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Ethiopian Cargo will fünf B777-8F kaufen

Das Star-Alliance-Mitglied Ethiopian Airlines und der Flugzeugbauer Boeing haben eine Absichtserklärung über den Erwerb von fünf Frachtern des Typs B777-8F unterschrieben. Mit diesen will der Carrier das Cargogeschäft weiter ausbauen. „Wir freuen uns, diese Absichtserklärung mit unserem langjährigen Partner Boeing zu unterzeichnen, die uns in den Kreis der ausgewählten Erstkunden-Airlines für die Flotte aufnimmt. In unserer Vision 2035 planen wir, unser Fracht- und Logistikgeschäft auszubauen, um einer der größten globalen multimodalen Logistikanbieter auf allen Kontinenten zu werden. Zu diesem Zweck erweitern wir unsere spezielle Frachtflugzeugflotte mit modernster Technologie, treibstoffsparenden und umweltfreundlichen Flugzeugen des 21. Jahrunderts.  Außerdem haben wir mit dem Bau des größten E-Commerce-Hub-Terminals in Afrika begonnen“, sagte Tewolde Gebremariam, Group CEO von Ethiopian Airlines. „Die neuen 777-8 Frachtflugzeuge werden auf diesem langen Weg der Wachstumsagenda eine wichtige Rolle spielen. Heute decken unsere Luftfrachtdienste mehr als 120 internationale Ziele auf der ganzen Welt ab, sowohl mit Belly-Hold-Kapazitäten als auch mit speziellen Frachterdiensten.“ Boeing hat den neuen 777-8 Frachter im Januar auf den Markt gebracht und bereits 34 Festbestellungen für das Modell verbucht, das über die fortschrittliche Technologie der neuen 777X-Familie und die bewährte Leistung des marktführenden 777-Frachters verfügt. Mit einer Nutzlastkapazität, die nahezu identisch mit der der 747-400 ist, und einer Verbesserung der Treibstoffeffizienz, der Emissionen und der Betriebskosten um 30 Prozent wird die 777-8 Freighter den Betreibern ein nachhaltigeres und rentableres Geschäft ermöglichen.

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Condor kann Lufthansa-Zubringer vorläufig weiternutzen

Im Dauerstreit um die Lufthansa-Zubringerflüge gibt es für Condor nun eine temporäre Zwischenlösung, denn bis vorläufig 30. Oktober 2022 kann der Ferienflieger diese nutzen. Eine finale Entscheidung des deutschen Bundeskartellamts steht aber noch aus. Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Behörde in einem Zwischenbericht festgestellt hat, dass man der Ansicht ist, dass Condor möglicherweise ein Recht auf die Nutzung der Zubringerflüge hat. Die Erklärung des Bundeskartellamts fiel stark zu Gunsten von Condor aus, ist jedoch noch keine finale Entscheidung. Beide Parteien wurden zur schriftlichen Stellungnahme aufgefordert. Vorerst bis zum 30. Oktober 2022 kann Condor weiterhin Flugverbindungen mit Zu- bzw. Abbringern, die von Lufthansa durchgeführt werden, vermarkten. Somit wird das Special-Pro-Rate-Agreement, das am 10. März 2022 hätte auslaufen sollen, vorläufig fortgeführt. Condor bestätigte, dass bei Buchung bis zum 30. Oktober 2022 die von Lufthansa durchgeführten Zu- und Abbringer verfügbar sind. Eine endgültige Lösung des Dauerstreits stellt dies jedoch nicht dar. Vielmehr will man seitens Lufthansa der finalen Entscheidung des Bundeskartellamts nicht vorgreifen und entschied sich daher abermals eine Übergangslösung auf die Beine zu stellen. Eigentlich hat Condor schon vor einiger Zeit die Kündigung geschickt bekommen, jedoch ergriff der Ferienflieger dagegen Rechtsmittel.

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Luftraumsperren: Erhebliche Einschränkungen im Japan-Europa-Verkehr

