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Wien: Nächtigungen erreichen im März rund 55 Prozent von 2019

Über 700.000 Nächtigungen brachte der heurige März und damit ein rechnerisches Plus von 696 Prozent zum Vergleichsmonat 2021. Das März-Ergebnis entspricht rund 55 Prozent des März 2019. Im ersten Quartal 2022 wurden insgesamt über 1,4 Millionen Übernachtungen (+560 Prozent zu 2021) gezählt. Die Nettoumsätze der Beherbergungsbetriebe sind von Jänner bis Februar ausgewertet: Sie betragen rund 38 Millionen Euro – um 142 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs. Mit insgesamt 709.000 Übernachtungen schloss Wien den März mit einem rechnerischen Plus von 696 Prozent zum Vergleichsmonat 2021 ab, während dem die Beherbergungsbetriebe für Freizeitgäste geschlossen waren. Aus Österreich wurden 174.000 Nächtigungen (+250 Prozent zum März des Vorjahres) gezählt, es folgen Deutschland, Ukraine, Italien, USA, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Rumänien sowie Israel in den Top-10 des bisherigen Jahres. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe betrug im Februar (Daten für März liegen noch nicht vor) 22,8 Millionen Euro, das ist ein rechnerisches Plus von 388 Prozent. Im Zeitraum Jänner bis Februar konnten die Betriebe somit 38,19 Millionen Euro erwirtschaften, das sind um 242 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2021. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten betrug im März 30,6 Prozent (3/2021: 6,9 Prozent), jene der Zimmer rund 40 Prozent (3/2021: rund 9 Prozent).

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Europa: Reiseversicherer rechnet mit 600 Prozent mehr Touristen aus den USA

U.S.-Amerikaner scheinen laut einer Statistik, die vom Reiseversicherer Allianz Partners erstellt wurde, heuer verstärkt ihre Urlaube in Europa verbringen zu wollen. Die Assekuranz geht davon aus, dass im direkten Vergleich mit dem Vorjahr um rund 600 Prozent mehr Ankünfte erfolgen werden. Das Reiseversicherungs- und Assistance-Unternehmen analysierte mehr als 40.000 Flugrouten für fünf- bis achttägige Reisen zwischen Memorial Day und Labor Day und stellte fest, dass London mit 22 Prozent aller Buchungen den Löwenanteil aller geplanten Reisen hält. Paris (Nr. 2) und Dublin (Nr. 3) bleiben ebenfalls an der Spitze der begehrtesten europäischen Urlaubsorte für Sommerreisen 2022. Zu den weiteren Top-Destinationen gehören Reykjavik, das sich auf Platz 4 hält, und Lissabon, das zum ersten Mal seit 2019 wieder auf der Liste steht, auf Platz 7. Rom und Edinburgh rückten auf Platz 5 bzw. 6 vor, während Athen in diesem Jahr um drei Plätze von 2021 auf Platz 8 fiel. Barcelona (Platz 9) und Amsterdam (Platz 10) vervollständigen die Liste, die im Vergleich zum letzten Jahr jeweils um einen Platz nach unten gerutscht sind. Die Umfrage untersuchte auch die geplanten Reisedaten und die Reisedauer derjenigen, die in dieser Sommersaison den Atlantik überqueren wollen. Die Umfrage zeigt, dass 75 Prozent derjenigen, die in diesem Sommer ins Ausland reisen, sieben Tage Urlaub machen werden, und 11 Prozent planen, acht Tage weg von zu Hause zu sein. Die Untersuchung des Reiseversicherungs- und Assistance-Unternehmens ergab außerdem, dass Freitag, der 27. Mai, voraussichtlich der beliebteste Reisetag sein wird, der das Memorial-Day-Wochenende und den inoffiziellen Sommerbeginn einläutet.

