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Miami: Helikopter vor Badestrand abgestürzt

Am U.S.-amerikanischen Miami Beach ist es zum Absturz eines Helikopters gekommen. Wie Videoaufnahmen einer Standkamera, die von der Exekutive veröffentlicht wurden, zeigen, hatten die Badegäste viel Glück. Der Hubschrauber in unmittelbarer Ufernähe zu einem rege besuchten Strand ins Meer gestürzt. Laut Polizei wurden dabei zwei Menschen verletzt. Diese wurden ins Krankenhaus gebracht und sollen sich in einem stabilen Zustand befinden. Ersten Angaben nach soll der Umstand, dass das Fluggerät nicht auf die Menschenmenge am Stand gestürzt ist, auf das Verhalten des Piloten zurückzuführen sein. Dieser habe eine mögliche Katastrophe dadurch verhindert, in dem er im Rahmen der offensichtlich nur noch sehr beschränkten Kontrollmöglichkeiten den Aufschlag im Meer schaffte. Warum der Helikopter die Kontrolle verloren hat, ist unklar. Unfallermittler der NTSB wurden bereits aufgenommen. Den Insassen des Fluggeräts kamen Badegäste binnen weniger Sekunden zur Hilfe und halfen diesen aus dem havarierten Helikopter. Auch durch dieses mutige und sofortige Handeln hat der Absturz lediglich zwei Verletzte, die laut Polizei in einem stabilen Zustand sein sollen, zu verzeichnen.

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Lufthansa Group setzt Ukraine-Flüge teilweise aus

Die Lufthansa Group steuert die ukrainischen Flughäfen Odessa und Kiew-Borispil bis auf Weiteres nicht mehr an. Seit Montag sind die Verbindungen von Swiss, Austrian Airlines und Lufthansa auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Offiziell erklärte man, dass man vorerst bis Ende Feber 2022 nicht nach Borispil und Odessa fliegen wird. Das Ziel Lwiw ist von dieser Maßnahme nicht betroffen. Hintergrund sind Sicherheitsbedenken aufgrund der aktuellen Lage. Bereits zuvor stelle KLM die Ukraine-Verbindungen temporär ein. Zuvor hatten unter anderem Deutschland und Österreich offizielle Reisewarnungen ausgesprochen und ihre Staatsbürger zum Verlassen der Ukraine aufgefordert. Angesichts des Umstands, dass immer mehr Flugverbindungen eingestellt werden, wird dies ein immer komplizierteres Unterfangen. Leasinggesellschaften haben einige Flugzeuge ukrainischer Fluggesellschaften kassiert, da große Versicherungen den Deckungsschutz im Lauftraum der Ukraine verweigern. Beispielsweise musste Bees Airline die komplette Flotte in die EU ausfliegen. Die Billigfluggesellschaft Ryanair erklärte auf Anfrage, dass man jene Ukraine-Ziele, die noch bedient werden, auch weiterhin anfliegen wird. Man beobachtet die weitere Entwicklung der Lage sehr genau und entscheidet kurzfristig.

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Düsseldorf: Chaotische Zustände wegen EDV-Ausfall bei Eurowings

Am Düsseldorfer Flughafen ist es am Sonntagnachmittag zu chaotischen Zuständen gekommen. Die EDV-Systeme, die seitens der Fluggesellschaft Eurowings genutzt werden, standen nicht zur Verfügung. Die Abfertigung musste manuell durchgeführt werden. Boardkarten und Gepäck-Tags wurden mit dem Kugelschreiber ausgestellt. Die Folge aus dieser Panne waren zum Teil enorm lange Warteschlangen, denn Augenzeugenberichten nach soll pro Flug nur ein einziger Check-in-Schalter für die Abgabe von Koffern bzw. den Check-in zur Verfügung gestanden haben. Auch Bordkarten, die online ausgestellt wurden, sollen zumindest teilweise nicht funktioniert haben. Eurowings räumte gegenüber der Bildzeitung ein, dass es in Düsseldorf „technische Unregelmäßigkeiten“ gegeben hat. Ein Sprecher: „Aktuell gibt es ein technisches Problem bei der Check-In- und Boarding-Software. Bereits zwischen 13.40 und 14.25 Uhr kam es zu einem ähnlichen Problem. Wir arbeiten daran“. Gegen 18 Uhr 00 wären die Probleme behoben worden, jedoch sammelten sich bis dahin beachtliche Verspätungen an. Offiziellen Angaben nach habe man aber keinen Flug streichen müssen. Unklar ist allerdings wie viele Passagiere aufgrund der EDV-Panne ihren Abflug verpasst haben. Hierzu gibt es noch keine offiziellen Zahlen. Ein nicht näher genannter Passagier erhob gegenüber der Bildzeitung den Vorwurf, dass das Personal des von Eurowings beauftragten Ground-Handling-Unternehmens aus „Zeitgründen“ die Corona-Unterlagen nicht geprüft habe. Dazu erklärte ein Eurowings-Sprecher: „Natürlich sind sie angehalten, die Nachweise auf jeden Fall zu überprüfen. Wir nehmen die Sache ernst und werden es intern klären“.

