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Für Geimpfte: Thailand schafft zweiten PCR-Test ab

Das durchaus beliebte Urlaubsland Thailand vereinfacht mit Wirksamkeit zum 1. März 2022 die Einreisebestimmungen. Davon können nur Personen, die mindestens zweimal gegen Covid-19 geimpft sind, profitieren. Neu ist, dass nur noch ein PCR-Test unmittelbar nach der Ankunft absolviert werden muss. Anschließend muss man in einem speziell zertifizierten Hotel auf den Befund warten. Fällt dieses Ergebnis negativ ist, so kann man sich frei bewegen. Thailand nennt das neue Modell „Test&Go“. Der bislang am fünften Tag nach der Einreise verpflichtende PCR-Test entfällt. Neu ist, dass ein Antigen-Selbsttest zu absolvieren ist. Das Ergebnis muss dann über eine App an die Behörden übermittelt werden. Der so genannte „Thailand Pass“ muss auch weiterhin vor der Einreise online beantragt werden.

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Sommer 2022: Jersey sieht sich „gut angebunden“

Die Kanalinsel Jersey sieht sich im Sommerflugplan 2022 international gut angebunden. Neu im Programm ist beispielsweise eine Nonstop-Verbindung ab Lübeck. Ab Deutschland gibt es weiters ab Düsseldorf (Eurowings) und München (Lufthansa) saisonale Flüge auf die Insel. Einige Reiseveranstalter haben ab Deutschland und der Schweiz Vollcharterflüge nach Jersey aufgelegt. Über die britischen Flughäfen London-Heathrow und London-City stehen Umsteigeverbindungen zur Verfügung. Visit Jersey, das lokale Fremdenverkehrsamt, ist der Ansicht, dass die Kanalinsel in der Sommersaison 2022 gut international angebunden ist. Man hofft gleichzeitig auf das Comeback des Tourismus, denn in den Sommern 2020 und 2021 war das Aufkommen aufgrund der Corona-Pandemie auf niedrigem Niveau. Einige Reiseveranstalter haben ihre Charterflüge abgesagt oder erst gar nicht aufgelegt gehabt.

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Oslo: Flyr legt zahlreiche neue Sommerstrecken auf

Die norwegische Billigfluggesellschaft Flyr legt für den Sommer 2022 zahlreiche neue Strecken, die ab Oslo bedient werden sollen, auf. Unter anderem handelt es sich um Venedig, Neapel, Dubrovnik, Palermo, Athen und Montpellier. Erst kürzlich forderte Flyr öffentlichkeitswirksam Staatshilfe von der norwegischen Regierung ein. Man fühlt sich durch die Regularien, die Unternehmen, die erst während der Krise den Betrieb aufgenommen haben, benachteiligt. Unabhängig davon setzt man die Expansion im Sommerflugplan 2022 fort und legt erneut ein ganzes Paket neuer Strecken auf. Diese werden ausschließlich ab Oslo angeboten. Im Einzelnen handelt es sich um nachstehende Neuaufnahmen: Venedig, das ab 9. Juni 2022 dreimal pro Woche bedient werden soll, Neapel und Montpellier, die zwischen 11. Juni 2022 und 13. August 2022 je zweimal pro Woche im Programm sind, zwei wöchentliche Thessaloniki-Flüge ab 11. Juni 2022, drei Umläufe pro Woche nach Dubrovnik, die in der Zeit von 13. Juni 2022 bis 12. August 2022 geplant sind, Palermo, das zwischen 18. Juni 2022 und 13. August 2022 zweimal pro Woche angesteuert werden soll, zwei wöchentliche Athen-Flüge ab 13. August 2022 sowie Alghero, das mit zwei Umläufen pro Woche von 5. Juli 2022 bis 13. August 2022 angeflogen werden soll.

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Malta: Streit um fliegerisches Comeback in Ħal Far

Die maltesische Ortschaft Ħal Far wird in erster Linie mit einer schon lange stillgelegten Royal-Air-Force-Basis verbunden. In einer kurzen Übergangsphase gab es sogar Passagierflüge, denn die Hinterlassenschaft der Briten diente als Ausweichflughafen während Luqa saniert wurde. Mittlerweile gibt es in Ħal Far keinen Flugbetrieb mehr und das Areal der RAF Air Base wurde von einem Industriegebiet regelrecht verbaut. Allerdings sind Teile der ehemaligen Runways noch deutlich zu erkennen. Ein Teil einer einstigen Piste wird auch als Test- und Rennstrecke für Kraftfahrtzeuge genutzt. Nun plant man ein „fliegerisches Comeback“ in Ħal Far. Dieses ist massiv umstritten, obwohl es nur für Modellflugzeuge gedacht ist. Es soll nahe der Küste direkt neben einem Natura-2000-Gebiet entstehen. Das passt Umweltschützern und örtlichen Landwirten so ganz und gar nicht in den Kram. Diese wollen das Projekt verhindern. Der Flächenwidmungsplan weist das angedachte Gebiet als Industriegebiet aus. Allerdings ist es eher ein Randgebiet kurz vor den Klippen. Umweltschützer führen an, dass dieses Lebensraum verschiedener Vögel, die aufgrund des Umstands, dass Jäger den Bestand über Jahrzehnte stark dezimiert haben, mittlerweile selten geworden sind. Birdlife Malta erklärt beispielsweise, dass das nahegelegene Natura-2000-Gebiet eine Nutzung als Runway für Modellflugzeuge eigentlich unmöglich machen würde. Die geplante Zone dient als Brutstätte verschiedener seltener Wasservögel und diese könnten sich vom Lärm massiv gestört fühlen. Die Regierung Maltas kündigte in einer Pressemitteilung an, dass die Ħal Far Model Flying Association in genau dieses Gebiet umziehen wird. Allerdings wurden noch von keinem Beteiligten offizielle Ansuchen auf Errichtung der Runway für Modellflugzeuge eingereicht. Da dies formelle