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Österreich: Wirtschaftskammer fordert erneut Streichung der 3G-Einreiseregel

Das österreichische Gesundheitsministerium arbeitet derzeit an neuen Einreiseregeln. Die momentane Verordnung ist bis Ende September 2022 befristet, kann jedoch jederzeit geändert werden. Die Fachgruppe Reisebüros der Wirtschaftskammer fordert abermals, dass die 3G-Regel aufgehoben werden soll. Dabei verweist man auch auf die Praxis, die andere EU-Staaten, mit denen im Bereich Tourismus im Wettbewerb steht. Viele Regierungen haben die bürokratischen G-Regeln bei der Einreise bereits ersatzlos gestrichen. Die Wirtschaftskammer erwartet nun von Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne), dass sich die im Inland vollzogenen Lockerungen auch im Bereich der Einreiseverordnung finden müssen. „Es freut mich, dass österreichweit die meisten Covid-Maßnahmen aufgehoben werden konnten und unsere Gäste endlich wieder unbeschwert das einzigartige österreichische Tourismusangebot nutzen können. Nicht nachvollziehen kann ich hingegen, warum man in Sachen Einreiseverordnung nach wie vor nicht mit den Inlandsregeln gleichgezogen hat“, so Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Im harten Wettbewerb der Destinationen darf Österreich nichts unversucht lassen, um sich als für die Reisenden attraktives Land zu positionieren. Während viele europäische Mitbewerber ihre Einreiseregelungen bereits weitestgehend gelockert haben, gilt für die Einreise nach Österreich weiterhin 3-G. Um dem heimischen Tourismus keinen Wettbewerbsnachteil aufzubürden, braucht es hier besser heute als morgen eine entsprechende Änderung“.

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Winter 2022: Corendon Europe legt weitere Ferienstrecken ab Deutschland auf

Der Winterflugplan 2022/2023 der Corendon Airlines Europe nimmt weiter konkrete Formen an. Ab Düsseldorf und Hannover legt man neue Verbindungen nach Ägypten bzw. Agadir auf. Weiters nimmt man ab Karlsruhe/Baden-Baden Fuerteventura ins Programm. Von Düsseldorf und Hannover aus will Corendon Europe ab Anfang November 2022 die ägyptischen Badeorte Marsa Alam und Sharm el Sheikh ansteuern. Von der Messestadt aus will man auch Agadir ins Programm aufnehmen. Während die zuerstgenannte Destination zweimal pro Woche bedient werden soll, ist zu den anderen Zielen derzeit eine wöchentliche Rotation geplant. Ab 6. November 2022 plant Corendon Europe jeweils an Sonntagen ab Karlsruhe/Baden-Baden die Kanaren-Insel Fuerteventura anzufliegen. Ab München stockt man das Angebot zu diesem Ziel auf zwei wöchentliche Umläufe auf. Die maltesische Fluggesellschaft hat erst vor wenigen Tagen zusätzliche Ziele für den Winter 2022/23 bekanntgegeben.

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Österreich: Bundesheer kündigt Überschall-Abfangtrainings an

Das österreichische Bundesheer wird im Zeitraum von 25. April bis 6. Mai 2022 Abfangmanöver im Überschallbereich trainieren. Pro Tag sind jeweils zwei Überschallflüge zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr vorgesehen. Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die Fluggebiete werden in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geflogen. „Dieses Training ist ein unverzichtbarer Teil für eine funktionierende österreichische Luftraumüberwachung. Ein sicherer Flugbetrieb ist auch bei Einsätzen im Überschallbereich zu gewährleisten und die Flugsicherheit hat höchste Priorität. Die Piloten trainieren unter realen körperlichen Belastungen, die im Simulator nicht dargestellt werden können. Die enge und äußerst zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärischen sowie zivilen Flugsicherung ist ebenso wesentlicher Zweck des Trainings“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

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Urteil: Unerreichbarer Reiseveranstalter muss Rückreisekosten ersetzen

