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BER: Norse Atlantic fliegt direkt nach New York und Los Angeles

Nächster Halt Berlin: Die norwegische Billig-Airline Norse Atlantic Airways nimmt ab Mitte August zwei neue Langstrecken vom Flughafen BER ins Programm. Ab dem 17.8.2022 wird der New Yorker Flughafen JFK täglich bedient, ab dem 19.08.2022 zusätzlich auch der Los Angeles International Airport dreimal pro Woche. Der Ticketverkauft hat bereits begonnen. Nach fast fünfjähriger Pause wird damit die Westküste wieder per Direktflug mit der Hauptstadtregion verbunden. Die Flüge nach New York werden in der billigsten Buchungsklasse „Light“ ab 160 Euro einfach, nach Los Angeles ab 189 Euro einfach angeboten. Eingesetzt wird eine Boeing 787-9 mit Zweiklassenbestuhlung. Der Low-Coster bietet zwei Kabinenvarianten an: Economy und Premium. „Viel zu lange war die pulsierende und kulturell vielfältige Stadt Berlin nur unzureichend an den Transatlantik angebunden. Diese beiden neuen Strecken bieten eine direkte und kosteneffiziente Option, die sowohl Geld als auch Zeit für lokale und internationale Unternehmen spart, wenn sie sich für Reisen in die und aus den USA entscheiden oder unsere Frachtdienste in Anspruch nehmen wollen“, so Bjørn Tore Larsen, Gründer, Geschäftsführer und Hauptaktionär von Norse Atlantic Airways. Der Jumbo-Kapitän gründete die Fluggesellschaft im März 2021 als neue Langstreckenfluggesellschaft, die erschwingliche Tarife für transatlantische Strecken anbieten will.

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Easyjet fährt Frequenzen am Flughafen Berlin-Brandenburg zurück

Die Billigfluggesellschaft Easyjet fährt ab Ende Juni 2022 die Frequenzen auf zahlreichen Strecken zurück. Betroffene Passagiere erhalten nach und nach Benachrichtigungen des Carriers, in denen Umbuchungen bzw. Erstattungen angeboten werden. Hintergrund der Maßnahme dürfte sein, dass Easyjet trotz guter Buchungslage am Standort Berlin-Brandenburg zu wenig fliegendes Personal zur Verfügung hat. Am Pfingstwochenende musste der Carrier unter anderem aus diesem Grund viele Flüge ab dem BER streichen. Die nunmehrigen Kürzungen betreffen vorerst 27 Strecken. Es handelt sich dabei sowohl im City-Ziele als auch um klassische Urlaubsstrecken. Das Ausmaß der Kürzungen schwankt je nach Destination von einem zurückgezogenen Umlauf bis hin zu acht Rotationen pro Woche weniger. Im Einzelnen werden ab Ende Juni 2022 nachstehende Easyjet-Ziele seltener ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg angeflogen: Athen, Basel, Stockholm-Arlanda, Bristol, Cagliari, Paris-Charles de Gaulle, Köln/Bonn, Kopenhagen, Catania, Faro, Rom-FCO, Genf, Helsinki, Ibiza, London-Gatwick, London-Luton, Mailand-Linate, Mailand-Malpensa, Manchester, Neapel, Olbia, Palma de Mallorca, Pristina, Preveza, Thessaloniki, Tel Aviv und Venedig (Marco Polo).