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Wien: Beschlagnahmte Chamäleons haben Nachwuchs bekommen

Der Tiergarten Schönbrunn kann sich über Nachwuchs seltener Chamäleon-Arten erfreuen. Die Elterntiere wurden im Jänner des Vorjahres am Flughafen Wien-Schwechat durch Zollbeamte beschlagnahmt und zur Pflege an den österreichischen Zoo übergeben. Am 20. Jänner 2021 wurde ein 56-jähriger Mann am größten Airport Österreichs beim Versuch streng geschützte und seltene Chamäleons nach Österreich zu schmuggeln erwischt.. Laut damaliger Erklärung der Zollbehörde waren die Tiere in einem schlechten Zustand. Die Kleinreptilien wurden unverzüglich an den Tiergarten Schönbrunn zur Pflege übergeben. Dieser konnte die insgesamt 74 artengeschützten Chamäleons erfolgreich aufpeppeln und stabilisieren. Nun kann der Tiergarten Schönbrunn sogar vermelden, dass es mittlerweile Nachwuchs gibt. „Mittlerweile haben alle der seltenen Chamäleon-Arten Eier gelegt, von drei Arten sind die Jungtiere bereits geschlüpft“, so eine Verantwortliche des Tiergartens. Offensichtlich war die Beschlagnahme durch den Zoll im Sinne der Chamäleons die beste Lösung, denn im Tiergarten Schönbrunn scheinen diese sich so wohl zu fühlen, dass es nun Nachwuchs gibt. Eigenen Angaben nach ist der Wiener Zoo eine von nur zwei Einrichtungen, der Jungtiere von seltenen Chamäleon-Arten hat. Diese sind kurz nach der Geburt exklusive Schwanz nur etwa einen Zentimeter groß.

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Atlas Air fliegt mit zwei Boeing 747-8F für Kühne+Nagel

Die U.S.-amerikanische Atlas Air wird ab dem dritten Quartal 2022 mit Boeing 747-8F im Auftrag der Spedition Kühne+Nagel fliegen. Laut Erklärung handelt es sich um die beiden letzten Einheiten, die von Boeing hergestellt werden. Die erste Boeing 747-8F soll ab dem dritten Quartal 2022 für Kühne+Nagel eingesetzt werden. Im vierten Quartal 2022 kommt eine zweite, baugleiche Maschine ins Charter für den Logistiker. Betrieben werden die beiden Langstrecken-Frachter durch Atlas Air. „Als Marktführer in der Luftfracht baut Kühne+Nagel sein dediziertes Charternetzwerk weiter aus, um Kunden mit Lösungen für langfristige Planung und qualitativ hochwertigen Service zu unterstützen. Wir sind stolz darauf, mit Atlas Air zusammenzuarbeiten und diese beiden neuen Boeing 747-8F in unser bereits umfangreiches globales Kapazitätsangebot aufzunehmen“, so Yngve Ruud, Vorstandsmitglied der Spedition. „Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit Kühne+Nagel auszubauen, indem wir dedizierte Kapazitäten für ihr wachsendes globales Luftfrachtnetzwerk bereitstellen“, sagte John W. Dietrich, President und Chief Executive Officer von Atlas Air Worldwide. „Die Boeing 747-8F spielt eine unglaublich wichtige Rolle in der globalen Luftfracht, mit fortschrittlicher Technologie, die einen geringeren Treibstoffverbrauch, eine höhere Kapazität und eine einzigartige Bugladefähigkeit ermöglicht. Wir freuen uns darauf, diese beiden 747 in Empfang zu nehmen und sie für Kühne+Nagel zu betreiben, um ihr Netzwerk für die kommenden Jahre zu unterstützen.“

