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DHL stockt Boeing 777F-Order auf

Der Logistikkonzern DHL Express hat eine bestehende Großbestellung um sechs weitere Boeing 777F aufgestockt. Insgesamt wartet man auf die Auslieferung von 28 Flugzeugen dieses Typs. Laut Geoff Kehr, Senior Vice President, Global Air Fleet Management, sollen die Neuzugänge primär für die Verknüpfung der Drehkreuze Leipzig/Halle, Cincinnati und Hongkong eingesetzt werden. Weiters will man die Boeing 777F auch auf Routen mit besonders hohem Aufkommen einsetzen. Derzeit lässt DHL fünf Maschinen dieses Typs von Kalitta Air betreiben. Mit acht B777F fliegt Atlas Air für DHL und eine weitere ist bei DHL Air registriert. Von AeroLogic, einem Gemeinschaftsunternehmen von Deutsche Post-DHL und Lufthansa, lässt man 20 Stück bereedern.

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Sommerflugplan 2022: Linz mit buntem Ferienmix

Ende dieses Monats startet auch am Flughafen Linz-Hörsching der Sommerflugplan. Dieser bietet einen bunten Mix aus Sonne, Erholung, Sightseeing und Badespaß. Den Schwerpunkt bilden Ziele in Griechenland. Heuer sind Flüge auf sieben griechische Inseln im Programm. So geht es nach Korfu, Kos, Heraklion, Rhodos, Zakynthos und Karpathos (via Kos). Kreta und Rhodos werden jeweils fünf Mal pro Woche bedient. In Richtung Ägypten geht es heuer an den Verkehrstagen Donnerstag, Freitag und Sonntag. Eurowings wird Palma de Mallorca jeweils mittwochs und sonntags ansteuern. Die Aufnahme dieser Route wird Mitte April 2022 erfolgen. Corendon Airlines legt ab Mitte Mai Nonstop-Flüge ins türkische Antalya auf. Diese werden an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient. European Air Charter führt heuer wieder zwei wöchentliche Flüge nach Burgas durch. Die Aufnahme ist für Anfang Juni 2022 angekündigt. Geflogen wird an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag. Gruber Reisen legt heuer wieder Charterflüge nach Brac auf. Diese werden im Zeitraum von Mitte Mai bis Anfang Oktober 2022 jeweils an Samstagen durchgeführt. Zypern (Larnaca), die drittgrößte Insel im Mittelmeer wird zweimal wöchentlich (Di, Mi) von 25. / 26.10 – 01.11.22 (European Air Charter) angeflogen. „2021 hat uns gezeigt, dass die Menschen wieder per Flugzeug verreisen möchten. Wir können unseren Passagieren ein sehr interessantes und umfangreiches Sommerflugprogramm anbieten und rechnen mit einer erfolgreichen Sommersaison in diesem Jahr“, so Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linzer Flughafens. Die Tour Operator Schöner Reisen mit Wiesinger und Ruefa-Reisen legen Mitte Mai 2022 eine Sightseeing-Tour nach Italien auf. Im Zeitraum von 26.05. bis 29. Mai 2022

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Fuel Hedging: Austrian Airlines an Lufthansa „angezapft“

Die Preise an den Zapfsäulen steigen momentan subjektiv empfunden unaufhaltsam. Nicht nur Autofahrer sind davon betroffen, sondern auch die Luftfahrt. Fuel-Hedging-Geschäfte können den starken Preisanstieg für einige Zeit abfedern. Austrian Airlines betreibt keine derartigen Deals, sondern ist dem Pool der Konzernmutter Lufthansa angeschlossen. Fuel Hedging nennt man Geschäfte, bei denen sich Fluggesellschaften mit den Mineralölkonzernen auf fixe Einkaufspreise einigen. Je nach Vereinbarung bezieht man für drei Monate, sechs Monate oder gar ein ganzes Jahr lang das Kerosin zu einem vorab vereinbarten Fixpreis. Fällt jedoch der Marktpreis, dann zahlt die Airline drauf. Steigen die Kosten, dann profitiert die Fluggesellschaft. Daher mixen viele Carrier den Treibstoffbedarf. Ein Teil ist mit Hilfe von Hedging-Geschäften abgesichert und der Rest wird zum aktuellen Pumpenpreis eingekauft. Letzteres kann auch an Airports, an denen man keinen Vertragspartner hat und daher mit der Tankkarte bezahlen muss, notwendig sein. Dies kann bei Charterflügen zu Destinationen, die man sonst nicht im Streckennetz hat, der Fall sein. Austrian Airlines betreibt schon länger kein eigenes Fuel Hedging mehr. Das bedeutet aber nicht, dass man den Treibstoffeinkauf nicht abgesichert hat, denn die Lufthansa Group tätigt derartige Deals zentral für alle Konzernairlines. Durch den gebündelten Kerosinbedarf verbessert sich die Verhandlungsposition gegenüber den Mineralölkonzernen, denn auf diese „Einkaufsgemeinschaft“ will man nur schwer verzichten. Eine AUA-Sprecherin erklärte gegenüber Aviation.Direct zu dieser Thematik: „Der Einkauf von Kerosin/Jetfuel wird bei uns über die Lufthansa Group zentral gesteuert. Als einzelne Airline sind wir damit nicht in Hedging Geschäfte involviert. Ob die Ticketpreise künftig steigen werden, ist nicht nur von

