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Neue Lärmschutzmaßnahmen: Basel zieht positive Bilanz

Am Flughafen Basel-Mulhouse gilt seit 1. Feber 2022 ein neuer Ministerialerlass, der zusätzliche Maßnahmen zur Lärmreduktion enthält. Die Geschäftsleitung zieht nach dem ersten Monat eine positive Bilanz. Die neuen Bestimmungen sehen unter anderem vor, dass zwischen 23 Uhr 00 und Mitternacht keine geplanten Starts durchgeführt werden sollen. Weiters: Verbot von Starts und Landungen besonders lauter Flugzeuge (Kapitel 3 mit einer Lärmmarge von weniger als 13 EPNdB (Effective Perceived Noise Decibel)) in den Nachtstunden zwischen 22 Uhr und Mitternacht sowie zwischen 5 und 6 Uhr. Mit dem neuen Erlass wurde eine wichtige Etappe der vom Flughafen verfolgten Strategie zur Lärmreduzierung erreicht. Die erste Bilanz seit Inkrafttreten des neuen Erlasses präsentiert sich wie folgt: Seit dem 1. Februar bis und mit 28. Februar 2022 gab es keine geplanten Starts nach 23 Uhr. Seit dem 1. Februar bis und mit 28. Februar 2022 gab es 7 verspätete Starts nach 23 Uhr. Es wird derzeit durch die französische Zivilluftfahrtbehörde DGAC untersucht, ob diese Verspätungen vom jeweiligen Luftfahrtunternehmen zu verantworten sind oder nicht. Gemäss Betriebserlass sind verspätete Starts nach 23 Uhr im Falle von Verspätungen, die nicht vom Luftfahrtunternehmen zu verantworten sind, zulässig. Die Frage der Zulässigkeit wird zuerst von der DGAC geprüft und nötigenfalls der unabhängigen Behörde ACNUSA zur endgütigen Beurteilung weitergeleitet. Die Entscheidung der ACNUSA über die Rechtmässigkeit der verspäteten Abflüge und eine eventuelle Sanktionierung der betroffenen Fluggesellschaft erfolgt im Nachhinein. Im Sinne einer zusätzlichen Information veröffentlicht der Flughafen eine Tabelle der an die ACNUSA weitergeleiteten Fälle im WebReporting  (Unterrubrik Regelverstösse). Die Übersicht

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Alltours zahlt Mitarbeitern 950 Euro Corona-Prämie

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours wird den Beschäftigten im März 2022 einen zweiten Corona-Bonus ausbezahlen und die Gehälter anheben. Die Sonderzahlung beträgt 950 Euro netto. Zuletzt haben sich eigenen Angaben nach die Buchungszahlen „weit über den Erwartungen entwickelt“. In den Genuss der Bonuszahlung kommen sämtliche Mitarbeiter der Konzernzentrale in Düsseldorf sowie Reiseleiter und Animateure. Überwiesen wird das Geld gemeinsam mit dem März-Gehalt. Bereits im Oktober 2022 gewährte die Alltours-Geschäftsleitung den Beschäftigten eine Sonderzahlung von 450 Euro. Mit Wirkung zum 1. Jänner 2022 wurden die Gehälter um 3,5 Prozent erhöht. „Durch den außerordentlichen Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir die Krise bis jetzt erfolgreich gemeistert“, betont Willi Verhuven, Vorsitzender der Alltours Geschäftsführung. „Ich freue mich daher sehr, dass wir in dieser schwierigen Zeit einen zweiten Corona-Bonus auszahlen können.“

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Edelweiss fährt Nordamerika-Programm wieder hoch

