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Festlicher Glanz im Marchfelder Schlösserreich: Historische Pracht trifft auf Weihnachtszauber

Das Marchfelder Schlösserreich in Niederösterreich, bekannt für seine beeindruckenden barocken und kaiserlichen Bauten, lädt in der stillen Jahreszeit zu einem vielfältigen und stimmungsvollen Adventerlebnis ein. Während die meisten historischen Anlagen ihre Hauptsaison beenden, öffnen Schloss Hof, Schloss Marchegg und Schloss Eckartsau ihre Tore für exklusive Weihnachtsmärkte, Sonderausstellungen und festliche Führungen. Die Kombination aus historischer Architektur, kunstvollem Handwerk und regionaler Kulinarik schafft ein einzigartiges vorweihnachtliches Ambiente für Kulturinteressierte, Familien und Freunde. Schloss Hof, das als einzige Anlage das ganze Jahr über geöffnet hat, markiert den Beginn der festlichen Saison bereits Mitte November. Die Wiederbelebung von Traditionen in imperialer Umgebung zieht jährlich eine große Zahl an Besuchern an. Ergänzt wird das individuelle Marktgeschehen durch das gemeinsame Angebot der Sonderführung „Advent im Schlösserreich“, die in den Schlössern Hof, Eckartsau und Orth ein verbindendes kulturelles Erlebnis über die gesamte Region hinweg schafft. Schloss Hof: Barockes Ensemble im neuen Lichterglanz Der traditionelle Weihnachtsmarkt auf Schloss Hof gilt als einer der größten und prominentesten in der Ostregion Österreichs. Eröffnet am 15. November 2025, findet der Markt an allen Wochenenden bis zum 21. Dezember statt, zusätzlich am 8. Dezember. Zwischen 10:00 und 19:00 Uhr verwandeln sich das barocke Außenareal, der Prinz-Eugen-Saal und die Orangerie in ein zauberhaftes Winterreich. Das Angebot auf Schloss Hof zeichnet sich durch seine Vielfalt aus: Über 100 Aussteller präsentieren hochwertiges Kunsthandwerk, von Holzarbeiten bis zu weihnachtlichen Dekorationen. Weihnachtliche Klänge und der Duft von gebrannten Mandeln, Punsch und regionalen kulinarischen Köstlichkeiten stimmen die Besucher ein. Die Mischung aus Kultur, Genuss und Unterhaltung, inklusive Konzerte

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US-Unternehmen Air T übernimmt den Rex-Kernbetrieb nach Gläubigerzustimmung

Die australische Regionalfluggesellschaft Regional Express Holdings (Rex Group) hat nach einer 15-monatigen Phase der freiwilligen Verwaltung eine entscheidende Wende erfahren. Die Gläubiger stimmten am 11. November formell einem Sanierungsplan (Deed of Company Arrangement, DOCA) zu, der von der US-amerikanischen Luftfahrt-Holding Air T vorgeschlagen wurde. Dieser Beschluss ebnet den Weg für die Übernahme des Kerngeschäfts von Rex – Regional Express durch Air T. Die vollständige Übertragung der operativen Kontrolle und des rechtlichen Eigentums wird voraussichtlich bis Mitte Dezember 2025 abgeschlossen sein. Die Einigung sichert nicht nur die Zukunft der Regionalfluggesellschaft, die 54 Flughäfen in ganz Australien bedient, sondern ist auch an ein substanzielles Unterstützungspaket der australischen Regierung geknüpft. Dieses umfasst einen neuen Kredit in Höhe von 60 Millionen australischen Dollar (etwa 39,3 Millionen US-Dollar) und eine Umstrukturierung von Altschulden in Höhe von rund 90 Millionen australischen Dollar (etwa 59 Millionen US-Dollar). Im Gegenzug verpflichtete sich Air T zur langfristigen Aufrechterhaltung der regionalen Flugdienste in Australien. Die Rettung wird von den Insolvenzverwaltern als ein „überlegenes Ergebnis für die Stakeholder“ gewertet. Kern des Geschäfts: Regionale Konnektivität und Flugzeugflotte Die Übernahme durch Air T konzentriert sich auf die wesentlichen Geschäftsbereiche, die für die Konnektivität des australischen Regionalraums von zentraler Bedeutung sind. Im Zentrum steht der regionale Turboprop-Betrieb von Rex, der mit einer Flotte von Saab 340B Flugzeugen 54 Flughäfen bedient. Diese Flüge waren während der gesamten Administrationsphase von Juli 2024 an durch erhebliche finanzielle Unterstützung der australischen Regierung aufrechterhalten worden, was die Systemrelevanz des Regionalnetzes unterstreicht. Der Übernahmevertrag umfasst neben den Kernflugdiensten weitere wichtige

