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Condor kündigt Langstreckenflüge ab München und Düsseldorf an

Der deutsche Ferienflieger Condor will im Winterflugplan 2022/23 wieder Langstreckenflüge ab Düsseldorf und München anbieten. Vorerst sollen die geplanten Routen ab den beiden deutschen Städten mit Boeing 767 bedient werden. An den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag will Condor von Düsseldorf aus das Ziel Punta Cana ansteuern. An Dienstagen und Sonntagen geht es nach Cancún. Ab München fliegen Reisende donnerstags und samstags nach Punta Cana. Ab Frankfurt am Main, der Homebase von Condor, sollen 21 Langstreckenziele bedient werden. Neu fliegt man unter anderem nach Johannesburg. Auch die Verbindungen nach Mombasa wurden wieder aufgenommen. Außerdem werden die mehrmals wöchentlichen Flüge nach New York, Toronto, Los Angeles und Seattle fortgesetzt. Neben Nordamerika stehen Mexiko, Kuba, Jamaika und die Dominikanische Republik, Grenada und Tobago auf dem Programm sowie Seychellen, Malediven und Mauritius im Indischen Ozean.

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DLR und NASA schicken Boeing 747SP „Sofia“ in Pension

Die Boeing 747SP mit der Registrierung N747NA, auch als „Sofia“ bekannt, wird im September 2022 in den Ruhestand geschickt. Nasa und DLR betreiben diese Maschine seit 2014 gemeinsam als Forschungslabor. Bereits unter der Präsidentschaft des Donald Trump stand der Weiterbetrieb der „Sofia“ auf dem Prüfstand. Letztlich entschied man sich aber das Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie weiterhin einzusetzen. Im September 2022 soll aber endgültig Schluss sein. Nasa und DLR haben gemeinsam entschieden die Maschine stillzulegen. „Der Flugbetrieb von SOFIA hat auf hervorragende Art und Weise zu der langen Geschichte der deutsch-amerikanischen Kooperation beigetragen. Wir freuen uns, darauf aufzubauen“, betont NASA-Wissenschaftsdirektor Thomas Zurbuchen. „In einem gemeinsamen Workshop im Sommer wollen wir mit dem DLR neue Projekte in wissenschaftlichen Zukunftsfeldern erarbeiten“. Die wissenschaftlichen Daten von SOFIA sind in den NASA-Archiven für Astronomen weltweit verfügbar. Die zu einem Observatorium für Infrarot-Astronomie umgebaute Boeing 747 SP hat ihre fünfjährige Haupt-Mission 2019 abgeschlossen und um weitere drei Jahre bis ins Jahr 2022 verlängert. Die SOFIA-Kooperation zwischen der NASA und der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR ist in einem beiderseitigen Abkommen vereinbart. Es legt die Verteilung der Arbeitspakete fest. Deutschland lieferte das weltweit einzigartige 2,7-Meter Teleskop, das in den Rumpf von SOFIA eingebaut ist, und beteiligt sich mit 20 Prozent an den Betriebskosten. Im Gegenzug wurden Wissenschaftlergruppen aus Deutschland pro Jahr rund 30 Wissenschaftsflüge zugeteilt. Die NASA hatte die gebrauchte Boeing 747 gekauft und für den Einbau des Teleskops entsprechend umgebaut. NASA führt zudem den Betrieb des Observatoriums von Palmdale in Kalifornien aus, dem Heimatflughafen von SOFIA.

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Griechenland verabschiedet sich von CoV-Einreisebeschränkungen