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Mailand-Linate: German Airways fliegt mit zwei E190 für ITA Airways

Die deutsche Fluggesellschaft German Airways wird ab Ende März 2022 mit zwei Regionaljets des Typs Embraer 190 im Auftrag von ITA Airways fliegen. Die Maschinen kommen unter anderem nach London-City, Luxemburg und Genf zum Einsatz. German Airways wird die beiden Embraer 190 ab Mailand-Linate für ITA Airways betreiben. Bei diesen Flughäfen und Zielen sind die Rentabilität und die Betriebsbedingungen durch kleinere Flugzeuge gewährleistet. Das erklärt auch die Wahl der Embraer E190 der German Airways. Der Flugzeugtyp ist derzeit nicht in der Flotte von ITA Airways vorhanden. Es handelt sich um den ersten langfristigen Wetlease-Auftrag, den die junge italienische Fluggesellschaft in ihrer Firmengeschichte abgeschlossen hat. Die bei Alitalia vormals vorhandenen Embraer 190 – betrieben durch Cityliner – wurden nicht übernommen. „Wir freuen uns sehr, dass ITA mit uns zusammenarbeitet. Wir können dabei von dem exzellenten Ruf profitieren, den wir uns hart erarbeitet haben: Wir sind als sehr zuverlässiger Dienstleister mit großem Know-how in der Branche bekannt. Mit ITA kommt eine weitere große europäische Fluggesellschaft zu unserem Kundenkreis hinzu, zu dem bereits renommierte europäische Airlines gehören“, so German-Airways-Chefin Maren Wolters.

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Lufthansa: Noch keine Lösung für Germanwings-Piloten

Die Lufthansa Group verzeichnet derzeit nur rund die Hälfte der Passagiere, die man im ersten Quartal des Jahres 2019 hatte. Dennoch sieht man deutliche Zeichen der Erholung und will auf betriebsbedingte Kündigungen von Piloten verzichten. Über ein so genanntes Freiwilligenprogramm baute Lufthansa Flugzeugführer ab. Der Carrier will auch Copilotinnen und Copiloten die Gelegenheit zum freiwilligen Ausscheiden anbieten. Außerdem können auch kollektive Teilzeitvereinbarungen den bestehenden Personalüberhang lösen. Lufthansa steht dazu mit den Sozialpartnern weiterhin im Austausch. Im Ausblick darauf verzichtet Lufthansa Airlines auf betriebsbedingte Beendigungskündigungen für das Cockpitpersonal. „Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten hart dafür gearbeitet, betriebs­bedingte Beendigungskündigungen im Cockpit unserer Kernmarke –  trotz der gravierenden Auswirkungen der Pandemie – abwenden zu können. Es ist ein großer Erfolg, dass uns das gelungen ist“, erklärt Personalvorstand Michael Niggemann. Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie wurde der Germanwings-Flugbetrieb geschlossen. Lufthansa erklärt, dass ein Teil der Piloten noch bis zum 31. März 2022 zu Eurowings wechseln kann. Für 80 weitere sollen Jobs bei Lufthansa in München angeboten werden. Für die noch verbliebenen Pilotinnen und Piloten werden aktuell Lösungen gesucht, um auch ihnen eine Perspektive auf Weiterbeschäftigung in einem bestehenden oder neu zu gründenden Flugbetrieb der Lufthansa Group zu bieten. Die sich weltweit erholende Nachfrage im Luftverkehr führt langfristig wieder zu deutlich besseren Perspektiven für Arbeitsplätze im Cockpit – innerhalb und außerhalb der Lufthansa Group. Daher startet die neue Flugschule der Lufthansa Group unter dem Dach der Lufthansa Aviation Training im Sommer 2022 die Ausbildung junger Pilotinnen und Piloten. Die rund 24-monatige

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Leasinggeber kassieren komplette Bees-Airline-Flotte