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Chinesischer Luftfrachtriese Air China Cargo bestellt sechs Airbus A350F Frachter

Air China Cargo, die Frachttochter der nationalen Fluggesellschaft Chinas, hat am 14. November 2025 einen Kaufvertrag mit Airbus über die Lieferung von sechs A350F-Frachtflugzeugen unterzeichnet. Mit diesem Vertragsabschluss wird Air China Cargo zum Erstkunden des brandneuen A350F auf dem chinesischen Festland und setzt damit ein deutliches Zeichen für die Modernisierung und zukünftige strategische Ausrichtung ihrer Langstreckenflotte. Die Bestellung unterstreicht die Attraktivität des A350F in einem der dynamischsten Luftfrachtmärkte der Welt und festigt die Präsenz von Airbus im hart umkämpften Frachtsegment in Asien. Air China Cargo mit Sitz in Peking ist die einzige Frachtfluggesellschaft Chinas, die die Nationalflagge führt, und spielt eine zentrale Rolle im internationalen Warenverkehr des Landes. Die Fluggesellschaft wurde 2003 gegründet und bedient aktuell 25 internationale Routen in Schlüsselregionen wie dem Asien-Pazifik-Raum, Europa, Nord- und Südamerika sowie dem Nahen Osten. Die Entscheidung für den A350F, einen Frachter der neuen Generation, zielt darauf ab, die betriebliche Effizienz zu steigern, die Kapazität zu erhöhen und die Widerstandsfähigkeit der Fluggesellschaft gegen betriebliche Risiken im langfristigen stabilen Betrieb zu verbessern. Strategische Flottenerneuerung: Effizienz und Kapazität im Fokus Die Einführung des A350F in die bestehende Flotte von Air China Cargo ist ein strategisch wichtiger Schritt. Wang Hongyan, Vizepräsident von Air China Cargo, betonte: „Die Einführung des A350F in unsere bestehende gemischte Frachtflotte trägt zur Effizienz im Betrieb und bei der Wartung bei.“ Die Wahl eines Flugzeugtyps, der eine hohe Übereinstimmung (Commonality) mit der Passagierflotte der Muttergesellschaft Air China aufweist – welche bereits A350-900 im Einsatz hat – könnte erhebliche Vorteile bei der Schulung

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Schweizer Anbieter Meteomatics revolutioniert das Risikomanagement in wetterkritischen Branchen

