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Schladming-Dachstein: Die Region feiert den Advent mit neuen und traditionellen Formaten

Die Region Schladming-Dachstein läutet den Jahresausklang mit einem vielfältigen und stimmungsvollen Programm ein, das die Wochen vor dem Weihnachtsfest prägen wird. Unter dem Dach der „Schladminger Bergweihnacht“ verwandelt sich die steirische Destination vom 28. November bis zum 24. Dezember 2025 in ein Zentrum festlicher Musik, traditionellen Kunsthandwerks und regionaler Kulinarik. Das Angebot reicht von etablierten Märkten wie dem Advent am Talbach über die malerische Pürgger Adventidylle bis hin zu neuen Lichtinszenierungen. Die touristische Strategie der Region setzt in dieser Zeit auf die Kombination aus alpinem Ambiente und tief verwurzelten Traditionen, um ein einzigartiges vorweihnachtliches Erlebnis zu schaffen. Die Veranstaltungen zielen darauf ab, Besucher und Einheimische gleichermaßen in die besondere Atmosphäre der Adventszeit einzutauchen. Mit lokalen Künstlern, einem breiten Kinderprogramm und hausgemachtem Weihnachtsgebäck wird eine behagliche und festliche Stimmung erzeugt. Die Region reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach authentischen, qualitativ hochwertigen Erlebnissen in der Vorweihnachtszeit abseits der urbanen Ballungszentren. Advent am Talbach: Herzstück der Schladminger Bergweihnacht Der Advent am Talbach hat sich über die Jahre als zentraler Anziehungspunkt der Adventszeit in Schladming etabliert. Zwischen dem 28. November und dem 21. Dezember 2025 öffnet der Markt seine Pforten jeweils freitags bis sonntags, ergänzt durch einen zusätzlichen Markttag am Montag, dem 8. Dezember. Die Öffnungszeiten von 16 bis 20 Uhr für den Marktbetrieb und die Verlängerung der Gastronomie bis 21 Uhr ermöglichen einen entspannten Besuch nach Einbruch der Dunkelheit. Die Besucher erwartet ein sorgfältig kuratiertes Programm, das stimmungsvolle Darbietungen heimischer Künstler auf der Adventbühne umfasst. Die Stände bieten eine reiche Auswahl an

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Filmfestival Kitzbühel 2025: Die Tiroler Alpen als Bühne für internationale Filmkunst

Vom 25. bis 30. November 2025 versammelt sich die Filmwelt in Kitzbühel, um das Filmfestival Kitzbühel (FFKB) zu feiern. Das Festival, das sich seit seiner Gründung im Jahr 2013 als wichtige Plattform für internationale Filmkunst, kreative Visionen und gezielte Nachwuchsförderung etabliert hat, zieht auch in diesem Jahr wieder Filmschaffende, Branchenexperten und Publikum in die einzigartige Bergkulisse der Tiroler Alpen. Neben einem vielfältigen Wettbewerbsprogramm aus Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen setzt das FFKB auf hochkarätige Diskussionen und intensive Networking-Formate, die den Diskurs über die Zukunft der Medienlandschaft vorantreiben sollen. Festivalleiter Markus Mörth betont die besondere Rolle der Veranstaltung: „Das Filmfestival Kitzbühel ist für uns weit mehr als ein reines Kinoereignis – es ist ein Ort der Begegnung, an dem Geschichten, Menschen und Ideen zusammenfinden. In dieser einzigartigen Bergkulisse feiern wir das Kino als gemeinsames Erlebnis und Spiegel unserer Zeit.“ Die diesjährige Ausgabe wird durch die Verleihung des Ehrenpreises an die Schauspiel-Ikone Iris Berben und die österreichische Weihnachtskomödie Aufputzt is’ als Eröffnungsfilm besonders glanzvoll eröffnet. Glamouröser Auftakt und Ehrenpreis für Iris Berben Die feierliche Eröffnung des Filmfestivals findet traditionell am Dienstag, den 25. November 2025, auf dem Roten Teppich im Filmtheater Kitzbühel statt. Im Zentrum des Abends steht die Ehrung einer der bedeutendsten Darstellerinnen des europäischen Kinos: Iris Berben wird mit dem Ehrenpreis des Filmfestivals Kitzbühel für ihr Lebenswerk, ihre künstlerische Vielfalt und ihren engagierten Einsatz für die Filmkultur ausgezeichnet. Die Hommage an die Preisträgerin wird am Samstag mit der Vorführung ihres Films Triangle of Sadness abgerundet, der Berbens Fähigkeit, die Absurdität menschlicher