Ein Ehepaar befand sich bei Ausbruch der Corona-Pandemie 2020 auf einem Badeurlaub im ägyptischen Hurghada, als das österreichische Außenministerium darüber informierte, dass sie unverzüglich die Rückreise antreten sollen. Als der Reiseveranstalter auf zahlreiche Kontaktaufnahmeversuche der Reisenden nicht reagierte, traten sie auf eigene Faust die vorzeitige Rückreise an. Das Bezirksgericht Eisenstadt bestätigte jetzt den Ersatzanspruch von rund 1.800 Euro gegenüber dem Reiseveranstalter BigXtra Touristik GmbH. Das Urteil ist rechtskräftig. Ein Ehepaar hatte eine zweiwöchige Pauschalreise in Ägypten für Anfang März 2020 zu einem Gesamtpreis von rund 1.500 Euro gebucht. Infolge des Ausbruchs der Covid-19-Pandemie spitzte sich die Lage vor Ort jedoch so zu, dass das österreichische Außenministerium die Reisenden aufforderte, unverzüglich ihre Rückreise anzutreten, da der Flughafen in Ägypten in den nächsten Tagen geschlossen werden würde. Für die Konsumenten war unklar, ob der ursprüngliche, für einen späteren Zeitpunkt geplante Rückflug stattfinden würde. Sämtliche Kontaktaufnahmeversuche mit dem Reiseveranstalter scheiterten. Deshalb sah sich das Paar dazu veranlasst, die Rückreise auf eigene Faust anzutreten. Flüge nach Österreich waren zu diesem Zeitpunkt bereits ausgebucht. Es blieb ihnen nur noch ein Flug nach Zürich. Da mittlerweile aber auch sämtliche Zugverbindungen zwischen Österreich und der Schweiz eingestellt waren, nahmen sie einen Zug zur österreichischen Grenze und überquerten diese dann zu Fuß. Weiter nahmen sie ein Taxi nach Bregenz, wo sie die Nacht auf einer Polizeistation – der einzig beheizten Wartemöglichkeit – verbrachten, um dann am nächsten Morgen mit dem frühestmöglichen Zug nach Wien zu gelangen. Die Rückreisekosten beliefen sich insgesamt auf rund 1.300 Euro. „Diese Rückreise-Odyssee macht

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Jettime fliegt ab Skandinavien für Tui

Die dänische Fluggesellschaft Jettime konnte einen größeren Auftrag des Reiseveranstalters Tui an Land ziehen. Dieser lässt rund 200.000 Passagiere aus Dänemark, Schweden und Finnland bis Herbst 2022 mit dem Carrier fliegen. Die Abflüge werden ab insgesamt zehn Flughäfen in den drei genannten Staaten durchgeführt werden. Jettime wird Tui-Kunden nach Kreta, Zypern, Rhodos, Mallorca und auf andere kleine griechische Inseln fliegen. Laut Mitteilung der beiden Firmen beträgt der Auftragswert rund 66,7 Millionen Euro. Jettime hat seinen Sitz in Kopenhagen, aber ein wichtiger Aspekt der Strategie von Jettime und Tui ist es, den Gästen je nach Abflughafen ihren Service in den Landessprachen Dänisch, Schwedisch und Finnisch anzubieten. “Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Jettime. Es ist eine Fluggesellschaft, die unseren Gästen den persönlichen und lokalen Service bieten kann, den wir anstreben. Unsere Gäste sind bei Jettime in sehr guten Händen, und deshalb sind wir froh, dass wir diesen Vertrag an Land gezogen haben”, erklärt Tommy Serban, Commercial Director bei Tui. Für die Fluggesellschaft Jettime sagte deren Geschäftsführer Jørgen Holme: “Wir von Jettime freuen uns darauf, den TUI-Gästen in der sicheren und gemütlichen Gesellschaft unserer dänischen, schwedischen und finnischen Crew einen unvergesslichen Start und Abschluss ihres Urlaubs zu bieten. Charterflüge sind unsere Kernkompetenz und tief in unserer DNA verankert. Dank dieser Vereinbarung mit TUI haben wir eine arbeitsreiche Sommersaison vor uns, in der wir das tun können, was wir am besten können.”