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Do&Co-LKW-Fahrer wollen mit Streik British Airways lahmlegen

Die Gewerkschaft, die das Catering-Personal, das unter anderem für British Airways tätig ist, vertritt, ruft ihre Mitglieder für den 4. und 5. März 2022 zur Arbeitsniederlegung auf. Hintergrund ist, dass Unzufriedenheit bezüglich der Arbeitsbedingungen und der Entlohnung herrscht. In einer Aussendung weist die Gewerkschaft United darauf hin, dass es zum Ausfall vieler Flugverbindungen kommen könnte, denn in den Tarifverträgen mit Piloten und Flugbegleitern ist festgehalten, dass diese Lebensmittel und Getränke erhalten müssen. Die Arbeitnehmervertreter leiten daraus ab, dass aus diesem Grund die Flugzeuge ohne Catering an Bord gar nicht abheben dürfen. Sofern British Airways keine andere Lösung findet, dürfte es an den Streiktagen auch in der Kabine ziemlich hungrig bleiben. Vom Streik betroffen ist die britische Niederlassung des österreichischen Cateringkonzerns Do&Co. Unter anderem sollen sich rund 100 Lastwagenfahrer am derzeit für 48 Stunden angekündigten Streik beteiligen. Dies hat zur Folge, dass die Logistik nicht mehr gewährleistet werden kann. Im Vorfeld gab es zahlreiche Gesprächsrunden zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaft. Man konnte jedoch keine Einigung finden. In einer Urabstimmung stimmten laut Unite 94 Prozent der Mitglieder für den zweitägigen Streik.

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Sata und Azores Airlines starten Kooperationen mit Transavia und Easyjet

Die Fluggesellschaft Sata und Azores Airlines haben mit Easyjet und Transavia Vertriebspartnerschaften abgeschlossen. Das bedeutet konkret, dass die Angebote der portugiesischen Airlines neu auch über die beiden Billigflieger buchbar sind. Einerseits sind Sata und Azores Airlines dem „Worldwide by Easyjet“-Programm beigetreten. Bei Transavia ist man überhaupt der erste Kooperationspartner des entsprechenden Gegenstücks, das mit jenem des orangefarbenen Konkurrenten vergleichbar ist. Easyjet-Kunden können über Lissabon nach São Miguel, Terceira, Horta, Pico und Santa Maria fliegen sowie über Porto nach São Miguel und Terceira und von Paris und Barcelona nach San Miguel. Im Rahmen der „Transavia Smart Connection“ sollen auch andere Flüge der Air France-KLM-Gruppe mit jenen von Azores und Sata verknüpft werden können. In erster Linie geht es um Anschlussflüge, die ab Porto, Lissabon bzw. Funchal zur Verfügung stehen. Bemerkenswerterweise steckt bei Transavia und Easyjet der gleiche Technologieanbieter hinter der technischen Plattform, mit der der Vertrieb realisiert ist. Es handelt sich um das Unternehmen „DoHop“. Dieses hat sich auf das „Zusammenstoppeln“ einzelner Flugscheine spezialisiert und will dafür unter anderem eine Anschlussgarantie geben.

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Austrian Airlines: A320neo bekommen Triebwerke von Pratt & Whitney

Jene vier Airbus A320neo, die Austrian Airlines ab Sommer 2022 übernehmen wird, werden mit Triebwerken von ausgestattet sein. Die bestehende A320ceo-Flotte hat Antriebe des Konkurrenten CFM International montiert. Austrian Airlines hat sich bei den Neuzugängen für Pratt & Whitney PW1100G-Triebwerke entschieden. Mit diesen werden die vorerst vier für die österreichische Fluggesellschaft bestimmten A320neo ausgerüstet sein. Gegenüber Aviation.Direct erklärte eine Firmensprecherin auf Anfrage: „Ja, die Maschinen werden mit Pratt & Whitney Triebwerken ausgestattet sein“. Zwischen August 2022 und Frühjahr 2022 wird Austrian Airlines insgesamt vier A320neo einflotten. Diese stammen aus einer bestehenden Order der Konzernmutter Lufthansa und werden ältere Modelle der A320-Familie ersetzen.

