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Düsseldorf: Eurowings legt neue Winter-Strecken auf

Die Fluggesellschaft Eurowings plant im Winterflugplan 2022/23 drei neue Ziele ab Düsseldorf aufzunehmen. Dabei handelt es sich um Agadir, Luleå und Kiruna. Die Konzernschwester EW Discover wird die zuerst genannte Stadt in Marokko ab Frankfurt und München bedienen. Ab Düsseldorf wird Eurowings ab dem 30. Oktober 222 mit Unterbrechungen jeweils an Sonntagen nach Agadir fliegen. Die Konzernschwester Eurowings Discover wird diese Destination ab Frankfurt/Main (2. November 2022) und München (3. November 2022) je zweimal pro Woche ansteuern. Die Flugtage ab Deutschlands größtem Airport sind Mittwoch und Freitag. Ab der bayerischen Landeshauptstadt will man an Donnerstagen und Sonntagen fliegen. Luleå (Schweden) soll ab dem 22. Dezember 2022 von Eurowings ab Düsseldorf angeboten werden. Die Destination wird an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient. Es gibt derzeit im Flugplan einige Unterbrechungen. Kiruna, das sich ebenfalls in Schweden befindet, soll ab dem 24. Dezember 2022 jeweils an Sonntagen angesteuert werden. Eurowings Europe startet im Mai 2022 ab der Basis Stockholm-Arlanda zwei neue Warmwasserstrecken. Dabei handelt es sich um Larnaka, das mittwochs und sonntags bedient werden soll. Nach Mykonos geht es jeweils an Samstagen.

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Deutschland will Kindern die Einreise erleichtern

Offenbar hat sich bei der deutschen Bundesregierung die Erkenntnis durchgesetzt, dass das nahezu lückenlose Eindecken des Globus mit Corona-Reisewarnungen mittlerweile so gut wie niemanden mehr abschreckt. Nun will man die Definition „Hochrisikogebiet“ überarbeiten. Deutschland orientiert sich bei dieser Einstufung, die automatisch mit einer Reisewarnung verbunden ist, entgegen vieler Beteuerungen, ausschließlich an der Siebentages-Inzidenz. Diese ist in vielen europäischen Staaten derzeit vierstellig. Demnach ist nicht verwunderlich, dass enorm viele Staaten mit diesem „Negativ-Gütesiegel“ belegt sind. Was bei der Delta-Mutation noch teilweise nachvollziehbar und gegebenenfalls auch sinnvoll war, schafft mit Omikron eher nur Verwirrung. Die deutsche Bundesregierung will mit Wirksamkeit zum 4. März 2022 weniger Länder als Hochrisikogebiete ausweisen. Aus einem aktuellen Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums geht auch hervor, dass künftig Kinder unter zwölf Jahren auch aus Hochrisikogebieten kommend von der Quarantäne befreit werden sollen. Über diesem Alter sollen die gleichen Regeln wie für Erwachsene gelten. Laut Mitteilung des Ministeriums will man künftig nur dann Hochrisikogebiete ausweisen, wenn dort eine gefährlichere Mutation als in der Bundesrepublik im Umlauf ist. Die Folge daraus ist, dass dem aktuellen Informationsstand nach Omikron nicht mehr relevant ist. Für Reisende hat das zur Folge, dass dem aktuellen Informationsstand nach die Einreiseanmeldung entfallen wird. Auch soll es für Geimpfte und Genesene keine Quarantäne mehr geben. Ungeimpfte Kinder sollen sich, aus Hochrisikogebieten kommend, nach fünf Tagen freitesten können. Endgültig und final sind die von Karl Lauterbach (SPD) zu erlassenden Bestimmungen noch nicht. In Deutschland erlässt der Bundesgesundheitsminister eine so genannte Muster-Verordnung. Die tatsächlichen Verordnungen sind Landessache, so dass es von

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Altenrhein: Peoples fliegt neu nach Rennes

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples wird im Sommerflugplan 2022 insgesamt elf Ferienziele bedienen. Neu im Programm ist die französische Stadt Rennes. Auf der Linie fliegt man derzeit bis zu fünfmal pro Woche zwischen Altenrhein und Wien. Die Peoples-Stammstrecke soll mit Flugplanwechsel auf sechs wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Je nach weiterer Entwicklung der Nachfrage will man weiter ausbauen. Vor der Corona-Pandemie flog die Regionalfluggesellschaft teilweise bis zu dreimal täglich zwischen Altenrhein und Wien. Zeitweise gab es auch Überlegungen schrittweise auf werktags vier Umläufe pro Tag aufzustocken. Die Corona-Pandemie hat die Nachfrage im „Ländle-Verkehr“ stark einbrechen lassen. Diese erholt sich momentan nur langsam.