Der Ferienfluggesellschaft Edelweiss flog am Mittwoch nach fast zwei Jahren Pause wieder in die Vereinigten Staaten von Amerika. Der Comeback-Flug führte von Zürich nach Tampa Bay (Florida). Die Route soll jeweils mittwochs und freitags bedient werden. „Heute ist ein besonderer Tag für Edelweiss. Lange haben wir auf diesen Moment gewartet. Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Gästen ab sofort die Feriendestinationen in den USA und Kanada wieder anbieten können“, so Firmenchef Bernd Bauer. Am Montag, den 28. März 2022 nimmt Edelweiss die Nonstop-Flüge nach Las Vegas wieder in ihr Programm auf. Auch diese Destination wird zwei Mal wöchentlich, ab Juni sogar drei Mal wöchentlich angeflogen. Rechtzeitig auf die Ferienzeit in den USA eröffnet Edelweiss zudem ab dem 13. Juni die Strecke Zürich-Denver. Bis im September wird diese Destination jeweils montags und freitags angeflogen. Ab 15. Mai 2022 wird Edelweiss wieder nach Vancouver fliegen. Diese Strecke soll zunächst an den Verkehrstagen Dienstag und Sonntag bedient werden. Ab Juni 2022 wird man auch an Samstagen fliegen. Die Reaktivierung der Calgary-Strecke ist für den 5. Juni 2022 angekündigt. Bedient werden soll diese Destination jeweils Mittwochs und Sonntags. Mit den neuen Ferienzielen bietet Edelweiss diesen Sommer auf der Kurz- und Mittelstrecke 59 Destinationen in 19 Länder und auf der Langstrecke 19 Destinationen in 13 Länder an.

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Elbe Flugzeugwerke bauen 29 A330 in Frachter um

Die Elbe Flugzeugwerke konnten einen größeren Auftrag an Land ziehen: Das Unternehmen wurde mit der Umrüstung von 29 Airbus A330 in Frachtflugzeuge beauftragt. Die Air Transport Service Group will die derzeit aus 117 Flugzeugen bestehende Flotte weiter ausbauen. Die Arbeiten sollen an verschiedenen Standorten der Elbe Flugzeugwerke und bei ST Engineering vorgenommen werden. In letzter Zeit werden zunehmen Passagierflugzeuge in Frachter umgebaut, da nie weltweite Nachfrage weiterhin hoch ist. Besonders gefragt sind derzeit Konvertierungen des Airbus A321. Unter anderem liegt das auch daran, dass das Konkurrenzmodell Boeing 757F auf dem Gebrauchtmarkt aufgrund hoher Nachfrage recht teuer geworden ist.

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Pobeda und das Dobrolet-Déjà-vu

Spätestens in diesen Tagen dürften bei der Aeroflot-Billigtochter Pobeda die Erinnerungen an den Vorgänger Dobrolet ins Bewusstsein kommen. Der kurzlebige Lowcoster verlor im Nachgang der russischen Annektierung der Krim die gesamte Flotte. Leasinggeber mussten die Flugzeuge aufgrund von Sanktionen einziehen. Eigentlich suggerierte die Aeroflot-Führung damals, dass mit dem Start von Pobeda alles anders geregelt sein wird und es ein solches Szenario nicht mehr geben wird. Der Kreml propagierte damals, dass man mit russischem Fluggerät fliegen wird, jedoch wurden es dann doch geleaste Boeing 737-800. Und genau das ist jetzt ein Problem für den Lowcoster. Der überwiegende Teil der Pobeda-Flotte wird von Leasinggebern aus dem Westen geleast. Diese müssen aufgrund der gegen Russland ausgesprochenen Sanktionen die Verträge bis Ende März 2022 abwickeln und das Fluggerät zurückfordern. Somit droht der Aeroflot-Tochter, aber auch anderen russischen Airlines, der Verlust hunderter Flugzeuge. Auch die Ersatzteilversorgung ist in akuter Gefahr, denn Boeing und Airbus wollen nicht mehr liefern. Pobeda-Chef Alexei Tankevich kündigte gegen der Agentur Tass zwar an, dass das von ihm geleitete Unternehmen Rechtsmittel gegen den Entzug der Maschinen ergreifen will, jedoch musste er einräumen, dass man bereits von zahlreichen Lessoren die Aufforderung zur Rückgabe der Flugzeuge erhalten habe. Laut CH-Aviation.com sind 25 Boeing 737-800 von russischen Lessoren geleast, jedoch der Rest von westlichen Anbietern, darunter Avolon. Unabhängig davon dürfte die schwierige Ersatzteilversorgung ein ernsthaftes Problem für Pobeda werden. Die Erinnerungen an den Vorgänger Dobrolet sind also Realität geworden.

