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Easyjet schafft 56 weitere Airbus A320neo an

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird 56 zusätzliche Airbus A320neo in die Flotte aufnehmen. Man hat bestehende Optionen in Festbestellungen umgewandelt, teilte der Lowcoster am Dienstag mit. Die Neuzugänge sollen in erster Linie Modelle der A320ceo-Reihe ablösen. Auch hat man mit Airbus vereinbart, dass 18 Stück auf den A321neo entfallen sollen. Die Auslieferung der jüngsten Order soll zwischen 2026 und 2029 erfolgen. Zum Kaufpreis machte der Billigflieger keine Angaben, deutet jedoch an, dass man seitens des Herstellers attraktive Preisnachlässe erhalten habe. Offen ist noch wie Großaktionär Stelios Haji-Ioannou auf die jüngste Großbestellung reagieren wird. In der Vergangenheit stemmte er sich gegen Neuanschaffungen und forderte gar die Stornierung von Orders.

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Linz sieht sich gut gerüstet für die Sommerferien 2022

Die Personaldecke am Linzer Flughafen soll derzeit stabil sein, denn laut einem Flughafensprecher der Mitarbeiterstand stabil sein. Neun offene Stellen gibt es derzeit am oberösterreichischen Airport. Gegenüber dem Österreichischen Rundfunk betonte der Medienreferent, dass man auch zusätzliche Mitarbeiter für die Abfertigung während der Hochsaison sucht. Die operativen Abteilungen wären aber „angemessen besetzt“, so dass man von „Normalbetrieb in der Hochsaison ausgehen kann“. Die Kurzarbeit habe Linz-Hörsching geholfen, dass die Beschäftigten gut gehalten werden könnten. Gänzlich ausschließen kann man aber auch in Oberösterreich nicht, dass es besonders auf den Strecken nach Frankfurt am Main (Air Dolomiti) und Düsseldorf (Eurowings) zu Kürzungen kommen könnte. Hintergrund ist, dass diese Routen überwiegend von Geschäftsreisenden genutzt werden und deren Reiseaufkommen im Hochsommer traditionell niedriger ist. Auch in der Vergangenheit hat der vormalige Betreiber Austrian Airlines jeweils im Juli und August die Frequenzen auf diesen Strecken zurückgefahren. Ob sich die akuten Personalprobleme in Deutschland auch auf das Flugangebot ab Linz-Hörsching auswirken könnten, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Ein Sprecher betont, dass man noch nicht weiß, ob die von Lufthansa kommunizierten Reduktionen auch Linz betreffen könnten. Man sieht es als Vorteil an, dass die Frankfurt-Strecke mit dem kleineren Embraer-195 bedient wird, da dieser weniger Personal benötigt.

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Keine Corona-Förderungen: Österreich Bundesländerflughäfen verklagen die Republik Österreich

Die österreichischen Regionalflughäfen wollen eine Klage gegen die Republik Österreich einbringen. Es geht um die Auszahlung von Covid-19-Förderungen, bei denen man sich gegenüber dem Flughafen Wien-Schwechat benachteiligt sieht. Es geht um eine beachtlich hohe Summe, denn allein der Flughafen Graz klagt 5,6 Millionen Euro ein, berichtet die „Kleine Zeitung“. Hintergrund ist, dass die Bundesländerflughäfen – im Gegensatz zum Wiener Airport – keinen Zugang zu diversen Fördermöglichkeiten des Bundes hatten. Begründet wurde das unter anderem damit, dass sich – mit Ausnahme von Klagenfurt – die Regionalflughäfen im Eigentum der öffentlichen Hand, also Länder und Städte, stehen würden. Nach Ansicht der Regierung sollen die jeweiligen Gesellschafter, die der öffentlichen Hand angehören, selbst für die finanziellen Schäden, die aufgrund der Corona-Pandemie entstanden sind, aufkommen. Lediglich der Zugang zur Kurzarbeit wurde den Bundesländer-Airports gewährt. Anders die Situation am Flughafen Wien: Die Bundesländer-Airports stellen es so dar, dass der größte Flughafen des Landes zu so ziemlich allen Coronahilfen Zugang gehabt hätte. Daraus leitet man eine Benachteiligung ab und klagt nun die Republik. Allein der Flughafen Graz macht 5,6 Millionen Euro geltend. Seitens der Finanzprokuratur gibt es keine Stellungnahme zum gerichtlichen Vorgehen der Bundesländer. Auch ist noch nicht absehbar wann die einzelnen Klagen verhandelt werden, denn aus rechtlichen Gründen muss jeder Airport für sich selbst vor Gericht ziehen. Eine Zusammenlegung in ein Verfahren ist nicht möglich.