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Nice Air: Nächstes Island-Startup will abheben

Unter dem Markennamen Nice Air will in Island ein weiteres Startup abheben. Zunächst will man aber ohne eigene Flotte loslegen. Mit einem gecharterten Airbus A319 will man Ziele in Spanien, Dänemark und UK anbieten. Hinter dem Projekt steht der Eigentümer des Rundflugunternehmens Circle Air. Gegründet wurde Nice Air bereits Anfang des Jahres 2020, jedoch verpasste die Corona-Pandemie den Plänen zunächst einen Dämpfer. Man ging es langsamer an, denn bedingt durch die Krise war die Nachfrage ohnehin recht gering. Starten will man nicht ab Keflavik, sondern ab Akureyri. Der Norden Islands gilt im internationalen Flugverkehr als stark unterversorgt. Genau das will Nice Air ändern und diesen nonstop mit zahlreichen Zielen in Europa verbinden. Der Erstflug ist für den 2. Juni 2022 angekündigt, jedoch gibt man sich hinsichtlich des Flugziels noch bedeckt. Selbst fliegen kann man noch nicht, denn ein eigenes AOC und eine eigene Betriebsgenehmigung hat man noch nicht in der Tasche. Diese will man aber erlangen, denn die Charterlösung soll nur als Überbrückung für den Anfang dienen. Die Identität des Operating Carriers wollen die Verantwortlichen noch nicht preisgeben. Allerdings gibt es mittlerweile nur noch wenige ACMI- und Charteranbieter, die den Maschinentyp Airbus A319 im Portfolio haben.

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Gewerkschaft Vida: „Eurowings macht es jetzt Laudamotion nach“

Die Gewerkschaft Vida warnt vor weiterem Sozialdumping und fordert von der Regierung endlich Bewegung bei Maßnahmen zur Standort- und Arbeitsplatzsicherung ein. Die zum Lufthansa-Konzern zählende Eurowings Europe mit Sitz am Flughafen Wien tut es jetzt Billigflieger Ryanair/Laudamotion gleich und gründet einen weiteren Firmenableger in Malta. „Vagen Ankündigungen der Fluggesellschaft, dass es dabei zu keinen Verschlechterungen für die Beschäftigen kommen soll, kann und will ich aktuell keinen Glauben schenken. Was sich in jüngster Vergangenheit bei Laudamotion hinsichtlich Sozialdumpings und Verstößen gegen Beschäftigtenrechte auch in Österreich abgespielt hat, ist hinlänglich bekannt“, fordert Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft, das Unternehmen zur sofortigen Aufnahme von Gesprächen mit der Vida auf. „Eurowings und der Lufthansa-Konzern haben in der Krise finanzielle Unterstützung von Österreich erhalten. Zum Dank dafür treten sie nun bei erster Gelegenheit die Steuerflucht an. Nicht umsonst haben wir die Bundesregierung mehrfach aufgefordert, im Gegenzug für die Krisenunterstützung von den Luftfahrt-Unternehmen zumindest Arbeitsplatzgarantien einzufordern“, kritisiert Liebhart. Die Gewerkschaft habe seit Jahren die Bundesregierung und die Wirtschaftskammer gewarnt, dass es zur Standort- und Arbeitsplatzsicherung Maßnahmen gegen Lohn- und Sozialdumping und für fairen Wettbewerb auf sowohl nationaler – etwa mit einem Rahmenkollektivvertrag für die Branche – als auch europäischer Ebene benötige. „Entsprechend angekündigte Initiativen der Regierung und der EU-Kommission scheinen aber eingeschlafen zu sein. Man will sich gar nicht ausmalen, was es für den Standort und die Beschäftigten bedeutet, wenn auch noch die am Flughafen Wien immer mehr unter Wettbewerbsdruck geratende AUA den Weg nach Malta einschlagen würde“, warnt Liebhart. Bisher gebe

