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British Airways baut in London-City wieder aus

Die British-Airways-Tochter BA Cityflyer plant im Sommerflugplan 2022 das Angebot ab dem London-City-Airport weiter hochzufahren. Schrittweise sollen insgesamt sechs Ziele aufgenommen werden. Teilweise handelt es sich auch um Reaktivierungen. Luxair bekommt zwischen Luxemburg und dem London-City-Airport Konkurrenz, denn BA Cityflyer beabsichtigt ab 27. März 2022 bis zu 17 Mal pro Woche zwischen den beiden Städten zu fliegen. Die BA-Tochter will im Regelfall Embraer-Jets zum Einsatz bringen. Luxair fliegt auf dieser Route meist mit Turbopropflugzeugen des Typs Dash 8-400. Ab 2. April 2022 will BA Cityflyer täglich den italienischen Flughafen Mailand-Malpensa ansteuern. In Richtung Thessaloniki will man zwischen dem 18. Juni und 3. September 2022 einmal pro Woche fliegen. Ebenso temporär im Angebot: Barcelona, das ab 20. Juni 2022 sechs Mal wöchentlich ab dem London City Airport angesteuert werden soll. Diese Route ist vorerst bis zum 4. September 2022 befristet. Die Kanalinseln Guernsey und Jersey will die British-Airways-Tochter ab dem 20. Juni 2022 wieder mit dem innerstädtischen Airport der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs verbinden. Derzeit ist geplant, dass bis inklusive 2. September 2022 zweimal pro Woche geflogen werden soll.

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Island: Icelandair legt vier weitere Sommerziele auf

Die Fluggesellschaft Icelandair legt im Sommerflugplan 2022 vier neue Strecken auf. Teilweise handelt es sich um Wiederaufnahmen, die man bereits in der Vergangenheit im Programm hatte und nun auf den Mitbewerber Play reagiert. Ab Keflavik will Icelandair im Zeitraum von 24. Juni bis vorerst 25. September 2022 dreimal wöchentlich nach Montreal fliegen. Weiters bietet man während der Sommer-Hauptsaison die Destinationen Nizza und Rom-FCO je zweimal pro Woche an. Beide Ziele sollen am 6. Juli 2022 aufgenommen werden. Die französische Stadt soll bis vorerst 27. August 2022 angeflogen werden und in die italienische Hauptstadt geht es bis zum 4. September 2022. Das spanische Alicante soll ab Keflavik über die gesamte Sommerperiode 2022 hindurch angeboten werden. Geplant sind derzeit zwei Umläufe pro Woche. Icelandair spürt auf manchen Routen die neue Konkurrenz durch Play, will sich jedoch auch proaktiv in Position bringen. Der Mitbewerber hatte in den ersten sechs Betriebsmonaten eine Auslastung von rund 53 Prozent.

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Sommer-Charter 2022: Avanti Air fliegt ab Graz, Klagenfurt und Memmingen

Im Auftrag der österreichischen Reiseveranstalter Springer und Rhomberg wird die deutsche Fluggesellschaft Avanti Air im Sommerflugplan 2022 einige Ferienziele ab Graz und Klagenfurt bedienen. Weiters wird der Carrier auch ab Memmingen tätig sein. Avanti Air hat den Ausflug in die Welt der Jets beendet, denn im Vorjahr trennte man sich vom letzten Regionaljet des Typs Fokker 100. Stattdessen heißt es „Back to the roots“, denn man wird wieder Turboprop-Operator. Diesmal setzt man jedoch nicht auf die ATR72, sondern auf das Konkurrenzmodell de Havilland Dash 8-400. Drei Einheiten will Avanti Air betreiben. An den Verkehrstagen Freitag, Samstag und Sonntag wird die deutsche Fluggesellschaft von Graz aus für die Tour Operator Springer Reisen und Rhomberg Reisen tätig sein. Zum Einsatz kommen Turbopropflugzeuge des Typs Dash 8-400. Avanti Air bestätigte, dass das Programm im Zeitraum von 27. Mai 2022 bis 2. Oktober 2022 durchgeführt werden soll. An Freitagen startet die Dash 8-400 von Avanti Air in Graz und wird nach Skiathos fliegen. Von der griechischen Destination aus geht es dann nach Klagenfurt, wieder zurück nach Skiathos und dann nach Graz. Die Charterflüge werden für Springer Reisen durchgeführt. An Samstagen fliegt Avanti Air von Graz nach Paros und dann weiter nach Mykonos. Von dort aus geht es dann nach Klagenfurt. Vom Kärntner Flughafen aus fliegt die Dash 8-400 zunächst nach Paros und dann mit Zwischenstopp in Mykonos zurück nach Graz. Die Stopps auf der Insel Mykonos haben technische Gründe, denn auf dem Flughafen Paros steht laut Avanti Air kein Treibstoff zur Verfügung, weshalb man

