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Tui Cruises schafft „Booster-Pflicht“ ab

Die Reederei Tui Cruises führte Anfang dieses Jahres ein, dass nur Fahrgäste, die drei Impfungen gegen Covid-19 nachweisen können, an Bord dürfen. Nun kippt man die Praxis und betrachtet zwei Stiche wieder als ausreichend. Davon unabhängig verlangt man weiterhin, dass vor der Einschiffung zwei Antigen-Schnelltests absolviert werden müssen. Da sich im Winter 2021/22 Kreuzfahrtschiffe zu regelrechten Corona-Schleudern entwickelt hatten, stand die Branche im Kreuzfeuer der Kritik. Mehrere Ausfahrten von verschiedenen Betreibern wurden abgebrochen oder bereits im Vorfeld abgesagt. Tui Cruises reagierte im Februar 2022 darauf und verlangte die so genannte “Booster-Impfung” als Grundvoraussetzung, um an Bord gehen zu können. Dies kippt man nun, empfiehlt jedoch den Fahrgästen, dass diese rechtzeitig an ihre Booster-Impfung denken sollen. Für fast alle Fahrten muss man nun – nebst dem Impfnachweis – zwei negative Antigen-Schnelltestbefunde vorweisen. Selbstverständlich werden alternativ auch die genaueren PCR-Test akzeptiert. Aus behördlichen Gründen kann es vorkommen, dass im Falle von Auflagen bestimmter Staaten vor der Einschiffung ein PCR-Test absolviert werden muss. In diesem Fall informiert Tui Cruises die Gäste rechtzeitig.

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Aus Etihad-Order: Air Arabia Abu Dhabi bekommt 26 Airbus A321neo

Die Fluggesellschaft Air Arabia Abu Dhabi könnte 26 Airbus A321neo aus einer Order von Etihad Airways erhalten. Dies kündigte Firmenchef Tony Douglas im Rahmen des jüngsten CAPA-Leader-Summits in Manchester an. Die Billigfluggesellschaft ist ein Joint-Venture von Air Arabia und Etihad. Douglas erklärte unter anderem, dass man sich künftig auf die Maschinentypen Airbus A350-1000 und Boeing 787 konzentrieren werde. Im Bereich der Schmalrumpfflugzeuge will man zunehmend auf Air Arabia Abu Dhabi setzen. An diesem Unternehmen ist Etihad Airways mit 51 Prozent beteiligt und Air Arabia hält 49 Prozent. Derzeit betreibt der junge Billigflieger vier Airbus A320. Wiederholt haben die Partner angekündigt, dass Air Arabia Abu Dhabi, die in direkter Konkurrenz mit Wizz Air Abu Dhabi steht, in den nächsten Jahren stark wachsen sollte. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass sich der Expansionsplan nach hinten verschoben hat. Bis zu 26 Airbus A321neo aus der Etihad-Order könnten laut Douglas nach und nach zur Flotte stoßen.

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Österreich: Maskenpflicht im Flugzeug, auf Schiffen und im Reisebus jedoch nicht

Die jüngst adaptiere Corona-Verordnung des österreichischen Gesundheitsministeriums brachte in vielen Bereichen die Aufhebung der Maskenpflicht. In öffentlichen Verkehrsmitteln – inklusive Flugzeugen – pocht Minister Johannes Rauch (Grüne) aber weiterhin auf FFP2-Masken. Es kommt aber darauf an in welchem “Setting” das Fahrzeug unterwegs ist. Ist ein Autobus im Linienverkehr – egal, ob Nah- oder Fernverkehr – unterwegs, dann müssen die Fahrgäste FFP2-Maske tragen. Handelt es sich allerdings um eine Charterfahrt, beispielsweise mit Fußballfans auf dem Weg zu einem Match oder zurück, so besteht keinerlei Verpflichtung Masken zu tragen. Selbiges gilt auch dann, wenn es sich um eine Reisefahrt handelt. Gemeint ist damit, wenn das Busunternehmen eine klassische Busreise durchführt. Es spielt dabei keine Rolle, ob auch so genannte “vulnerable Personen” dabei sind oder nicht. Auch auf Ausflugsschiffen, die beispielsweise auf der Donau und auf dem Bodensee unterwegs sind, ist die Maskenpflicht gefallen. Dies gilt sowohl für die Außen- als auch die Innenbereiche. Verkehrt das Schiff aber nicht “touristisch”, sondern als eine Art Fähre, dann müssen weiterhin FFP2-Masken getragen werden. Die aktuelle Regelung galt bereits vor den Verschärfungen, die nur wenige Tage nach dem vermeintlichen “Freedom Day” gesetzt wurden. Das österreichische Gesundheitsministerium schaffte es trotz mehrfacher Erinnerung nicht zu erklären warum in Reisebussen keine Maskenpflicht besteht, jedoch an Bord von Flugzeugen sehr wohl. Auch beantwortete das von Johannes Rauch geleitete Ministerium nicht, ob Charterflüge mit Reisebus- bzw. Charterbus-Fahrten gleichzusetzen sind. Dies hätte insbesondere auf die Business Aviation, aber auch auf Urlaubs-Charterflüge Auswirkungen. Auch gab das österreichische Gesundheitsministerium keine Auskunft darüber warum man