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Neue Eventformate beleben die Region Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge

Die Tourismusregion Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge setzt im Winter 2025/26 auf eine umfassende Neuausrichtung und Erweiterung ihres Veranstaltungsprogramms. Neben traditionellen Ski-Highlights und kulturellen Fixpunkten werden innovative Eventformate eingeführt, die ein breiteres Publikum ansprechen und die Attraktivität der Region zwischen See und Berg steigern sollen. Im Fokus stehen dabei neu konzipierte Angebote im Bereich des Après-Ski und Nachtlebens sowie exklusive Erlebnisse auf den Pisten und die Pflege regionaler Handwerkskunst. Die Neuzugänge, wie die Eventreihe „Nock Beats“ und das „Barhopping Bad Kleinkirchheim“, zielen darauf ab, das winterliche Freizeitangebot über den reinen Skibetrieb hinaus zu diversifizieren und insbesondere jüngere Zielgruppen anzusprechen. Die Kombination aus Wintersport, musikalischen Veranstaltungen, Kulinarik und traditionellen Events schafft ein vielseitiges Urlaubserlebnis, das die Stärken der Kärntner Region optimal nutzt. Die Eventoffensive signalisiert das Bestreben der regionalen Tourismusakteure, sich im intensiv geführten Wettbewerb der alpinen Winterdestinationen neu zu positionieren. Elektronische Rhythmen und Nachtleben: Die „Nock Beats“ Offensive Ein zentrales Element der Event-Erweiterung ist die neue musikalische Reihe „Nock Beats – All You Can Beat“. Ab dem 27. Dezember 2025 verwandelt sich das Skigebiet Bad Kleinkirchheim regelmäßig in eine Bühne für moderne elektronische Musik. Die insgesamt 16 Events während der Saison bringen House-, Techno- und Electro-Sounds direkt auf die Pisten und in die Hütten, sobald die Sonne das Gebiet in winterliches Licht taucht. Der Einsatz international bekannter DJs und Live-Acts, darunter Künstler wie DER SPIEGELMANN, DJ SONIC SNARES, die aus der Castingshow „The Voice of Germany“ bekannte Finalistin EMELY MYLES und MIA NOVA, soll eine energiegeladene und festliche

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Geplante Demonstrationen der Allegiant Air Piloten: Informatives Streikpostieren als Druckmittel in festgefahrenen Tarifverhandlungen