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EU-Kommission winkt Staatshilfe für Sata durch

Die EU-Kommission hat einer für den Luftfahrtkonzern Sata bestimmten staatlichen Beihilfe grünes Licht erteilt. Diese ist daran geknüpft, dass die Unternehmensgruppe umfangreiche Änderungen an der Struktur vornimmt. Künftig soll eine Holdinggesellschaft über die operativen Fluggesellschaften Sata, Azores Airlines und SGA gestellt werden. 51 Prozent von Azores Airlines sollen verkauft werden, um zusätzliches Geld in die Kasse zu bringen. Der Sata-Konzern gilt als defizitär und häufte während der Corona-Pandemie zusätzliche Verluste an. An Zuschüssen sollen nun 453,25 Millionen Euro fließen. Während Sata auf den Regionalverkehr spezialisiert ist, führt Azores Airlines Kurz- und Mittelstreckenflüge, auch in die USA, durch. Besonders das Inselgeschäft, das teilweise PSO-subventioniert ist, gilt als wenig rentabel. Das Unternehmen drohte wiederholt mit der Einstellung von Strecken, da man diese ohne Zuschüsse aus finanziellen Gründen nicht aufrechterhalten könne. Mittlerweile wurden auch einige Routen neu ausgeschrieben.

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Karlsruhe/Baden-Baden übertrifft Ergebnis von Mai 2019

Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden hatte im Mai 2022 rund 130.000 Passagiere und damit um etwa 6,8 Prozent mehr als im Vorkrisenmonat Mai 2019. Die Flugbewegungen nahmen entsprechend ebenfalls zu. Sie lagen im Mai bei 3.884 und damit 23 Prozent über dem Vergleichsmonat aus 2019. Im Bereich der Luftfracht konnte der FKB auf 144 Tonnen zulegen. Im Vergleich mit Mai 2019 entspricht dies einem Plus von 47 Prozent. Im Sommerflugplan 2022 sind derzeit 1,1 Millionen Sitzplätze zu 35 Destinationen im Verkauf. Während dem reisestarken Pfingstwochenende musste nach Angaben des Flughafens Karlsruhe/Baden-Baden nur ein Flug gestrichen werden. Dies soll am Wetter gelegen haben. Zu Abfertigungsproblemen soll es – im Gegensatz zu anderen Airports – nicht gekommen sein. „Die Anstrengungen zur optimierten Zusammenarbeit in den letzten Wochen und die hohe Einsatzbereitschaft der eigenen Mitarbeiter, der Luftsicherheitskräfte und der Bundes- und Landespolizei zeigen, dass trotz hohem Aufkommen und verspäteter Ankünfte am FKB ein hoher Servicelevel gehalten werden kann.“ sagt der Geschäftsführer Uwe Kotzan. „Alle Beteiligten am Flughafen haben sich entsprechend gut vorbereitet, was auch für die Passagiere zutrifft, die überwiegend rechtzeitig erschienen sind und notwendige Unterlagen griffbereit hatten“, weiß Eric Blechschmidt, Verkehrsleiter am Flughafen. „Nach zwei Jahren Pandemie sehen wir gerne wieder einen Ansturm. Die Menschen freuen sich darauf, endlich wieder reisen zu können. Da soll es am Flughafen reibungslos laufen.“

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Unter strengen Auflagen: Japan lässt wieder Touristengruppen einreisen

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie hat sich Japan weitgehend von Touristen abgeschottet. Seit 3. Juni 2022 ist ein erster Lockerungsschritt in Kraft getreten. Geführte Reisegruppen dürfen nun wieder unter strengen Auflagen einreisen. Die Vorlage eines negativen PCR-Tests ist nicht ausreichend, denn Teilnehmer von Reisegruppen müssen weiters eine Krankenversicherung nachweisen, die im Covid-Erkrankungen auf dem Gebiet von Japan abdeckt. Darüber hinaus ist das Tragen von Masken durchgehend notwendig und auch eine entsprechende Erklärung, dass dies akzeptiert wird, ist zu unterschreiben. Individuelle Ausgänge sind nicht vorgesehen. Die Richtlinien des japanischen Tourismusministeriums sehen vor, dass die Gruppen durchgehend von einem Reiseleiter begleitet werden müssen. Weiters haben diese dafür zu sorgen, dass Räume bzw. Orte mit hoher Menschenfrequenz gemieden werden und die japanischen Abstandsregeln eigenhalten werden.

