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Aeroflot: Gericht in Sri Lanka gibt umstrittenen A330 frei

Am Montag, den 6. Juni 2022, hat das Oberste Handelsgericht von Colombo die zuvor von einem anderen Gericht einstweilig angeordnete Pfändung eines Airbus A330, den Aeroflot nutzt, aufgehoben. Offizieller Grund ist ein Formalfehler, denn dem Carrier soll die Einstweilige Verfügung nicht zugestellt worden sein. Der Antrag auf Aufhebung der Verfügung wurde auf Betreiben der Regierung von der Generalstaatsanwaltschaft eingebracht. Der Colombo Commercial High Court befasste sich am Montag mit der Angelegenheit und gab die Maschine wegen eines Formalfehlers frei. Celestial Aviation Trading Limited hatte vor ein paar Tagen eine Einstweilige Verfügung erwirkt, die dazu führte, dass der Rückflug von Colombo nach Moskau nicht durchgeführt werden durfte. Die Maschine wurde vorerst an die Kette gelegt. Der Lessor ist der Ansicht, dass Aeroflot das Langstreckenflugzeug unrechtmäßig ins RA-Register überführt habe und trotz Kündigung des Leasingvertrags nicht zurückgeben würde. Im Nachgang der gerichtlichen Anordnung soll laut lokalen Medienberichten von russischer Seite Druck auf die Regierung von Sri Lanka ausgeübt worden sein. Man habe unter anderem davor gewarnt, dass bei Nicht-Klärung der Angelegenheit im Sinne von Aeroflot die diplomatischen Beziehungen beeinträchtigt werden könnten. Bislang konnten Leasingfirmen 78 Flugzeuge, die bei russischen Carriern im Einsatz waren, beschlagnahmen lassen. Die überwiegende Mehrheit jedoch in den ersten Tagen der Sanktionen, da seither mit derartigem Fluggerät nur noch in Länder geflogen wird, in denen die Pfändung als unwahrscheinlich eingeschätzt wird.

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Schulungsmängel: Indien sperrt 90 Spicejet-Boeing-737-Max-Piloten

Die indische Zivilluftfahrtbehörde hat verfügt, dass 90 Spicejet-Flugzeugführer vorerst nicht mehr auf dem Maschinentyp Boeing 737 Max fliegen dürfen. Hintergrund ist, dass beim Training ein mangelhafter Simulator verwendet wurde. Die Fluggesellschaft ist aus Sicht der DGCA der Aufforderung der Nachschulung, die im April 2022 angeordnet wurde, nicht ausreichend nachgekommen. Für den Einsatz eines defekten Simulators kassierte der Carrier bereits ein Bußgeld. Spicejet bestätigte, dass man auf Anordnung der Zivilluftfahrtbehörde vorerst 90 Piloten nicht einsetzen darf. Diese dürfen erst dann wieder fliegen, wenn deren Trainings von der DGCA abgenommen wurden. Man ist nicht der Ansicht, dass es dadurch zu Einschränkungen im Flugbetrieb kommen wird. Das Unternehmen verweist darauf, dass man insgesamt 650 für Boeing 737 Max ausgebildete Flugzeugführer habe und lediglich 90 auf ihre Freigaben warten müssten.

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Deutsche Flughäfen wollen 2.000 Leiharbeiter aus der Türkei einsetzen

An Deutschlands Verkehrsflughäfen herrscht akuter Personalmangel. Nun versuchen mehrere Branchenverbände dieses Problem mit Hilfe von rund 2.000 Leiharbeitern aus der Türkei zu lösen. Dem Bundesarbeitsministerium, das dies genehmigen muss, wurde dies bereits vorgeschlagen. Die Vorgehensweise wirft vorab einige Fragen auf, denn die Deutsche Presse Agentur zitiert an einem Schreiben, das an das Ministerium gerichtet ist: Hier ist zu lesen, dass man den Personalbedarf kurzfristig nur über die Rekrutierung im Ausland decken könnte und man eine Leiharbeitsfirma aus Istanbul gefunden habe, die kurzfristig 2.000 Leiharbeiter mit A2-Deutschkenntissen bereitstellen könne. Allerdings herrscht auch an türkischen Flughäfen massiver Personalmangel, weshalb durchaus kritisch zu hinterfragen ist woher das Fachpersonal stammen soll. Gar über Gefahrenschulungen und Zuverlässigkeitsüberprüfungen sollen die geplanten türkischen Beschäftigten schon verfügen. Warum diese dann nicht an Airports in der Türkei eingesetzt werden, ist eine weitere offene Frage. Die geplante „Konstruktion“ hat es in sich: Ein Flughafendienstleister soll die türkischen Leiharbeiter „ausborgen“ und anschließend je nach Bedarf auf die deutschen Airports verteilen bzw. „ausleihen“. Es wird auch darum ersucht, dass keine Einzelfallprüfungen vorgenommen werden, sondern das Bundeswirtschaftsministerium den Einsatz der türkischen Leiharbeiter pauschal genehmigen soll und zwar völlig unabhängig davon, ob es für vakante Stellen Bewerber gibt oder nicht. Hinter der Initiative stehen unter anderem der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, der ADV, der Arbeitgeberverband der Bodenverkehrsdienstleister sowie weitere Interessensvertretungen.