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Wegen Krankenständen: Finnair kürzt Flugplan um 20 Prozent

Das Oneworld-Mitglied Finnair hat derzeit mit besonders vielen Krankenständen zu kämpfen. Diese führt man sowohl auf Omikron als auch auf die Grippesaison zurück. Der Carrier muss nun den Flugplan um rund 20 Prozent kürzen. „Der Krankenstand des Personals hat jetzt erhebliche Auswirkungen auf Finnair und die Flughäfen in Finnland und weltweit. Unser Ziel ist es, diesen Herausforderungen bei der Ressourcenbeschaffung durch die Annullierung von Flügen zu begegnen, kurzfristige Änderungen zu vermeiden und die Erwartungen unserer Kunden besser zu erfüllen. Dadurch haben Kunden mehr Zeit, sich auf Flugplanänderungen vorzubereiten und ihre Reisepläne bei Bedarf anzupassen“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer bei Finnair. Das finnische Luftfahrtunternehmen betont in einer Aussendung, dass die Mehrheit der Flüge, auf denen man mehrmals täglich unterwegs ist, durchgeführt werden soll. Es würde den Reisenden im Falle des Falles eine Alternative zur Verfügung stehen. Als Beispiele nennt man Stockholm, Oslo, Kopenhagen, Paris und Rom. Auch bei den Langstreckenflügen wird es Änderungen geben: Die Aufnahme des neuen Dallas-Dienstes von Finnair wird vom Februar auf den 27. März verlegt und der Start der Nagoya-Flüge und die zusätzlichen Frequenzen nach Osaka werden in die Sommersaison 2022 verschoben Reduzierung der wöchentlichen Frequenzen nach Singapur auf zweimal pro Woche und nach Hongkong auf drei. Dem nicht genug: Zwei Gewerkschaften haben für den 17. Jänner 2022 zum Streik aufgerufen. Derzeit ist unklar welche Auswirkungen dieser haben wird, jedoch rechnet Finnair damit, dass es zum Ausfall zahlreicher Flüge kommen wird. Der Carrier betont, dass man an dieser Arbeitskampfmaßnahme nicht beteiligt wäre, jedoch habe man

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Michael O’Leary: „Lufthansa weint gerne Krokodilstränen“

Ryanair-Chef Michael O’Leary legt in der Diskussion um die von der EU-Kommission vorgegebenen Slot-Regeln nach. Dabei hat er insbesondere den Konkurrenten Lufthansa verbal angegriffen. Er fordert, dass die Wettbewerbshüter die „falschen Behauptungen der Lufthansa über den Betrieb von ‚Geisterflügen‘ ignorieren“ sollen. In der Luftfahrtbranche gibt es derzeit eine kontrovers geführte Diskussion um die Slot-Regelung der EU-Kommission. Diese sieht derzeit vor, dass mindestens 64 Prozent der zugeteilten Start- und Landrechte tatsächlich genutzt werden müssen. Andernfalls droht die Neuvergabe über den Regulator. Beispielsweise Lufthansa macht seit einigen Wochen öffentlich Stimmung gegen die Bestimmung, behauptet, dass man rund 18.000 Leerflüge durchführen müsste und will erreichen, dass die Slots der laufenden Winterflugplanperiode 2021/22 unabhängig von der Nutzung erhalten bleiben. Gänzlich anders sehen das Billigflieger wie Ryanair und Wizz Air. Beide Unternehmen fordern in regelmäßigen Abständen, dass ungenutzte Start- und Landerechte an den Regulator zurückgehen sollen und dann neu vergeben werden sollen. Allerdings konnte Ryanair in Linate begehrte Start- und Landerechte ergattern, die man dann nicht genutzt hat. Den Rückzug aus Frankfurt am Main hat man vor wenigen Tagen kommuniziert. „Die Lösung für das Problem der „Geisterflüge“ der Lufthansa ist ganz einfach: Verkaufen Sie diese Sitze einfach an die Verbraucher. Wenn die Lufthansa diese Flüge wirklich durchführen muss (nur um zu verhindern, dass diese Slots an konkurrierende Fluggesellschaften freigegeben werden), dann sollte sie verpflichtet werden, diese Plätze zu niedrigen Preisen an die Öffentlichkeit zu verkaufen. Die deutsche und die EU-Öffentlichkeit haben der Lufthansa und ihren Tochtergesellschaften Brussels Airlines, Swiss und Austrian bereits mit Milliarden an