Während sich die internationale Staatengemeinschaft in Belém zur 30. Weltklimakonferenz (cop 30) versammelte, um die Umsetzung globaler Klimaziele zu diskutieren, rückt die Rolle präziser Wetterdaten als entscheidender Faktor für die betriebliche Effizienz und das Risikomanagement in den Fokus. Das Schweizer Technologieunternehmen Meteomatics hat sich als führender Anbieter in diesem Bereich positioniert und liefert mit seinen hochauflösenden Wettermodellen, der Weather-API und der Eigenentwicklung von Messinstrumenten Datenqualitäten, die neue wirtschaftliche Vorteile für wetterkritische Branchen eröffnen. Das Unternehmen unterstützt damit Sektoren wie die Energiewirtschaft, Logistik, Luftfahrt und Versicherungen dabei, Prozesse zu optimieren und die Steuerung komplexer Operationen zu verbessern. Die Kernkompetenz von Meteomatics liegt in der Bereitstellung von Wetterprognosen, deren räumliche und zeitliche Auflösung herkömmliche Modelle deutlich übertrifft. Insbesondere in der Energiewirtschaft, einem Sektor, der massiv von Wetterschwankungen betroffen ist, führen diese präzisen Daten zu messbaren wirtschaftlichen Vorteilen. Dr. Martin Fengler, CEO von Meteomatics, betont die Bedeutung dieser Technologie: „Mit unseren Technologien machen wir Wetter- und Klimarisiken messbar und bieten gleichzeitig Lösungen, mit denen unsere Kunden smarter, nachhaltiger und resilienter agieren können.“ Technologischer Vorsprung: EURO1k und US1k Der technologische Kern des Angebots von Meteomatics sind die proprietären numerischen Wettermodelle EURO1k für Europa und US1k für die Vereinigten Staaten. Diese Modelle zeichnen sich durch eine extrem hohe Auflösung aus, die in dieser Form auf dem kommerziellen Markt nur schwer zu finden ist. Das EURO1k-Modell liefert Wettervorhersagen mit lediglich einem Kilometer räumlicher und 15 Minuten zeitlicher Auflösung. Dieser Detailgrad steht im Gegensatz zu weit verbreiteten Modellen, wie etwa dem ECMWF-Modell (European Centre for Medium-Range Weather

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Crystal Cruises enthüllt Neubau „Crystal Grace“ als neuen Maßstab im Luxussegment

Der Markt für Ultra-Luxuskreuzfahrten bereitet sich auf ein bedeutendes Ereignis vor: Crystal, der international renommierte Anbieter erlesener Kreuzfahrterlebnisse, hat den Namen seines ersten Hochseekreuzfahrtschiff-Neubaus seit 25 Jahren bekannt gegeben. Das neue Schiff, getauft auf den Namen Crystal Grace, ist zugleich der erste Neubau unter der Ägide der Abercrombie & Kent Travel Group (AKTG), die die Marke Crystal im Jahr 2022 nach einer turbulenten Phase übernommen hat. Die Auslieferung der Crystal Grace ist für Mai 2028 geplant. Mit diesem Neubau, der eine Kapazität für maximal 650 Gäste in großzügigen Suiten bieten wird, will Crystal ein neues Kapitel der Unternehmensgeschichte aufschlagen und neue Maßstäbe für Raffinesse und zeitlosen Stil auf dem Meer setzen. Die Jungfernfahrt des Schiffes, nach einigen sogenannten Preview Cruises, ist für den 11. Juni 2028 terminiert. Die Buchungen für die gesamte Premierensaison 2028 werden im April des kommenden Jahres freigegeben. Die Ankündigung der Reederei, mit der Crystal Grace Tradition und Innovation zu verschmelzen, wird in der Luxuskreuzfahrtbranche mit großer Spannung erwartet, da Crystal seit Jahrzehnten für höchste Standards im Service und in der Gastronomie bekannt ist. Eine Verbeugung vor dem Erbe: Design und Dimensionen Die Namensgebung Crystal Grace soll laut Reederei nicht nur die Anmut und die besondere Ästhetik des Schiffes widerspiegeln, sondern auch das einzigartige Reiseerlebnis an Bord. Die technische Spezifikation des Neubaus positioniert das Schiff im Segment der mittelgroßen Luxuskreuzer. Mit einer Größe von 61.800 Bruttoregistertonnen und einer auf lediglich 650 Gäste ausgelegten Kapazität verfolgt Crystal konsequent das Konzept der Exklusivität und Großzügigkeit. Alle Unterkünfte an Bord

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VOR, Wiener Linien und WLB erweitern die Ciao App um Komfort-Funktionen