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Neuerlich bis zu zwei Tage Verspätung bei Tuifly

Die Ferienfluggesellschaft Tuifly sorgte erneut mit erheblichen Verspätungen für Aufsehen. Beispielsweise musste am 3. Juni 2022 aufgrund eines AOGs ein geplanter Flug von Fuerteventura nach München abgesagt werden. Es sollte am 4. Juni 2022 losgehen, jedoch blieb es dabei nicht. Laut einem Bericht der Fuerteventura Zeitung waren allein auf diesem Flug etwa 120 Passagiere betroffen. Diese mussten am Samstag aus dem Hotel auschecken und waren dann auf sich selbst gestellt, denn selbst vom im Hotel anwesenden Tui-Repräsentanten habe es keine Informationen gegeben. Niemand habe gewusst, ob am Samstag geflogen wird oder nicht. Die Fluggäste wurden anschließend per Bus zum Flughafen gebracht und dort wurde in englischer Sprache mitgeteilt, dass auch am Samstag nicht nach München geflogen wird. Ersatzbeförderungen mit anderen Fluggesellschaften und/oder Verpflegungsleistungen habe es an Ort und Stelle nicht gegeben. „An dem Flugzeug, das den ursprünglich für Freitag, den 03.06. geplanten Flug nach München, Flugnummer X32163 hätte durchführen sollen, ist nach der Landung auf Fuerteventura ein technisches Problem festgestellt worden. Das eingeflogene Techniker-Team konnte das Flugzeug zwar wieder flott machen, aus Sicherheitsgründen musste das Flugzeug aber leer, also ohne Passagiere nach Deutschland zurückkehren, um einer gründlichen Inspektion unterzogen zu werden“, so Tui in einer Stellungnahme. Am Samstag hätte eigentlich Smartlynx im Auftrag von Tui fliegen sollen. Diese Maschine hätte sich auf einem Flug von Nürnberg nach Kos auf dem deutschen Airport so viel Verspätung „eingesammelt“, dass der Jet nach dem Rückflug in Nürnberg am Boden bleiben musste. Hintergrund ist, dass die Dienstzeiten der Crew andernfalls überschritten worden wäre. Für

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Air Dolomiti: Nur ein Flug konnte ab Innsbruck durchgeführt werden

Am Sonntag musste Air Dolomiti am Flughafen Innsbruck den Großteil der geplanten Flugverbindungen absagen. Hintergrund ist, dass aufgrund der Wetterlage starke Windböen geherrscht haben. Von sechs geplanten Flügen konnte nur einer planmäßig durchgeführt werden. Am Vormittag konnte Air Dolomiti mit der I-ADJK, die seit 3. Juni 2022 aufgrund eines AOGs auf dem Flughafen Innsbruck abgestellt war, planmäßig Richtung Frankfurt am Main starten. Alle anderen Verbindungen konnten aufgrund der Wetterlage nicht durchgeführt werden. Air Dolomiti versuchte am Nachmittag mit EN8052 einen Anflug auf Innsbruck. Dieser wurde jedoch abgebrochen und man wich nach München aus. Am Montag hatte sich die Wetterlage auf dem Tiroler Flughafen deutlich gebessert, so dass wieder normal geflogen werden konnte.

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Budapest: Lot hat Flüge nach New York reaktiviert

Ab Budapest hat die polnische Fluggesellschaft Lot die Nonstopverbindung nach New York JFK reaktiviert. Der Carrier pendelt nun wieder bis zu dreimal pro Woche mit Boeing 787 zwischen den beiden Städten. „Der heutige Tag ist so bedeutsam wie der Eröffnungsflug von LOT nach New York im Jahr 2018. Vor vier Jahren war eine Nonstop-Verbindung in die USA eine fehlende goldene Route im Budapester Streckennetz, und jetzt, wo die Verbindung wieder aufgenommen wird, öffnet sich das Kapitel von Neuem“, so Balázs Bogáts, Head of Airline Development, Budapest Airport, bei der Eröffnung. „Unser fantastischer Airline-Partner glaubt an Budapest als Schlüsselmarkt in Mittel- und Osteuropa und hat regionale Frequenzen eingerichtet, die den Erfolg dieses Langstreckenfluges erneut sicherstellen werden“. Wöchentlich werden 1.596 Sitzplätze in beide Richtungen angeboten. Laut Flughafen Budapest sind die USA der 45. Ländermarkt. „Die Wiederaufnahme von Langstreckenflügen hat für uns nach wie vor hohe Priorität, da sie dazu beiträgt, die Tourismusindustrie des Landes wiederzubeleben, und daher freuen wir uns sehr über die Wiederaufnahme dieser wichtigen Verbindung“, so Bogáts.

