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Indien: Jet Airways führte erste Testflüge durch

Jet Airways ist dem Comeback als Fluggesellschaft einen entscheidenden Schritt nähergekommen. Mit der Boeing 737-800, die die Registrierung VT-SXE trägt, führte man am Donnerstag unter der Flugnummer 9W101 einen Positionierungsflug durch. Dieser führte von Hyderabad nach Delhi und wurde firmenintern als großer Meilenstein gefeiert. In den nächsten Tagen will das Unternehmen laut offizieller Mitteilung den künftigen Flugplan veröffentlichen. Man befindet sich im Endspurt die Wiederzulassung als Airline seitens der indischen Zivilluftfahrtbehörde erteilt zu bekommen. „Jet Airways hat am Donnerstagvormittag einen Testflug in Hyderabad und anschließend einen Positionierungsflug nach Delhi durchgeführt hat. Dies waren keine Abnahmeflüge. Wir gehen davon aus, dass wir in den kommenden Tagen Abnahmeflüge durchführen werden, die wir gemeinsam mit der DGCA festlegen werden“, so das Unternehmen.

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Für Ukraine-Hilfe: Austrian Airlines versteigert Sitze und Trolleys

Wer schon immer Trolleys von Austrian Airlines oder Tyrolean Airways haben wollte oder aber sich Boeing 767-Sitze ins Wohnzimmer oder Büro stellen wollte, kann bei einer Online-Auktion auf seine Kosten kommen. Die Lufthansa-Tochter versteigert zahlreiche Stücke und spendet den Erlös an Nachbar in Not. Die Sitze waren auf Langstreckenflügen weltweit im Einsatz und wurden nun bei einem Kabinenumbau gegen Premium Economy Class Sitze ausgetauscht. Sie wurden originalgetreu neu tapeziert und stehen als 2er- und 3er-Kombination zur Ersteigerung. Die Rufpreise liegen bei 240 bzw. 360 Euro. Weiters werden rund 170 Trolleys, die vormals bei Austrian Airlines und Tyrolean im Einsatz waren, versteigert. Diese starten bei einem Rufpreis von 50 Euro. In Kooperation mit der österreichischen Auktionsplattform Aurena spendet Austrian Airlines den gesamten Erlös der Auktion an Nachbar in Not zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine. Die Zuschläge werden laut dem Auktionator am 21. Mai 2022 um 9 Uhr 00 erteilt. Interessierte können sich das Angebot unter diesem Link direkt bei Aurena ansehen. „Das unheimliche Leid der Menschen in der Ukraine durch die erschütterliche Kriegssituation macht uns alle betroffen. Als die rot-weiß-rote Fluggesellschaft ist es unsere Aufgabe, Menschen, Kulturen und Wirtschaftsräume zu verbinden. Dieser Verantwortung kommen wir als Flag-Carrier auch in dieser Krise nach. Durch die Charity-Aktion hoffen wir somit, zumindest einen kleinen Beitrag zur Linderung des Leids der Menschen in der Ukraine beizutragen und gleichzeitig ein Stück österreichische Luftfahrtgeschichte teilen zu können“, erklärt Austrian Airlines Vertriebsvorstand Michael Trestl. Wer sich nicht so ganz sicher ist, kann die Stücke auch vor

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Australien: Qantas übernimmt Alliance Airlines komplett

