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Air Baltic zieht sich aus Russland komplett zurück

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic zieht sich vom russischen Markt komplett zurück. Der Carrier teilte mit, dass sämtliche Flüge, die von/nach Russland geplant werden, gestrichen werden. Diese Entscheidung folgt auf die zuvor angekündigte vorübergehende Flugunterbrechung. Lettland und die Europäische Union haben den Luftraum für Carrier aus der Russischen Föderation geschlossen. Als Gegenreaktion bannt Russland Fluggesellschaften aus der EU. Air Baltic ist davon betroffen und sagte temporär alle Flüge ins größte Land der Welt ab. Nun hat man sich entschieden, dass man den russischen Markt komplett verlassen wird. In einer Mitteilung hält man sich aber offen zu einem späteren Zeitpunkt wieder einzutreten. In der Vergangenheit waren die Flüge zwischen Riga und Russland durchaus stark nachgefragt, was unter anderem historisch bedingt ist, da es aufgrund der gemeinsamen sowjetischen Vergangenheit durchaus einige familiäre Verknüpfungen und damit Nachfrage gibt. Im Sommerflugplan 2022 setzt Air Baltic verstärkt auf das Segment ACMI-Dienstleistungen. Dieses hat in der Vergangenheit eine nur untergeordnete Rolle gespielt. Man wird ab Düsseldorf mit fünf Airbus A220-300 im Auftrag der Lufthansa-Billigtochter Eurowings fliegen. Derzeit sind zwei Maschinen dieses Typs ab Stuttgart für den Carrier im Einsatz. Ein Portrait der Wetlease-Flüge, die von Air Baltic für Eurowings durchgeführt werden, unter diesem Link.

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Emerald Airlines kündigt vier Strecken ab Belfast-City an

Unter der Marke Aer Lingus Regional nimmt die junge Fluggesellschaft Emerald Airlines vier neue Strecken ab dem Flughafen Belfast-City auf. Neu fliegt man nach Birmingham, Leeds Bradford, Glasgow und Exeter. Vor wenigen Tagen hat Emerald Airlines den Erstflug innerhalb Irlands durchgeführt. Der Carrier fliegt sowohl im Rahmen eines Franchiseabkommens auf eigene Rechnung als Aer Lingus Regional als auch im Wetlease für das IAG-Konzernmitglied. Die Flotte besteht derzeit aus zwei Turbopropflugzeugen des Typs ATR72-600. Im Laufe des Jahres soll diese ausgebaut werden. Ab 20. März 2022 will Emerald Airlines 20 Mal pro Woche zwischen Belfast-City und Birmingham fliegen. Eine Woche später sollen die Flüge nach Leeds Bradford aufgenommen werden. Diese Route soll 13 Mal wöchentlich bedient werden. Täglich wird der Carrier ab 8. Mai 2022 nach Glasgow fliegen. Emerald Airlines beabsichtigt am gleichen Tag fünf wöchentliche Umläufe nach Exeter aufzunehmen.

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Vereinigung Cockpit: Bei Aerologic stehen die Zeichen auf Streik

Bei der Frachtfluggesellschaft Aerologic stehen die Zeichen auf Streik. Die Vereinigung Cockpit teilte mit, dass sich die Piloten in einer Urabstimmung „klar für Arbeitskämpfe zur Durchsetzung von Tarifverträgen ausgesprochen haben“. Aerologic ist ein Joint-Venture von Lufthansa und Deutsche Post-DHL. Im Gegensatz zu Lufthansa Cargo und European Air Transport gibt es keinen Tarifvertrag. Bereits seit längerer Zeit wirft die Vereinigung Cockpit vor, dass der Kranich-Konzern gezielt Kapazität zu Aerologic verlagern würde, um den Tarifvertrag „umgehen“ zu können. Die Fronten scheinen nun verhärtet zu sein, denn laut der Pilotengewerkschaft sollen alle Versuche zur Kontaktaufnahme, die zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag hätten führen können, seitens der Aerologic-Geschäftsleitung unbeantwortet geblieben sein. „Darauf ist bis heute keinerlei Reaktion seitens Aerologic erfolgt, noch nicht einmal eine Ablehnung“, so die VC in einer Aussendung. „Wir stehen vor einer in der Sache nicht nachvollziehbaren Verweigerungshaltung des Arbeitgebers, Tarifgespräche zu führen“, so Stefan Herth, Präsident der VC. „Das Verhalten von Aerologic ist ein Spiel mit dem Feuer. Sich Gesprächen entziehen zu wollen, ist gerade in der heutigen Zeit keine Option. Durch Gesprächsverweigerung wird billigend ein Weg in den Konflikt in Kauf genommen. In unserer Gesellschaft hat sich zu Recht eine Kultur von Dialog und Verhandlungen durchgesetzt. Deshalb kann die Komplettverweigerung des Aerologic-Managements nur als gewollte Eskalation gedeutet werden. Auch im Konzernvorstand der Lufthansa darf das niemand übersehen“. Besonders kritisch sieht man seitens der Vereinigung Cockpit, dass sowohl bei Lufthansa als auch bei Deutsche Post-DHL der deutsche Staat beteiligt ist. „Dass die traditionsreichen Großunternehmen Post/DHL und Lufthansa ihren Beschäftigten bei