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Stromausfall bei der Flugsicherung legte Luton lahm

Ein Stromausfall sorgte am Sonntag auf dem Flughafen London-Luton für eine temporäre Einstellung des Flugbetriebs. Betroffen waren die Ankunftsnavigationshilfen der Flugsicherung. Dies hatte zur Folge, dass der größte Anbieter am Platz, Wizz Air, zahlreiche Flüge umleiten mussten. Betroffen waren etwa 3.000 Reisende, die sich mit verschiedenen Fluggesellschaften auf dem Weg nach Luton befanden. Beispielsweise Wizz Air UK hat sich für Ausweichlandungen in Doncaster, Liverpool und Paris-Beauvais entschieden. Der Stromausfall konnte nach einiger Zeit behoben werden, jedoch hat der Umstand, dass temporär nicht nach Luton geflogen werden konnte, die Flugpläne der Carrier durcheinander gewirbelt. Es kam zu zahlreichen Ausfällen und zum Teil erheblichen Verspätungen, die sich über den gesamten Sonntag gezogen haben.

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Ersatzteile: Russland setzt auf „Marke Eigenbau“

Den russischen Fluggesellschafen gehen langsam, aber sicher die Ersatzteile für westliches Fluggerät aus. Die Regierung greift nun zu einer aus dem Iran bekannten Methode: Marke Eigenbau und das mit staatlicher Genehmigung. Die unter anderem von den Vereinigten Staaten von Amerika, der Europäischen Union und anderen Staaten als Reaktion auf den kriegerischen Überfall gegen die Ukraine verhängten Sanktionen sehen unter anderem vor, dass eine Flugzeugersatzteile in die Russische Föderation geliefert werden dürfen. In großer Stückzahl setzen russische Carrier Muster der Hersteller Airbus und Boeing, aber auch ATR, Embraer und Bombardier ein. Die Ersatzteillager sollen sich leeren, so dass bereits erste Maschinen als „Ersatzteilspender“ herhalten müssen. Das ist aber keine Dauerlösung, denn man kann auf dem regulären Weg keine weiteren Teile einkaufen. Die russische Regierung sieht darin kein Problem und will nun, dass die benötigten Ersatzteile einfach selbst gebaut werden sollen. Zu dieser Methode greift man im Iran schon sehr lange, denn aufgrund internationaler Sanktionen kommt man auf dem regulären Weg nicht an die benötigten Teile. Die Lösung: Man baut baut sie einfach selbst, jedoch ist die „Marke Eigenbau“ international weder zertifiziert noch anerkannt. Dies ist auch einer der vielen Gründe warum Maschinen, die im Iran im Einsatz sind, auf dem Gebrauchtmarkt nicht wirklich gefragt sind. Die russische Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsiya hat laut lokalen Medienberichten vorerst fünf Unternehmen die Zulassung für die Herstellung von Ersatzteilen für westliche Muster, vorrangig Airbus und Boeing, erteilt. Diese dürfen nun die Teile analysieren, kopieren und selbst herstellen. Die Zertifizierung wird durch die russische Behörde erteilt. Der Einbau

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Umstellung auf B777: Emirates reduziert die Kapazität auf Wien-Dubai

Golfcarrier Emirates Airline reduziert mit Wirksamkeit zum 1. August 2022 die Kapazität auf der Strecke Dubai-Wien. Jene Umläufe, die momentan mit Airbus A380 bedient werden, werden künftig mit Boeing 777-300ER geflogen. Damit wird der Flughafen Wien-Schwechat erneut den Superjumbo als Stammgast verlieren. Aus den vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass Emirates die Anzahl der wöchentlichen Umläufe nicht verändern wird. Da das Fassungsvermögen der zweistrahligen Boeing 777-300ER geringer als jenes des vierstrahligen Airbus A380, sind ab August 2022 weniger Sitzplätze im Verkauf. Das Angebot zwischen Wien und Dubai wird somit reduziert. Je nach Maschine hat Emirates die Boeing 777-300ER zwischen 354 und 428 Sitzen bestuhlt. Die A380-Flotte variiert zwischen 484 und 615 Plätzen.

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Fotogalerie: Deutsches Nationalteam mit Lufthansa nach Bologna geflogen

Mit einem von Lufthansa gecharterten Airbus A320neo ist die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Freitag von Nürnberg nach Bologna geflogen. Das Team traf am Samstag in der Nations League auf die italienische Nationalmannschaft. Die Länderspiele vom 4. bis 14. Juni gelten als eine Art Mini-Turnier der Nationalmannschaft vor der Weltmeisterschaft in Katar. Für die Anreise und Rückkehr bei Spielen im Ausland nutzt der DFB den Flughafen der Metropolregion Nürnberg. Das Quartier „Home Ground“ befindet sich nur rund 20 Kilometer entfernt bei Adidas in Herzogenaurach. Während die Nationalmannschaft in einer Chartermaschine vom Typ Airbus A320neo der Lufthansa nach Italien flog, ist Bologna auch regulär im Nürnberger Sommerflugplan enthalten: Ryanair startet montags und freitags in die norditalienische Metropole. Die nachstehende Fotogalerie zeigt einige Impressionen vom Einsteigen des deutschen Nationalteams in den A320neo von Lufthansa.

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