Das Oneworld-Mitglied Qantas will die die Regionalfluggesellschaft Alliance Airlines vollständig übernehmen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde bereits zwischen den beiden Unternehmen abgeschlossen. Die Zustimmungen der Aktionäre und der Wettbewerbsbehörde stehen noch aus. Alliance Airlines ist sowohl auf eigene Rechnung als auch als Wetlease-Partner für Qantas tätig. Die Flotte besteht derzeit aus 62 Flugzeugen und setzt sich wie folgt zusammen: 16 Embraer 190-100AR, zwei E190-100LR, 25 Fokker 100, 14 Fokker 70 und fünf Fokker 50. Der Carrier ist weltweit größter Operator von Verkehrsflugzeugen des ehemaligen niederländischen Herstellers. Viele Fokker 70/100, die vormals bei Austrian Airlines bzw. Helvetic Airways im Einsatz waren, haben bei Alliance Airlines in Downunder eine neue Heimat gefunden. Allerdings werden diese in den nächsten Jahren ausgeflottet. Vorgesehen ist, dass Ersatz Regionaljets des brasilianischen Herstellers Embraer angeschafft werden sollen. Möglicherweise könnte der Airbus A220, der erst kürzlich von Qantas bestellt wurde, ebenfalls zum Zug kommen. Die Regionalfluggesellschaft soll nach dem Closing der Transaktion in den Konzern des Käufers eingegliedert werden. Offen ist noch, ob die Marke erhalten bleibt. Derzeit ist überwiegend die Embraer-Flotte im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für Qantas im Einsatz. Erst im Feber 2019 beteiligte sich die Firmengruppe mit 20 Prozent an Alliance Airlines. Mit der vollständigen Übernahme will die größte Airline Australiens ihre Marktstellung im Inlandsverkehr verbessern.

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Airbus: A321XLR-Erstausflieferung verzögert sich

Der europäische Flugzeugbauer Airbus verschiebt die voraussichtliche Erstausflieferung des A321XLR in das Jahr 2024. Hintergrund ist, dass man Sicherheitsbedenken der EASA bezüglich der Treibstofftanks ausräumen muss. Hauptkonkurrent Boeing hatte vor einiger Zeit eine schriftliche Stellungnahme an die EASA eingereicht. In hob man hervor, dass man eine potentielle Gefahr hinsichtlich der Positionierung der Zusatztanks sieht. Man machte auch Vorschläge wie diese behoben werden können. Die Vorgehensweise ist üblich, denn Luftfahrtbehörden bitten im Rahmen von Zulassungsverfahren externe Teilnehmer um ihre Expertisen. Airbus macht von dieser Möglichkeit beispielsweise bei Boeing-Zulassungsverfahren ebenfalls Gebrauch. Der europäische Flugzeugbauer geht davon aus, dass sein lang erwartetes Schmalrumpfflugzeug A321XLR nicht vor 2024 in Dienst gestellt werden kann. Airbus bestätigte die Verzögerung bei der Vorlage der Ergebnisse für das erste Quartal 2022 am Mittwoch. Ursprünglich kündigte man an, dass der erste A321XLR Ende 2023 in den Liniendienst gestellt werden kann. Nun sind zusätzliche Strukturarbeiten im Zusammenhang mit den Zusatztanks notwendig. Airbus rechnet damit, dass diese zwischen sechs Monaten und einem Jahr in Anspruch nehmen werden. Die EASA wollte sich nicht tiefergehend dazu äußern, jedenfalls müsse der Hersteller nachweisen, dass der Isolierungsplan sicher sei. Es soll verhindert werden, dass die Isolierung zwischen Kabinenboden und den Treibstofftanks sicher ist und das Durchbrennen verhindert.

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Bern: FlyBair positioniert sich als Vermittler neu

