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Aida flottet Aidamira wieder aus

Die deutsche Reederei wird das Schiff Aidamira verkaufen. Die offizielle Ausflottung soll im März 2022 vollzogen werden. Es handelt sich um das älteste Kreuzfahrtschiff dieses Anbieters, jedoch war es nicht sonderlich lange im Einsatz. Laut einem Bericht von Shippingitaly.it wurde bei der Hafenbehörde Genua ein Antrag eingereicht, der zur Ummeldung des Schiffs von Italien in ein nicht näher bezeichnetes Nicht-EU-Land führen soll. Als Käufer wird die Ambassador Cruise Line kolportiert. Das Schiff lag bis inklusive 5. Januar 2022 vor Teneriffa vor Anker und brach dann ins kroatische Pula zu Wartungsarbeiten auf. Dort werden in einer Werft Wartungsarbeiten vorgenommen. Bei Aida war die Mira nur etwa drei Monate im kommerziellen Dienst. Man übernahm dieses Schiff rund drei Monate vor dem Beginn der Corona-Pandemie von der Konzernmutter Costa, wo es lange als Costa Neoriviera im Einsatz war.

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Eurowings Deutschland und Verdi einigen sich auf Tarifvertrag

Die Gewerkschaft Verdi und die Geschäftsleitung der Lufthansa-Tochter Eurowings haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für das Kabinenpersonal geeinigt. Dieser sieht unter anderem vor, dass die Gehälter der Flugbegleiter künftig an die Teuerungsraten gekoppelt sind. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass die Bezüge im Ausmaß der jährlichen Inflationsrate steigen werden. Vorgesehen sind zwei Gehaltsstufen, jedoch wird es erst ab dem 1. Jänner 2023 zu tatsächlichen Auswirkungen kommen. Ab diesem Zeitpunkt ist dann vorgesehen, dass die Gehälter um die vom Statistischen Bundesamt festgelegte Teuerungsrate angehoben werden sollen. Die zweite Stufe sollen die Flugbegleiter am 1. Dezember 2023, also kurz vor dem Ende der Vereinbarung, bekommen. Im Herbst 2021 schien es so als wären die Vorstellungen der Arbeitnehmervertreter und der Eurowings-Geschäftsleitung fast unüberwindbar auseinander. Es gab kleinere Protestmaßnahmen. Letztlich einigte man sich auf dem Verhandlungsweg auf einen Kompromiss, der offensichtlich von beiden Seiten getragen wird. Teil der Tarifvereinbarung ist auch, dass die Flugbegleiter höhere Zulagen für Nacht- und Mehrarbeit bekommen sollen. Laut Gewerkschaft Verdi werden diese um rund 75 Prozent angehoben. Auch soll das Kabinenpersonal im März 2022 eine einmalige „Corona-Prämie“ in der Höhe von 400 Euro ausbezahlt bekommen. Quartalsweise soll das Kabinenpersonal Boni bekommen, die an die Gesamtproduktivität gekoppelt sind. Der neue Tarifvertrag gilt ausdrücklich nur für Eurowings Deutschland. Die österreichische Tochtergesellschaft Eurowings Europe hat für die österreichischen Standorte einen eigenen Tarifvertrag. Dieser gilt aber nicht für die Bases Palma de Mallorca, Pristina, Stockholm-Arlanda und Prag. Hier kommen Dienstverträge, die auf dem jeweiligen lokalen Recht basieren, zur Anwendung.

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Basel: „Zuverlässige Prognose ist schwierig“