Die Ciao App, eine gemeinsame Entwicklung des Verkehrsverbunds Ost-Region (VOR), der Wiener Linien und der Wiener Lokalbahnen (WLB), festigt ihre Position als zentrales Instrument für den digitalen Fahrscheinkauf in Ostösterreich. Die im Februar 2025 gestartete Check-in/Check-out-Lösung hat kürzlich zwei bedeutende neue Funktionen erhalten, welche die Nutzung des öffentlichen Nah- und Regionalverkehrs im gesamten VOR-Kernverbundgebiet noch flexibler und benutzerfreundlicher gestalten. Neu ist die umfassende Hinterlegungsmöglichkeit fast aller VOR-Zeitkarten sowie die innovative Funktion „Zahlung durch Dritte“, die es Nutzern erlaubt, Mobilitätsguthaben für andere Personen bereitzustellen. Die Ciao App steht für ein modernes, tagesbasiertes und transparentes Abrechnungsmodell. Statt Einzelfahrkarten am Schalter oder Automaten zu erwerben, genügt ein Klick zum Check-in beim Fahrtantritt und ein Klick zum Check-out am Ziel. Die App ermittelt im Anschluss automatisch den besten Tarif für den jeweiligen Tag, wobei mehrere Einzelfahrten automatisch zur günstigeren Tageskarte zusammengefasst werden. Mit den aktuellen Funktionserweiterungen unterstreichen die Betreiber ihre Absicht, die Komplexität der Tarifsysteme für die Fahrgäste weiter zu reduzieren und die Mobilität zwischen Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zu vereinfachen. Intelligentes Ticketing: Automatischer Bestpreis und umfassende Zeitkarten-Integration Die Kernfunktionalität der Ciao App basiert auf dem Prinzip des Bestpreis-Modells, das den Fahrgästen verspricht, immer den günstigsten verfügbaren Tarif für die tatsächlich zurückgelegte Strecke zu verrechnen. Dies funktioniert durch die GPS- und Bluetooth-gestützte Erfassung der Fahrstrecke. Fahrgäste müssen sich keine Gedanken über Tarifzonen, Verbundgrenzen oder die Zusammenfassung von Einzelfahrten machen. Volle Integration aller VOR-Zeitkarten Ein wesentlicher Schritt zur Steigerung des Fahrgastkomforts ist die Erweiterung der Zeitkarten-Hinterlegung. Bereits seit dem Start im Februar 2025 konnten

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Easyjet: Airbus A319 wird bis 2030 zugunsten größerer Neo-Modelle ausgemustert

Die Billigfluggesellschaft Easyjet hat umfassende Pläne zur Modernisierung und Kapazitätserweiterung ihrer Flugzeugflotte bekannt gegeben. Bis zum Jahr 2030 soll der Airbus A319, der derzeit einen signifikanten Anteil des Bestands ausmacht, nahezu vollständig ausgemustert werden. Die 82 Maschinen dieses Typs werden sukzessive durch modernere und größere Airbus A320neo- und A321neo-Flugzeuge aus dem bestehenden Auftragsbestand von 290 Flugzeugen ersetzt. Die strategische Entscheidung zielt auf eine deutliche Vergrößerung der durchschnittlichen Sitzplatzkapazität ab, um die betriebliche Effizienz auf den Hauptrouten zu steigern. Gleichzeitig unterstreicht der rasche Flottenaustausch die Notwendigkeit, ältere Flugzeugmuster durch technisch fortschrittlichere Modelle zu ersetzen. Dies, so betonte CEO Kenton Jarvis anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Airline, sei ein zentraler Pfeiler der Wachstums- und Betriebsstrategie für das kommende Jahrzehnt. Strategische Kapazitätserhöhung als Schlüssel Die geplante Ausflottung des A319 steht in direktem Zusammenhang mit dem Ziel von Easyjet, die durchschnittliche Sitzplatzkapazität signifikant zu steigern. Der A319, der im Vergleich zu seinen größeren Geschwistern weniger Passagiere befördert, soll durch die Neo-Varianten ersetzt werden, um die Passagierzahl pro Flug zu maximieren und die Kosten pro Sitzplatz zu senken. Die Kapazitätsentwicklung ist ambitioniert: Dieser strategische Schritt spiegelt einen allgemeinen Trend in der Billigflugbranche wider, in der größere Flugzeuge auf den verkehrsreichsten Strecken zu einer höheren Auslastung führen und damit die Skaleneffekte maximiert werden. Die Ausflottung betrifft aktuell 82 A319-Maschinen, die 23 Prozent der Gesamtflotte von 356 Flugzeugen ausmachen. Einige wenige A319 sollen jedoch als Ersatzteilspender, insbesondere für die CFM International CFM56-Triebwerke, erhalten bleiben, die auch in älteren A320-Modellen zum Einsatz kommen. Beschleunigte Auslieferungsrate und die Neo-Familie