Am 18. November 2025 bereiteten sich Piloten der US-amerikanischen Fluggesellschaft Allegiant Air auf ein koordiniertes, informatives Streikpostieren vor. Die von der Gewerkschaft Teamsters Local 2118 vertretenen Piloten planen, an insgesamt 22 US-Flughäfen, an denen Allegiant Crews stationiert sind, öffentlichkeitswirksame Demonstrationen abzuhalten. Ziel dieser Aktion ist es, nach fast fünf Jahren festgefahrener Tarifverhandlungen den Druck auf die Unternehmensleitung von Allegiant zu erhöhen. Die Gewerkschaft, die mehr als 1.400 Piloten vertritt, wirft dem Billigflieger vor, auf Zugeständnissen zu beharren und warnt davor, dass Allegiant angesichts der Nichtbeachtung von Forderungen nach besserer Bezahlung und besseren Arbeitsbedingungen Gefahr läuft, erfahrenes Personal an die Konkurrenz zu verlieren. Obwohl die Piloten im Vorfeld mit über 97 Prozent der Stimmen für die Genehmigung eines Streiks gestimmt hatten, handelt es sich bei der geplanten Aktion am Dienstag um ein informatives Streikpostieren und nicht um einen tatsächlichen Arbeitskampf. Der Flugbetrieb von Allegiant Air wird voraussichtlich normal verlaufen, da die Piloten weiterhin fliegen werden. Die Aktion, die unter dem US-amerikanischen Railway Labor Act erlaubt ist, soll die Öffentlichkeit auf den anhaltenden Arbeitskonflikt aufmerksam machen, ohne den Flugverkehr zu stören. Die gewerkschaftliche Aktion markiert einen neuen Höhepunkt in einem Arbeitsstreit, der die Stabilität der Personalbasis des Freizeitfluganbieters zunehmend infrage stellt. Fünf Jahre Verhandlungen ohne Konsens Die Verhandlungen zwischen den Teamsters Local 2118 und Allegiant Air ziehen sich bereits seit nahezu fünf Jahren hin, ohne dass ein Tarifvertrag zustande gekommen ist. Die Gewerkschaft kritisiert scharf die Verhandlungstaktik des Unternehmens und behauptet, Allegiant würde trotz des florierenden Luftverkehrsmarktes und der Expansion des eigenen

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Gulf Air bekräftigt Flottenstrategie: Definitiver Kaufvertrag für 15 Boeing 787 Dreamliner unterzeichnet

Die staatliche Fluggesellschaft Bahrains, Gulf Air, hat auf der Dubai Airshow 2025 einen entscheidenden Schritt zur langfristigen Flottenerneuerung vollzogen. Am zweiten Messetag unterzeichnete die Airline einen definitiven Kaufvertrag mit dem US-amerikanischen Hersteller Boeing über 15 Langstreckenflugzeuge des Typs 787 Dreamliner, zuzüglich Optionen für drei weitere Maschinen. Diese Vereinbarung festigt die jahrzehntelange Partnerschaft zwischen Gulf Air und Boeing und stellt einen Eckpfeiler in der Expansionsstrategie der Fluggesellschaft dar, die darauf abzielt, ihre globale Konnektivität zu stärken und Bahrains Luftverkehrssektor als regionales Zentrum weiterzuentwickeln. Die Unterzeichnung durch den neuen CEO von Gulf Air, Martin Gauss, und Brad McMullen, Senior Vice President of Commercial Sales and Marketing von Boeing, finalisiert die bereits im Sommer 2025 eingeleiteten Verhandlungen. Die Bestätigung des Kaufs des Dreamliners, der für seine operative Effizienz und den hohen Passagierkomfort bekannt ist, wird als ein klares Signal für die strategische Ausrichtung der Airline gewertet. Der Kauf steht zudem im Kontext einer breiteren Welle von Boeing-Aufträgen aus dem Nahen Osten, die durch diplomatische Initiativen der US-Regierung gefördert wurden. Endgültige Vereinbarung nach politischer Anbahnung Die definitive Kaufvereinbarung, die am 18. November 2025 am Rande der Dubai Airshow unterzeichnet wurde, ersetzt und übertrifft die im Juli 2025 bekannt gegebene Absichtserklärung. Im Sommer hatte Gulf Air zunächst eine Vereinbarung über zwölf 787 Dreamliner mit Optionen für sechs weitere Jets gemeldet. Die damalige Ankündigung fand in Anwesenheit der US-Regierung, einschließlich des Handelsministers, statt und war Teil der Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, die Verteidigungs- und Wirtschaftskooperationen mit den Golfstaaten zu erweitern. Die nun finalisierte Bestellung von

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Air Asia X plant Expansion in europäischem Langstreckennetzwerk

