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Stuttgart: Hilfsgüter mit Antonow An-32P in die Ukraine geflogen

Am Flughafen Stuttgart-Echterdingen haben am Freitag drei Frachtflugzeuge des Typs Antonow An-32P Hilfsgüter für die Ukraine abgeholt. Es handelt sich um dringend benötigtes Material für Feuerwehren und den Katastrophenschutz. Organisiert wurde die Aktion von der Feuerwehr Fellbach (Landkreis Waiblingen), die in einer landesweiten Aktion Hilfsgüter aus ganz Baden-Württemberg beschafft hatte. Verladen wurden unter anderem Pumpen, Starkstromgeneratoren und ein Löschroboter für Spezialeinsätze und andere Materialien zur Brandbekämpfung und Personenrettung. „Das ist ein großartiges, solidarisches Engagement. Das zeigt, dass wir an der Seite der Menschen in der Ukraine stehen.“ Um die Aktion zu unterstützen hat der Flughafen in Abstimmung mit dem baden-württembergischen Verkehrsministerium die sonst üblichen Lande- und Abfertigungsentgelte erlassen“, so Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg.

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Paris: Malta Air stationiert zwei Boeing 737 Max 200 in Beauvais

Der Billigflieger Ryanair will das Angebot ab Beauvais, das man als Paris vermarktet, stark ausbauen. Die örtliche Basis wird mit zwei von Malta Air betriebenen Boeing 737 Max 200 ausgestattet. Laut Konzernchef Michael O’Leary handelt es sich um das „größte Angebot aller Zeiten“. Der Flughafen Paris-Beauvais befindet sich deutlich weiter von der französischen Hauptstadt entfernt als die deutlich Größen Airports Charles de Gaulle und Orly. Dieser wird von den Fluggesellschaften Ryanair, Wizz Air, Volotea, SkyUp, HiSky, Blue Air und Air Moldova angeflogen. Ab Österreich fliegt beispielsweise Lauda Europe für Ryanair nach Beauvais. Der irische Konzern will im Sommerflugplan 2022 rund 240 Flüge pro Woche anbieten. Eigenen Angaben nach sollen das um 53 Stück mehr sein als im Sommer 2019. Insgesamt habe man nun 61 Destinationen im Portfolio. Die vor Ort stationierte Flotte will man um zwei Boeing 737 Max 200 von Malta Air ergänzen.

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Spohr: Neugründung wird „eine Art zweite Cityline“

Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr will eine Art „Cityline-Klon“ für Kurz- und Mittelstreckenflüge ab Frankfurt am Main und München gründen. Im Rahmen der Pressekonferenz rund um die Jahreszahlen äußerte er sich näher zum Vorhaben. Spohr erklärte unter anderem, dass die Neugründung im Frühjahr 2022 mit rund 40 Flugzeugen an den Start gehen soll. Der „Cityline-Klon“ soll etwa 250 Kapitäne, die vormals für Germanwings geflogen sind, beschäftigen. Er schließt aber explizit aus, dass dies dazu führen wird, dass Lufthansa selbst nur noch Langstreckenflüge bedienen wird. Spohr betonte ausdrücklich, dass die Mainline auch weiterhin auf der Kurz- und Mittelstrecke fliegen wird. Interessant ist die Begründung warum man nach Eurowings Discover abermals einen neuen Flugbetrieb gründet. Dies schiebt man regelrecht den Gewerkschaften in die Schuhe, denn beispielsweise mit der Vereinigung Cockpit habe man keine Einigung erzielen können. Das Segment würde unter starkem Kostendruck stehen. Und dann meinte Spohr auch, dass die Scope-Klausel, die mit der VC vereinbart wurde, dazu führt, dass Cityline ab 2026 keine Flugzeuge mit mehr als 76 Sitzen betreiben darf. Man wolle den Beschäftigten eine Perspektive bieten. Mit anderen Worten: Es ist unklar wie es um die Zukunft der Lufthansa Cityline steht, jedoch dient diese nun als Plattform für Airbus A321P2F-Frachtflüge. Somit besteht zumindest die theoretische Möglichkeit, dass sich diese Tochtergesellschaft in Zukunft stärker in Richtung Cargo bewegen wird. Maschinen mit weniger als 76 Sitzplätzen gelten mittlerweile als unwirtschaftlich. Hinsichtlich der Bezahlung bei der Neugründung kommt erneut Cityline ins Spiel, denn Spohr will die Tarifverträge dieser Gesellschaft zur Anwendung bringen. Davon ausgenommen

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Finnair: Japan-Flüge dauern künftig 13 Stunden