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Azerbaijan Airlines kehrt nach Berlin und Mailand-Malpensa zurück

Die Fluggesellschaft Azerbaijan Airlines baut ihre Präsenz in Deutschland und Italien wieder langsam aus. Ende Mai 2022 wird der Carrier die Verbindungen zwischen Berlin bzw. Mailand-Malpensa und Baku reaktivieren. Die deutsche Bundeshauptstadt soll ab 29. Mai 2022 an den Verkehrstagen Dienstag und Sonntag bedient werden. Als Maschinentyp kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 vom Einsatz. Flug JS 63 startet um 7 Uhr 00 Lokalzeit in Baku und erreicht Berlin-Brandenburg gegen 9 Uhr 55 Lokalzeit. Der Rückflug wird um 10 Uhr 55 LT angetreten und kommt in der Hauptstadt Aserbaidschans gegen 17 Uhr 25 LT an. Mailand-Malpensa steuert Azerbaijan Airlines ab 21. Mai 2022 an. Vorerst sind zwei wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag mit Airbus A320 bedient werden sollen, geplant. Über das Drehkreuz Baku werden sowohl ab Berlin als auch ab der italienischen Metropole zahlreiche Destinationen als Umsteigeverbindungen angeboten.

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FFP2-Maske (Foto: Pixabay/NightRainer).

USA: Gericht erklärt Maskenpflicht in Öffis für illegal

In den Vereinigten Staaten wurde die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, so auch in Flugzeugen, durch Bundesrichterin Kathryn Kimball Mizelle aufgehoben. Das Gericht erklärte diese für illegal und begründete die Entscheidung damit, dass die Gesundheitsbehörde CDC ihre Befugnisse überschritten habe. In den USA hegte sich in den letzten Monaten erheblicher Widerstand gegen die Maskenpflicht an Bord von Flugzeugen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. Mehrere Airlines und Abgeordnete der Republikaner plädierten wiederholt für die sofortige Aufhebung. Die Entscheidung der Bundesrichterin ist zwar sofort umzusetzen, jedoch können das Weiße Haus und das Justizministerium ein Rechtsmittel dagegen einlegen. Immer mehr Staaten heben die Maskenpflicht komplett auf und verlangen auch nicht mehr, dass an Bord von Flugzeugen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Österreich geht einen Sonderweg, denn beispielsweise in Flugzeugen und Supermärkten pocht man weiterhin auf FFP2-Masken, während diese zum Beispiel in Reisebussen und Diskotheken nicht mehr erforderlich sind.