Der Flughafen Basel konnte im Vorjahr rund 3,6 Millionen Passagiere abfertigen. Gegenüber 2020 erzielte man ein Plus von 39 Prozent, jedoch lag man um 60 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. In 2019 hatte man noch 9,1 Millionen Reisende und erzielte einen Allzeit-Rekord. Zu Beginn des Jahres 2021 bewegten sich die Passagierzahlen noch auf einem sehr tiefen Niveau. Infolge des Rückgangs der Fallzahlen und dem Wegfall der Reisebeschränkungen entspannte sich die Reiselage ab dem Sommer. Im zweiten Halbjahr waren rund 60% der Passagiere von 2019 zu verzeichnen, an den Wochenenden waren es bis zu 80% im Vergleich zu 2019. Die Anzahl der Gesamtflugbewegungen belief sich auf 64 031, darunter beinahe 41 300 gewerbsmäßige Flüge. Im Jahr 2021 wurde ein Anstieg des gesamten Frachtvolumens um 10% auf 119 000 Tonnen verzeichnet (Vorjahr: 108.500 Tonnen, 2019: 106.100 Tonnen). Das Wachstum ist besonders ausgeprägt bei der Expressfracht (+14 %/2020), während die allgemeine Fracht bei der Vollfracht um +12 % und bei der LKW-Fracht um 3% zugenommen hat. Wie schnell sich der Passagierverkehr tatsächlich erholen wird, hängt in erster Linie von der Entwicklung der Pandemie ab, insbesondere vom Auftreten neuer Virusvarianten und den daraus resultierenden Reisebeschränkungen. Vor diesem Hintergrund ist es schwierig, zuverlässige Verkehrsprognosen zu erstellen. Es ist zu beachten, dass sich die Situation schnell in die eine oder andere Richtung ändern kann. Unter den denkbaren Szenarien für die Verkehrsentwicklung geht das Budget 2022 von 6,2 Millionen Fluggästen im nächsten Jahr aus, was 68 % des Jahres 2019 entspricht. Damit kann der EuroAirport seine finanzielle Stabilität

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Austrian Airlines reaktiviert Los Angeles

Ab 20. Mai 2022 wird Austrian Airlines das Ziel Los Angeles wieder ins Streckennetz aufnehmen. Geplant sind fünf wöchentliche Umläufe. In Europa werden unter anderem Valencia und Kavala wieder angeflogen. „Wir bauen unser Angebot mit neuen Fernreisezielen kontinuierlich aus. Damit kommen wir der Nachfrage unserer Fluggäste nach, die schon im letzten Sommer gezeigt hat: Die Menschen wollen reisen. Auch die neue Winterdestination Cancún bestätigt diese Reiselust“, so Austrian Airlines Vertriebsvorstand Michael Trestl. „Los Angeles ist das Tor zu Kalifornien, eine beliebte Urlaubsdestination und Umsteigedrehkreuz für Weiterflüge mit unseren Partnern. Wir rechnen auf der neuen Destination mit einem ausgewogenen Maß an Lokal- und Transferpassagieren, die in Wien umsteigen“. Das Ziel Los Angeles war zuletzt im Sommer 2019 im AUA-Flugplan. In Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika will Austrian Airlines im Sommer 2022 bis zu 33 Umläufe pro Woche anbieten. Die vier U.S.-Ziele sollen wieder täglich bedient werden. Die Flugdauer von Wien zum rund 9.900 Kilometer entfernten Los Angeles beträgt 12:30 Stunden. Schwerpunkt auf Mittelmeer-Destinationen Auf der Kurz- und Mittelstrecke liegt im Sommer 2022 der Fokus auf touristischen Zielen rund um das Mittelmeer. Insgesamt bietet man 36 Destinationen in dieser Region an. „Auch das Angebot auf der Kurz- und Mittelstrecke wird gegenüber dem Vorjahr deutlich ausgebaut und verdichtet. Das führt dazu, dass wir eine Kapazitätserhöhung im Ausmaß von 12 Flugzeugen umsetzen“, so Michael Trestl. Bis zu 78 Mal pro Woche fliegt Austrian Airlines im Sommer insgesamt 19 Urlaubsdestinationen in Griechenland an. Neben 17 Rotationen pro Woche nach Athen und elf wöchentlichen Verbindungen

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Boeing mit 4,3 Milliarden U.S.-Dollar Verlust