Der asiatische Billigfluganbieter Air Asia X (AAX) plant eine signifikante Ausweitung seiner Langstreckenaktivitäten nach Europa im kommenden Jahr. Dies gab der Vorstandsvorsitzende der Fluggesellschaft, Benyamin Ismail, im Rahmen eines Pressegesprächs in der Türkei bekannt. Die Expansionspläne erfolgen unmittelbar nach der Wiederaufnahme der Direktflüge zwischen dem Heimatdrehkreuz Kuala Lumpur und Istanbul, welche die Rückkehr der Airline auf den europäischen Kontinent nach einer mehrjährigen Unterbrechung infolge weitreichender Restrukturierungsmaßnahmen markiert. Die aggressive Strategie zielt darauf ab, Asien über den Knotenpunkt Istanbul hinaus mit weiteren europäischen Metropolen zu verknüpfen und damit die globale Reichweite des Unternehmens zu erhöhen. Rückkehr auf den europäischen Markt beginnt in Istanbul Der Flugbetrieb von Air Asia X in die Türkei wurde am 14. November aufgenommen, womit die Fluggesellschaft erstmals nach ihrer umfassenden Neuausrichtung wieder europäische Ziele direkt anfliegt. Zuvor musste die Airline, die sich auf kosteneffiziente Langstreckenflüge spezialisiert, aufgrund der massiven Betriebseinschränkungen während der weltweiten Pandemie eine tiefgreifende Umstrukturierung durchlaufen. Diese beinhaltete die Konsolidierung von Routen und Flottenkapazitäten. Die Verbindung zwischen Kuala Lumpur (KUL) und Istanbul (IST) wird zunächst mit einer geringeren Frequenz angeboten, jedoch strebt CEO Ismail eine schnelle Aufstockung auf tägliche Verbindungen an. Die Wahl Istanbuls als Brückenkopf für die europäische Expansion ist strategisch bedeutsam. Istanbul dient nicht nur als attraktives Endziel, sondern auch als wichtiges Transitdrehkreuz, das Asien mit dem Mittelmeerraum und Südosteuropa verbindet. Die Route wird mit dem Großraumflugzeug Airbus A330-300 bedient, das die Airline in einer kosteneffizienten Konfiguration betreibt. Air Asia X sieht in der Türkei einen wachsenden Markt sowohl für den Tourismus als

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Discover Airlines und Verdi einigen sich auf Schutz bei Fluguntauglichkeit

Die Fluggesellschaft Discover Airlines, eine Tochter des Lufthansa-Konzerns, und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben nach mehrmonatigen Verhandlungen eine umfassende Einigung über die Absicherung des fliegenden Personals beim Berufsrisiko der Fluguntauglichkeit erzielt. Die neue Regelung bietet den rund 2.000 Beschäftigten in Cockpit und Kabine Schutz vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes und damit ihres Einkommens aufgrund krankheitsbedingter oder dauerhafter Fluguntauglichkeit. Dieser Abschluss gilt in der Branche als bedeutender Fortschritt und setzt neue Maßstäbe, insbesondere im Vergleich zu den Regelungen bei anderen Fluggesellschaften innerhalb und außerhalb des Lufthansa-Konzerns. Der Kern der Vereinbarung liegt in der Einführung einer kollektiven Versicherung für Cockpitpersonal, deren Beiträge vollständig von Discover Airlines übernommen werden, sowie in deutlich erhöhten Abfindungsregelungen und Zuschüssen für Kabinenpersonal. Die Einigung verschafft der Belegschaft des Ferienfliegers eine höhere finanzielle Sicherheit und stellt einen wichtigen Erfolg für die Gewerkschaft Verdi dar, die erst 2024 erstmals Tarifverträge bei Discover Airlines durchsetzen konnte. Umfangreiche Absicherung für Cockpitpersonal Die Einigung sieht eine weitreichende kollektive Absicherung für alle Cockpitbeschäftigten vor, die unabhängig von ihrem Lebensalter und ihrer Betriebszugehörigkeit gilt. Die Beiträge für diese kollektive Versicherung werden vollständig von Discover Airlines getragen. Die Höhe der Versicherungssummen bei dauerhafter Fluguntauglichkeit staffelt sich nach der Position des Personals: Alternativ zur kollektiven Versicherung haben Piloten die Möglichkeit, sich für einen jährlichen Zuschuss von 2.100 Euro zu entscheiden, den sie für ihre private Loss-of-Licence (lol)-Versicherung verwenden können. Diese lol-Versicherungen sind in der Luftfahrtbranche gängig, um das finanzielle Risiko des Verlusts der Fluglizenz aus medizinischen Gründen abzufedern. Die Möglichkeit, zwischen kollektiver Absicherung und privatem Zuschuss zu