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Sunny Cars durchbricht Millionengrenze: Rekordjahr mit 450 Millionen Euro Umsatz

Der international tätige Mietwagenbroker Sunny Cars hat im Geschäftsjahr 2024/25 einen beachtlichen Meilenstein erreicht: Erstmals in der Unternehmensgeschichte wurde die Marke von einer Million Buchungen überschritten. Mit 1.032.000 Buchungen und einem Umsatzwachstum auf rund 450 Millionen Euro zu konstanten Wechselkursen demonstriert das Unternehmen die starke Erholung und das anhaltende Wachstum im globalen Reisemarkt. Dieses Rekordergebnis, das am Mittwoch veröffentlicht wurde, umfasst alle Quellmärkte des Anbieters, darunter die deutschsprachigen Länder, die Benelux-Staaten sowie Frankreich und Italien. Das operative Ergebnis wurde maßgeblich durch die stabile Nachfrage und die Fähigkeit des Brokers getragen, ein qualitativ hochwertiges und transparentes Produkt in einem oft intransparenten Markt anzubieten. Trotz des starken Anstiegs der Buchungszahlen verharrte der Durchschnittspreis pro Anmietung bei 437 Euro und damit nahezu auf Vorjahresniveau, was auf eine stabile Preisgestaltung und eine erfolgreiche Kapazitätsplanung hindeutet. Für das neue Geschäftsjahr 2025/26 zeigt sich das Unternehmen vorsichtig optimistisch und rechnet mit einer stabilen Nachfrage und ausreichenden Fahrzeugkapazitäten in den wichtigsten Zielregionen. Analyse der Buchungsdynamik und Vertriebswege Die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres zeichnet sich durch eine gleichmäßige Steigerung aus, die bereits im ersten Quartal mit einem Rekord von 230.000 Buchungen begann und im zweiten Quartal zur Überschreitung der Halb-Million-Marke führte. Geschäftsführer Thorsten Lehmann hob hervor, dass insbesondere die Monate Januar, März und September besonders buchungsstark waren, was auf eine Mischung aus früher Urlaubsplanung und kurzfristigen Buchungsentscheidungen hindeutet. Die durchschnittliche Reisedauer betrug etwas mehr als acht Tage. Interessant ist die Verteilung der Buchungszeitpunkte: Ein Drittel der Buchungen erfolgte frühzeitig, ein weiteres Drittel sehr kurzfristig. Im Durchschnitt buchten Kunden

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B737-Max: Milliardenzahlung an US-Regierung sichert Kontinuität trotz anhaltender zivilrechtlicher Aufarbeitung