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EI-IMN: Erster A319 trägt ITA-Livery

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways hat dem Airbus A319 mit der Registrierung EI-IMN die aktuelle Livery verpasst. Es handelt um die erste Maschine dieses Typs, die im blauen Farbenkleid unterwegs sein wird. Der neue Taufname der EI-IMN lauter Pietro Mennea. Der Sportler konnte gewann bei den olympischen Spielen in Moskau eine Goldmedaille und war über viele Jahre hinweg Rekordhalter in seiner Disziplin. Unmittelbar vor Weihnachten erhielt der Airbus A320 mit der Registrierung EI-DTE als erste ITA-Maschine überhaupt die blaue Livery. Dieser Mittelstreckenjet wurde zu Ehren des Sportlers Pietro Mennea benannt. Die italienische Airline teilte vor einigen Wochen mit, dass die Flugzeuge Namen von Sportlern tragen werden.

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Deutschland: Ticketerstattungen werden noch immer verzögert

In Deutschland soll hinsichtlich der Erstattung von Ticketgeldern abgesagter Flüge weiterhin unrund laufen. Das Fluggastrechteportal Flightright behauptet, dass besonders deutsche Airlines Rückzahlungen verschleppen oder gar verweigern sollen. Das Unternehmen beruft sich dabei auf Fälle, die Passagiere über das Portal eingereicht hätten. Dieses kassiert im Erfolgsfall eine Provision, so dass die Dienstleistung für Kunden nicht kostenfrei ist. Jedenfalls habe unter den deutschen Fluggesellschaften Eurowings am besten abgeschnitten. In 41 Prozent der Fälle hätte dieser Carrier aufgrund von Zahlungsaufforderungen von Flightright den Ticketpreis erstattet. Bei Condor wäre dies in 40 Prozent der Fälle erfolgt. Tuifly soll sich mit einer Rückzahlungsquote von 34 Prozent auf Platz Drei befinden. Schlusslicht soll Lufthansa mit nur rund 30 Prozent Erstattungen sein. Besser abgeschnitten haben Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Easyjet. Der irische Lowcost-Konzern soll in 77 Prozent der eingereichten Fälle zurückbezahlt haben. Beim britischen Mitbewerber soll die Quote bei 70 Prozent gelegen haben. Flightright-Managerin Claudia Brosche kritisiert das Verhalten von Lufthansa, denn der Carrier würde die Erstattung von Ticketgeldern bürokratisch gestalten. Als Beispiele führt sie an, dass Vollmachten und Abtretungserklärungen im Original per Post verlangt werden, jedoch andere Airlines diese auf dem digitalen Weg akzeptiert werden. Flightright hält dies für eine Verzögerungstaktik, die „ein schlechtes Licht auf die größte deutsche Airline“ werfen würde. Generell ist man der Ansicht, dass der Kranich „schwer nachvollziehbar“ agieren würde.

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MUC: Fluggastzahlen steigen um über zwölf Prozent auf rund 12,5 Millionen