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PwC-Umfrage: Deutsche wollen Urlaubsausgaben kürzen

Rund drei Viertel der Deutschen spielen mit dem Gedanken aufgrund der aktuell hohen Inflation ihre Urlaubsausgaben einzuschränken. Besonders für Flugreisen wollen viele weniger Geld ausgegeben. Zu diesem Schluss kommt eine von Pricewaterhouse Coopers durchgeführte Umfrage. Nach über zwei Jahren Corona-Pandemie hofft die Reisebranche auf einen besonders starken Sommer 2022. Die Buchungszahlen sind momentan sehr gut, jedoch zeigen sich nun massive Auswirkungen der stark gestiegenen Lebenshaltungskosten. Etwa drei Viertel der Deutschen wollen ihre Urlaubspläne bzw. die Ausgaben hierfür kürzen. Rund 56 Prozent der Befragten gaben an, dass man die Anzahl der Reisen heuer reduzieren möchte. Die Hälfte der Umfrageteilnehmer will Abstriche in den Bereichen Komfort, Aktivitäten und Aufenthaltsdauer in Kauf nehmen. Kurzurlaube und Teilnahme an Events wollen 60 Prozent der Deutschen reduzieren. Ein interessantes Bild zeigt sich auch bei der Reisewahl: So wollen die Befragten bei Camping und Ferienwohnungen weniger stark kürzen. Aufenthalte in Ferienanlagen bzw. Wellnessanlagen wollen gar 78 Prozent zurückfahren. Bei Hotels denken immerhin 68 Prozent an eine Verringerung der Ausgaben. Bei der Wahl des Anreisemittels denken 73 Prozent daran, dass aufgrund gestiegener Ticketpreise weniger mit dem Flugzeug geflogen werden könnte. 71 Prozent wollen auf Fähren und Schiffe verzichten. Einsparungen wollen 61 Prozent der Umfrageteilnehmer beim eigenen Auto bzw. Mietwägen erzielen. Laut PwC Deutschland ist der Verzicht auf den Sommerurlaub für die überwiegende Mehrheit kein Thema. 60 Prozent gaben an, dass für sie ein Urlaub in Deutschland in Frage kommt und 51 Prozent bejahten, dass sie auch ins Ausland reisen würden. „Es bleibt also die berechtigte Hoffnung der Tourismusbranche,

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Cathay Pacific prüft Boeing-737-Max-Bestellung

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific prüft derzeit Möglichkeiten die Flotte zu erneuern. Dabei fasst man insbesondere die Kurz- und Mittelstrecke ins Auge. Der Carrier wurde im Zuge der Coronapandemie und der von Hongkong erlassenen Quarantänebestimmungen stark gebeutelt. Firmenchef Augustus Tang erklärte gegenüber Bloomberg unter anderem, dass man im Bereich der Mittelstrecke auch die Boeing 737 Max evaluiert. Bislang setzt Cathay Pacific in diesem Segment Flugzeuge des Herstellers Airbus ein. Der Manager sagte auch, dass die Erneuerung der Flotte für die Zukunft des Carriers „entscheidend“ ist, nannte jedoch keine konkreten Zahlen. Das Unternehmen erhielt in der Vorwoche eine zusätzliche Kreditlinie in der Höhe von rund 994 Millionen U.S.-Dollar. Diese ist vorerst auf ein Jahr befristet und soll Cathay Pacific bei der Erholung unterstützen. Das größte Luftfahrtunternehmen Hongkongs war bereits vor der Pandemie angeschlagen, denn langanhaltende Proteste in den Jahren 2019 und 2020 haben zu Einschränkungen im Flugverkehr geführt. Die Einreise- und Quarantänebestimmungen, die seitens der Führung der chinesischen Sonderverwaltungszone erlassen wurden, haben den Flugbetrieb über längere Zeiträume regelrecht zum Erliegen gebracht. Hinsichtlich des Herstellers meinte Tang, dass man sich noch nicht festgelegt hat, ob man bei Airbus, Boeing oder beiden Herstellern bestellen wird. Man habe noch keine Entscheidung getroffen, denn es handle sich um ein Thema, das man „sehr genau ansehen“ müsste. Daher ziehe Cathay Pacific „alle Möglichkeiten in Betracht“. Kurzfristig will man das Angebot soweit wie möglich erhöhen. Tang rechnet damit, dass sich die Nachfrage von/nach Hongkong in den nächsten Monaten weiter steigern wird. Allerdings ist das noch gar nicht so

