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Air France-KLM weiterhin tief in den roten Zahlen

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM verzeichnete im Vorjahr einen Nettoverlust in der Höhe von 3,3 Milliarden Euro. Dieser ist zwar niedriger als im ersten Coronajahr, jedoch steckt man weiterhin tief in den roten Zahlen. Auch hat man die Staatshilfen bislang nicht zurückbezahlt. Im vierten Quartal 2021 konnte die Firmengruppe erstmals seit längerer Zeit wieder einen Gewinn erzielen. Das Ebitda wird mit 745 Millionen Euro ausgewiesen. Im Vergleichszeitraum des Jahres 2020, das von Lockdowns geprägt war, hatte Air France-KLM einen Verlust in der Höhe von 1,7 Milliarden Euro. An Bord hatte man im Vorjahr 44,7 Millionen Passagiere. Gegenüber 2020 konnte man damit um 31 Prozent zulegen. Die Folge daraus ist, dass auch der Umsatz gestiegen ist. Dieser wird mit 14,3 Millionen Euro ausgewiesen. Für das laufende Geschäftsjahr will die Geschäftsleitung noch keine Prognose abgeben. Man rechnet damit, dass das Angebot im ersten Quartal 2022 zwischen 73 und 78 Prozent von 2019 liegen wird. Eine Vorausschau für den Rest des Jahres 2022 will man noch nicht abgeben. Dies wird unter anderem damit begründet, dass derzeit noch nicht absehbar ist wann sich unter anderem China und Japan für europäische Passagiere öffnen werden.

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Düsseldorf: Eurowings schiebt Leipzig und Nürnberg auf die lange Bank

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird mit Nürnberg und Leipzig zwei innerdeutsche Strecken ab Düsseldorf vorerst nicht reaktivieren. Hintergrund ist offenbar, dass die Nachfrage hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Man spricht aber von „vorübergehender Nichtaufnahme“. „Zwar steigen Buchungen vor allem im Bereich der Ferienflüge aber auch im Business Segment stetig, dennoch kann es passieren, dass einzelne Flugangebote entsprechend angepasst werden müssen – sollte sich die Nachfrage nicht wie erhofft entwickeln. Dies hat ökonomische und auch ökologische Gründe. So konnten die Verbindungen von Düsseldorf-Nürnberg und Düsseldorf-Leipzig noch nicht wiederaufgenommen werden und werden vorübergehend nicht angeboten. Eurowings überprüft kontinuierlich die Entwicklung des Passagieraufkommens und die damit verbundene Nachfrage, um Kapazitäten bzw. Verbindungen entsprechend anzupassen. Grundsätzlich sieht Eurowings Leipzig und Nürnberg als relevante Märkte und strebt eine schnellstmögliche Wiederaufnahme der Verbindungen an“ erklärt eine Eurowings-Sprecherin gegenüber Aviation.Direct.

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FFP2-Maske (Foto: Pixabay/NightRainer).

Österreich: Maskenpflicht in Flugzeugen auch nach dem 5. März 2022

Die österreichische Bundesregierung hat am Mittwoch verkündet, dass am 5. März 2022 die Coronamaßnahmen weitgehend aufgehoben wird. Auch die Maskenpflicht soll in fast allen Bereichen fallen, jedoch nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. Das hat dem aktuellen Informationsstand nach zur Folge, dass in Taxis, Zügen, Bussen, Straßenbahnen, Seilbahnen, U-Bahnen, Verkehrsflugzeugen und so weiter auch weiterhin FFP2-Masken getragen werden müssen. Ebenfalls eingeschlossen sind geschlossene Haltestellen, Bahnhöfe und Flughafenterminals. Wie lange die Verpflichtung beibehalten wird, ist derzeit noch völlig unklar. Die Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken betrifft öffentliche Verkehrsmittel. Das hat zur Folge, dass bei privaten Flügen diese nicht anwendbar sein wird. Es ist allerdings darauf hinzuweisen, dass kommerzielle Businessjet-Betreiber auch über ihr Hausrecht weiterhin das Tragen von Masken verpflichtend machen können. Derzeit ist auch noch unklar wie die Bundesregierung künftig mit Charterbussen verfahren wird, denn diese gelten nicht als öffentliches Verkehrsmittel. Die österreichische Regierung teilte auch mit, dass das Tragen von FFP2-Masken in Geschäften des täglichen Bedarfs (Supermärkte, Apotheken und so weiter) sowie Banken und Postämtern weiterhin verpflichtend sein wird. Aus Merkregel kann man hierfür verwenden: Jene Läden, die während den Lockdowns geöffnet halten durften, dürfen weiterhin nur mit FFP2-Maske betreten werden. In Krankenhäusern und Altenheimen sowie vergleichbaren Einrichtungen soll auch nach dem 5. März 2022 die 3G-Regel beibehalten werden.