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Iberia intensiviert Amerikageschäft: Neue Route Madrid-Toronto mit dem Airbus A321XLR

Die spanische Fluggesellschaft Iberia treibt ihren ambitionierten „Flugplan 2030“ voran und stärkt ihre Position als wichtigstes Verbindungsglied zwischen Europa und Amerika. Als jüngster Meilenstein dieser Expansionsstrategie wurde die Aufnahme einer neuen Direktverbindung zwischen der spanischen Hauptstadt Madrid und der kanadischen Metropole Toronto bekannt gegeben. Die Strecke wird ab dem 13. Juni 2026 mit fünf wöchentlichen Frequenzen (Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag) bedient. Für die Transatlantikflüge setzt Iberia das hochmoderne Schmalrumpfflugzeug Airbus A321XLR ein, dessen Erstbetreiberin die spanische Airline ist. Diese neue Route nach Toronto, die die kürzlich eröffneten Destinationen Orlando, Recife, Fortaleza und Monterrey ergänzt, unterstreicht Iberias klaren Fokus auf den amerikanischen Kontinent. Durch den Einsatz des A321XLR, der Transatlantikflüge mit der Wirtschaftlichkeit eines Single-Aisle-Flugzeugs ermöglicht, schafft Iberia neue Kapazitäten für Geschäfts- und Tourismusreisen zwischen Kanada, Spanien und dem gesamten europäischen Netzwerk der Airline. Die Verbindung zielt darauf ab, die bereits bestehenden hohen Passagierzahlen zwischen Toronto und Madrid weiter zu steigern und somit die Attraktivität des Drehkreuzes Madrid-Barajas zu erhöhen. Der strategische „Flugplan 2030“ als Wachstumsmotor Die Einführung der Toronto-Route ist ein zentraler Bestandteil des strategischen „Flugplans 2030“ von Iberia. Diese langfristige Roadmap sieht eine umfassende Investition von 6 Milliarden Euro vor, die auf mehrere Kernbereiche ausgerichtet ist: die Erneuerung und signifikante Erweiterung der Flugzeugflotte, die umfassende Digitalisierung der Dienstleistungen, die Verbesserung des Kundenerlebnisses und die Erschließung neuer Destinationen. Im Rahmen dieses Plans strebt Iberia eine deutliche Vergrößerung ihrer Langstreckenflotte an, die von derzeit 48 auf 70 Flugzeuge anwachsen soll. Die Fokussierung auf Amerika ist hierbei strategisch. Iberia positioniert

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Marokko modernisiert seine Luftflotte: Airbus H225M ersetzt die Puma-Helikopter und etabliert regionales Wartungszentrum