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Tui Österreich verzeichnet starke Antalya-Nachfrage

Der Reiseveranstalter Tui Österreich verzeichnet derzeit eine besonders hohe Nachfrage in Richtung Antalya. Laut Mitteilung des Unternehmens sollen die ab Wien, Salzburg, Graz und Linz angebotenen Pauschalreisen besonders gut gebucht sein. Das Unternehmen bietet für Familien eine Sonderaktion, die bis Ende Juni 2022 läuft, an: Kinder bezahlen in Begleitung ihrer vollzahlenden Eltern nichts für die Unterkunft im Raum Antalya. Zur Auswahl stehen rund 1.700 Hotels in dieser Region der Türkei. Flugverbindungen bietet Tui Österreich mehrmals täglich ab Wien-Schwechat sowie jeweils zweimal pro Woche ab Salzburg, Graz und Linz an. Der Tour Operator kooperiert heuer bei den Antlaya-Flügen ab Wien mit SunExpress, Corendon Airlines, Pegasus, Turkish Airlines und Austrian Airlines. Auch ab Budapest bietet man einen täglichen Flug in Kooperation mit SunExpess an. Jeweils an Montagen hat man auch das Ziel Dalaman wieder im Programm. „Wir freuen uns sehr, dass die Türkei heuer wieder zu den beliebtesten Sommerreisezielen unserer TUI Gäste zählt“, sagt David Szabo, Head of Operations Tui Österreich. „Antalya ist momentan unsere meistgebuchte Sommerdestination, mit Juli als dem beliebtesten Reisemonat – über ein Drittel aller gebuchten Gäste haben sich im Sommer aktuell für diesen Monat entschieden. Wer sich die besten Flugzeiten und Plätze noch sichern möchte, sollte jedenfalls schnell buchen“.

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Rund 300 Flugzeuge: Airbus und Boeing buhlen um Air-India-Großbestellung

Die erst kürzlich privatisierte Fluggesellschaft Air India soll eine Großbestellung von bis zu 300 Narrowbodies planen. Weiters will man Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350 anschaffen, wobei die erste Tranche im April 2023 geliefert werden soll. Die Flotte von Air India ist zum Teil in die Jahre gekommen, denn seit dem Jahr 2006 hat man kein fabrikneues Flugzeug mehr gekauft. Man hat jedoch einige neue Flugzeuge über Leasinggeber bezogen. Ursache hierfür war insbesondere die angespannte Finanzlage, denn der Carrier konnte nur mit staatlicher Hilfe in der Luft gehalten werden. Dier neue Eigentümer Tata Sons will die Flotte möglichst rasch erneuern. Lokale Medien berichten, dass auf der Langstrecke der Maschinentyp Airbus A350 angeschafft werden soll. Im Bereich der Kurz- und Mittelstrecke wird von einem Bedarf von bis zu 300 Narrowbodies geschrieben. Offiziell kommentieren wollen Air India bzw. Tata Sons die Berichterstattung noch nicht. Die Agentur Bloomberg berichtet unter Berufung auf Tata Sons nahestehende Personen unter anderem, dass man kurzfristig 20 Airbus A350 bestellen möchte. Diese sollen ursprünglich für Aeroflot bestimmt gewesen sein, jedoch dürfen diese aufgrund der Sanktionen nicht ausgeliefert werden. Auch befinde man sich in Gesprächen über die Abnahme von Airbus A350-1000, die eigentlich für Qatar Airways vorgesehen waren. Intern sucht das Unternehmen bereits Piloten, die ein Typerating für A350 machen wollen. Mit Airbus und Boeing sowie Leasinggebern laufen Gespräche über die Erneuerung der Mittelstreckenflotte. Dabei stehen die Muster der A320neo-Reihe sowie der B737-Max-Familie zur Diskussion. Derzeit ist noch nicht entschieden, ob man bei einem Hersteller kaufen wird oder aber die

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Fracht: Korean Air Cargo konnte in Wien stark zulegen

