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Volotea steigt ins Kompensationsgeschäft ein

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea steigt in das Geschäft mit Kohlenstoffdioxid-Kompensationszahlungen ein. Unter dem Markennamen „Voloterra“ bietet man Passagieren an, dass pro Flug zwei Euro an Umweltschutzprojekte gespendet werden können. Immer wieder zeigen Studien, dass die von Fluggesellschaften vermittelten Kompensationsangebote kaum genutzt werden. Beispielsweise nutzen bei Ryanair und Lufthansa nur etwa 0,5 Prozent der Passagiere diese Spendenmöglichkeit. Dieser „Ablasshandel“ findet offensichtlich bei nur wenigen Fluggästen Anklang. Dennoch bieten immer mehr Airlines diese Möglichkeit an, wohl auch aus Image-Gründen. Volotea ermöglicht nun, dass im Zuge der Buchung pro Flug zwei Euro gespendet werden können. Eigenen Angaben nach sollen die Einnahmen an eine Umweltschutzorganisation weitergeleitet werden. Auf seiner Homepage schreibt der Carrier unter anderem, dass man sich darüber hinaus freiwillig verpflichtet habe bis 2025 rund 25 Prozent der Kohlenstoffdioxid-Emissionen auf eigene Kosten auszugleichen.

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Flughafenverband ADV kritisiert Verdi-Streik

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der privaten Dienstleister an den Luftsicherheitskontrollen zum Streik aufgerufen. Der sogenannte Warnstreik soll gleich einen ganzen Tag andauern. Der Flughafenverband ADV kritisiert den Streikaufruf als „unverhältnismäßig und überzogen“. Betroffen sind die Flughäfen Berlin, Düsseldorf, Köln/Bonn, Bremen, Hannover und Leipzig/Halle. Tatsächlich mussten die Fluggesellschaften eine hohe dreistellige Zahl an Flugverbindungen streichen.  Zehntausende Passagiere sind betroffen und können ihren geplanten Flug nicht antreten. Der Flughafenverband ADV kritisiert den Streikaufruf. „Wir appellieren an die Tarifpartner, zu den strittigen Punkten eine Übereinkunft am Verhandlungstisch zu suchen“, sagt ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel am Morgen. „Dauer und Umfang der Streiks sind unverhältnismäßig und rücksichtslos. Mir fehlt jedes Verständnis dafür, dass Verdi die Streiks auf dem Rücken der Reisenden, der Fluggesellschaften und der Flughäfen austrägt. Einmal mehr werden die Flughäfen als Schauplatz in einem Arbeitskampf missbraucht, bei dem sie noch nicht einmal Tarifpartei sind. Der ganztägige Warnstreik fällt zudem in eine Zeit, in der die Flughäfen nach wie vor von hohen corona-bedingten Verlusten gezeichnet sind“, so Ralph Beisel zu den Warnstreiks. Allen Reisenden wird dringend empfohlen, sich bei ihrer jeweiligen Fluggesellschaft zu erkundigen, ob der Flug stattfindet und ausreichend Zeit vor Ort einzuplanen.

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Friedrichshafen will Ende März 2022 das Insolvenzverfahren verlassen

Der deutsche Regionalflughafen Friedrichshafen strebt an, dass mit Ende März 2022 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung verlassen werden kann. Indes bewilligte die EU-Kommission die Beihilfen unter Auflagen. Grünes Licht gab es für insgesamt 17,5 Millionen Euro. Davon sollen 11,3 Millionen Euro in Form von Zuschüssen fließen. Die Verbleibende Summe ergibt sich aus der Abschreibung von Darlehen, die die öffentliche Hand gewährt hatte. Die EU-Kommission erklärte unter anderem, dass mit der staatlichen Unterstützung negative Folgen für die Wirtschaft und die Bevölkerung abgewendet werden. Allerdings muss der Airport auch einige Auflagen erfüllen. Unter anderem muss man einige Grundstücke verkaufen. Die Finanzmittel werden überwiegend von den Gesellschaftern, die fast überwiegend der öffentlichen Hand angehören, aufgebracht. Friedrichshafen ist seit vielen Jahren defizitär und musste bereits vor einigen Jahren einen Schuldenschnitt praktizieren. Airportchef Claus-Dieter Wehr hofft nun, dass man Ende März 2022 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung verlassen kann.