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Feber 2022: Wizz Air mit deutlichem Fluggastrückgang

Der Billigflieger Wizz Air hatte im Feber 2022 insgesamt 1.921.153 Fluggäste an Bord. Damit beförderte man deutlich mehr Reisende als im Vorjahresmonat, denn damals hatte man lediglich 382.928 Reisende. Allerdings musste Wizz Air im direkten Vergleich mit Jänner 2022 deutlich Federn lassen. Im Startmonat des laufenden Jahres hatte man 2.396.684 Fluggäste. Der Carrier dünnte in mehreren Schritten das Angebot deutlich aus. Die Flüge in die Republik Moldau und in die Ukraine sind aufgrund von Luftraumsperren, die als Folge des kriegerischen Überfalls der Russischen Föderation gegen die Ukraine erlassen wurden, eingestellt. Wizz Air hat momentan drei Airbus A320 in Kiew-Schuljany und einen in Lwiw stehen. Derzeit ist unklar wann das Ausfliegen möglich sein wird. Teilweise machte sich das Personal zu Fuß auf die Flucht nach Polen. Die Auslastung lag im Feber 2022 bei 91 Prozent und damit deutlich besser als im Jänner 2022, denn für dieses Monat wurde der Ladefaktor mit 79,6 Prozent angegeben. Zum Vergleich: Im Feber 2020, der von der Corona-Pandemie noch weitgehend unbetroffen war, hatte Wizz Air 3.014.341 Passagiere bei einer Auslastung von 93,8 Prozent.

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Coronajahr II: Swiss machte 427,7 Millionen Franken Verlust

Die Lufthansa-Tochter Swiss konnte im Vorjahr den Verlust auf 427,7 Millionen Schweizer Franken reduzieren. Das erste Coronajahr musste man mit einem Minus von 653,8 Millionen Schweizer Franken abschließen. Die operativen Erträge lagen um 13,7 Prozent über dem Wert von 2020 und werden mit 2,1 Milliarden Schweizer Franken ausgewiesen. Zudem profitierte Swiss von einer Erhöhung des Angebots vor allem in den Sommermonaten sowie einer weiterhin sehr starken Frachtnachfrage. Dennoch lagen sie unter der Hälfte des Vorkrisenniveaus von 2019. Erwartungsgemäss ist es im vierten Quartal saisonbedingt nicht möglich gewesen, an die schwarzen Zahlen des dritten Quartals anzuknüpfen. Dennoch konnte Swiss das operative Ergebnis gegenüber der Vorjahresperiode substanziell verbessern, es lag bei CHF – 36,3 Mio. und damit über CHF 200 Mio. über dem Vorjahreswert (Q4 2020: CHF – 239,1 Mio.). Im selben Zeitraum konnte die Lufthansa-Tochter den operativen Ertrag deutlich steigern. Er betrug CHF 734,6 Mio. und hat sich damit gegenüber Vorjahr mehr als verdoppelt (Q4 2020: CHF 310,9 Mio.). „Mit der Transformation, die wir 2021 mit Erfolg angefangen haben, sind wir gut aufgestellt, um weiterhin erfolgreich am Markt bestehen zu können. Nun geht es darum, die Transformation weiterzuführen: In diesem Jahr liegen die Schwerpunkte darauf, unsere Kapazitäten im Vergleich zu 2019 auf bis zu 80 Prozent zu steigern sowie die Stabilität unseres Flugplans zu erhöhen“, so Firmenchef Dieter Vranckx. Eigenen Angaben nach hat man den von der der Eidgenossenschaft verbürgten Kredit in der Höhe von 1,5 Milliarden Schweizer Franken nie mehr als die Hälfte in Anspruch genommen. Gegen Jahresende konnte man

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Lufthansa weiterhin tief in den roten Zahlen