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Düsseldorf will Sommer-Kollaps mit neuen Maßnahmen verhindern

In den letzten Wochen sind in Deutschland besonders die Flughäfen Berlin-Brandenburg und Düsseldorf negativ mit zum Teil enormen Warteschlangen an den Schaltern und an der Sicherheitskontrolle aufgefallen. Der NRW-Airport will nun Maßnahmen ergreifen, um einen Kollaps in der Hauptreisezeit zu verhindern. Dass der aktuelle Stand der Dinge alles andere als optimal ist, räumt der Düsseldorfer Flughafen ein. Man will nun für die NRW-Sommerferien entsprechende Maßnahmen ergreifen, die reibungslose Prozesse in den Terminals sicherstellen sollen. Dazu zählen laut Erklärung des Airports „eine Vielzahl eigener operativer Maßnahmen“. „Die aktuelle Situation ist eine große Belastung insbesondere für unsere Fluggäste und unsere Beschäftigten. Wir haben daher einen Maßnahmenkatalog aufgesetzt, mit dem wir in der gesamten Prozesskette unterstützen und entlasten wollen“, so Düsseldorf-Chef Thomas Schnalke. Beispielsweise will man während der Sommerferien verstärkt Studenten als Servicekräfte einsetzen. Diese sollen Passagiere bei starker Auslastung von Sicherheitskontrolllinien zu anderen umleiten bzw. Passagiere ersuchen, dass sie bereits während dem Warten Gegenstände wie Laptops und Flüssigkeiten auspacken sollen. Auf dem Vorfeld soll eine Art „Eingreiftruppe“ aus qualifizierten Facharbeitern gebildet werden. Diese soll bei Bedarf zur Unterstützung eingesetzt werden, um Verspätungen zu vermeiden. Für die Sicherheitskontrollen sollen die Bundespolizei und deren Subunternehmer vom Airport ständig neue Informationen erhalten. Damit soll die Planung wie viele Kontrolllinien benötigt werden vereinfacht werden. Gleichzeitig will man den Fluggesellschaften ermöglichen, dass diese ihre Check-in-Schalter schon ab 3 Uhr 00 öffnen können.

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IAG will Air Europa scheibchenweise übernehmen

In einem zweiten Anlauf soll die spanische Air Europa doch noch von der International Airlines Group übernommen werden. Der Weg führt über einen Kredit in der Höhe von 100 Millionen Euro, der seitens der IAG im März 2022 gewährt wurde. Dieser kann bis Ende dieses Jahres samt Zinsen zurückbezahlt werden oder aber Iberia erhält 20 Prozent der Anteile von Air Europa. Laut Iberia-Geschäftsführer Sánchez-Prieto ist nicht vorgesehen, dass das Geld zurückbezahlt wird, sondern man wird 20 Prozent der Anteile übernehmen. Weiters erklärte der Manager, dass man über einen Zeitraum von rund 1,5 Jahren die Beteiligung auf 100 Prozent aufstocken wird. Anschließend ist eine Integration von Air Europa in Iberia vorgesehen. Allerdings bedürfen alle angedachten Transaktionen noch der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden. Im ersten Anlauf scheiterte die Übernahme durch die IAG an Bedenken der EU-Kommission, die nicht ausgeräumt werden konnten. Was diesmal anders sein soll, erklärte der Iberia-Chef nicht. Die spanische Regierung setzt sich dafür ein, dass Air Europa ein Konzernmitglied der International Airlines Group wird. Man erklärte wiederholt öffentlich, dass man das Vorhaben unterstützt und vermittelte auch zwischen Globalia und der IAG. Daher ist damit zu rechnen, dass im Zuge der kartellrechtlichen Prüfung des neuerlichen Übernahmeversuchs mit entsprechender Rückendeckung seitens der Regierung von Spanien zu rechnen ist.