Die gegenseitigen Luftraumsperren, die im Nachgang des Überfalls der russischen Streitkräfte auf die Ukraine ausgesprochen wurden, wirken sich immer deutlicher auf den Verkehr zwischen Europa und Asien aus. Beispielsweise haben Japan Airlines und All Nippon Airways in den letzten Tagen viele Verbindungen gestrichen. Hintergrund ist, dass der Luftraum der Russischen Föderation nicht mehr genutzt werden kann. Das hat zur Folge, dass die japanischen Carrier im Europa-Verkehr große Umwege fliegen müssen. Diese verlängern nicht nur die Flugzeit, sondern verursachen auch deutlich höhere Kosten. Da die Nachfrage derzeit ohnehin überschaubar ist, können manche Anbieter ihre Verbindungen nicht mehr wirtschaftlich durchführen. Daher streicht man die Flüge. Dazu kommen auch Sicherheitsbedenken, denn auch Fluggesellschaften aus Ländern, die Russland noch nicht gebannt hat, entscheiden sich zur Meidung des Luftraums der Russischen Föderation. Als Begründung geben die meisten Anbieter an, dass man Sicherheitsbedenken wegen dem Krieg in der Ukraine habe und aus Vorsichtsgründen die gesamte Region großräumig meidet. Betroffen sind nicht nur Passagierflüge, sondern auch Cargo-Verbindungen. Beispielsweise sagte ANA in den letzten Tagen wiederholt Frachtflüge nach Europa ab. Bereits jetzt ist absehbar, dass es für einen längeren Zeitraum starke Einschränkungen im Verkehr zwischen Japan und dem europäischen Kontinent geben wird, denn für die meisten Airlines sind die notwendigen Umwege wirtschaftlich nicht darstellbar.

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Eurowings streicht in Prag und Stockholm-Arlanda

Die Fluggesellschaft Eurowings muss bei ihren beiden jüngsten Bases, Prag und Stockholm-Arlanda, bereits den Rotstift ansetzen. Mehrere Strecken wurden aus dem Verkauf genommen bzw. werden erst gar nicht aufgenommen. Ab Prag und Stockholm-Arlanda kommt die österreichische Tochtergesellschaft Eurowings Europe zum Einsatz. Diese wird im Laufe des Jahres geschlossen und durch die maltesische Neugründung Eurowings Europe Ltd. ersetzt. Die Umstellung soll im Herbst 2022 beginnen. Ab der tschechischen Hauptstadt gibt Eurowings die Nonstop-Verbindung nach Mailand-Malpensa auf. Diese soll am 25. März 2022 letztmalig bedient werden. Die geplanten Valencia-Flüge nimmt man erst gar nicht auf. Auch in Stockholm-Arlanda wird der Rotstift angesetzt, denn die Destinationen Kopenhagen, Danzig und Pristina, die Ende März bzw. Anfang April 2022 erstmalig hätten bedient werden sollen, wurden bereits aus dem Verkauf genommen. Die genannten Ziele sollen nicht aufgenommen werden. Ob Eurowings Europe im Gegensatz „Ersatzziele“ aufnehmen wird, ist derzeit noch offen.

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Noch mehr Wetlease für Eurowings: Avion Express fliegt mit elf A320

Frei nach dem Motto „darf es ein bisschen mehr sein“ erhöht sich die Anzahl der Airbus A320, mit denen Avion Express im Auftrag von Eurowings fliegen wird auf elf Stück. Ursprünglich kommunizierte die Lufthansa-Tochter, dass es zehn Maschinen werden. Nun teilte der Auftragnehmer mit, dass man im Sommerflugplan 2022 mit elf Airbus A320 für Eurowings fliegen wird. Diese werden an den Flughäfen Stuttgart und Düsseldorf stationiert. „Wir freuen uns, mit einer der weltweit größten und angesehensten Fluggesellschaften zusammenzuarbeiten, die unsere hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards sowie Flexibilität unter Beweis stellen. Dank der engen Zusammenarbeit und dem Einsatz der Eurowings- und Lufthansa-Teams freuen wir uns auf eine erfolgreiche langfristige Zusammenarbeit“, sagt Avion Express Vice President Commercial Dainius Staniulis. Neben Avion Express wird auch Air Baltic für Eurowings fliegen. Der lettische Carrier setzt derzeit zwei Airbus A220 ab Stuttgart ein. Diese werden mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 nach Düsseldorf „umgezogen“ und um drei Einheiten ergänzt. Air Baltic wird somit mit fünf A220 für Eurowings fliegen. Zwei weitere Maschinen dieses Typs sind ab Mai 2022 bei der Konzernschwester Eurowings Discover ab München im Wetlease-Einsatz.