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SunExpress führt kostenpflichtiges Priority-Paket ein

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress führt mit “SunPriority” ein neues, aufpreispflichtiges Extra ein. Dieses kann von Passagieren auf Flügen in die Türkei ab Basel, Berlin, Köln-Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Wien und Zürich dazu gebucht werden. Das Gemeinschaftsunternehmen von Turkish Airlines und Lufthansa erklärt, dass das kostenpflichtige Paket ab 7,99 Euro pro Oneway-Flug und Passagier erhältlich ist. Enthalten ist unter anderem die Nutzung separater Check-In-Schalter. Weiters verspricht man, dass Reisende, die sich für Priority entscheiden als erste an Bord gehen dürfen und ihr Gepäck bevorzugt ausgeladen bekommen sollen. „Neue Produkte und Services einzuführen, die den Bedürfnissen unserer Fluggäste entsprechen, gehört schon immer zu unserem Kerngeschäft“, so Nicole Haginger, Head of Product and Customer Journey bei SunExpress. „Wir freuen uns über das starke Interesse unserer Kunden an SunPriority, das Fliegen mit uns jetzt noch komfortabler macht. Wir werden unsere verfügbaren SunPriority Destinationen daher zeitnah weiter ausbauen.“

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Tipp: „Bölkow & Friends Treffen“ am Flugplatz Schärding

Von 12. bis 15. August 2022 findet auf dem Flugplatz Schärding/Suben das heurige “Bölkow & Friends Treffen” statt. Erwartet werden etwa 30 bis Flugzeuge der deutschen Luftfahrt sowie zahlreiche befreundete Oldtimer. Dieses Jahr wird das über die Landesgrenzen weithin bekannte Bölkow & Friends Treffen von Thomas Strohmeier ausgerichtet. Seine Bölkow Monsun „BO209RV“, mit der Werknummer 197 – Erstflug 1972,  wurde bei dem letztjährigen Treffen in Hildesheim, zur schönsten der Veranstaltung auserkoren. Damit ging der Wanderpokal und auch die Ehre das nächste Treffen ausrichten zu dürfen an ihn. Eigentlich ist er in EDMJ Jesenwang stationiert und dort im Verein ProLuftfahrt Jesenwang e.V. als zweiter Vorstand seit Jahren aktiv. Gerne hätte er das Treffen an seinem Heimatflugplatz, wo auch seine und gleich drei weitere Bölkow Monsun stationiert sind ausgerichtet.  Aber ganz so einfach ist das nicht da der Flugplatz für so manchen, eine lange Landebahn gewohnten Flieger, nicht zu 100% ideal ist und bei entsprechenden Wetterverhältnissen auch für einen vollgepackten Bölkow Junior etwas kurz werden könnte. Deshalb haben Tom und Andrea nach einer Alternative gesucht und auch gefunden. Es fiel die Wahl auf den Flugplatz Schärding / Suben in Oberösterreich (LOLS). Nach kurzen Gesprächen und einem offenen Ohr der Fliegerunion Schärding wurde man sich schnell einig und die Oberbayern wie auch die Oberösterreicher fanden zusammen. Fliegerkameradschaft über die Landesgrenze hinweg machts möglich. Die Fliegerunion welche den Zoll- und Grenzflugplatz Schärding betreibt und die Bölkow Freunde freuen sich schon sehr auf das Treffen, an welchem bei gutem Wetter über das Wochenende mindestens ca.

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Dublin: Verärgerter Anwohner brachte 12.200 Lärmbeschwerden ein

Wenn man mit etwas unzufrieden ist, beschwert man sich. Folgt keine Reaktion, dann eben nochmals. So oder so ähnlich dürfte wohl ein Ire, der allein im Vorjahr 12.200 Beschwerden über Fluglärm nahe dem Flughafen Dublin eingebracht hat, gedacht haben. Die Folge daraus ist, dass laut DAA 90 Prozent aller Beschwerden, die man im Vorjahr erhalten hat, von einer einzigen Person stammen. Bereits seit dem Jahr 2019 verzeichnet der Flughafen Dublin einen stetigen Anstieg. Zuletzt hatte man 13.569 Stück, wobei 12.200 Beschwerden von nur einer Person eingebracht wurden. Die DAA nannte den überaus fleißigen Beschwerdeschreiber nicht namentlich, sondern erklärte lediglich, dass dieser im Schnitt 34 Schriftsätze pro Tag geschickt habe und aus dem Vorort Ongar stammen soll. Dabei steigerte sich der unzufriedene Bürger in den letzten Jahren kräftig, denn waren es in 2019 noch wenige Beschwerden, schrieb er im Jahr 2020 – trotz wegen der Corona-Pandemie deutlich reduziertem Flugverkehr – immerhin 6.227 Mitteilungen an den Flughafen Dublin. Im Vorjahr gelang dem nicht näher bezeichneten Iren fast die Verdoppelung.