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Italien: Landesweiter Streik im Luftverkehr

Der Streik betrifft sowohl die Flugsicherung als auch verschiedene Airlines. An den Mailänder Flughäfen Malpensa und Linate werden die Angestellten der Flugsicherungsgesellschaft ENAV ihre Arbeit für 24 Stunden niederlegen. Am Flughafen Bologna ist der Streik des ENAV-Personals von 13 bis 17 Uhr geplant – dennoch sei mit größeren Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Es könne auch vor und nach den Streikzeiten zu Ausfällen und Verspätungen kommen, wie Reisevor9 berichtet. Die italienischen Mitarbeiter von Ryanair werden zwischen 10 und 14 Uhr streiken. Gewerkschaften kritisierten die irische Billigairline unter anderem dafür, willkürlich Gehalt zu kürzen, Krankheitstage nicht zu bezahlen und ihren Crews Urlaubstage in der Sommersaison nicht zu bewilligen. Auch Mitarbeiter von Malta Air werden heute von 10 bis 14 Uhr die Arbeit verweigern. Ebenso werden die italienischen Besatzungen von Easyjet und dem spanischen Low-Cost-Carrier Volotea von 13 bis 17 Uhr streiken. Während der Streiks wird es Schutzzeitfenster geben, in denen Flüge abheben müssen. Diese liegen zwischen 7 und 10 sowie zwischen 18 und 21 Uhr. Damit wird an den Mailänder Flughäfen in diesen Zeiten ein grundlegender Betrieb aufrechterhalten. Zudem hat die italienische Zivilluftfahrbehörde eine Liste mit Flügen veröffentlicht, die garantiert von Mailand aus starten werden. Verbindungen mit Deutschland werden auf dieser jedoch nicht geführt, sondern lediglich einige Rotationen mit Zielen in Italien, Nord- und Südamerika, dem Nahen Osten, Südostasien und Afrika.

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Air Algérie fand zwei Leichen im Frachtraum

Eine grausame Entdeckung mussten Vorfeldmitarbeiter am Samstag auf dem Flughafen Algier machen: Im Frachtraum wurden die Leichen zweier junger Männer gefunden. Die Polizei erklärte, dass diese zwischen 20 und 23 Jahren alt waren. Gefunden wurden die Toten am Samstag gegen 5 Uhr 00 Lokalzeit in einer auf dem Vorfeld abgestellten Maschine der Air Algérie. Die Exekutive geht davon aus, dass die beiden als blinde Passagiere nach Europa flüchten wollten. Das Vorhaben war nicht erfolgreich und kostete die jungen Männer das Leben. Immer wieder kommt es vor, dass Flüchtlinge versuchen in Frachträumen oder gar im Fahrwerksschacht als blinde Passagiere mitzufliegen. Dies ist lebensgefährlich und auch der Grund dafür, dass derartige Fluchtmanöver häufig mit dem Tod enden.

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Nach Palma und Rhodos: Condor setzt vierten A330-200 ein

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat am Samstag den vierten Airbus A330-200 in den aktiven Liniendienst gestellt. Die D-AIYA wurde zunächst zwischen Frankfurt am Main und Palma de Mallorca eingesetzt. Die Teilflotte, die übergangsweise als Vorbereitung auf den Maschinentyp Airbus A330neo, der ab Herbst 2022 eingeflottet werden soll, dient, ist mittlerweile auf vier Exemplare angewachsen. Diese waren vormals bei Etihad Airways im Einsatz und tragen die Registrierungen D-AIYA, D-AIYB, D-AIYC und D-AIYD. Der Neuzugang wurde am 2. Juni 2022 von Abu Dhabi nach Frankfurt überstellt. Seit 4. Juni 2022 setzt Condor dieses Langstreckenflugzeug kommerziell ein. Über das Pfingstwochenende hinweg flog mit dieser Maschine unter anderem nach Rhodos und Palma de Mallorca. Auch setzte man über das reisestarke Wochenende einen von der maltesischen Airhub Airlines betriebenen Airbus A340 auf Mallorca-Flügen ein.

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