Ab Mai müssen Reisende nach Griechenland keinen Test- oder Impfnachweis mehr vorzeigen, um ins Land einzureisen. Das hat die Regierung in Athen beschlossen. Gute Nachrichten für Reisende nach Griechenland: Ab dem 2. Mai werden für Touristen keine Einreisebestimmungen mehr gelten. Nachdem bereits zum 15. März die Pflicht zum Ausfüllen des Passenger Locator Forms abgeschafft wurde, unterliegen Urlauber ab kommendem Sonntag keinerlei Einreiserestriktionen mehr. Nach einem Beschluss der griechischen Regierung können Reisende, unabhängig davon, woher sie kommen, ohne gültigen Nachweis über eine Covid 19-Impfung, eine Covid-Genesung oder einen Covid-Test in Griechenland einreisen. Das berichtet das Reiseportal About Travel. Die aktuellen Erleichterungen sollen zunächst bis zum 31. August gelten. Demnach behält sich die griechische Regierung vor, die Corona-Lage im Land für den Herbst neu zu bewerten. Der griechische Gesundheitsminister spricht in diesem Zusammenhang auch von keiner Abschaffung, sondern einer Aussetzung der Maßnahmen über die Sommermonate.

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Fluglotsengewerkschaft warnt vor zahlreichen Ausfällen im Sommer 2022

Die Fluglotsengewerkschaft Trade Union Eurocontrol Maastricht warnt davor, dass es im Sommer 2022 besonders in Osteuropa zu vielen Flugausfällen kommen könnte. Ursache dafür soll sein, dass viele Flugsicherungen harte Corona-Sparmaßnahmen gesetzt haben und demnach nicht ausreichend auf die stark gestiegene Nachfrage vorbereitet sein sollen. „Die Verkehrsdichte im europäischen Luftraum wird in den nächsten Monaten nicht nur wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen, sondern sogar deutlich übertreffen“, betonte TUEM-Präsident Stefan Pille. „Die Flugsicherungsanbieter müssen deshalb dringend raus aus dem Corona-Modus und wieder ausreichend Puffer einbauen, um diese Verkehrsmengen zu bewältigen“. Teilweise sollen in Folge der Pandemie bereits erhebliche Spaßmaßnahmen umgesetzt worden sein. Laut Verkehrszahlen von Eurocontrol, das von Maastricht aus den Luftraum über den Benelux-Staaten und Nordwestdeutschland kontrolliert, wird dort bereits der reguläre Verkehr schon im April wieder das Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2020 erreichen. Hinzu kommen zwei Sondereffekte: So hat der Krieg in der Ukraine mit veränderten Flugrouten und einer deutlichen Zunahme des militärischen Flugverkehrs dazu geführt, dass die Verkehrsdichte in ganz Europa deutlich zugenommen hat. Zum andern müssen 2022 aufgrund einer Systemumstellung im benachbarten französischen Sektor viele Ausweichrouten im Sektor des Maastricht Upper Area Control Center (MUAC) geflogen werden. „Das ist eine massive Verkehrssteigerung im Vergleich zu den Hochzeiten der Corona-Pandemie, die wir bewältigen müssen“, so Pille. Die Gewerkschaft sieht es positiv, dass einzelne nationale Flugsicherungen mittlerweile von ihren Sparkursen abgerückt sind. Besonders in Osteuropa soll das aber noch nicht der Fall sein. Dabei nennen die Arbeitnehmervertreter besonders Polen als abschreckendes Beispiel, denn dort sind die Fronten in

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Norse Atlantic Airways will am 14. Juni 2022 abheben

Das Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways plant ab 14. Juni 2022 den kommerziellen Flugbetrieb aufzunehmen. Der Erstflug soll mit Boeing 787 von Oslo nach New York-JFK führen. Diese Destination will man zunächst zwei pro Woche ansteuern. Diese U.S.-amerikanische Metropole ist vorerst jenes Ziel, das im Sommerflugplan 2022 am häufigsten angesteuert werden soll. Schrittweise sollen die Frequenzen auf täglich hochgefahren werden. Zunächst will Norse Atlantic Airways per 23. Juni 2022 auf drei Umläufe pro Woche aufstocken. Täglich soll ab voraussichtlich 4. Juli 2022 geflogen werden. Fort Lauderdale ist die zweite Destination, die ab der norwegischen Hauptstadt bedient werden soll. Auf dieser Route ist der Erstflug für den 18. Juni 2022 angekündigt. Vorerst soll dreimal pro Woche geflogen werden. Orlando will Norse Atlantic Airways ab 5. Juli 2022 in identer Frequenz ab Oslo anbieten. Voraussichtlich ab 9. August 2022 sollen die Dreamliner der jungen norwegischen Fluggesellschaft dreimal wöchentlich Los Angeles anfliegen. Der Verkauf von Flugscheinen für die angekündigten Routen soll in Kürze unter anderem über die Homepage des Carriers eröffnet werden. Der Start von Norse Atlantic Airways fällt kleiner aus als ursprünglich angekündigt. Einige Maschinen werden temporär dry an Air Europa vermietet.