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Ryanair fliegt weiterhin nach Odessa und Borispil

Die Ryanair Group hält eigenen Angaben nach die Flugverbindungen nach Odessa, Kiew-Borispil und Lwiw aufrecht. Der Mitbewerber Lufthansa Group steuert die beiden zuerst genannten Städte temporär nicht mehr an. Auf Anfrage erklärte ein Sprecher des Billigfliegers: „Wir fliegen bis auf weiteres weiter in die Ukraine und evaluieren aber konstant auch während der Nacht“. Zwei Ukraine-Destinationen werden von Ryanair auf unbestimmte Zeit nicht mehr angeflogen. Auch der Verkauf wurde zwischenzeitlich gänzlich eingestellt – Näheres dazu in diesem Artikel. KLM teilte als erster Carrier mit, dass man aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht mehr in die Ukraine fliegen wird. Die Lufthansa Group zog unmittelbar nachdem Österreich und Deutschland die Reisewarnung ausgesprochen haben teilweise nach. Die Kranich-Fluggesellschaften fliegen jedoch weiterhin nach Lwiw.

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Ab 22. Feber 2022: Österreich-Einreise wieder deutlich einfacher

Ab 22. Feber 2022 gelten für die Einreise nach Österreich neue Regeln. Diese sind gegenüber der momentan gültigen Verordnung wesentlich lockerer. Kernstück ist, dass auf den 3G-Nachweis umgestellt wird und auch Antigen-Schnelltestergebnisse wieder akzeptiert werden. Derzeit praktiziert Österreich die so genannte 2G-Plus-Regel. Das bedeutet, dass lediglich Personen, die drei Impfungen gegen Covid-19 nachweisen können, von der Quarantäne bzw. einem zusätzlichen PCR-Test ausgenommen sind. Alle anderen – abgesehen von Personengruppen, die unter generelle Ausnahmen fallen – benötigen einen negativen PCR-Test, der jedoch auch nachträglich in Österreich gemacht werden kann. Ab 22. Feber 2022 fällt die im vorherigen Absatz geschilderte Situation. Ab diesem Tag ist die quarantänefreie Einreise nach Österreich aus allen Staaten (ausgenommen Virusvariantengebiete, die es momentan nicht gibt) mit dem 3G-Nachweis möglich. Akzeptiert werden PCR-Befunde, die maximal 72 Stunden alt sein dürfen, Antigen-Schnelltest-Ergebnisse von offiziellen Stellen, die höchstens 24 Stunden alt sein dürfen, Genesungs- und Impfnachweise. Es ist darauf hinzuweisen, dass Antigen-Selbsttests nicht akzeptiert werden. Der Befund bzw. das Zertifikat muss von einer offiziellen Teststelle ausgestellt sein. Eventuelle Kosten im Ausland müssen selbst getragen werden. Geimpfte und Genesene müssen beachten, dass die Gültigkeit ihrer Dokumente von 270 Tagen auf 180 Tage verkürzt wird. Davon ausgenommen sind Personen, die dreimal geimpft sind, für diese gilt weiterhin 270 Tage. Generell ausgenommen von der 3G-Pflicht sind Minderjährige unter 12 Jahren. Diese benötigen keinerlei Nachweis. Über 12 Jahren ist der 3G-Nachweis zu erbringen. Es gelten die identen Bestimmungen wie für Erwachsene.

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Embraer schickt E175-E2-Entwicklung in dreijährige Pause

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer pausiert die Entwicklung des Musters Embraer 175-E2 für rund drei Jahre. Dies gab der Vorstand nach umfangreichen Beratungen am Freitag bekannt. Hintergrund ist unter anderem, dass sich das E1-Modell in den USA weiterhin gut verkauft. Während für Embraer die größeren Modelle E190-E2 und E195-E2 ein regelrechter Verkaufsschlager sind, erwiesen sich E170-E2 und E175-E2 als regelrechte Ladenhüter. Allerdings kann man den E175-E1 in den USA weiterhin gut verkaufen. Das liegt unter anderem an diversen Scope-Klauseln, die Gewerkschaften mit den großen Playern geschlossen haben. Diese lassen Regionaljets von Subunternehmern bis maximal 76 Sitzplätzen zu. In genau dieses Segment fällt der Embraer 175-E1, so dass das anhaltende Marktinteresse in den Vereinigten Staaten zu erklären ist. Der brasilianische Hersteller will das Nachfolgemodell aber nicht in der Schublade verschwinden lassen, sondern zwischen 2027 und 2028 in die Luft bringen. Die Entscheidung des Vorstands führt also zu rund drei Jahren Verspätung.

