogar vor Gericht. Es geht um die Verpachtung von Grundstücken mit einer Gesamtfläche von 130 Hektar an andere Gesellschaften des Lilihill-Konzerns. Der Aufsichtsrat, in dem der private Mehrheitseigentümer logischerweise aufgrund des Umstands, dass man rund 75 Prozent der Anteile hält, die Oberhand hat, gab hierfür grünes Licht. Die Verträge sind mit einer Laufzeit von 23 Jahren ausgestaltet und sollen für den Airport nicht vorzeitig kündbar sein. Es handelt sich um Flächen, die laut Lilihill für den Flugbetrieb nicht zwingend notwendig sind. Das passt der Kärntner Beteiligungsverwaltung, der Holdinggesellschaft des Landes Kärnten, die innerhalb der Landesregierung dem ÖVP-Landesrat Martin Gruber zugeordnet ist, so ganz und gar nicht in den Kram. Man beantragte eine Einstweilige Verfügung, die man auch bekommen hat. Der erste Verhandlungstermin vor dem Bezirksgericht Klagenfurt ging bereits über die Bühne, jedoch gab es keine finale Entscheidung. Parallel läuft ein weiteres Verfahren, das in Wien verhandelt wird. Die Verhandlung fand am Mittwoch statt und das Urteil soll den Parteien schriftlich zugestellt werden. Üblicherweise dauert es einige Wochen bis die Rechtsanwälte die Entscheidung elektronisch für ihre Mandaten übermittelt bekommen. Anschließend stehen beiden Parteien Rechtsmittel offen, wobei unklar ist, ob diese ergriffen werden oder nicht. Die KBV vertritt den Standpunkt, dass sich Lilihill dauerhaften Zugriff auf die Grundstücke, die verpachtet werden sollen, sichern will. Das Vertragswerk wäre zum Nachteil des Flughafens ausgestaltet und dagegen gehe man als Gesellschafter des

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Österreichische Bundesbahnen verteilen Gutscheine für Sitzplatzreservierungen

Nicht nur die Luftfahrt hat derzeit mit einer massiv gestiegenen Nachfrage zu kämpfen, sondern auch die Österreichischen Bundesbahnen. Der Staatskonzern hat sich nun entschieden, dass man allen registrierten Usern, die ein Kundenkonto haben, vier Gutscheine für Sitzplatzreservierungen spendiert. Dies ist insofern auch von Bedeutung, weil Inhaber des Jugend-Sommertickets heuer in den Fernzügen der Reservierungspflicht unterliegen. Sofern diese ihre Fahrkarte online über ihr ÖBB-Kundenkonto gekauft haben, profitieren auch diese von vier kostenlosen Sitzplatzreservierungen. Die Österreichischen Bundesbahnen informieren ihre Kunden nach und nach in Form eines automatischen E-Mails, dass die Gutscheine in ihrem Login hinterlegt wurden. Allerdings gibt es kein Geschenk ohne „Haken“. Im Kleingedruckten ist zu lesen, dass die vier kostenfreien Sitzplatzreservierungen bis inklusive 11. September 2022 aufgebraucht werden müssen. Danach verfallen die Gutscheine. Auch sind diese nur dann gültig, wenn die Zugfahrt von der ÖBB-Personenverkehr AG durchgeführt wird, was die Einlösung im Ausland ausschließt. Normalerweise kann man über die ÖBB auch Reservierungen bei anderen Gesellschaften, beispielsweise bei der DB kaufen. Weiters können die Gratis-Sitzplätze nur dann „bezogen“ werden, wenn man die Reservierung bzw. den Fahrkartenkauf über das Internet tätigt. Am Schalter und am Automaten ist die Einlösung nicht möglich. Der getrennte Kauf von „Nur-Reservierung“ und Ticket ist allerdings weiterhin möglich.