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Air Dolomiti hat Innsbruck-Zulassung erhalten

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti hat die Zulassung für den Flugbetrieb ab Innsbruck erhalten. Diese hat man benötigt, weil ab 2. Mai 2022 bis zu dreimal täglich nach Frankfurt am Main geflogen werden soll. Der Flughafen ist für seine einzigartige Lage bekannt: Starts und Landungen sind kompliziert, da der Flughafen von Bergen umgeben ist und die nahen Alpen atypische Luftströmungen erzeugen. Dies erfordert eine RNP AR-Zertifizierung, die hohe Navigationsstandards garantiert. Im Februar hat die österreichische Behörde Austro Control die Zulassung für den Einsatz auf dem Flughafen erteilt, und in den letzten Tagen hat die Fluggesellschaft auch die Zulassung von ENAC erhalten: Air Dolomiti hat damit als erste italienische Fluggesellschaft die RNP AR-Zertifizierung erhalten.  „Diese neue ENAC-Zulassung ist sehr wichtig und macht uns stolz, denn sie bestätigt unsere starke Dynamik und unseren Willen, immer neue Wege zu gehen. Wir verfügen über die Unterstützung und Ermutigung der Lufthansa Group, die es uns zusammen mit unserem Enthusiasmus und unserer Professionalität ermöglicht, den kommenden Monaten des Jahres mit Optimismus entgegenzusehen, da wir uns auf viele Projekte freuen: neue Flugzeuge, neue Flugstrecken und neue Zwischenlandeorte“, erklärt Steffen Harbarth, CEO von Air Dolomiti.  “Der Flughafen Innsbruck ist bekannt für seinen komplexen Start- und Landebetrieb und seine sehr präzisen Navigationsanforderungen. Aus diesen Gründen müssen die Piloten, die auf diesem Flughafen eingesetzt werden sollen, geschult und darauf vorbereitet sein, die Komplexität der Manöver meistern zu können. Wir sind daher besonders stolz darauf, die RNP AR Zertifizierung für den Betrieb auf diesem Flughafen erhalten zu haben, auch weil dies

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Blue Air errichtet neue Basis in Iasi

Die rumänische Blue Air wird auf dem Flughafen Iasi ab Juni 2022 zwei Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 stationieren. Bis zum kommenden Jahr sollen vier Flugzeuge stationiert werden, wobei es sich dann um 737 Max 8 handeln soll. Der Carrier plant ab Juni 2022 von Iasi aus Flüge nach Barcelona, Brüssel, Köln/Bonn, München, Heraklion, Mykonos, Paris-Charles de Gaulle, Rom-Fiumicino, Turin und Zakinthos anzubieten. Weiters plant im weiteren Verlauf Mailand, Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt, Amsterdam, Valencia, Malaga, Kopenhagen, Lissabon, Prag, Catania, Larnaka, Athen, Preveza, Chania, Rhodos und Tel Aviv aufzunehmen. Für die zuletzt genannten Ziele gibt es noch keine konkreten Aufnahmetermine. Jedenfalls will man diese bis spätestens Sommerflugplan 2023 bedienen. Die Flotte von Blue Air besteht derzeit aus fünf Boeing 737 Max 8, elf B737-800, vier B737-500 und einer B737-700. Ab Iasi bietet man derzeit unter anderem Bukarest, Dublin und London-Luton an. Es handelt sich um die fünfte rumänische Basis des Carriers. Nebst Turin und Alghero hat man im Heimatland in Bukarest, Bacau, Cluj und Constanta Flugzeuge stationiert.

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USA: Fluggesellschaften lassen die Masken fallen

Die Biden-Administration will die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, die kürzlich gerichtlich gekippt wurde, zunächst nicht um jeden Preis durchsetzen. Die Folge daraus ist, dass an Bord von Öffis und Flugzeugen keine Maskenpflicht mehr besteht. Die meisten Carrier, darunter Delta, United und American, sowie die Eisenbahngesellschaft Amtrak haben bereits mitgeteilt, dass das Tragen von Mund-Nasen-Schutz nicht mehr notwendig ist. Eigentlich gilt die von der U.S.-amerikanischen Regierung herausgegebene Corona-Verordnung noch bis zum 3. Mai 2022. Allerdings hat diese eine Bundesrichterin für rechtswidrig erklärt und daher aufgehoben. Das Weiße Haus und das Justizministerium haben die Möglichkeit gegen die Entscheidung des Gerichts vorzugehen. Derzeit prüft man die mögliche Vorgehensweise und erklärt daher, dass man sich rechtliche Schritte vorbehält, um die Maskenpflicht wieder durchsetzen zu können.

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