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Ryanair setzt in Frankfurt-Hahn den Rotstift an

Auf den ersten Blick konnte der Flughafen Frankfurt-Hahn von der Schließung der Malta-Air-Basis am größeren Airport Frankfurt am Main profitieren, denn einige Routen werden „umgezogen“. Allerdings setzt Ryanair nun den Rotstift an und streicht einige Routen ab Hahn. Derzeit befindet sich der Regionalflughafen, der vom Strudel der Pleite des chinesischen Mischkonzerns HNA getroffen wurde, in einem Insolvenzverfahren. Es ist momentan nicht absehbar ob und wann dieses verlassen werden kann. Der Flugbetrieb kann bis auf weiteres aufrechterhalten werden. Der Airport wird hauptsächlich von Billigfliegern wie Ryanair und Wizz Air genutzt. Im Sommerflugplan 2022 nimmt der irische Lowcoster, dessen Konzernschwester Malta Air eine Basis in Frankfurt-Hahn unterhält, einige Kürzungen vor. Die Ziele Agadir, Alicante, Banja Luka, Faro, Lamezia Terme, Mykonos, Pescara, Ponta Delgada und Marrakesch wurden aus dem Verkauf genommen und sollen zumindest im Sommerflugplan 2022 nicht bedient werden. Die Folge für den Hahn: Der Hauptkunde Ryanair Group wird weniger Flüge als noch vor ein paar Tagen gedacht durchführen.

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Memmingen: Eurowings nimmt Palma de Mallorca auf

Die Fluggesellschaft Eurowings legt eine Nonstopverbindung zwischen dem bayerischen Memmingen und Palma de Mallorca auf. Diese soll am 2. April 2022 aufgenommen werden und an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag bedient werden. Die Durchführung der Flüge erfolgt durch die österreichische Tochtergesellschaft Eurowings Europe von der Basis Palma de Mallorca aus. Man tritt in den direkten Wettbewerb mit Ryanair. Der irische Lowcoster beabsichtigt im Hochsommer täglich zu fliegen. An den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag sind zwei Umläufe vorgesehen. Die österreichische Eurowings Europe soll im Laufe des Jahres geschlossen werden. Als Nachfolger wurde auf Malta die Eurowings Europe Ltd gegründet. Diese wird die bisherige Tätigkeit von Eurowings Europe GmbH im Winterflugplan 2022/23 schrittweise übernehmen. Die Flugzeuge werden dann ins maltesische Register umregistriert.

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Ukraine-Krieg: IndiGo flog tausende Inder nach Hause

Zwischen Freitag und Sonntag hat die Fluggesellschaft IndiGo im Auftrag der indischen Regierung insgesamt 12 Evakuierungsflüge durchgeführt. Die Maschinen des Carriers holten weit über 2.000 Staatsbürger, die zuletzt in der Ukraine waren, nach Hause. Da sich die Ukraine aufgrund des militärischen Überfalls seitens der Russischen Föderation derzeit im Krieg befindet, konnte IndiGo aus Sicherheitsgründen diesen Staat nicht anfliegen. Daher wurden die Evakuierungsflüge ab den westlichen Nachbarstaaten durchgeführt. Die Maschinen von IndiGo steuerten diverse Flughäfen in Rumänien, Ungarn, Slowakei und Polen an. Nach Angaben des Außenministeriums wurden bisher über 10.300 indische Staatsangehörige in 48 Flügen im Rahmen der Evakuierungsmission „Operation Ganga“ zurückgebracht. Dennoch sitzen immer noch 2.000 bis 3.000 Menschen in der vom Krieg heimgesuchten Region fest. Davon sind 300 Inder in Charkiw und 700 in Sumy gestrandet. In einer Erklärung sagte IndiGo, dass zwischen dem 28. Februar und dem 6. März 42 Evakuierungsflüge mit 9.200 Indianern geplant waren. „Wir haben bis heute bereits 30 Flüge durchgeführt, die mehr als 6.600 unserer Bürger zurückgebracht haben“, sagte der Chief Operating Officer der Fluggesellschaft, Wolfgang Prock-Schauer, am Freitag.