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Salzburg feiert Jahrestag mit FlyDubai, Transavia und Flynas

Der Salzburger Flughafen sieht sich für die Hauptreisezeit gut aufgestellt und ist der Ansicht, dass man momentan die letzten „Personallücken“ auffüllen kann. Man hofft, dass man „operationelle Abfertigungen ohne größere Verzögerungen darstellen“ kann. Allerdings ist man vor Problemen, die an anderen Airports entstehen nicht verschont. Gleichzeitig feiert der Flughafen Salzburg die einjährige Präsenz der Anbieter Transavia, Flydubai und Flynas. Die beiden zuerst genannten Fluggesellschaften steuern den zweitgrößten Airport Österreichs ganzjährig an. Der saudi-arabische Billigflieger bietet Riyadh und Jeddah saisonal während der Sommerzeit an. Die Amsterdam-Verbindung von Transavia ermöglicht den Anschluss an das Drehkreuz Schiphol, wo unter anderem Umstiege auf andere Flüge dieses Carriers, aber auch auf jene von KLM und ihrer Skyteam-Partner möglich sind. Die Flydubai-Strecke nach Dubai kann auch für das Umsteigen in das Streckennetz der Konzernschwester Emirates Airline genutzt werden. Darüber hinaus hat der Salzburg Airport im Sommer ein breites Destinationsportfolio im Angebot – Urlaubsdestinationen wie die griechischen Inseln Kreta, Karpathos oder Zakynthos, Antalya in der Türkei oder die Mittelmeer-Inseln Sardinien, Mallorca und Korsika laden auf einen Bade- und Erlebnisurlaub ein. Die neue Verbindung nach Belgrad oder die Klassiker nach Istanbul und London sind genauso spannende Ziele für einen Städteurlaub.   Ebenso sind mit Air Serbia via Belgrad Ziele in Europa erreichbar wie Athen, Thessaloniki, Dubrovnik oder Split, via Istanbul steht das gesamte Umsteigenetz von Turkish Airlines zur Verfügung.

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Wien: Arbeiterkammer eröffnet Infostand im Terminal 1

Die Arbeiterkammer Niederösterreich richtet auch heuer wieder einen Informationsstand am Flughafen Wien-Schwechat ein. An Ort und Stelle will man Passagiere unter anderem über ihre Fluggastrechte informieren und mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Die Urlaubszeit ist für die Arbeitnehmer die kostbarste Zeit des Jahres. Angesichts der steigenden Lebenskosten ist Urlaub umso kostbarer geworden. Wir stehen den Reisenden daher auch heuer mit Rat und Tat zur Seite, damit sie bei Problemen bestmöglich informiert sind und zu ihrem Recht kommen“, sagt AK Niederösterreich-Vizepräsident Horst Pammer. Bis 14. August stehen die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Niederösterreich am Flughafen Wien-Schwechat an einem eigenen Infoschalter im Terminal 1 für Tipps und Fragen zur Verfügung – freitags von 14 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 7 bis 12 Uhr. „Um möglichst viele Urlauber*innen zu informieren, sind wir an den Wochenenden bereits zu den frühmorgendlichen Abflugzeiten der Chartermaschinen vor Ort“, sagt AK-Reiseexpertin Sandra Nowak. Beim Infoschalter erhalten die Reisenden zudem die Broschüre „Gute Reise“ mit allen wichtigen Tipps zu Problemen rund um Urlaub und Flug. Tausende Urlauberinnen und Urlauber nutzen diesen Service Jahr für Jahr. „Gerade jetzt, wo es leider schon bei der Reise zum Urlaubsort öfter zu Problemen kommt, freuen wir uns umso mehr, als Ansprechpartner direkt vor Ort helfen zu können“, sagt AK Niederösterreich-Direktorin Bettina Heise. Auch wenn die Reiselust besonders hoch ist – das Thema Corona ist leider nicht vom Tisch. „Informieren Sie sich daher am besten vorab auf der Seite des Außenministeriums, ob es an Ihrem Urlaubsort derzeit spezielle Regelungen oder Einreisebestimmungen

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