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Lübeck Air streicht Dublin aus dem Sommerflugplan 2022

Lübeck Air, die Hausmarke des norddeutschen Flughafens Lübeck, hat den Sommerflugplan 2022 überarbeitet. Dabei wurde das Ziel Dublin gestrichen. Ursprünglich war dieses zweimal wöchentlich angekündigt. Unter den Flugnummern 6I 7622 / 6I 7623 bzw. 6I 7620 / 6I 7621 sollte ab 23. Mai 2022 an den Verkehrstagen Montag bzw. Freitag zwischen Lübeck und Dublin v.v. geflogen werden. Diese Strecke wird nicht aufgenommen. Zwischenzeitlich wurde die Irland-Strecke aus dem Sommerflugplan 2022 entfernt. Auch der Verkauf ist bereits eingestellt worden. Gegenüber dem Vorjahr werden unter der Marke Lübeck Air deutlich mehr Ziele angeboten. Die operative Durchführung erfolgt durch Air Alsie mit dem Maschinentyp ATR72. Auf einigen Routen fliegt German Airways im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für die dänische Fluggesellschaft. Diese Konstruktion kommt auch auf Charterstrecken ab Salzburg und Bern zum Einsatz.

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Auf unbestimmte Zeit: FlyDubai setzt Russland-Flüge aus

Die Emirates-Konzernschwester FlyDubai hält den Flugstopp in Richtung Russland auf unbestimmte Zeit aufrecht. Bereits seit dem 8. März 2022 fliegt man Ziele in der Russischen Föderation nicht mehr an. Wie lange dies andauern wird, ist laut dem Unternehmen völlig offen. Mehrere Fluggesellschaften, darunter Air Astana und Pegasus Airlines, haben ihre Russland-Flüge ausgesetzt. Dabei spielt insbesondere der Umstand, dass man für den Luftraum der Russischen Föderation keinen Versicherungsschutz mehr hat, eine entscheidende Rolle. Auch hat beispielsweise der türkische Carrier Druck von westlichen Leasinggebern bekommen. Dem aktuellen Informationsstand nach halten Emirates, Qatar Airways, Etihad, Turkish Airlines und Air Serbia ihre Verbindungen in die Russische Föderation aufrecht. Lediglich jene Airports, die aufgrund einer Anordnung der Putin-Regierung gesperrt sind, werden momentan nicht angeflogen. Air Serbia stockte zuletzt die Frequenzen von/nach Russland sogar auf.

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Comair: Südafrika erteilt British-Airways-Franchisenehmer Flugverbot

Die Zivilluftfahrtbehörde Südafrikas untersagte am Sonntag dem British-Airways-Franchisenehmer Comair die Durchführung von kommerziellen Flügen. Als Begründung wurden ungelöste Sicherheitsprobleme angegeben. Betroffen sind auch die Verbindungen, die unter der Marke Kulula angeboten werden. Zunächst wurde ein 24-stündiges Flugverbot ausgesprochen, jedoch konnte Comair innerhalb der gesetzten Frist die Bedenken der Behörde nicht ausräumen. Ein Sprecher bestätigte nun, dass das Betreiberzertifikat auf unbestimmte Zeit ausgesetzt ist, so dass die Flugzeuge dieses Carriers bis zu einer möglichen Aufhebung am Boden bleiben müssen. Die SACAA begründete am Samstag das damals noch für 24 Stunden ausgesprochene Flugverbot unter anderem damit, dass bei Comair im Feber 2022 auffällig häufig „Triebwerksausfälle, Triebwerksfehlfunktionen und Fahrwerksstörungen“ aufgetreten sein sollen. Die Aufsichtsbehörde nahm den Carrier genauer unter die Lupe und wurde eigenen Angaben nach fündig: Man habe drei so genannter „Level 1“-Verstöße gefunden. Diese würden ein unmittelbares Sicherheitsrisiko darstellen, weshalb man zur drastischen Maßnahme des Flugverbots gegriffen habe. Comair habe innerhalb der gesetzten Frist die Bedenken nicht ausräumen konnten, so dass AOC und Betriebsgenehmigung auf unbestimmte Zeit suspendiert wurden, so die Behörde. Comair nutzt im Rahmen eines Franchisevertrags die Marke British Airways, so dass viele Flugzeuge in den Farben der IAG-Tochter lackiert sind. Weiters ist man als Kulula auch als Billigflieger aktiv. Der Carrier wurde von der Corona-Pandemie stark gebeutelt und gilt als finanziell stark angeschlagen. Das Unternehmen bestätigte, dass AOC und Betriebsgenehmigung auf unbestimmte Zeit suspendiert wurden, kann jedoch keinen Zeitpunkt für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs nennen. Man habe die gesamte Nacht durchgearbeitet, um der Zivilluftfahrtbehörde Südafrikas die notwendigen Unterlagen