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Ukraine schließt Touristenhotspot Tschernobyl

In den letzten Jahren hat sich das Areal rund um den Unfallreaktor von Tschernobyl zu einem regelrechten Touristen-Hotspot entwickelt. Die Corona-Pandemie versetzte dem zwar einen Dämpfer, doch seit 19. Feber 2022 ist damit Schluss. Das Sperrgebiet ist wieder ein echtes Sperrgebiet. Das im Jahr 1986 havarierte Kernkraftwerk Tschernobyl und die ehemalige Arbeiterstart Prypjat gelten mittlerweile als Inbegriff des so genannten Dark Tourism. Was mit wenigen Ausnahmen begonnen hat, ist mittlerweile eine beachtliche Einnahmequelle geworden. Tausende Touristen werden jährlich von verschiedenen Anbietern durch das verseuchte Gebiet geführt. Angesichts der hohen Anzahl an Personen, die täglich durch das Areal „geschleust“ werden, kann man durchaus von Massentourismus sprechen. Die aufgrund der Corona-Pandemie erlassenen Einreise- und Quarantänebestimmungen haben dieser Entwicklung einen Dämpfer versetzt. Das internationale Publikum ist nur noch in geringem Umfang in die Ukraine gereist. Was jedoch das kleine Virus nicht schaffte: Gänzliche Einstellung des Dark Tourism. Die Behörden der Ukraine haben jedoch angesichts des Umstands, dass nahe der Grenze auf weißrussischer Seite russische Truppen stationiert wurden, den Tourismus in der Sperrzone gänzlich untersagt. Seit 19. Feber 2022 dürfen keine Führungen mehr in Tschernobyl und Prypjat durchgeführt werden. Auch die militärische Präsenz wurde seitens der Ukraine deutlich aufgestockt. Aviation:Direct hat im Rahmen der Rubrik Touristik den „Touristenmagnet“ Kernkraftwerk Tschernobyl genauer unter die Lupe genommen. In diesem Bericht finden sich auch zahlreiche Fotos, die den Zustand zum Zeitpunkt der Recherchen zeigen.

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Gericht: Airbus darf Qatar-A321neo-Lieferslots vorerst nicht neu vergeben

Golfcarrier Qatar Airways konnte in Sachen der seitens Airbus stornierten Bestellung über 50 A321neo einen Etappensieg erzielen. Ein britisches Gericht untersagte, dass der Hersteller die Lieferslots an andere Kunden vergeben darf. Der Vertrag zwischen den beiden Unternehmen enthält die Klausel, dass im Falle von Streitigkeiten der Gerichtsstand Vereinigtes Königreich als vereinbart gilt. Aus diesem Grund zog Qatar Airways unmittelbar nach der herstellerseitigen Annullierung der Großbestellung in UK vor Gericht. Das Gericht untersagte in erster Instanz, dass Airbus die Kündigung wie gedacht vollziehen darf. Vorerst muss man die Lieferslots weiterhin für Qatar Airways reserviert halten. Der Flugzeugbauer wollte diese eigentlich für andere Kunden verwenden, da man an den Golfcarrier nicht mehr liefern möchte. Es handelt sich aber nur um einen Etappensieg für Qatar Airways, denn inhaltlich halt sich das britische Gericht noch nicht mit der Angelegenheit befasst. Es handelt sich daher nur um einen vorläufigen Rechtsschutz bis zum nächsten Verhandlungstermin. Dieser ist für den 4. April 2022 anberaumt. Qatar Airways erklärte unter anderem gegenüber Al Jazeera, dass man dann eine Einstweilige Verfügung beantragen wird. Auch in Sachen Airbus A350, der eigentlichen Kernursache des Streits, trifft man sich vor Gericht und zwar am 26. April 2022.

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