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing verzeichnete im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von 4,3 Milliarden U.S.-Dollar. Damit lag man zwar um rund zwei Drittel unter der Vorperiode, jedoch gingen die Erlöse auf 14,8 Milliarden U.S.-Dollar zurück. Der Umsatz hingegen kletterte um sieben Prozent auf 62,3 Milliarden U.S.-Dollar. Maßgeblich dafür ist unter anderem, dass die Auslieferungen des Maschinentyps B737-Max in Schwung gekommen sind. Dem gegenüber steht aber, dass die Auslieferungen der B787 aufgrund verschiedener Mängel eingestellt wurden. Bislang hat die FAA noch kein grünes Licht erteilt. Auch gibt es beim B777X-Programm Verzögerungen, die sich finanziell nachteilig auswirken. Boeing rechnet damit, dass die Fertigungsrate der B737Max dieses Jahr deutlich angehoben werden kann. Im Vorjahr konnte man für dieses Muster wieder zahlreiche Neubestellungen an Land ziehen. In Kürze will man 31 Maschinen pro Monat endfertigen. Weniger rosig sieht es derzeit für den Dreamliner aus, denn die Wiederaufnahme der Auslieferungen ist derzeit nicht absehbar.

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Geimpfte und Genesene: Italien schafft zusätzliche Testpflicht ab

Die italienische Regierung vereinfacht die Einreisebestimmungen, die zuletzt aufgrund der Omikron-Corona-Variante verschärft wurden. Ab 1. Feber 2022 entfällt die zusätzliche Testpflicht, der Geimpfte und Genese derzeit unterliegen. Konkret bedeutet das, dass der Nachweis über vollständige Impfung oder Genesung dann wieder ausreichend sein wird. Die zusätzliche Vorlage eines negativen Coronatests wird dann nicht mehr notwendig sein. Ungeimpfte müssen momentan einen negativen Befund vorweisen und sich anschließend fünf Tage in Quarantäne begeben. Auch dies wird vereinfacht, denn ab 1. Feber 2022 soll die Absonderung entfallen. Die Vorlagepflicht eines negativen Coronatests bleibt jedoch aufrecht. Anerkannt werden sowohl PCR- als auch Antigen-Befunde.

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Leipzig: Condor kündigt Athen-Flüge an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor kündigt die Aufnahme einer Verbindung zwischen Leipzig/Halle und Athen an. Diese soll ab dem 18. April 2022 an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag mit Airbus A321 bedient werden. „Wir freuen uns, dass wir mit Athen ein neues Ziel für unsere Kunden ab Leipzig anbieten können. Mit der neuen Verbindung und der Aufstockung unserer Flugkapazitäten insgesamt, bieten wir unseren Gästen für den Sommer ein vielfältiges Flugprogramm – und bauen unsere enge Partnerschaft mit dem Flughafen Leipzig/Halle weiter aus“, so Condor-Chef Ralf Teckentrup. Mit bis zu 41 wöchentlichen Abflügen zu 12 Zielen ist Condor laut Airport die Nummer eins unter den Ferienfluggesellschaften am Flughafen Leipzig/Halle. Neben dem neuen Ziel Athen werden auch die Urlaubsregionen Antalya, Fuerteventura, Teneriffa, Las Palmas, Funchal, Heraklion, Hurghada, Korfu, Kos, Rhodos und Mallorca angeflogen. „Dass Condor als unser wichtigster Partner im touristischen Verkehr weiter am Standort Leipzig/Halle wächst und sein Angebot ausbaut, freut uns sehr“, sagt Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG, und ergänzt: „Mit Athen kommt nicht nur eine spannende Metropole für Städtetrips ins Angebot, sondern auch attraktive Umsteigemöglichkeiten zu vielen griechischen Inseln.“

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Österreichs Hotellerie im Vorjahr auf das Niveau von 1970 gefallen