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Wizz Air verlängert Freiflüge-Aktion für Ukraine-Flüchtlinge

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air bietet auch weiterhin Personen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, kostenfreie Flugtickets zur Weiterreise an. Die Aktion wird bis zum 10. April 2022 verlängert und soll es Ukrainern ermöglichen ab Ungarn, Rumänien, Polen und der Slowakei in andere EU-Länder zu gelangen. Wie berichtet, bietet die Airline Ukraine-Flüchtlingen 100.000 kostenlose Sitzplätze auf allen Flügen innerhalb Kontinentaleuropas ab den ukrainischen Nachbarländern Polen, Slowakei, Ungarn und Rumänien. Noch ist dieses Kontingent nicht ausgeschöpft. Die Fluggesellschaft betont, dass auch auf Flügen ab Budapest, Danzig, Krakau und Kattowitz freie Plätze verfügbar seien.  „Wir setzen diese Aktion fort in der Hoffnung, dass möglichst viele Menschen bald einen sicheren Ort erreichen können“, erklärt Wizz Air CEO József Váradi. Weiter gibt es zudem Spezialtarife für Menschen, die bereits an anderen Orten in anderen Ländern gestrandet sind. Ihnen bietet Wizz Air auf weiteren Flügen Tickets für 29,99 Euro sowie für 69,99 Euro für Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Island und auf die Kanarischen Inseln. Ukrainische Flüchtlinge können diese Flüge bis zum 10. April unter https://wizzair.com/#/rescue buchen.  Reisende müssen bei der Buchung ihren ukrainischen Reisepass oder Personalausweis angeben und diesen später beim Check-in vorlegen.

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Verdi ruft an sechs deutschen Flughäfen zum Warnstreik auf

Das Sicherheitspersonal auf den Flughäfen Berlin, Düsseldorf, Köln/Bonn, Bremen, Hannover und Leipzig/Halle ist am Montag im Zeitraum von 4 Uhr 00 bis Mitternacht zum Streik aufgerufen. Dies teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Hintergrund ist, dass die Verhandlungen um Lohnerhöhungen ins Stocken geraten sind. Bereits zuvor rief Verdi unter anderem in Köln/Bonn, Düsseldorf und Frankfurt/Main zum Warnstreik auf. Die Arbeitnehmervertreter fordern mindestens einen Euro mehr pro Arbeitsstunde. Weiters soll die Vergütung verschiedenster Einsatzfelder auf dem jeweils höchsten Niveau vereinheitlicht werden. Verdi kritisiert unter anderem, dass der Verhandlungspartner, Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen, das in der ersten Runde vorgelegte Angebot bislang nicht nachgebessert habe. Dem hält die Arbeitgeberseite entgegen, dass man bereits zwei neue Vorschläge unterbreitet habe, jedoch man jeweils im Nachgang mit weiteren Wünschen seitens der Gewerkschaft konfrontiert wurden wäre. Passagiere, die von/nach Berlin, Düsseldorf, Köln/Bonn, Bremen, Hannover oder Leipzig/Halle reisen, sollten sich regelmäßig über den aktuellen Status ihrer Buchung informieren und möglichst frühzeitig am Flughafen erscheinen, da mit langen Wartezeiten bei den Sicherheitskontrollen zu rechnen ist. Derzeit wird davon ausgegangen, dass viele Flüge gestrichen werden müssen.