Marokko hat auf der Dubai Airshow 2025 einen Schritt zur Modernisierung seiner militärischen Luftfahrt vollzogen und sich für den Kauf des Mehrzweckhubschraubers H225M von Airbus Helicopters entschieden. Der neue Vertrag sieht die Ablösung der bestehenden, in die Jahre gekommenen Flotte von Puma-Helikoptern vor und beinhaltet ein umfassendes Service- und Unterstützungspaket. Dieses Abkommen festigt nicht nur die Jahrzehnte lange Partnerschaft zwischen Marokko und dem europäischen Luftfahrtkonzern Airbus, sondern etabliert das nordafrikanische Land auch als ein zentrales regionales Wartungs- und Service-Drehkreuz für Airbus Helicopters in Westafrika. Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters, äußerte sich auf der Messe erfreut über die Entscheidung Marokkos und betonte, dass der H225M, der weltweit für seine Zuverlässigkeit und Leistung in komplexen Missionen unter schwierigen Bedingungen bekannt ist, die ideale Wahl für die Kampfrettung (Combat Search and Rescue, csar) und Spezialeinsätze sei. Der Auftrag unterstreicht die aktuelle starke Marktposition des H225M-Programms. Der H225M als Nachfolger einer militärischen Ära Die Entscheidung Marokkos, die betagte Puma-Flotte durch den modernen H225M zu ersetzen, ist ein konsequenter Schritt zur Steigerung der operativen Leistungsfähigkeit seiner Streitkräfte. Die Puma-Helikopter, die seit der Unterzeichnung eines Kaufvertrages mit Frankreich im Jahr 1974 in den Diensten der Königlichen Marokkanischen Luftwaffe stehen, wurden 2007 noch einmal umfassend modernisiert. Dennoch sind die technologischen Sprünge der letzten Jahrzehnte immens, und der Wechsel zum H225M, der zur Familie der Super Puma/Cougar gehört, bringt deutliche Vorteile. Der Airbus H225M (auch bekannt als EC725 Caracal) ist ein Langstrecken-Hubschrauber, der für eine breite Palette von militärischen Missionen konzipiert wurde, darunter taktischer Truppentransport, Spezialeinsätze, Katastrophenhilfe

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Geplante F-35-Lieferung an Saudi-Arabien markiert strategischen Wandel in der US-Nahost-Verteidigungspolitik

Die Vereinigten Staaten von Amerika beabsichtigen, hochmoderne Tarnkappenjets vom Typ F-35 an Saudi-Arabien zu verkaufen. Dies kündigte Präsident Donald Trump am 17. November 2025 an. Die geplante Veräußerung, die das Königreich mit bis zu 48 der fortschrittlichen Kampfflugzeuge ausstatten könnte, signalisiert eine tiefgreifende Verschiebung in der langjährigen US-Verteidigungspolitik im Nahen Osten und unterstreicht die wachsende strategische Bedeutung Riads für Washington. Die Ankündigung erfolgte unmittelbar vor dem geplanten Besuch des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman im Weißen Haus und ist eng verknüpft mit Bemühungen der USA, eine umfassendere strategische Neuausrichtung in der Region zu fördern. Die mögliche Aufnahme der F-35 in die saudische Luftwaffe würde nicht nur die militärischen Fähigkeiten des Königreichs modernisieren und dessen Abschreckungsposition am Golf stärken, sondern auch die exklusive Stellung Israels als einziger F-35-Betreiber im Nahen Osten beenden. Obwohl die Verkaufsabsicht nun offiziell auf höchster Ebene bekundet wurde, steht das Vorhaben noch am Anfang eines komplexen Prozesses. Es sind noch wichtige Hürden zu nehmen, darunter die Exportgenehmigungen und die obligatorische Zustimmung des US-Kongresses, wo Bedenken hinsichtlich der Wahrung der militärischen Überlegenheit Israels und der Menschenrechtslage in Saudi-Arabien bestehen. Ein historischer Rüstungsexport mit politischer Tragweite Die Äußerung von Präsident Trump, die USA würden die F-35-Jets an Saudi-Arabien verkaufen, stellt einen präzedenzlosen Schritt in der militärischen Kooperation mit dem Königreich dar. Der F-35 Lightning II, hergestellt von Lockheed Martin, gilt als das weltweit modernste Kampfflugzeug der fünften Generation und zeichnet sich durch seine Tarnkappeneigenschaften, hochentwickelte Sensorik und vernetzte Operationsfähigkeit aus. Bisher hat die US-Regierung den Verkauf dieses Flugzeugtyps an

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