Der US-Flugzeughersteller Boeing hat durch eine erweiterte Vergleichszahlung an die US-Regierung eine drohende erneute strafrechtliche Verfolgung im Zusammenhang mit den Abstürzen zweier 737 max-Flugzeuge abgewendet. Die Vereinbarung, die kürzlich von einem Richter in Texas abgesegnet wurde, verpflichtet den Konzern zu einer weiteren Zahlung von 1,1 Milliarden US-Dollar. Dieser Deal sichert die Fortsetzung des Betriebs, während die zivilrechtliche Aufarbeitung der fatalen Unfälle von Lion Air Flug 610 (Oktober 2018) und Ethiopian Airlines Flug 302 (März 2019) mit insgesamt 346 Todesopfern in Dutzenden weiterer Zivilklagen anhält. Der ursprüngliche Vergleich mit der US-Regierung aus dem Jahr 2021 stand auf der Kippe, nachdem es Anfang 2024 zu einem weiteren schwerwiegenden Qualitätsmangel an einer 737 max 9 von Alaska Airlines gekommen war, bei der sich eine Rumpfblende im Steigflug löste. Die neue Milliardenzahlung dient dazu, diesen Verstoß gegen die Auflagen des ursprünglichen Deals zu bereinigen. Trotz der Bemühungen um eine administrative Beilegung der strafrechtlichen Angelegenheit bleibt die Forderung der Opferfamilien nach der Einsetzung eines Sonderermittlers zur lückenlosen Aufklärung der Unternehmensführung und der Produktionsprozesse unerfüllt. Der Absturz als Ausgangspunkt: Zwei Katastrophen und ihre Folgen Die Abstürze zweier Boeing 737 max-Maschinen innerhalb weniger Monate im Jahr 2018 und 2019 führten zu einem weltweiten Flugverbot des Modells und stürzten Boeing in eine tiefe Vertrauens- und Sicherheitskrise. Bei Ethiopian Airlines Flug 302 kamen am 10. März 2019 alle 157 Insassen ums Leben, darunter die 32-jährige UN-Mitarbeiterin Shikha G. Nur wenige Monate zuvor war eine 737 max von Lion Air unter ähnlichen Umständen abgestürzt. Beide Unglücke wurden maßgeblich auf ein

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USA: Luftverkehrschaos und anhaltende Finanzierungskrise prägen die Rückkehr zur Normalität

Nach 43 Tagen ist der längste Teilstillstand der US-Regierungsgeschäfte, bekannt als „Government Shutdown“, beendet. Präsident Donald Trump setzte am Mittwochabend (Ortszeit) mit seiner Unterschrift den vom Kongress verabschiedeten Übergangshaushalt in Kraft, der die Finanzierung der betroffenen Bundesbehörden vorerst bis Ende Januar sichert. Der Shutdown hatte weitreichende Konsequenzen für die nationale Infrastruktur, wobei der Flugverkehr besonders hart getroffen wurde. Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) war gezwungen, den Flugverkehr drastisch zu drosseln, da Tausende von Fluglotsen und Sicherheitspersonal ohne Bezahlung arbeiteten und der Krankenstand signifikant anstieg. Die nun erzielte Einigung stellt jedoch lediglich eine temporäre Waffenruhe dar. Da der Übergangshaushalt nur für wenige Wochen gilt, steht dem Kongress und der Regierung bereits Ende Januar die nächste Konfrontation über die endgültige Finanzierung bevor. Die Krise hat die strukturelle Anfälligkeit wichtiger staatlicher Funktionen, insbesondere im Bereich der Flugsicherung und der Luftsicherheit, offengelegt und eine intensive Debatte über die finanzielle Unabhängigkeit der Luftfahrtbehörde neu belebt. Die Auswirkungen des Stillstands auf den US-Luftverkehr Der 43-tägige Shutdown führte zu gravierenden operativen Störungen im gesamten US-Luftverkehrssystem. Tausende von Bundesangestellten, die für die Sicherheit und den reibungslosen Ablauf des Flugverkehrs unabdingbar sind, wurden als „essenziell“ eingestuft und mussten ohne reguläre Bezahlung arbeiten. Als direkte Reaktion auf die Personalknappheit und zur Gewährleistung der Flugsicherheit ordnete das Verkehrsministerium über die FAA eine Drosselung des Flugverkehrs an. Zunächst wurde das Volumen um vier Prozent reduziert, was Tausende von Inlandslügen zur Folge hatte. Experten befürchteten eine weitere Eskalation: Für den kommenden Freitag stand bereits eine Ausweitung der Beschränkungen auf zehn Prozent in

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