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OGH kippt fünf Klauseln von Austrian Airlines

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines kassierte vor dem Obersten Gerichtshof hinsichtlich ihrer Allgemeinen Beförderungsbedingungen eine Schlappe. Die Arbeiterkammer hatte gegen fünf Klauseln geklagt und vor dem Höchstgericht recht bekommen. Der OGH betrachtete unter anderem die Praxis des Carriers, dass man für die Rückerstattung von Steuern und Gebühren eine saftige Gebühr in der Höhe von 35 Euro verlangte, für illegal. Die Arbeiterkammer stellt nun einen Musterbrief bereit, mit dem Betroffene das zu Unrecht einbehaltene Geld zurückfordern können. Die laut AK für Passagiere wesentlichsten Punkte des OGH-Urteils: Extra-Bearbeitungsgebühr bei storniertem Flug – nicht von Konsumenten holen: Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen – und manchmal auch, wenn er die Reise gar nicht antritt. Wer seinen Flug storniert, hat das Recht, die Taxen und Gebühren zurückzubekommen. Die Austrian Airlines zog von diesem Betrag noch eine Bearbeitungsgebühr („Refundgebühr“) in der Höhe von 35 Euro pro Ticket ab. Die Airline berief sich auf eine Klausel, die bei Stornierung einen Abzug von „anwendbaren Bearbeitungs- und Stornogebühren“ vorsieht, ohne jedoch die Höhe zu benennen. Der OGH befand die Klausel als rechtswidrig, weil die Konsumenten über die Höhe nicht ausreichend aufgeklärt wurden. Die Klausel selbst gibt weder über die Höhe Auskunft noch enthält sie einen Hinweis, wo man sich über die Höhe informieren kann. Mit dem AK Musterbrief können sich Konsumenten die ungerechtfertigte Bearbeitungsgebühr zurückholen: www.arbeiterkammer.at/aua-bearbeitungsgebuehrklausel. Gepäck fliegt „soweit möglich“ mit – darf nicht von der „Laune“ der Airline abhängen: Als gröblich benachteiligend und intransparent beurteilte der OGH eine Klausel, wonach das aufgegebene Gepäckstück „soweit

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Wegen Ukraine-Krieg: Anpassungen im Nürnberger Flugplan

Der kriegerische Überfall der Russischen Föderation gegen die Ukraine hat auch Auswirkungen auf den Sommerflugplan 2022 ab Nürnberg. Die Ukraine-Strecken pausieren derzeit bzw. angekündigte Neuaufnahmen sind auf unbestimmte Zeit verschoben worden. „Die ureigenste Aufgabe des Luftverkehrs ist es, Menschen miteinander zu verbinden. Durch die kriegerischen Handlungen sind die Ukraine-Verbindungen ab Nürnberg nun leider nicht mehr möglich. Mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro an den Partnerschaftsverein Charkiw-Nürnberg e.V. als Sofortmaßnahme tragen wir dazu bei, das unvorstellbare Leid der vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen vor Ort zu lindern”, so Geschäftsführer Michael Hupe. Der Flughafen Kiew-Schulany wurde seit August 2017 von Wizz Air angesteuert, Ryanair flog ab Winter 2019/20 zum Flughafen Kiew-Borispil. Wegen der starken Nachfrage sollte im Sommer 2022 eigentlich Lwiw hinzukommen. Diese Pläne wurden Opfer des Krieges. Vor dem Hintergrund der leider notwendigen Flugplananpassungen hat Ryanair den Sommerflugplan kurzfristig umgestellt und sogar noch ausgeweitet: So kommt Vilnius, die Hauptstadt von Litauen, mit zwei Flügen pro Woche dazu. Außerdem – ergänzend zum bestehenden Angebot von Corendon Airlines – das italienische Lamezia Terme, ebenfalls zweimal wöchentlich, sowie einmal pro Woche Ponta Delgada auf der portugiesischen Insel São Miguel in den Azoren. Somit bietet die irische Airline in diesem Sommer 29 Nonstop-Ziele ab Nürnberg mit bis zu 89 Wochenabflügen an. So werden beispielsweise erstmals Dublin, Valencia und Venedig angesteuert. Beliebte Flugziele wie Ibiza, Krakau und Neapel kommen gleichzeitig zurück in den Nürnberger Sommerflugplan, der insgesamt rund 70 Ziele umfasst.

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