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Im Auftrag des US-Militärs: Atlas Air mit B767 in Nürnberg

Im Auftrag der U.S.-amerikanischen Streitkräfte sind derzeit zahlreiche Flugzeuge verschiedener U.S.-Carrier auf Flügen nach Europa im Einsatz. An Bord befinden sich sowohl Truppen als auch Material. Beispielsweise landete auf dem deutschen Flughafen Nürnberg am 4. März 2022 eine Boeing 767-300 von Atlas Air. Es handelt sich um ein 30 Jahre altes Exemplar, das ursprünglich an die inzwischen aufgelöste nationale ungarische Fluggesellschaft Malev geliefert wurde. Weiters werden einige Twin-Aisle-Flugzeuge von Omni International, United und Delta werden auf TATL-Flügen eingesetzt. Dieser Beitrag wurde verfasst von: Chris Cauchi / MAviO News

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Malta eröffnet neues Aviation College

Der maltesische Premierminister Robert Abela hat eine neue, hochmoderne Anlage am Malta International Airport eingeweiht, die auch einen Wartungshangar mit sechs Stellplätzen für Schmalrumpfflugzeuge umfasst. Die Investition beläuft sich auf insgesamt 42 Mio. EUR und dürfte dazu führen, dass das Unternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz die Zahl seiner Mitarbeiter verdoppelt. SR Technics verfügt bereits über Einrichtungen auf der Insel, und zwar im Safi Aviation Park, wo das Unternehmen 2010 seinen Betrieb aufnahm. Das Unternehmen, dessen Ursprünge auf die Swissair Technical Services vor mehr als 50 Jahren zurückgehen, ist heute im Besitz der HNA Group und der Mubadala Development Company. Die Rede des Premierministers warf auch ein Licht auf eine neue Bildungseinrichtung, die ganz auf die Luftfahrtindustrie ausgerichtet sein wird. Der Premierminister ging zwar nicht näher auf die Einzelheiten ein, aber es scheint, dass diese neue maltesische Hochschule für Luftfahrt völlig unabhängig von den Kursen sein wird, die derzeit vom Malta College of Arts, Sciences and Technology angeboten werden. Das MCAST verfügt bereits über eine EASA-147-Lizenz und hat bereits erfolgreich junge Menschen für die Ausbildung in den Bereichen Flugzeugtechnik und Bodenabfertigung gewonnen. Auf der Veranstaltung sprach auch die Ministerin für Energie, Unternehmen und nachhaltige Entwicklung, Dr. Miriam Dalli, die betonte, dass diese neue Investition eine Vielzahl von Möglichkeiten für junge Malteser schaffen wird. Sie bekräftigte, dass die Investition in den Hangar mit sechs Hallenschiffen und den dazugehörigen Büros Malta zu einem Kompetenzzentrum für die Wartung und Reparatur von Flugzeugen machen wird. Der CEO von SR Technics, Jean-Marc Lenz, hob die

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Berlin: Zwei Lockheed Martin F-35 mussten notlanden

Am Samstagvormittag mussten gleich zwei Lockheed Martin F-35 der US Air Force auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg notlanden. Die Maschinen waren auf der Airbase Spangdahlem gestartet. Eigentlich sollten die beiden Kampfjets den Luftraum über Polen kontrollieren, mussten jedoch auf während dem Rückflug Luftnotlage erklären. Dem aktuellen Informationsstand nach war nur eine der beiden F-35 betroffen. Die zweite Maschine folgte – ein übliches Vorgehen bei derartigen militärischen Bewegungen. Eine Beschädigung, die einer Konfrontation mit einer russischen Maschine oder einer Rakete geschuldet wäre, kann derzeit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Aus Militärkreisen ist zu hören, dass ein technisches Problem vorgelegen habe und sich daher der Pilot entschlossen habe aus Sicherheitsgründen auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg zu landen. Der Maschinentyp F-35 fällt schon seit längerer Zeit mit wiederkehrenden Problemen verschiedenster Art auf. Es ist daher keine Seltenheit, dass dieses Muster außerplanmäßig landen muss. Allerdings erfährt eine solche militärische Notlandung aufgrund des Kriegs in der Ukraine deutlich mehr Aufmerksamkeit als sonst üblich. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die deutsche Bundespolizei die beiden Kampfjets am BER regelrecht hermetisch abgeriegelt hat. Der zivile Linienverkehr wurde kurz unterbrochen. Konkret bedeutet das, dass der Start von Maschinen verzögert wurde und Flugzeuge, die in der Luft waren, ins Holding gehen mussten. Diese Vorgehensweise ist auch bei Sicherheits- und Notlandungen von Zivilflugzeugen üblich.

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Russische S7 Airlines legt alle internationalen Verbindungen auf Eis

Wohl aus Angst vor einer Beschlagnahmung ihrer Maschinen stellt die russische Fluglinie ihre internationalen Verbindungen ein. Von diesem Samstag an gebe es keine Flüge mehr ins Ausland. Russische Passagiere, die sich derzeit noch im Ausland befinden, sollen aber mithilfe von Partnern noch zurückgeholt werden. Wer nun nicht mehr fliegen kann, erhält demnach sein Geld zurück. Noch am Vorabend sah das Unternehmen von diesem Schritt ab. S7 hatte lediglich verlautbart, internationale Verbindungen reduzieren zu wollen. Zuvor waren mindestens zwei Fälle bekannt geworden, in denen russische Passagiermaschinen festgehalten wurden: eine Boeing 737 der Billig-Airline Pobeda in Istanbul sowie eine Boeing 777 von Nordwind in Mexiko. Das Berichtes das Luftfahrtportal Airlines.

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