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Ryanair stockt in Edinburgh und Leeds Bradford auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair stationiert auf dem schottischen Flughafen Edinburgh fünf Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 Max 200. Die Basis wird somit künftig zehn Maschinen umfassen. Gleichzeitig kündigt man acht neue Strecken an. Ab Edinburgh wird der Lowcoster im Sommerflugplan 2022 insgesamt 65 Strecken anbieten. Neu im Programm sind Bari, Cork, Madrid, Marrakesch, Nimes, Palermo, Paris-Beauvais und Santiago. Pro Woche sollen bis zu 250 Flüge durchgeführt werden. Laut Ryanair sind das um 50 Stück mehr als im Sommerflugplan 2019. Fünf der insgesamt zehn stationierten Flugzeuge werden Boeing 737 Max 200 sein. Eine weitere Boeing 737-800 wird der Carrier auf dem Leeds Bradford Airport stationieren. Diese Basis besteht künftig aus drei Flugzeugen. Neu wird man nach Zadar, Paris-Beauvais und Barcelona fliegen. Ab diesem Flughafen bietet Ryanair im Sommerflugplan 2022 bis zu 95 Flüge pro Woche an. Damit liegt man eigenen Angaben nach um zehn Stück über dem Niveau von 2019. Bedient werden 23 Destinationen.

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SkyUp verschiebt Flüge nach Wien und München auf unbestimmte Zeit

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp wird die im Dezember 2021 angekündigte Nonstop-Verbindung zwischen Lwiw und Wien-Schwechat vorläufig nicht aufnehmen. Ebenso betroffen ist die Route Borispil-München. Ursprünglich kündigte der Carrier an, dass man ab 22. April 2022 zweimal wöchentlich zwischen Lwiw und Wien fliegen wird. Nebst saisonalen Flügen nach Salzburg wäre es die zweite Destination in Österreich gewesen. Vorläufig wird SkyUp diese Strecke nicht aufnehmen und hat mittlerweile den Verkauf eingestellt. Zu den genauen Gründen äußerte man sich nicht, jedoch liegen diese aufgrund der aktuellen Situation durchaus auf der Hand. SkyUp plant jedoch zu einem späteren Zeitpunkt Lwiw-Wien aufzunehmen. Deckungsgleich verhält es sich mit der Route Kiew (Borispil)-München. Diese hätte ab 28. April 2022 dreimal wöchentlich bedient werden sollen. Auch diese Verbindung ist vorläufig abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Von der Entscheidung nicht betroffen sind die Flüge zwischen Borispil und Berlin. Diese sollen ab 4. März 2022 zweimal pro Woche angeboten werden.

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Diesmal klappt es: Eurowings kehrt nach Linz und Graz zurück

Die Flughäfen Linz und Graz werden schon bald wieder von Deutschland aus von Eurowings angesteuert. Der Carrier bestätigte, dass der angekündigte Termin für die Wiederaufnahme der derzeit pausierenden Routen diesmal halten wird. Das hat zur Folge, dass die Lufthansa-Tochter ab 28. Feber 2022 wieder von Linz und Graz nach Düsseldorf fliegen wird. Auch wird Eurowings die ab der Steiermark angebotene Stuttgart-Strecke zu diesem Termin reaktivieren. Alle drei Routen wurden einst von Austrian Airlines bedient, jedoch wurden diese schrittweise an die deutsche Schwestergesellschaft übergeben. „Erfreulicherweise werden die Verbindungen Düsseldorf-Linz mit fünf Flügen pro Woche und Düsseldorf-Graz mit drei Flügen pro Woche zum 28. Februar 2022 wiederaufgenommen. Zeitgleich hat Eurowings auch wieder die Verbindung Stuttgart-Graz fünfmal wöchentlich im Programm“, so ein Sprecher der Fluggesellschaft gegenüber Aviation.Direct.

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Alexis von Hoensbroech ist nun Westjet-Chef

Der ehemalige Austrian-Airlines-Generaldirektor Alexis von Hoensbroech hat Anfang dieser Woche seinen neuen Job bei der kanadischen Westjet angetreten. Der Manager löste den Interims-CEO Harry Taylor ab. „Während die WestJet Group ihr nächstes Kapitel aufschlägt, freue ich mich, diesem engagierten Team in einer so kritischen Zeit beizutreten. Während wir voranschreiten, haben die mehr als 8.500 Mitarbeiter von WestJet und Swoop in den letzten zwei Jahren bewundernswerte Hartnäckigkeit und Entschlossenheit gezeigt. Gemeinsam werden wir gestärkt aus der Pandemie hervorgehen, und ich freue mich darauf, mit dieser unglaublichen Gruppe zusammenzuarbeiten, während wir WestJet und Swoop zu neuen Höhen führen“, so der neue Westjet-Chef.