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Ankara: Turkish Airlines schickt Anadolujet nach Graz

Nach dem Rückzug von der Istanbul-Strecke schickt Turkish Airlines die hauseigene Billigmarke Anadolujet ab Ankara nach Graz. Geplant sind zwei Umläufe pro Woche, die Ende Juni 2022 aufgenommen werden sollen. In der Vergangenheit band Turkish Airlines die Landeshauptstadt der Steiermark an das Hauptdrehkreuz, Istanbul, des Star-Alliance-Mitglieds ein. Diese Strecke wird auch im Sommerflugplan 2022 nicht bedient und generell ist die Reaktivierung ungewiss. Gänzlich fern bleiben wird Turkish Airlines Graz allerdings nicht. Ab 30. Juni 2022 bietet man unter der Billigmarke Anadolujet zwei wöchentliche Ankara-Flüge an. Diese werden an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag angeboten. Im Regelfall kommen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 zum Einsatz. Es werden auch Umsteigeflüge über die Hauptstadt der Türkei angeboten. Anadolujet ist keine eigene Fluggesellschaft, sondern eine Vertriebsmarke der Turkish Airlines. Aus diesem Grund wird unter TK-Flugnummern geflogen. Die türkische Firmengruppe plant mittelfristig dieses Lowcost-Brand in eine eigene Tochtergesellschaft mit eigenem AOC auszulagern.

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Austrian Airlines fliegt im Sommer über Vorkrisenniveau

Mit der Ankündigung großflächiger Lockerungen in ganz Europa schießen die Buchungen bei Austrian Airlines eigenen Angaben zufolge in die Höhe. Vor allem die Nachfrage nach Flügen in den Osterferien sei groß, wobei es die Reisenden vor allem zu Warmwasserdestinationen wie die Malediven, Mauritius oder Cancún ziehe. Seit den Lockerungsankündigungen in Thailand werden auch Austrian-Flüge nach Bangkok wieder stark nachgefragt. Auch Mittelmeerdestinationen wie Málaga oder klassische Citytrip-Ziele wie Paris, Hamburg oder Berlin seien im Frühling beliebt und wurden teilweise bereits mit Zusatzfrequenzen aufgestockt. „Der gewaltige Buchungsanstieg und die Reiselust der Österreicher überraschen uns nicht. Die Menschen wollen raus und Neues entdecken – Austrian ist dabei Reisebegleiter des Vertrauens!“, sagt Austrian Vertriebsvorstand Michael Trestl. Nach zwei langen Jahren voller Reisebeschränkungen startet Austrian Airlines mit einem touristischen Flugangebot über Vorkrisenniveau in die Sommersaison, um damit den großen anstehenden Nachholeffekt aufzufangen. Mit über 110 Destinationen und einer breiten Frequenzaufstockung bietet die Heimatairline diesen Sommer 120 Prozent des Angebots im Vorkrisenjahr 2019. Der Nachholbedarf der Reisenden zeichne sich bereits jetzt in den Buchungszahlen für die Sommermonate ab. So wurden beliebte europäische Ziele wie Palma de Mallorca, Ibiza, Thessaloniki, Keflavik oder Larnaca alleine in den vergangenen Tagen tausendfach gebucht. Aufgrund der hohen Nachfrage für Flüge auf die Balearen, bedient Austrian Airlines im Sommer die Inseln Mallorca mit bis zu drei Flügen täglich und Ibiza mit bis zu fünf Flügen wöchentlich. Auch Austrian-Flüge über den Atlantik werden stark gebucht. Mit der Wiederaufnahme von Los Angeles im Streckennetz bietet Austrian Airlines ab Mai bis zu 33 wöchentliche Direktverbindungen in

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American Airlines will mit A321XLR nach Zentraleuropa expandieren

Die Fluggesellschaft American Airlines liebäugelt mit dem Einsatz des Maschinentyps Airbus A321XLR auf Transatlantikstrecken zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Europa. Man erwartet die Übernahme der ersten Einheiten gegen Ende 2023. Der Carrier hat insgesamt 50 Exemplare der derzeit reichweitenstärksten Variante des Airbus A321neo bestellt. Mit Hilfe dieser Maschinen will man in die Jahre gekommene Boeing 757-200ER ersetzen, aber auch neue Ziele auf der Langstrecke erschließen. Im Rahmen der Routes Americas sagte Netzwerkchef Hennig Greiser unter anderem, dass man den Airbus A321XLR bereits im kommenden Jahr ab Philadelphia, New York JFK und Boston in den Europa-Verkehr stellen will. Er nannte zwar noch keine genauen Ziele, sagte jedoch, dass diese dem aktuellen Planungsstand nach in „Zentraleuropa“ sein werden. Während es im Jahr 2023 nur vereinzelte Einsätze geben wird, plant man ab 2024 dieses Muster im großen Stil über den großen Teich fliegen zu lassen. Der Manager hob hervor, dass man mit dem Airbus A321XLR in der Lage ist auch Ziele in Europa anzusteuern, die mit Widebodies unrentabel wäre. American Airlines könnte so Märkte erschließen, in denen man bislang nicht präsent ist. Zentraleuropa hat man dabei besonders stark ins Auge gefasst. Genauer in die Karten blicken lassen will sich Greiser aber nicht.

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