Die Hausmarke des Flughafens Bern-Belp, FlyBair, wird heuer keine eigenen Charterflüge anbieten. Die Entscheidung begründet man unter anderem damit, dass aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin eine mangelnde Vorhersehbarkeit herrschen würde. Auch will FlyBair die Finanzmittel, die man mit Hilfe einer Crowdfunding-Aktion eingesammelt hatte, schonen. Die Buchungsplattform soll jedoch weiterhin bestehen. Man will auch die Kooperation mit Lübeck Air fortsetzen und deren Angebote weiterhin vermitteln. Neu ist auch eine Zusammenarbeit mit dem Tour Operator Belpmoos Reisen. Dieser wurde mit dem Betrieb der Buchungsplattform beauftragt. Dies hat zur Folge, dass auch einige Charterflüge des Reiseveranstalters über die Homepage von FlyBair angeboten werden. Air Alsie bzw. German Airways führen heuer Flüge unter der Marke Lübeck Air durch, wobei in einigen Fällen Belpmoos Reisen der Auftraggeber ist. Somit stehen folgende Charterverbindungen zur Auswahl: Heringsdorf (Deutschland) – einmal wöchentlich samstags, vom 28. Mai bis 22. Oktober 2022; Lübeck (Deutschland) – 2x wöchentlich – donnerstags und sonntags vom 12. Mai bis 20. Oktober 2002, wobei sonntags eine ATR72-500 durch eine E190 ersetzt wird; Olbia (Sardinien, Italien) – einmal wöchentlich freitags, vom 13. Mai bis 14. Oktober 2022; und Jerez de la Frontera (Spanien) – einmal wöchentlich sonntags, vom 18. September bis 23. Oktober 2022. Helvetic Airways und Swiss Flight Services führen im Sommerflugplan 2022 ebenfalls Flüge ab Bern-Belp durch. FlyBair sollte als so genannte virtuelle Fluggesellschaft an den Start gehen. Im Sommer 2020 ging man mit einem von Helvetic Airways gecharterten Embraer 190 an den Start. Nach wenigen Flügen stellte man die Palma-Flüge mangels Nachfrage wieder ein.

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Ita Airways hat Datenraum für Interessenten geöffnet

Potentielle Käufer der italienischen Fluggesellschaft Ita Airways können nun die Bücher einsehen. Der Datenraum wurde Anfang der Woche geöffnet. Zuvor mussten formelle Interessensbekundungen abgegeben werden. Offiziellen Angaben nach interessieren sich neben dem Konsortium MSC/Lufthansa auch Certares mit Delta Air Lines, Air France-KLM und Indigo Partners für den Kauf des Alitalia-Nachfolgers. Nach der Einsichtnahme in die Bücher können formelle Kaufangebote abgegeben werden. Ab ungefähr Juni 2022 will das italienische Finanzministerium Verkaufsverhandlungen aufnehmen. Geplant ist, dass Ita Airways bis Ende dieses Jahres privatisiert werden soll. Allerdings ist auch vorgesehen, dass der Staat mit einer Minderheitsbeteiligung an Bord bleiben soll. Die Geschäftsleitung von Ita Airways macht keinen Hehl daraus, dass man das Konsortium MSC/Lufthansa bevorzugt, jedoch will das Finanzministerium einen offenen Verkaufsprozess und hat sich bislang in keiner Art und Weise „festgelegt“.

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Frankfurt: Warnstreik bei Lufthansa-Cargo-Tochter

Die Frankfurter Mitarbeiter der Lufthansa-Cargo Tochter Handling Counts befinden sind seit Mittwochvormittag seitens der Gewerkschaft Verdi zu einem dreitägigen Warnstreik aufgerufen. Die Arbeitnehmervertreter willen damit den Druck auf die Geschäftsleitung erhöhen. Das bestreikte Unternehmen ist ein Cargo-Dienstleister, so dass es zu keinen Auswirkungen auf die Passagierflüge kommt. Bei der Fracht kommt es aber zu Verzögerungen. Am letzten Warnstreik sollen sich etwa 80 Prozent der Belegschaft beteiligt haben. Hintergrund der Arbeitskampfmaßnahme ist, dass die Verhandlungen über einen Vergütungstarifvertrag festgefahren sind. Verdi fordert für die rund 200 Mitarbeiter unter anderem mehr Lohn.

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Ex-Iberia-A330 im Safi Aviation Park in Militärflugzeug umgewandelt

Am 19. April 2022 wurde unter der Registrierung EC-MJT ein Airbus A330-202 in den Farben von Iberia eingeflogen. Dieser wurde bei Aviation Cosmetics im Safi Aviation Park, der sich auf dem Areal des maltesischen Flughafens Luqa befindet, umfangreich umgebaut. Das Langstreckenflugzeug hat am Donnerstag den Hangar verlassen und trägt nun die militärische Registrierung T.24-02/10274. Dieser Airbus A330-202 wird nun von der Spanischen Luftwaffe (Ejercito del Aire) betrieben. In Kürze wird die Maschine in Richtung einer militärischen Basis Spaniens ausgeflogen werden. Das komplette Leben als ziviles Verkehrsflugzeug absolvierte das Langstreckenflugzeug, das die Seriennummer 1710 trägt, bei der IAG-Tochter Iberia. Ausgeliefert wurde es erst im Jahr 2016, so dass die nunmehrige T.24-02/10274 noch sehr jung ist. Offiziell ausgeflottet wurde dieser Airbus A330 seitens Iberia im März 2022.