In den letzten Jahren konnte Korean Air Cargo das Frachtaufkommen am Flughafen Wien-Schwechat stark steigern. Unternehmensangaben nach trägt dazu auch bei, dass eine erhöhte Nachfrage im Bereich von Automobilprodukten besteht. Diese sind für Werke in Mittel- und Osteuropa bestimmt und werden über Wien aus Asien und anderen Regionen eingeflogen. Ein weiteres Standbein sind elektronische und pharmazeutische Güter. Derzeit bietet Korean Air Cargo bis zu 13 Cargo-Flüge pro Woche an. „Für die kommende Zukunft erwarten wir einen weiteren Anstieg der nachgefragten Tonnagen zwischen Seoul-Incheon und Europa. Trotz der Corona-Krise konnten wir am Flughafen Wien ohne Staus und Unterbrechungen zuverlässig eine hohe Tonnagenausweitung erzielen“, so Regional Cargo Manager Park Joonseok. Korean Air Cargo führt seit 2004 Frachtflüge nach Wien-Schwechat durch. Ursprünglich setzte man primär den Maschinentyp Boeing 747-400F ein. Seit einigen Jahren fliegt man auch mit B777F und B747-8F. Während der Corona-Pandemie konnte man eine 40-prozentige Steigerung der Tonnage verzeichnen. Im Jahr 2019 hatte der koreanische Carrier rund 27.700 Tonnen. Im Vorjahr waren es 39.800 Tonnen, so dass sich Wien-Schwechat zum wichtigsten Cargo-Drehkreuz in Europa entwickelte. Das Unternehmen rechnet damit, dass sich in den nächsten Jahren das Aufkommen weiter steigern wird.

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A350-Mängel: Airbus und Qatar Airways führen wieder Gespräche

Der Flugzeugbauer Airbus und Qatar Airways führen wieder Gespräche über die vom Golfcarrier behaupteten Qualitätsmängel am Maschinentyp Airbus A350. Die beiden Konzerne führen in London mehrere Gerichtsverfahren. Laut Airbus-Chef Guillaume Faury befindet sich der Austausch mit Qatar Airways in einem frühen Stadium und bislang wurde keine Einigung erzielt. Gegenüber Bloomberg sagte der Manager weiters, dass es sich um „keine einfachen Diskussionen“ handelt und man „noch nicht zu einem Abschluss gekommen“ ist. Man wolle weiterhin versuchen eine Lösung mit dem Golfcarrier zu finden. Qatar Airways wirft dem europäischen Flugzeugbauer eklatante Qualitätsmängel vor. Dabei geht es um Lack- und Oberflächenschäden am Airbus A350. Die beiden Konzerne tragen in London diverse Streitigkeiten, die daraus resultieren, vor Gericht aus. Vorläufiger Höhepunkt war, dass Airbus eine Großbestellung über 50 Airbus A321neo storniert hat und vor Gericht erreicht hat, dass die Lieferslots neu vergeben werden dürfen. Auch muss man aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung die bestellten Maschinen des Typs Airbus A350-100 abnehmen und bezahlen.

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Boeing evaluiert Dreamliner-Frachtvariante

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing denkt über eine Cargo-Variante der B787 „Dreamliner“ nach. Diese könnte als indirekter Nachfolger der B767 fungieren, denn voraussichtlich ab 2028 werden deren Triebwerke die neuen Emissionsstandards nicht mehr erfüllen. Flugzeuge, die bereits über aufrechte Zulassungen verfügen, sind von den Verschärfungen der Umweltauflagen dem heutigen Informationsstand nach nicht betroffen. Vorgesehen ist, dass Neubauten ab 2028 strengere Emissionsauflagen erfüllen müssen. Aktuell wäre die Boeing 767 betroffen. Für diese gibt es keinen direkten Nachfolger. Boeing kann sich vorstellen, dass man eine Frachtvariante des Dreamliners auf den Markt bringt. Dessen Triebwerke würden bereits heute die für 2028 geplanten Umweltauflagen erfüllen. Cargo-Chef Brian Hermesmeyer sagte unter anderem, dass man diesen Weg seitens Boeing als „natürlichen Ansatzpunkt“ betrachtet. Allerdings wird der Markt darüber entscheiden, ob die U.S.-Amerikaner ab Werk Cargo-Dreamliner anbieten werden. Man wird diesen Schritt nur dann setzen, wenn eine entsprechende Nachfrage besteht. Derzeit evaluiert man diese. Hermesmeyer fügte hinzu, dass dies grundsätzlich für alle Passagierflugzeuge, die man im Portfolio hat, gilt: Wenn eine wirtschaftlich sinnvolle Nachfrage seitens Frachtkunden ist, würde man auch eine Cargoversion anbieten. Der Rumpf der Boeing 787 besteht überwiegend aus Kohlefasern und nicht aus Aluminium. Dies stellt die Ingenieure für viele Fragen, die noch geklärt werden müssen. Beispielsweise muss man noch evaluieren wie die Struktur verstärkt werden kann, denn für die Cargovariante werden große Türen zum Be- und Entladen notwendig. Somit befindet man sich derzeit in einer Art Forschungsphase, denn zum Zeitpunkt der Entwicklung des Dreamliners waren Frachtversionen noch kein Thema.

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