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Turkish Airlines verpasst TC-JSU Bio-Special-Livery

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines hat dem Airbus A321 mit der Registrierung TC-JSU eine Special Livery verpasst. Mit Blättern wirbt der Carrier für den Einsatz von so genanntem SAF-Treibstoff. Der erste kommerzielle Flug in neuem Design wurde als TK1795 nach Stockholm-Arlanda durchgeführt. In den Tanks befand sich laut Turkish Airlines Biotreibstoff. An Bord wurde ein Zero-Waste-Konzept praktiziert. Neben der Bereitstellung von Informationen zu den Nachhaltigkeitsmaßnahmen mit dem Green-Class-Konzept dieses Erstflugs hat das Luftfahrtunternehmen auch neue umweltbewusste Maßnahmen ergriffen. Während des Flugs wurden Recyclingpapier, Pappbecher und hölzerne Salz- und Pfefferstreuer verwendet und alle Passagiere erhielten kostenlosen, gesunden Grüntee. Weitere Sondermaßnahmen waren umweltfreundliche Kissenbezüge und Decken, die mit 100 Prozent recycelten, zertifizierten Fasern hergestellt wurden, um Wasser zu sparen. Die Kinder bekamen FSC-zertifiziertes Holzspielzeug. „Als staatliche Fluggesellschaft der Türkei ist unser neu gestaltetes Flugzeug jetzt in der Luft, um deutlich zu machen, wie wichtig uns Nachhaltigkeit ist. Mit dem Biokraftstoff-Hinweis auf unserem Flugzeug möchten wir die Bedeutung der Verwendung von nachhaltigem Flugzeugtreibstoff hervorheben – eine der größten Hürden im Kampf der Luftfahrtindustrie gegen CO2-Emissionen. Daher unterstützen wir die Bemühungen zur Herstellung von Biokraftstoffen und zielen darauf ab, auf so vielen unserer Flüge wie möglich Biokraftstoffe zu verwenden“, so Vorstandsvorsitzender Ahmet Bolat.

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Polen-Notfallplan: Ryanair bringt Beschwerde in Brüssel ein

Noch wurden die Anzahl der Starts und Landungen an polnischen Flughäfen nicht eingeschränkt, jedoch brachte die Billigfluggesellschaft Ryanair bereits eine Beschwerde bei der EU-Kommission ein. Man ist der Ansicht, dass der Notfallplan der polnischen Regierung den Staatscarrier Lot bevorzugen würde. Hintergrund ist ein Tarifstreit bei der Flugsicherung Pansa. Die Gehälter sollen um bis zu 70 Prozent gesenkt werden. Das führte dazu, dass allein an den Standorten in Warschau von 208 Lotsen stolze 170 ihren Austritt zum 30. April 2022 erklärt haben. Sofern es bis dahin keine Einigung mit der Gewerkschaft bzw. den Fluglotsen gibt, herrscht ab 1. Mai 2022 akuter Personalmangel. Die polnische Zivilluftfahrtbehörde hat eine Anordnung herausgegeben, die es ermöglicht, dass die Anzahl der Starts und Landungen ab Warschau-Chopin und Modlin auf 180 Movements pro Tag beschränkt werden kann. Der größte Anbieter Polens, Lot, rechnet mit erheblichen Auswirkungen für die Passagiere. Allein im Mai 2022 müssten zahlreiche Flüge ersatzlos gestrichen werden. Auf den anderen polnischen Airports wird mit ähnlichen Auswirkungen gerechnet. Die Regierung hat ein Notfallkonzept erstellt, dass eine Grundversorgung mit 32 Destinationen sicherstellen soll. Ryanair stört daran, dass vorgesehen ist, dass der Löwenanteil von der staatlichen Lot bedient werden soll. Man sieht darin eine unzulässige Bevorzugung dieses Anbieters. „Premierminister Mateusz Morawiecki hat willkürlich 32 Ziele aus Warschau bestimmt, die bei Eintritt des erwarteten Kapazitätsengpasses vorrangig bedient werden. Diese diskriminierende Auswahl bedeutet, dass Ryanair im Mai nur zwei Strecken ab Warschau fliegen kann, während Lot 19 bedienen wird“, so die Billigfluggesellschaft in einer Aussendung. Die Beschwerde in Brüssel soll