Die österreichischen Beherbergungsbetriebe konnten sich im Vorjahr nicht von den Auswirkungen der Coronapandemie erholen und verzeichneten sogar gegenüber 2020 ein deutliches Minus bei den Nächtigungszahlen. Laut am Mittwoch von der Statistik Austria veröffentlichter Zahlen gab es im Vorjahr 79,57 Millionen Übernachtungen. Im ersten Coronajahr hatten die österreichischen Betriebe noch 97,87 Millionen Nächtigungen. Vor der Pandemie waren es 152 Millionen Übernachtungen. Damit fiel die Hotellerie im Vorjahr auf das Niveau des Jahres 1970 zurück. „Dass die Nächtigungen 2021 selbst im Vergleich zum Schreckensjahr 2020 weiter gesunken sind, zeigt klar, dass wir mehr denn je zielgerichtet Unterstützung benötigen“, kommentiert Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich. „Diese dramatischen Rückgänge, die auf die lang andauernden Betriebsschließungen von Jänner bis Mai 2021 sowie November 2021 zurückzuführen sind, zeigen deutlich, dass auch nach Beendigung von Lockdowns große Verunsicherung und ein extrem zurückhaltendes Buchungsverhalten herrschen.“ Während im ersten Jahr der Corona-Pandemie (2020) der Umsatz der Gesamtwirtschaft in Österreich um 6,4 Prozent auf 781 Mrd. Euro sank, hatte der Tourismus mit einem Minus von 34,9 Prozent auf 19,3 Mrd. Euro eine deutlich schlechtere Entwicklung zu verkraften. Ein Ende des Abwärtstrends ist leider nicht in Sicht. Denn gemäß den aktuellen Umsatzsteuervoranmeldungen der Bereiche Beherbergung und Gastronomie verbuchen beiden Sparten zusammen von Jänner bis Oktober 2021 ein Minus von 37,2 Prozent, 2020 waren es -27,1 Prozent.

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Lagos: Dieb klaut Flight Management System aus Arik-Air-B737

Kann man auf einem Flughafen unbemerkt in eine Boeing 737 gelangen und dort im Cockpit etwas ausbauen und unbemerkt das Areal wieder verlassen? Nicht so ganz, aber auf dem Flughafen Lagos versuchte ein Dieb genau das. Betroffen ist eine Boeing 737 von Arik Air. Diese befand sich abgestellt in Lagos. Ein mutmaßlicher Dieb baute aus der EI-ULN das Flight Management System aus. Lokalen Medienberichten nach sollen im Cockpit auch andere Systeme bzw. Teile entwendet worden sein. Ganz unbemerkt blieb der mutmaßliche Dieb aber nicht, denn er wurde von Sicherheitsbeamten und Zöllnern erwischt. Diesen soll er jedoch heftig gedroht haben. Für den Ausbau derartiger Systeme sind umfangreiche technische Kenntnisse notwendig. Es ist völlig unklar was der Eindringling eigentlich mit diesen will, denn auch der Verkauf auf dem Schwarzmarkt ist nahezu unmöglich, da drin der Luftfahrt aus Sicherheitsgründen die Herkunft genau nachgewiesen und dokumentiert werden muss.

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IATA: 58,4 Prozent weniger Passagiere als in 2019

Aktuelle Zahlen des Weltluftfahrtverbands IATA zeigen, dass sich die Flugbranche im Vorjahr leicht erholen konnte. Nimmt man aber das Vorkrisenjahr als Vergleichsgrundlage, so lagen die Fluggesellschaften deutlich darunter. Gegenüber 2020 hatten die Carrier deutlich mehr Passagiere, jedoch lag das Aufkommen im Vorjahr um etwa 58,4 Prozent unter der Leistung, die man im Jahr 2019 erzielt hatte. Zum Vergleich: Im Jahr 2020 lag das Minus bei 65,8 Prozent, so die IATA. Domestic-Strecken haben laut dem Weltluftfahrtverband besser performed als internationale Flüge. Der Rückgang gegenüber 2019 lag bei Inlandsverbindungen bei 28,2 Prozent. Grenzüberschreitend hatte man ein Minus von 75,5 Prozent. Heruntergebrochen auf europäische Carrier: Diese hatten im Vorjahr um 67,6 Prozent weniger Reisende als vor der Corona-Pandemie. Laut IATA wurde die Kapazität ebenfalls heruntergefahren. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2019 waren um 65,3 Prozent weniger Sitze im Verkauf. Dies führte aber nicht zu einer Optimierung der Auslastung, denn diese sank im Vergleich mit dem Vorkrisenniveau um 24 Prozentpunkte auf 58 Prozent.

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