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Bundesheer: Brigadier Luttenberger neuer Kommandant in Hörsching

Der Fliegerhorst Hörsching des österreichischen Bundesheeres steht unter neuer Leitung: Im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) übergab Oberst Klecatsky das Kommando an Brigadier Luttenberger. Der neue Kommandant betonte in seiner Ansprache den guten Ruf des Verbandes im In- und Ausland für dessen professionelle Aufgabenerfüllung. Für die Zukunft forderte er vier Eigenschaften einzuhalten: „Stets einsatzbereit, zukunftsorientiert, vorbildhaft und professionell zu sein.“ Brigadier Luttenberger war zuletzt stellvertretender Leiter des „Fachstabes Luft“ des Kommandos Streitkräfte, ist Hubschrauberpilot, absolvierte den Generalstabskurs an der Landesverteidigungsakademie in Wien und später das „US Air War College“ in Montgomery/Alabama. Luttenberger war mehrfach in Auslandseinsätzen im Kosovo und in Bosnien und Herzegowina eingesetzt. Der 57-Jährige ist verheiratet und hat eine Tochter. „Ich bedanke mich bei Oberst Klecatsky für die umsichtige Führung und ausgezeichnete Kommandoführung. Vor allem im Bereich des Katastrophenschutzes wurden wichtige Maßnahmen gesetzt. Herrn Brigadier Luttenberger wünsche ich für seine neue Funktion alles Gute und viel Erfolg! Ich bin mir sicher, dass die Luftunterstützung des Bundesheeres weiterhin für die Sicherheit unserer Bevölkerung sorgen wird. Vor allem kann er sein langjährig erworbenes Wissen in den verschiedensten Ausbildungen gezielt anwenden“, so Verteidigungsministerin Tanner. Brigadier Promberger dankte in seiner Rede Oberst Klecatsky für seine umsichtige Führung des Luftunterstützungverbandes und führte als Beispiel die erfolgreiche Bekämpfung des Waldbrandes in Hirschwang an der Rax letzten Jahres an. Der neue Kommandant, Brigadier Luttenberger, bringe für diese Aufgabe seine fliegerische Erfahrung aus internationalen Einsätzen und der gewonnenen Expertise aus seinen Verwendungen im Bereich der Luftstreitkräfte ein. Promberger wisse „das Kommando, dass die Transport- und

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Corendon Europe stationiert „Hull City“-Special Livery in Nürnberg

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe hat mit der 9H-CXG die elfte Boeing 737-800 auf dem AOC registriert. Ursprünglich wurde das Flugzeug als G-FDZW an Thomson Airways ausgeliefert und war zuletzt als D-ATYI bei der deutschen Konzernschwester Tuifly im Einsatz. Diese Boeing 737-800 war knapp ein Jahr lang im österreichischen Register als OE-IWR „zwischengelagert“. Eigentümer der nunmehrigen 9H-CXG ist CIAF Leasing. Corendon Europe hat dieser Maschine eine Sonderlackierung, die für den Fußballverein Hull City wirbt, verpasst. Der Mittelstreckenjet soll nach Informationen von Mavio im Sommerflugplan 2022 im deutschen Nürnberg stationiert werden und von dort aus diverse Ferienziele ansteuern. Corendon Europe ist der maltesische Ableger der türkischen Corendon Airlines und verfügt inklusive der 9H-CXG über elf Boeing 737-800. Weiters sind zahlreiche Wetlease-Flugzeuge für den Konzern im Einsatz.

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