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Einreise: Malaysia streicht Testpflicht für Geimpfte

Mit Wirksamkeit zum 1. Mai 2022 lockert Malaysia die Einreisebestimmungen für vollständig geimpfte Personen. Die bislang praktizierte Testpflicht entfällt für Geimpfte sowie deren mitreisende Kinder unter zwölf Jahren. Neu ist dann auch, dass keine Reiseversicherung, die Covid-19-Erkrankungen abdeckt, nachgewiesen werden muss. Ungeimpfte können bereits seit 1. April 2022 nach Malaysia einreisen, jedoch müssen diese auch weiterhin einen negativen PCR-Befund vorweisen. Unmittelbar nach der Ankunft muss ein Antigen-Schnelltest absolviert werden. Diese Personengruppe muss weiterhin eine fünftägige Quarantäne einhalten. Per 1. Mai 2022 lockert Malaysia auch die im Inland praktizierte Maskenpflicht. Nur noch in Innenräumen und in öffentlichen Verkehrsmitteln müssen Mund und Nase bedeckt werden. Das bedeutet konkret, dass in Flughafenterminals und an Bord von Flugzeugen weiterhin das Tragen einer Maske verpflichtend ist.

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Türkei lockert Maskenpflicht: In Flugzeugen ändert sich nichts

Die Türkei, die dieses Jahr bei Urlaubern wieder stark gefragt ist, hat die Maskenpflicht weitgehend abgeschafft. In öffentlichen Verkehrsmitteln, zu denen auch Flugzeuge zählen, müssen Mund und Nase aber weiterhin bedeckt werden. Präsident Recep Tayyip Erdoğan kündigte an, dass die Maskenpflicht in Öffis sowie in Krankenhäusern und vergleichbaren Einrichtungen solange bestehen bleibt bis die tägliche Anzahl an Neuinfektionen unter 1.000 Stück fällt. Erst dann wäre mit Lockerungen in diesen Bereichen zu rechnen. Für Türkei-Urlauber bedeuten die jüngsten Änderungen der Maskenpflicht, dass an Bord der Flüge Mund und Nase bedeckt werden müssen. Beispielsweise in Flughafenterminals, in Geschäften, Hotels oder Restaurants ist keine Maske mehr notwendig.

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Russland subventioniert Airlines mit 1,35 Milliarden U.S.-Dollar

Die russische Regierung will den lokalen Fluggesellschaften im Zeitraum von April bis Oktober 2022 mit umgerechnet 1,35 Milliarden U.S.-Dollar unter die Flügel greifen. Subventioniert werden in erster Linie Inlandsflüge. Die Verordnung 961-r, die am 21. April 2022 auf Anweisung von Präsident Wladimir Putin durch Ministerpräsident Michail Mischustin unterfertigt wurde, sieht vor, dass die Airlines für Inlandsflüge erhebliche Zuschüsse erhalten sollen. Diese berechnen sich nach der Anzahl der durchgeführten Flüge. Auch die Passagierzahlen spielen eine Rolle. Die Auszahlung der Subventionen soll monatlich erfolgen. Das Ziel der Zuschüsse ist es, dass den Airlines, die derzeit fast ausschließlich nur im Inland fliegen können, unter die Arme gegriffen wird. Bei einigen Anbietern ist aufgrund der Sanktionen die finanzielle Lage stark angespannt. Gleich mehrere russische Fluggesellschaften gelten als akute Insolvenzkandidaten.

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