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Austrian Airlines: Embraer 195 OE-LWD in neuer Livery in der Luft

Kürzlich hat der Embraer 195 mit der Registrierung OE-LWD das aktuelle Farbenkleid der Austrian Airlines erhalten. Es handelt sich um das erste Mitglied der Regionaljet-Flotte, das in dieser Livery erscheint. Die aktuelle Lackierung wurde vor etwa vier Jahren eingefühlt. Bislang trug noch kein Embraer 195 dieses Farbenkleid. Das änderte sich nun, denn Anfang Feber 2022 wurde die OE-LWD im slowakischen Bratislava umlackiert. Der Austrian-Schriftzug ist nun deutlich größer zu sehen. Die rote Farbe am Leitwerk zieht sich nun bis nach unten auf den Rumpf durch. Besonders markant: Bislang waren die Triebwerke überwiegend in rot gehalten. Die aktuelle Livery beinhaltet weiße Triebwerke. Dies ist innerhalb der Lufthansa Group mittlerweile Standard, denn man will damit das „Weiterreichen“ von Fluggerät und Antrieben vereinfachen, denn das Umlackieren in die Livery des jeweiligen Operators entfällt. Übrigens: Selbstredend wurde die OE-LWD auch vom „my“ vor dem Austrian befreit. Vor einigen Jahren trat man kurzzeitig als „myAustrian“ auf, jedoch wurde die Werbekampagne, mit der man sich auch so einiges an Spott eingehandelt hatte, rasch wieder beendet.

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Vorbild Jetblue: Eurowings will weg vom Billigimage

Die Fluggesellschaft Eurowings will das Image als Billigflieger ablegen. Man will sich mit zusätzlichen Services deutlich von Lowcostern wie Ryanair und Wizz Air haben. Künftig will man sich als so genannte „Value Airline“ positionieren und orientiert sich dabei an der U.S.-amerikanischen Jetblue. Über diese Veränderung der Marktstrategie wurden die Eurowings-Beschäftigten im Rahmen eines digital abgehaltenen „Townhall Meetings“ von der Geschäftsleitung informiert. Der Tenor ist nun: „Wir können es nicht billiger als Ryanair, wir können es aber deutlich besser“. Gleichzeitig wurde auch mitgeteilt, dass die von Eurowings Europe betriebene Basis Stockholm-Arlanda kleiner ausfallen wird als ursprünglich angekündigt. Ab dem schwedischen Airport werden entgegen der ursprünglichen Kommunikation nur drei statt fünf Airbus A320 eingesetzt. Man ortet zwar eine entsprechende Nachfrage, jedoch musste Eurowings das Streckennetz nachjustieren. An diesem Airport hat sich der Wettbewerb verschärft, denn Norwegian Air Shuttle und Ryanair haben zusätzliche Strecken aufgelegt. Die zuletzt genannte Fluggesellschaft zog ihr Angebot von Skavsta nach Arlanda um. Der kriegerische Überfall der Russischen Föderation auf die Ukraine hat auch bei Eurowings für einen kurzfristigen Knick bei den Neubuchungen gesorgt. Allerdings sieht man sich aufgrund des Umstands, dass der Sommerflugplan 2022 stark auf touristische Ziele ausgerichtet ist, nicht sonderlich stark betroffen. Dennoch betont Eurowings, dass man die Destinationen in der Ukraine und in Russland auf unbestimmte Zeit nicht anfliegen wird. Verdrängung von Ryanair/Lauda und Wizz Air wird als Erfolg angesehen Im Sommerflugplan 2022 ortet man generell eine hohe Nachfrage im Bereich Urlaubsreisen. Die Saisonspitzen will man mit Hilfe von Wetlease-Fluggerät abdecken. Avion Express wird elf

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Fracht: Nippon Cargo setzt Europa-Flüge aus

Die japanische Frachtfluggesellschaft Nippon Cargo stellt vorübergehend sämtliche Flüge zwischen Japan und Europa ein. Hintergrund ist, dass man die Lufträume Russlands und der Ukraine nicht nutzen kann. Dadurch erhöhen sich die Flugdauer und damit auch die Kosten massiv. Eigenen Angaben nach evaluiert Nippon Cargo derzeit alternative Routen, die den Luftraum der Russischen Föderation nicht mehr beinhalten werden. Dafür benötigt man aber etwas Zeit, da man so kostengünstig wie möglich planen möchte. Die Umwege verursachen der Frachtfluggesellschaft erhebliche Mehrkosten. Kurzfristig abgesagt wurden die Flüge von Tokio-Narita nach Amsterdam und zurück. Vorerst dauert die Maßnahme bis zum 13. März 2022 an. Möglicherweise könnte diese auch verlängert werden. Auch die Zwischenstopps, die bislang in Mailand-Malpensa eingelegt wurden, entfallen, da die Kurze KZ8, KZ49, KZ18 und KZ17 abgesagt wurden.