Bees Airline bestätigte, dass man die komplette Flotte auf Anweisung der Eigentümer der vier Boeing 737-800 aus der Ukraine ausfliegen musste. Die Verträge wurden aber nicht beendet, sondern der Carrier soll die Flugzeuge wieder nutzen dürfen sobald sich die Situation im Zusammenhang mit der Russland-Ukraine-Krise entspannt hat. Einen Zeitpunkt für die Rückkehr der vier Boeing 737-800 nach Kiew-Schuljany kann man noch nicht nennen. Dieser ist derzeit nicht absehbar. Bees Airline: „Wir bitten die Passagiere um Verständnis für mögliche Flugverspätungen und Flugplanänderungen. Wir unternehmen alle Anstrengungen, um die Situation zu stabilisieren und alle Flüge gemäß dem geplanten Flugplan durchzuführen“. Der Carrier versucht nun ACMI-Fluggerät zu organisieren. Man strebt einen Schulterschluss mit den Mitbewerbern Ukraine International, Windrose, Motor Sich Airlines, SkyUp Airlines und AirOcean Airlines an. Man werde sich nach Möglichkeit gegenseitig helfen, um sicherzustellen können, dass möglichst alle Flüge durchgeführt werden können. Bees Airlines greift zunächst auf ACMI-Dienstleistungen von Ukraine International und Windrose zurück. Aus operativen Gründen werden nun fast alle Kiew-Flüge temporär vom innerstädtischen Schuljany-Airport zum weit entfernten Borispil-Flughafen verlegt. Die Fluggesellschaft Bees Airline wurde von Aviation.Direct im Rahmen der Rubrik „Tripreports“ näher vorgestellt. Auch Air Ocean Airlines, die kürzlich Probleme mit dem AOC hatte, darf nun wieder fliegen. Die Antonow An-148 mit der Registrierung UR-CTC fliegt man bereits im Auftrag von Bees Airline. In Kürze stößt auch die UR-CTF dazu. Punktuell soll in den nächsten Tagen auch Motor Sich Airlines mit Maschinen wie Antonow An-24 aushelfen.

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Austrian Airlines will A320neo als „Klimabotschafter“ vermarkten

Austrian Airlines will jene vier Airbus A320neo, die ab August 2022 zur Flotte stoßen werden, als so genannte „Klimabotschafter“ vermarkten. Firmenintern sucht man nach Vorschlägen für die Taufnamen, „um ihre Rolle als Klimabotschafter zu unterstreichen“. Aus einem vorliegenden Rundschreiben, das von den Vorstandsmitgliedern Michael Trestl und Francesco Sciortino unterschrieben ist, geht hervor: „Die neuen A320neos sollen daher fliegende Botschafter für unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt sein und für den innovativen Spirit in unserem Unternehmen stehen“. Die Mitarbeiter von Austrian Airlines können bis zum 31. März 2022 ihre Vorschläge für Taufnamen der vier Airbus A320neo einreichen. Dazu ist unter anderem zu lesen. „Eure Ideen sind gefragt: Auf welche Namen sollen die vier Neuzugänge getauft werden, um ihre Rolle als Klimabotschafter zu unterstreichen? (…) Bitte achtet darauf, dass die Namen international verständlich sind. Alle Ideen werden gesammelt und anschließend von einer internen Jury bewertet“.

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Wetlease für Eurowings: Sieben A320 ab Stuttgart, drei ab Düsseldorf

Die Fluggesellschaft Eurowings wird im Sommerflugplan insgesamt zehn Maschinen der Airbus A320 im Rahmen eines Wetlease-Vertrags von Avion Express betreiben lassen. Diese werden in Stuttgart-Echterdingen und Düsseldorf stationiert werden, bestätigte der Carrier. Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic ist bereits mit zwei Airbus A220-300 unter Vertrag. Momentan fliegen die beiden Mittelstreckenjets ab Stuttgart im Auftrag von Eurowings. Mit Wechsel auf den Sommerflugplan 2022 werden diese auf den Flughafen Düsseldorf „umziehen“ und drei weitere A220-300 stoßen dazu. Avion Express wird seitens Eurowings ebenfalls unter Vertrag genommen. Insgesamt zehn Maschinen wird der Carrier seinen maltesischen Ableger im Auftrag der Lufthansa-Tochter betrieben. Gegenüber Aviation.Direct bestätigte Eurowings, dass sieben Aviation-Express-Flugzeuge in Stuttgart-Echterdingen stationiert werden. Drei weitere werden ab Düsseldorf für den Lufthansa-Billigflieger unterwegs sein. Die Wetlease-Maschinen werden ab dem Sommerflugplan 2022 schrittweise an den beiden deutschen Flughäfen stationiert. In der Hochsaison wird die komplette eingemietete Kapazität – inklusive der A220-300 von Air Baltic – der Fluggesellschaft Eurowings zur Verfügung stehen.

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