Die Lufthansa Group schloss das Geschäftsjahr 2021 mit einem Adjusted-Ebit in der Höhe von -2,2 Milliarden Euro ab. Damit lag man deutlich besser als im ersten Coronajahr, denn in 2020 hatte man einen Verlust von 5,5 Milliarden Euro. Der Umsatz ist um 24 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro gestiegen. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau lag der strukturelle Rückgang der Personalaufwendungen, ohne Berücksichtigung von einmaligen Restrukturierungsaufwendungen, Effekten aus Kurzarbeit und zeitlich begrenzten Maßnahmen bei 10%. Mit der Umsetzung weiterer geplanter Maßnahmen wird der Rückgang 15 bis 20 Prozent betragen. Ende des vergangenen Jahres beschäftigte die Lufthansa Group rund 105.000 Mitarbeiter, gut 30.000 weniger als vor Beginn der Corona Pandemie. „2021 war ein herausforderndes Jahr für die Lufthansa Group und ihre Mitarbeitenden. Und auch 2022 beginnt mit Entwicklungen, die uns als Bürger dieses Kontinents Sorgen machen. Unsere Airlines verbinden Menschen, Kulturen und Volkswirtschaften. Wir stehen für Völkerverständigung und Frieden in Europa und der Welt. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine und bei unseren Kolleginnen und Kollegen vor Ort, denen wir jede mögliche Unterstützung zukommen lassen. Die Lufthansa Group hat das vergangene Geschäftsjahr genutzt, um sich weiter zu erneuern. Wir haben entschlossen und konsequent die Transformation und Restrukturierung des Unternehmens vorangetrieben und umgesetzt. Die Lufthansa Group ist heute effizienter und nachhaltiger als vor der Pandemie.  Auch in den finanziell schwierigsten zwei Jahren unserer Geschichte, in denen schmerzhafte Einschnitte unausweichlich waren, haben wir sozial verantwortlich gehandelt und 105.000 Arbeitsplätze in der Lufthansa Group nachhaltig gesichert. Wir sind sehr sicher, dass der Luftverkehr

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Slowakei hat Nuklearmaterial aus Russland einfliegen lassen

Eigentlich sollten Flugzeuge, die von russischen Operators betrieben werden, in der Slowakei und im EU-Luftraum längst gebannt sein. Dennoch landete am 1. März 2022 eine von Volga-Dnepr Airlines betriebene Ilyushin Il-76TD in Bratislava. Die Regierung der Slowakei erteilte eine Sondergenehmigung. Hintergrund ist, dass sich an Bord Nuklear-Material, das in slowakischen Atomkraftwerken dringend benötigt wird, befand. Die Kernkraftwerke in diesem Land sind sowjetischen Typs und damit stark von Kernbrennstoff aus Russland abhängig. Die Slowakei erteilte daher eine Sondergenehmigung, die dazu führte, dass die Il-76TD unbehelligt von Moskau über Weißrussland und Polen nach Bratislava fliegen konnte. Anschließend durfte die Maschine auch wieder zurückgeflogen werden. Despite the ongoing European ban on Russian airlines and aircraft, a Volga-Dnepr Airlines Ilyushin IL76TD landed today in Bratislava, Slovakia. „Das Wirtschaftsministerium hat dazu beigetragen, die Versorgung mit Kernbrennstoff zu sichern, der vom slowakischen Elektrizitätsunternehmen (SE oder Slovenské Elektrárne) verwendet wird. Am 1. März 2022 ist im Morgengrauen ein IL76-Flugzeug der Volga Dnepr Airlines auf dem Flughafen Bratislava gelandet und hat den Kernbrennstoff aus der Russischen Föderation zu uns transportiert. Obwohl das europäische Land seinen Luftraum für russische Flüge gesperrt hatte, erließ die Regierung in diesem Fall gemäß den geltenden Vorschriften eine Ausnahme. Diese Ausnahmen können im Fall von humanitärer Hilfe und Kernbrennstoff verwendet werden“, so die offizielle Erklärung des slowakischen Wirtschaftsministeriums.

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Alaska und American zeigen S7 Airlines die rote Karte

Russische Fluggesellschaften haben nicht nur Flugverbot im Luftraum der Vereinigten Staaten kassiert, sondern das Oneworld-Mitglied S7 Airlines bekam auch von den bisherigen Partnern Alaska Airlines und American Airlines die rote Karte gezeigt. Beide Carrier haben als Reaktion auf den kriegerischen Angriff der Russischen Föderation auf die Ukraine sämtliche Kooperationen mit S7 Airlines sowie weiteren russischen Partnern ausgesetzt. Punktuell hatte man auch mit Aeroflot Codeshare-Abkommen – auch diese sind nun suspendiert. In der Praxis wird dieser Schritt kaum Auswirkungen haben, da der Flugverkehr zwischen den Vereinigten Staaten und Russland aufgrund der gegenseitigen Luftraumsperren weitgehend zum Erliegen kommen wird. Allerdings ist es weder S7 Airlines noch anderen russischen Carriern möglich dies über Umsteigeflüge mit Hilfe der bisherigen Kooperationspartner zu umgehen.

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