
Wien stärkt internationale Verkehrsinfrastruktur: Baubeginn für zentralen Fernbus-Terminal
Mit dem offiziellen Spatenstich am 9. Dezember 2025 beginnt in Wien die Umsetzung eines bedeutenden Infrastrukturprojekts: der Bau des neuen internationalen Fernbus-Terminals am Handelskai. Dieses Vorhaben, das unter der Federführung der WSE Wiener Standortentwicklung GmbH, einem Unternehmen der Wien Holding, realisiert wird, zielt darauf ab, die Verkehrsinfrastruktur der österreichischen Hauptstadt nachhaltig zu stärken und die Position Wiens als zentralen europäischen Mobilitätsknotenpunkt zu festigen. Der moderne Terminal soll gemeinsam mit starken Partnerunternehmen zum neuen Drehkreuz für den internationalen Reiseverkehr werden und die wirtschaftliche Entwicklung des Standorts Wien zukunftsorientiert unterstützen. Amtsführende Stadträtin Barbara Novak (SPÖ) betonte anlässlich des Spatenstichs die strategische Bedeutung des Projekts: „Der neue Fernbus-Terminal ist ein wichtiger Schritt für einen modernen und leistungsfähigen Mobilitätsstandort Wien. Wir investieren hier verantwortungsvoll und mit Weitblick in eine Infrastruktur, die internationalen Reiseverkehr komfortabler macht, die Bezirke entlastet und die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt langfristig stärkt.“ Kernstück der Infrastruktur: Terminal, Hotel und Steg Das Gesamtprojekt wird in einer mehrstufigen Entwicklungsstrategie umgesetzt. Die erste Realisierungsstufe umfasst den Bau des Fernbus-Terminals selbst, die Errichtung eines Hotels sowie eines architektonisch bedeutenden Stegs über den Handelskai und die Gleise der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Dieser Steg dient als wichtige Verbindung, um den Terminal mit dem rechten Donauufer zu verknüpfen und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr zu optimieren. In einer späteren, zweiten Realisierungsstufe ist in Abhängigkeit von stabilen immobilienwirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Umsetzung des im Rahmen des Realisierungswettbewerbs vorgesehenen Hochhauses geplant. Die Entscheidung, das Hochhaus zunächst zurückzustellen, ist eine direkte Konsequenz aus der anhaltend schwierigen Marktsituation bei Büroimmobilien. Die Realisierung