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Wizz-Basis Wien schrumpft auf vier Flugzeuge: Crews können zu anderen Bases wechseln

Der Sommerflugplan 2022 der Billigfluggesellschaft Wizz Air wird am Flughafen Wien-Schwechat deutlich kleiner ausfallen als bislang angekündigt. Der Carrier bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass man zwei Flugzeuge abziehen wird. Dem Personal sollen alternative Jobs an anderen Bases angeboten werden. Kurz vor Weihnachten 2021 wurde bekannt, dass Wizz Air zwölf Flugziele dauerhaft ab Wien-Schwechat streichen wird. Klammheimlich wurden weitere Ziele gestrichen, beispielsweise Mailand-Malpensa. Vergangenen Freitag berichtete Aviation.Direct, dass der Billigflieger weitere 15 Destinationen ab Wien-Schwechat streicht. Darunter befinden sich auch Ferienziele wie Palma de Mallorca, Rhodos und Heraklion. Wizz Air bestreitet den Umstand, dass man die Präsenz am Flughafen Wien-Schwechat deutlich zurückfährt, nicht mehr. Die Basis wird auf vier Flugzeuge verkleinert. Ursprünglich hatte man sechs bis sieben Maschinen für den Sommerflugplan 2022 geplant. Daraus wird jedoch nichts. Eine Unternehmenssprecherin erklärte gegenüber Aviation.Direct: „Wir evaluieren das Wizz Air Netzwerk ständig, um sicherzustellen, dass unser Betrieb mit der Kundennachfrage übereinstimmt und wirtschaftlich rentabel bleibt. Daher wird die Kapazität angepasst und an der Basis Wien werden kommenden Sommer vier Flugzeuge stationiert sein. Zwei der bisher an der Basis Wien stationierten Maschinen werden im kommenden Sommer an anderen Basen im Wizz Air Netzwerk im Einsatz sein.“ Die Frage, ob man angesichts der wiederholten „Streichkonzerte“ alternative Ziele, also „Ersatzstrecken“ ab Wien-Schwechat aufnehmen wird, beantwortete das Unternehmen nicht. Wohl aber sprach man über das in Österreich stationierte fliegende Personal. Aufgrund der Reduktion der Anzahl der stationierten Flugzeuge benötigt die Wizz-Air-Basis-Wien deutlich weniger Piloten und Flugbegleiter. Deren Zukunft erklärt eine Sprecherin wie folgt: „Unsere Kollegen in der Cabin und

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Hamburg: Enter Air erstmals für Tel Aviv Air abgehoben

Im Auftrag von Tel Aviv Air führte die polnische Fluggesellschaft Enter Air am Sonntag den Erstflug von Hamburg nach Tel Aviv durch. Künftig sollen zwei wöchentliche Umläufe durchgeführt werden und zwar an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag. Tel Aviv Air ist anders als es der Name vermuten lassen würde keine Fluggesellschaft, sondern ein Start-Up, das Charterflüge auf eigene Rechnung vermarktet. Die operative Durchführung der Flüge erfolgt mit Boeing 737 durch die polnische Enter Air. „Mit der Strecke von Hamburg nach Tel Aviv wird eine Lücke in Hamburgs Streckennetz wieder geschlossen. Wer Familie und Freunde besuchen oder das Land erkunden möchte, gelangt so schnell und bequem in die israelische Stadt am Mittelmeer. Die Direktverbindung fördert auch den kulturellen und wirtschaftlichen Austausch zwischen den Metropolen. Umso mehr freuen wir uns, dass Tel Aviv wieder nonstop mit Norddeutschland verbunden ist“, sagt Gesa Zaremba, Head of Airline & Traffic Development am Hamburg Airport. Hinter Tel Aviv Air stehen der Hamburger Reisebüro-Inhaber Shlomo Almagor sowie Paul Scodellaro, ehemaliger Verkaufschef der Fluggesellschaft Germania. Paul Scodellaro hatte die Route nach Tel Aviv seinerzeit für Germania schon einmal erfolgreich aufgebaut. „Wir kennen das Land, die Strecke und unsere potentiellen Kunden“, fasst Scodellaro die Erfahrung der Gründer zusammen. „Unsere wichtigsten Zielgruppen sind Geschäftsreisende, Israel-Urlauber, Reise-Gruppen und ethnische Reisende, die aus Hamburg ab heute fünf Stunden Flugzeit sparen“, so Paul Scodellaro, Gründer und Geschäftsführer von Tel Aviv Air.