Die Verkehrsbilanz des Jahres 2021 am Münchner Flughafen ist noch stark von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie geprägt: Die Passagierzahlen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Millionen bzw. mehr als zwölf Prozent auf insgesamt 12,5 Millionen Fluggäste. Allerdings erreicht der Airport mit diesem Passagieraufkommen nur etwas mehr als ein Viertel seines Rekordergebnisses aus dem Vorkrisenjahr 2019. Positiv stellt sich die Verkehrsentwicklung 2021 im Jahresverlauf dar. So konnte vom Sommer an aufgrund des Wegfalls vieler Restriktionen im internationalen Reiseverkehr eine stark zunehmende Nachfrage festgestellt werden. Während in den ersten sechs Monaten lediglich 2,2 Millionen Passagiere am Münchner Flughafen gezählt wurden, waren es im zweiten Halbjahr bereits 10,3 Millionen Fluggäste. Allein im verkehrsstärksten Monat – dem Oktober 2021 – wurden genauso viele Reisende registriert wie im gesamten ersten Halbjahr. Wie schnell sich der Luftverkehr nach einem Wegfall von Reisebeschränkungen erholen kann, zeigt auch ein Vergleich der Dezember-Ergebnisse von 2020 und 2021: Während im Dezember 2020 in München lediglich 245.000 Passagiere gezählt wurden, waren es ein Jahr später mit 1,5 Millionen Fluggästen bereits mehr als sechsmal so viele. Insgesamt wurden 2021 rund 153.000 Starts und Landungen durchgeführt. Dies sind 6.000 Flugbewegungen bzw. über vier Prozent mehr als im Vorjahr. Die Luftfracht legte insbesondere durch einen signifikanten Anstieg des sogenannten Nurfrachtverkehrs gegenüber 2020 deutlich zu. Insgesamt wurden 22.000 Tonnen mehr Luftfracht als im Vorjahr umgeschlagen. Das Frachtaufkommen stieg damit um knapp 15 Prozent auf insgesamt 167.000 Tonnen. „Sobald es die pandemische Lage erlaubt, wollen die Menschen auch wieder reisen. Diese ungebrochene Nachfrage stimmt uns auch

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Japan verlängert Ausländer-Einreiseverbot

Die japanische Regierung verlängert das Einreiseverbot für Nicht-Einwohner bzw. Nicht-Staatsbürger bis mindestens Ende Feber 2022. Dies teilte Premierminister Fumio Kishida am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz mit. Aufgrund der Omikron-Corona-Variante entschied sich Japan dazu, dass seit 30. November 2021 die Grenzen neuerlich geschlossen sind. Von diesem Bann ausgenommen sind Personen mit Wohnsitz, Aufenthaltstitel oder Staatsbürgerschaft. Allerdings müssen sich diese einer umfangreichen Quarantäne unterziehen. „Die Infektionssituationen bezüglich Omikron sind im Inland deutlich anders als im Ausland, daher bleiben die Rahmenbedingungen der aktuellen Grenzkontrollen bis Ende Februar bestehen“, so der japanische Regierungschef. Die Höchstanzahl der einreiseberechtigten Personen beträgt weiterhin rund 3.500 Personen pro Tag. Seitens der Fluggesellschaft All Nippon Airways wurde die Entscheidung der Staatsführung mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Shinya Katanozaka, President der ANA Holdings, wird in einer Aussendung wie folgt zitiert: „Wir sehnen uns nach praktischen Antivirus-Maßnahmen sowie gleichzeitiger Förderung sozialer und wirtschaftlicher Aktivitäten“. Das Unternehmen hofft, dass der internationale Tourismus so bald wie möglich wieder aufgenommen werden kann, jedoch will man keine Prognose über mögliche Zeitpunkte machen.

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IAG interessiert sich ebenfalls für ITA Airways

Die insolvente Fluggesellschaft Alitalia wollte niemand kaufen. Beim Nachfolger ITA Airways sieht es allerdings ganz anders aus, denn Lufthansa, Delta Air Lines, Air France-KLM und die International Airlines Group sollen deutliches Interesse an einem Einstieg zeigen. Erst kürzlich ist die geplante Übernahme der spanischen Fluggesellschaft Air Europa durch die IAG geplatzt. Nun hat man laut einem Medienbericht von „Il Messaggero“ ein Auge auf die italienische ITA Airways geworfen. Parallel dazu sollen auch Delta Air Lines, Air France-KLM und Lufthansa im Rennen sein. Für die Konzerne geht es dabei um viel, denn man kann sich die Präsenz auf dem italienischen Markt sichern und vermutlich auch nachhaltig zementieren. Allerdings gilt ITA Airways auch als Risiko-Investment, weshalb es abzuwarten gilt wie viele Konzerne am Ende der Sondierungen noch einsteigen wollen. Kürzlich wurde bekannt, dass sich Lufthansa eine Beteiligung im Ausmaß von 15 bis 40 Prozent vorstellen kann. Entsprechende Gespräche sollen laufen. Dies könnte auch andere Interessenten unter Druck bzw. Zugzwang bringen, denn „kampflos“ will man den italienischen Markt wohl nicht dem Kranich-Konzern überlassen. Offiziell kommentieren will aber keiner der kolportierten Interessenten.

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