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London: Jumbolino-Operator Jota Aviation wirft das Handtuch

Die britische Charterfluggesellschaft Jota Aviation, einer der letzten europäischen Betreiber der BAe 146 bzw. Avro RJ85/100, hat den Flugbetrieb eingestellt. Die letzte kommerzielle Bewegung fand bereits Mitte März 2022 statt, doch über das Osterwochenende wurde der Geschäftsbetrieb endgültig aufgegeben. Die operative Basis des Carriers befand sich auf dem Flughafen London-Biggin Hill. Von dort aus wurden zuletzt ein Avro RJ100, ein RJ85 und vier BAe 146-300QT eingesetzt. Der zuletzt genannte Maschinentyp waren Frachter. Spezialisiert war man auf die Durchführung von VIP-, Sport-, Musik- und Filmcharter. Auch war man mit zumindest einem Flugzeug im Bereich Express-Fracht tätig. Jota wurde in der heutigen Form im Jahr 2009 gegründet und erlitt unter anderem aufgrund des Brexits, aber auch wegen der Corona-Pandemie, enorme Umsatzrückgänge. Das Unternehmen löschte zwischenzeitlich sämtliche Social-Media-Kanäle und gibt sich zu den Gründen der Betriebseinstellung weitgehend zugeknöpft. Lokale Medien berichten von möglichen finanziellen Problemen. Die Cargo-Flugzeuge wurden schrittweise bis Feber 2022 ausgeflottet und sind mittlerweile bei einem Leasingvermittler mit sofortiger Verfügbarkeit gelistet. Selbiges gilt auch für die Avro 85/100. Laut Zahlen der britischen Zivilluftfahrtbehörde hatte Jota Aviation im Jahr 2019 etwa 28.000 Passagiere. Im Vorjahr waren es nur noch 10.421 Reisende. Das Unternehmen konnte sich somit nicht von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen und auch im Frachtbereich schnitt man wesentlich schlechter ab als Mitbewerber. Mittlerweile ist der Maschinentyp BAe 146 (inklusive dem Nachfolger Avro Regionaljet) in Europa selten geworden. Einst zählte der “Jumbolino” zum Rückgrat zahlreicher Regionalflotten, jedoch trennten sich viele Operators von den als treibstoffhungrig geltenden Maschinen. Jota Aviation war nicht

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Ħal Far: Geplanter neuer Modellflugplatz sorgt weiter für Diskussionen

In unmittelbarer Nähe der ehemaligen Royal Air Force Base Ħal Far soll ein Modellflugplatz entstehen. Dies sorgt auf Malta für kontroverse Diskussionen, denn der geplante Standort grenzt an ein Natura-2000-Gebiet, das auch als Vogelschutzzone ausgewiesen ist. Nun hat man einen Ort gefunden, jedoch sorgt dieser erneut für Debatten. Hintergrund ist, dass das Projekt laut einem Bericht der Times of Malta, der sich auf Dokumente, die nur aufgrund eines Antrags auf Informationsfreiheit herausgegeben wurde, bezieht, viermal so groß wie ursprünglich angekündigt ausfallen soll. Demnach soll die Ħal Far Model Flying Association auf ein 44.400 Quadratmeter großes Grundstück umziehen. Die ehemalige RAF-Base Ħal Far ist heute ein Industriepark und die Modellflugzeuge werden als störend empfunden. Der ursprünglich geplante neue Standort sorgte rasch für Kritik, denn die kleine Runway sollte sich in unmittelbarer Nähe eines Vogelschutzgebiets, in dem seltene Seevögel brüten, befinden. Die Staatsführung nahm daraufhin Abstand vom Projekt und sprach sich für eine alternative Stelle aus. Mit diesem ist man offensichtlich auch nicht glücklich, weil befürchtet wird, dass das Aufblasen der Fläche zur Errichtung einer Autorennbahn führen könnte. Hintergrund: Auf den Resten der einstigen Start- und Landebahnen der ehemaligen RAF-Base Ħal Far werden gelegentlich kleinere Motorsport-Events durchgeführt. Die Industrie soll auch diese loswerden wollen.

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