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Österreich: Mückstein kündigt Umstellung der Einreisebestimmungen auf 3G an

Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) kündigte am Mittwoch an, dass ab „Mitte/Ende nächster Woche“ die Einreiseverordnung geändert wird. Die bislang praktizierte 2Gplus-Regel soll abgeschafft werden. „Wir werden die Einreisebestimmungen dahingehend gestalten, dass der 3G-Nachweis für die Einreise nach Österreich ausreichend ist. Davon ausgenommen sind selbstverständlich Virusvariantengebiete“, erklärte Mückstein während einer Pressekonferenz. „Die EU legt die EU-Reisebestimmungen fest. Wenn man im Sommer beispielsweise nach Deutschland oder Griechenland reisen will, wird man weiterhin den grünen Pass brauchen, so der bis dahin überhaupt vorgesehen ist. Es kommt dann auf die Regelungen, die im jeweiligen Land gelten, an“. Ein genauer Termin für das Inkrafttreten der vom österreichischen Gesundheitsminister angekündigten Lockerungen bei der Einreise in die Alpenrepublik steht noch nicht fest. Das Regierungsmitglied kündigte an, dass die Novelle „Mitte/Ende nächster Woche“ im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden soll. Die momentane Fassung ist bis zum 28. Feber 2022 befristet, kann jedoch jederzeit von Wolfgang Mückstein novelliert oder verlängert werden. Derzeit sehen die momentan noch gültigen Einreiseregeln vor, dass – abgesehen von Ausnahmen – nur Personen, die drei Impfungen gegen Covid-19 nachweisen können, gänzlich von Auflagen befreit sind. Wer „nur“ genesen oder zweimal geimpft ist, muss zusätzlich einen negativen PCR-Test vorweisen. Dieser kann auch binnen 24 Stunden in Österreich nachgeholt werden. In diesem Fall muss man die Pre-Travel-Clearance ausfüllen. Transitreisende, also beispielsweise Personen, die an einem Flughafen umsteigen oder vom Airport auf direktem Weg ins Ausland weiterfahren, sind generell ausgenommen.

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Plantours verlangt Auffrischungsimpfung für die MS Hamburg

Plantours will ab März 2022 wieder mit der MS Hamburg in See stechen. Man will jedoch ausschließlich vollständig Geimpfte an Bord lassen. Liegt der zweite Stich mehr als drei Monate zurück, so ist auch der Nachweis einer Auffrischung notwendig. Das Unternehmen teilte weiters mit, dass der Genesenen-Status als nicht ausreichend betrachtet wird. Die Folge daraus ist, dass die Europa-Saison, die im März 2022 starten wird, nur Geimpften offenstehen wird. Dies begründet man unter anderem mit dem Routing der MS Hamburg. Die acht angesteuerten Staaten hätten unterschiedliche Einreisebestimmungen. Bei den vier Fluss-Kreuzfahrtschiffen anerkennt man weiterhin auch Genesungsnachweise. Ungeimpfte bzw. Nicht-Genesene dürfen nicht an Bord. „Wir sind auch Dank unseres strengen Hygienekonzeptes eine erfolgreiche Antarktis-Saison ohne Reiseabbruch gefahren. Nach der aktuellen und langfristig geplanten Routine-Werftzeit für die Hamburg zu Klassearbeiten behalten wir den konsequenten Kurs auch für unsere Abfahrten ab Europa und ab Deutschland bei”, erklärt Geschäftsführer Oliver Steuber in einer AUssendung.

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München: Eurowings Discover kündigt Malediven-Flüge an

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover wird im Winterflugplan 2022/23 eine Langstreckenverbindung von München nach Malé aufnehmen. Die Malediven sollen dem aktuellen Planungsstand nach zweimal wöchentlich ab dem bayerischen Airport bedient werden. In der bevorstehenden Sommerflugplanperiode wird der Carrier diese Destination zweimal wöchentlich ab Frankfurt am Main bedienen. Mit dem Wechsel in die kalte Jahreszeit ist eine Aufstockung auf drei Umläufe pro Woche vorgesehen. Im Sommer 2022 wird Eurowings Discover ab München die Langstreckenziele Las Vegas, Punta Cana und Cancun anbieten. Die Verbindung in die USA soll ab 27. März 2022 zweimal pro Woche angeboten werden. Punta Cana wird taggleich mit selbiger Frequenz aufgenommen. Die mexikanische Stadt will die Lufthansa Tochter ab dem 30. März 2022 zweimal wöchentlich bedienen. Im Laufe des Sommers erweitert Eurowings Discover ihren Flugplan ab München zudem um weitere Ziele auf der touristischen Kurz- und Mittelstrecke, unter anderem auf die Kanarischen Inseln, zu über zehn griechischen Inseln und in die Türkei. Vor Ort sollen fünf Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 stationiert werden.

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