Das Oneworld-Mitglied Finnair wird am 9. März 2022 die Nonstop-Flüge zwischen Helsinki und Tokio-Narita reaktivieren. Aufgrund der Tatsache, dass man den russischen Luftraum umfliegen muss, verlängert sich die Flugzeit auf etwa 13 Stunden. „Japan ist einer unserer wichtigsten Märkte, und wir wollen auch in dieser Situation weiterhin sichere und zuverlässige Verbindungen zwischen Helsinki und Tokio anbieten“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer von Finnair. „Japan ist auch ein wichtiger Frachtmarkt, und Luftverbindungen sind notwendig, um die Fracht in Bewegung zu halten.“ Finnair fliegt viermal wöchentlich, dienstags, donnerstags, freitags und samstags, um 17.30 Uhr Ortszeit von Helsinki nach Tokio-Narita. Diese Route wird mittwochs, freitags, samstags und sonntags mit Abflug um 22.40 Uhr Ortszeit bedient. Zu Beginn dieser Woche hat Finnair ihre Flüge nach China, Japan und Südkorea bis zum 6. März 2022 gestrichen. Finnair fliegt weiterhin nach Bangkok, Delhi, Phuket und Singapur, allerdings mit einer längeren Route, die den russischen Luftraum umgeht. Finnair fliegt nach Bangkok und Phuket zusätzlich zu Helsinki auch von Stockholm Arlanda aus. „Wir prüfen weiterhin mögliche alternative Streckenführungen für unsere Flüge nach China und Südkorea und werden darüber informieren, sobald die Pläne fertiggestellt sind“, so Orvér.

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Luftraumsperren: Finnair muss Personal vom Dienst freistellen

Die Fluggesellschaft Finnair muss aufgrund des Umstands, dass man den russischen Luftraum nicht mehr nutzen darf, auch Personal in Zwangsurlaub schicken. Man hat entsprechende Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass man temporär weniger Piloten und Flugbegleiter benötigen wird. Da Finnair in Richtung Asien lange Umwege fliegen muss, stellt man einige Ziele temporär ein. Man sieht sich nicht in der Lage diese Routen wettbewerbsfähig bedienen zu können. Die Folge daraus ist, dass man weniger Personal braucht. Derzeit geht man davon aus, dass zwischen 90 und 200 Piloten sowie 150 bis 450 Flugbegleiter vorerst „überflüssig“ sind. Man will aber zunächst keinen Stellenabbau durchführen, sondern verhandelt mit den Gewerkschaften darüber, dass diese für rund drei Monate freigestellt bzw. auf Urlaub geschickt werden. Es ist allerdings nicht absehbar wie lange die komplizierte Situation, die der kriegerische Angriff der Russischen Föderation gegen die Ukraine hervorgerufen hat, andauern wird. In Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern will man nun einen Krisenplan für das Finnair-Personal auf die Beide stellen. Derzeit scheint es so als wäre keine andere europäische Airline so stark von den Auswirkungen betroffen.

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UK: Ryanair schafft die Maskenpflicht ab

Der Billigflieger Ryanair wird in Kürze das Tragen von Masken auf Flügen ab dem Vereinigten Königreich nicht mehr vorschreiben. Damit ist man der zweite Anbieter, der ab dem Inselstaat im Einklang mit den lokalen Vorschriften auf den verpflichtenden Mund-Nasen-Schutz verzichten wird. Konzernchef Michael O’Leary kündigte an, dass zunächst die Verbindungen von/nach UK von den Masken befreit werden. Im übrigen Streckennetz wird sich kurzfristig nichts ändern, da man lokale Vorschriften erfüllen muss. Dennoch stellt der Manager in Aussicht, dass man sich je nach lokaler Gesetzeslage dann schrittweise von den Masken verabschieden könnte. Es gibt – ähnlich wie bei Jet2 – eine entscheidende Ausnahme: Wenn der Zielstaat mittels Notam vorschreibt, dass alle Insassen und Crewmitglieder während dem Flug einen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske tragen müssen, dann gilt auf diesen Strecken auch weiterhin die Maskenpflicht. Ein Beispiel hierfür sind die Flüge zwischen dem Vereinigten Königreich und Österreich, denn die Alpenrepublik schreibt die Tragepflicht von FFP2-Masken weiterhin mittels Notam vor. Diese gilt für alle Airlines, die von/nach Österreich fliegen. Am 5. März 2022 lockert Österreich die Maskenpflicht in vielen Bereichen. Allerdings sind öffentliche Verkehrsmittel, darunter fallen auch Linien- und Charterflüge, davon ausgenommen. Für Passagiere ändert sich also nichts, denn beispielsweise in Flughafenterminals und an Bord von Flugzeugen müssen weiterhin FFP2-Masken getragen werden.

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Frankfurt: Condor hat Las Vegas reaktiviert

Unter der Flugnummer DE2062 hat die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor die Nonstop-Flüge von Frankfurt nach Las Vegas reaktiviert. Die Route wird nun an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag bedient. „Wir spüren einen großen Nachholbedarf nach Reisen in die USA und Las Vegas ist schon seit Jahren eines der beliebtesten Reiseziele unserer Gäste“, so Ralf Teckentrup CEO von Condor.„Die schillernde Stadt bietet abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die immer wieder eine Reise wert sind.“ „Condor und LAS haben eine langjährige Beziehung und es ist ein weiteres Zeichen des Aufschwungs, dass die unverwechselbare Condor-Lackierung wieder auf unserem Flugplatz zu sehen sein wird“, sagte Chris Jones, Harry Reid International Airport Chief Marketing Officer.„Deutsche Reisende haben eine Affinität zu Las Vegas, und nach der fast zweijährigen Unterbrechung freuen sich unser Flughafen und unsere Gemeinde darauf, sie mit Nonstop-Flügen wieder willkommen zu heißen.“ Las Vegas ist eines von insgesamt 16 Zielen in Nordamerika, die Condor ab Sommer 2022 nonstop anfliegen wird. Damit bietet Condor das größte USA-Flugangebot der letzten Jahre an.