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Indien hebt letzte Luftfahrt-Restriktionen auf

Indien praktizierte seit dem Beginn der Coronapandemie immer wieder massive Einschränkungen im Bereich Flugverkehr. Zum 27. März 2022 sollen die letzten Restriktionen ersatzlos aufgehoben werden, teilte Verkehrsminister Jyotiraditya Scindia mit. Hintergrund der Entscheidung ist, dass zuletzt die Anzahl der Neuinfektionen stark gesunken ist. Auch soll die Durchimpfungsrate in den letzten Wochen stark angestiegen sein, so dass man sich zu diesem Schritt durchgerungen habe. Das Ministerium für Zivilluftfahrt hat in Koordination mit dem Gesundheitsministerium seit dem Beginn der Corona-Pandemie wiederholte Luftfahrt-Restriktionen erlassen. Teilweise haben diese auch Domestic-Flüge betroffen. Zuletzt durfte nur aus Staaten, die ein bilaterales Abkommen unterfertigt haben, nach Indien geflogen werden. Mit dem 27. März 2022 sollen die letzten Beschränkungen ersatzlos aufgehoben werden.

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Hohe Treibstoffpreise: Swiss kann teurere Tickets nicht mehr ausschließen

Seitens der Lufthansa-Tochter Swiss kann man mittlerweile Preiserhöhungen, die den stark gestiegenen Treibstoffkosten geschuldet sind, nicht mehr ausschließen. Zunächst ging man davon aus, dass diese nach Angebot und Nachfrage konstant bleiben werden. In den letzten Tagen änderte sich aber die Prognose von Swiss. Gegenüber Travel Inside erklärte ein Mediensprecher: „Die Aussage, dass keine Preiserhöhungen vorgesehen sind, müssten wir korrigieren. Aufgrund insbesondere der derzeitigen Entwicklung des Rohölpreises sind weitere Preisanpassungen bei Flugreisen dieses Jahr wahrscheinlich“. Somit ist damit zu rechnen, dass bei Swiss schon bald die Preise steigen werden. In welchem Ausmaß sich der Carrier mit Fuel-Hedging-Geschäften abgesichert hat, ist derzeit nicht bekannt. In der Regel treffen Erhöhungen der Treibstoffpreise jene Carrier, die sich absichern, mit etwa sechs Monaten Verzögerung.

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Air France-KLM rechnet mit steigenden Ticketpreisen

Bei Air France-KLM geht man momentan davon aus, dass die Nachfrage im Sommerflugplan 2022 stark steigen wird. Allerdings rechnet man auch mit aufgrund der Luftraumsperren mit stark steigenden Produktionskosten in Richtung Asien. Derzeit müssen unter anderem europäische Fluggesellschaften lange Umwege in Richtung Asien fliegen, da aufgrund des Kriegs in der Ukraine russische Airlines ausgesperrt wurden. Als Reaktion darauf schloss Russland unter anderem alle EU-Carrier aus. Davon ist auch Air France-KLM betroffen. Deutschlandchef Schellemann erklärte gegenüber der FVW, dass die längere Flugzeit auch Auswirkungen auf die Nachfrage haben könnte. Da man mehr Treibstoff benötigt und dieser immer teurer wird, steigen auch die Flugscheinpreise. Generell verzeichne man derzeit im Leisure-Bereich eine starke Nachfrage, die fast das Vorkrisenniveau erreicht habe. Für dieses Geschäftssegment rechnet man seitens Air France-KLM mit einer raschen Erholung. Im Bereich Geschäftsreisen geht es langsamer voran.

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Airbus mit mehr Auslieferungen im Februar

Der Flugzeugbauer hat seine Auslieferungen im Februar nach einem schwachen Start ins Jahr deutlich hochgefahren. m abgelaufenen Monat hätten Kunden 49 Verkehrsflugzeuge entgegengenommen, teilte Airbus mit. Im Januar hatte der Hersteller nur 30 Maschinen ausgeliefert, nachdem er im Dezember in einem Schlussspurt 93 Flugzeuge an seine Kunden übergeben hatte. Für das Gesamtjahr hat sich Konzernchef Guillaume Faury die Auslieferung von etwa 720 Maschinen vorgenommen. Unterdessen seien im Februar Bestellungen über 113 Flugzeuge hereingeflattert, es mussten aber auch 42 Stornierungen hingenommen werden. In den ersten zwei Monaten des Jahres hat Airbus damit netto Neuaufträge über 55 Jets gewonnen – gut halb so viele wie Konkurrent Boeing. Bei den Auslieferungen sind die Europäer ihrem Rivalen aber weit voraus: Der US-Konzern konnte bisher nur 54 Flugzeuge an seine Kunden übergeben, auch weil er sein Langstreckenmodell 787 „Dreamliner“ wegen Produktionsmängeln seit Monaten nicht ausliefern darf.

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