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Malta MedAir: A320 für Medsky-Charter eingetroffen

Der libysche Newcomer Medsky hat bereits zwei Airbus A320 in seiner Flotte. Die momentane M-ABNR wurde am 18. Februar 2022 in den Hangar von Aviation Cosmetics Malta gebracht und dort in die Farben von Medsky umlackiert. Der Airbus A320 wird vom maltesischen Charterunternehmen Malta MedAir im Auftrag der libyschen Papierfluggesellschaft geflogen. Medsky beabsichtigt zweimal wöchentlich einen Flug zwischen Malta und Misurata anzubieten, wobei die Fluggesellschaft die Aufnahme des Flugbetriebs für Ende März 2022 geplant ist. Der Vorsitzende von Medsky Airways ist Abubaker Elfortia, der über umfangreiche Geschäftsinteressen verfügt. Da 5A-registrierte Flugzeuge immer noch auf der schwarzen Liste stehen, wird die Verbindung mit Malta MedAir Direktflüge von Misurata nach Kontinentaleuropa ermöglichen, ohne dass Zwischenstopps in Istanbul, Kairo oder Tunesien erforderlich sind. Dieser Beitrag wurde verfasst von: Chris Cauchi / MAviO News

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Kreditkarten- und GDS-Anbieter schließen russische Airlines aus

Für russische Fluggesellschaften wird es immer schwieriger Tickets zu verkaufen, denn die großen Kreditkartengesellschaften, darunter Visa, Mastercard und American Express, stellen ihre Dienstleistungen in der Russischen Föderation ein. Dazu kommt, dass die wichtigsten GDS-Betreiber Amadeus, Galileo und Sabre ebenfalls die Zusammenarbeit beenden. Normalerweise ist die Buchung von Flugscheinen sehr einfach: Die gewünschte Strecke auswählen, ein paar Daten eingeben, Kredit- oder Debitkartennummer eingeben und schon ist das Ticket gekauft. Russische Anbieter wie Aeroflot müssen nun nach Alternativen suchen, denn die großen Kreditkartenanbieter stellen ihre Dienstleistungen in Russland ein. Dies trifft auch normale Privatkunden hart, denn die meisten Banken geben in Russland Debit-Mastercard bzw. Debit-Visa als Bankomatkarte aus. Es gibt zwar auch ein nationales System, das Mir genannt wird, jedoch ist dies noch nicht flächendeckend ausgerollt und funktioniert im Ausland nur in ganz wenigen Staaten. Mir wurde im Nachgang der Sanktionen, die im Jahr 2014 ausgesprochen wurden, ins Leben gerufen. Unter anderem die Sberbank teilte mit, dass Zahlungen und Bargeldbezug an Bankomaten derzeit nur mit Karten, die dieses Logo aufweisen, möglich sind und das fast ausschließlich nur in Russland. Ähnlich wie bei der deutschen Insellösung Girocard sind Onlinezahlungen mit Mir derzeit nur sehr eingeschränkt möglich. Bislang war auch Co-Branding, also beispielsweise die Kombination von Mir und Debit-Visa, üblich. Regelrecht überstürzt arbeitet man in Russland an einer Lösung, die Onlinezahlungen mit dem nationalen System möglich machen soll. Für Fluggesellschaften ist das allenfalls im Inlandsvertrieb eine Möglichkeit, jedoch international gesehen hat man ein Problem. Zwar fliegen unter anderem Aeroflot und S7 Airlines bis auf

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Einsparungen: Tuifly will Crews Mitnahme von Ersatzkleidung verbieten

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly ist offensichtlich auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, die zur Einsparung von Kosten führen sollen. Dabei scheinen auch kuriose Dinge in Betracht gezogen zu werden: Man überlegt, dass man dem fliegenden Personal die Mitnahme von Wechselkleidung untersagen könnte. Dahinter steckt, dass dadurch weniger Gewicht an Bord sein wird und somit der Treibstoffverbrauch sinken soll. Die Einsparungen, die auf einem einzelnen Flug erzielt werden können, sind nicht der Rede wert. Allerdings kann sich eine solche Maßnahme über ein gesamtes Jahr hinweg durchaus rechnen. Gegenüber der FVW erklärte Tuifly-Geschäftsführer Oliver Lackmann unter anderem, dass man derzeit diskutiert, ob die Piloten und Flugbegleiter bei eintägigen Umläufen künftig keine Wechselkleidung mehr an Bord nehmen dürfen. Gemeint sind damit Einsätze, die am Feierabend am gleichen Airport enden, an dem bei Dienstbeginn gestartet wurde. Man wolle das Gewicht, das sich an Bord der Boeing-737-Flotte befindet, senken und stellt jeden nicht zwingend erforderlichen Gegenstand auf den Prüfstand. Angesichts der momentan stark steigenden Treibstoffpreise, eine durchaus nachvollziehbare Entscheidung. Lackmann sagte gegenüber der FVW auch, dass er selbst während eintägiger Umläufe keine Zahnbürste benötige.

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