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Aufnahmen zeigen: An-225 „Mrija“ ist ein Totalschaden

Die Antonow An-225 „Mrija“ war das größte Frachtflugzeug der Welt und galt als Nationalstolz der Ukraine. In den letzten Tagen gab es wiederholt widersprüchliche Berichte, dass die Maschine durch einen russischen Angriff zerstört wurde oder eben nicht. Leider ist das Flugzeug ein Totalschaden. Mittlerweile haben nicht nur die Behörden der Ukraine, sondern auch Operator Antonov Airlines bestätigt, dass die An-225 schrottreif zerstört wurde. Aktuelle Aufnahmen einer TV-Station zeigen das enorme Ausmaß der Beschädigung der „Mrija“. Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, hat bereits angekündigt, dass man eine neue An-225 bauen wird. Ob das Vorhaben dann tatsächlich umgesetzt wird, ist momentan nicht abschätzbar. Jedenfalls war die „Mrija“ ein Einzelstück, denn das Schwestermodell wurde niemals endgültig fertiggestellt und in die Luft gebracht.

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Charleroi: Ryanair legt 20 weitere Strecken auf

Der Billigflieger Ryanair legt am Flughafen Charleroi 20 zusätzliche Strecken für den Sommerflugplan 2022. Unter Berücksichtigung des Angebots ab Brüssel kommt man nun auf 121 Strecken. Konzernchef Michael O’Leary hob in seiner Erklärung vor wie toll er denn den Charleroi-Airport findet. Gleichzeitig sparte der Manager nicht mit Kritik, denn Belgien wird voraussichtlich eine Umweltsteuer einführen. Dem aktuellen Informationsstand nach wird diese Ryanair-Passagiere mit rund zwei Euro treffen. Flüge unter 500 Kilometer Distanz sollen mit zehn Euro besteuert werden. Damit ist die Abgabe deutlich niedriger als beispielsweise in Österreich oder Deutschland. In den Kalendermonaten März und April 2022 will Ryanair zehn weitere Boeing 737 Max 200 übernehmen. Diese stammen aus der Großbestellung, die 210 Exemplare umfasst. Die Maschinen werden auf den AOCs von Ryanair DAC, Malta Air und Buzz registriert. Die genaue Verteilung benannte Michael O’Leary aber nicht. Ab Charleroi will Ryanair im Sommerflugplan 2022 neu die nachstehenden Ziele anfliegen: Billund, Brive, Lourdes, Catania, Genoa, Rome Fiumicino, Trapani, Trieste, Helsinki, Kaunas, Liverpool, Madeira, Menorca, Santiago de Compostella, Vitoria, Poznan, Sibiu, Suceava, Stockholm Arlanda und Tetuan. Vor Ort werden laut Michael O’Leary 14 bis 15 Flugzeuge stationiert sein.

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Jet Aviation Vienna erhält Zulassung für G650-Wartung

Jet Aviation, ein Operator von Geschäftsreiseflugzeugen, erhält am Standort Wien-Schwechat die EASA-Zulassung für Wartungsarbeiten am Maschinentyp Gulfstream G650. „Wir freuen uns sehr, unsere Gulfstream-Kapazitäten mit dieser zusätzlichen Zulassung zu erweitern“, sagt Hakan Tin, Geschäftsführer und verantwortlicher Manager von Jet Aviations MRO- und FBO-Betrieb in Wien. „Diese Serviceerweiterung ist ein weiterer Beweis für unser Engagement, die Bedürfnisse der Gulfstream Besitzer und Betreiber in der Region zu erfüllen. Eine Vielzahl von Gulfstream-Flugzeugen ist in Europa stationiert, wobei die Maschinen wie die G650 am beliebtesten sind. Die Sicherheit dieser Flugzeuge und ihrer Besitzer hat für uns höchste Priorität, und wir freuen uns, sie in Wien willkommen zu heißen“. Jet Aviation Vienna ist ein werkseitig autorisierter Servicebetrieb für Flugzeuge der Gulfstream Serie. Der Betrieb erhielt die EASA-Zulassung für Flugzeuge der G500/G600 Serie im September 2021, kurz nachdem er den ersten Base Maintenance Check an einer Gulfstream G550 durchgeführt hatte. Der Wartungsbetrieb verfügt über einen 4’000 Quadratmeter großen Hangar und bietet planmäßige und außerplanmäßige Wartungsarbeiten sowie AOG-Dienstleistungen für eine breite Palette von mittelgroßen Geschäftsflugzeugen an.

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