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Umbrella übernimmt neue Stockbusse für das Liniennetz von Flixbus

Das Verkehrsunternehmen Umbrella Coach and Buses hat im Neu-Ulmer Kundencenter der Traditionsmarke Setra eine Tranche von 15 neuen Reisebussen feierlich übernommen. Die feierliche Übergabe der in den markanten Farben Grün und Orange gestalteten Fahrzeuge markiert den zentralen Teil eines Gesamtauftrags über insgesamt 20 Busse der Daimler-Tochtermarke. Die Flottenaufstockung dient der strategischen Stärkung und Modernisierung des europäischen Liniennetzes, das das sächsische Unternehmen im Auftrag des Branchenführers Flixbus betreibt. Die neuen Fahrzeuge sind für den Einsatz auf stark frequentierten internationalen Fernverkehrsrouten vorgesehen, die von mitteleuropäischen Metropolen wie Prag und Paris bis in den skandinavischen Raum führen. Durch die Integration der Neufahrzeuge erweitert der Geschäftsführer Pavel Steiner den operativen Eigenbestand seiner Setra-Flotte auf insgesamt 64 Busse. Das Investitionsprogramm folgt einem strengen betriebswirtschaftlichen Erneuerungszyklus, bei dem ältere Fahrzeuge nach einer festgelegten dreijährigen Nutzungsdauer systematisch durch Modelle der neuesten Generation ersetzt werden. Neben der reinen Kapazitätserweiterung steht bei dieser Flottenverjüngung die technologische Anpassung an veränderte Kundenbedürfnisse im Fokus, da die Busse standardmäßig mit zeitgemäßer digitaler Infrastruktur für die Fahrgäste ausgestattet sind. Struktur des Gesamtauftrags und Aufteilung der Fahrzeugklassen im operativen Betrieb Der von Umbrella Coach and Buses platzierte Großauftrag zeichnet sich durch eine gezielte Mischung aus unterschiedlichen Fahrzeugtypen aus, die auf die spezifischen Kapazitätsanforderungen der verschiedenen europäischen Linienkorridore abgestimmt sind. Das Kontingent teilt sich auf in zwölf High-Capacity-Doppelstockbusse des Typs Setra S 431 DT sowie acht Hochdecker-Modelle der Serie S 517 HD aus der sogenannten Comfort-Class des Herstellers. Diese Diversifizierung erlaubt es dem Verkehrsbetrieb, die Fahrzeuge je nach Auslastungsprofil, Streckenlänge und topografischen Gegebenheiten flexibel zu

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Markterhebung dokumentiert spürbare Kostenbelastungen und restriktive Vergabepraxen beim Bargeldtausch vor der Urlaubsreise

Die Beschaffung von Bargeld in ausländischer Währung vor dem Antritt von Fernreisen, wie etwa in die USA, die Türkei oder nach Dänemark, erweist sich für Bankkunden zunehmend als kostenintensive Transaktion. Eine aktuelle Marktuntersuchung der Arbeiterkammer unter den führenden Kreditinstituten im Wiener Raum hat offengelegt, dass die Spesenstrukturen im sogenannten Sortengeschäft erhebliche Unterschiede aufweisen und insbesondere bei kleineren Umtauschbeträgen unverhältnismäßig hoch ausfallen können. Wer Euro bei seiner Hausbank in Valuten einwechselt, sieht sich mit prozentualen Gebühren konfrontiert, die durch strikte Mindestpauschalen von bis zu acht Euro pro Vorgang abgesichert sind. Noch drastischer stellt sich die Situation für Verbraucher dar, die mangels eines eigenen Girokontos bei einem Institut Devisen als Fremdkunden erwerben möchten. Hier steigen die Mindestgebühren im Extremfall auf bis zu zehn Euro, sofern ein Umtausch überhaupt gestattet wird. Die Erhebung zeigt, dass sich der Bankenmarkt im Bereich der Bargelddienstleistungen zunehmend restriktiv verhält. Mehrere Institute verweigern Nichtkunden den Geldwechsel mittlerweile vollständig oder haben diesen Service, wie das Beispiel der bank99 demonstriert, gänzlich aus ihrem Portfolio gestrichen. Finanzexperten raten Verbrauchern daher dringend zu einem systematischen Vergleich der täglichen Briefkurse und zu einer genauen Abklärung der Spesenmodelle vor dem Betreten einer Bankfiliale. Die Gebührenmodelle der österreichischen Kreditinstitute für Hauskunden im direkten Vergleich Für Verbraucher, die das Geldwechseln bei jenem Finanzinstitut abwickeln, bei dem sie auch ihr Gehalts- oder Geschäftskonto führen, bewegen sich die prozentualen Spesen vom Kurswert in einer Spanne zwischen 1,50 und 3,50 Prozent. Auf den ersten Blick erscheinen diese Sätze moderat, doch die ökonomische Relevanz verschiebt sich durch die vertraglich vereinbarten

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Regulatorischer Konflikt bedroht die Basis von Wizz Air in Belgrad und löst schwere Vorwürfe aus

Der osteuropäische Luftverkehrsmarkt steht vor einer Zerreißprobe, da ein tiefgreifender juristischer und regulatorischer Disput zwischen der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air und der serbischen Zivilluftfahrtbehörde das Fundament des regionalen Flugbetriebs erschüttert. Das Luftfahrtunternehmen hat jüngste Vorwürfe entschieden zurückgewiesen, wonach es bei seinen Aktivitäten am Flughafen Belgrad gegen geltende Sicherheits- oder Betriebsvorschriften verstoßen habe oder über nicht ordnungsgemäß genehmigte Wartungsleistungen verfüge. Die Fluggesellschaft bezeichnete die entsprechenden Berichte in serbischen Medien als falsch sowie diffamierend und kündigte an, rechtliche Schritte gegen verleumderische Aussagen einzuleiten. Der Konflikt entspringt einer umfassenden Novellierung der regulatorischen Anforderungen durch das serbische Direktorat für Zivilluftfahrt, die erhebliche Auswirkungen auf Fluggesellschaften mit in Serbien stationierten Maschinen hat. Während die ungarische Airline in den geänderten Vorschriften eine gezielte wettbewerbsrechtliche Behinderung sieht, welche die wirtschaftliche Tragfähigkeit ihrer operativen Basis in Belgrad gefährdet, beharrt die nationale Aufsichtsbehörde darauf, dass die Neuregelungen der Präzisierung des Rechtsrahmens dienen und für alle Marktteilnehmer gleichermaßen gelten. Die Auseinandersetzung hat inzwischen internationale Dimensionen angenommen, da Wizz Air den serbischen Behörden Verstöße gegen europäische Luftverkehrsabkommen vorwirft und europäische Kontrollinstanzen eingeschaltet hat. Die Kontroverse um die Flugzeugwartung und die logistische Reaktion der Fluggesellschaft Ein zentraler Schauplatz der aktuellen Auseinandersetzung betrifft die technischen Abläufe am Nikola-Tesla-Flughafen in Belgrad. Lokale Medienberichte legten nahe, dass die serbische Zivilluftfahrtbehörde im Rahmen von Routinekontrollen Mängel bei den von Wizz Air vertraglich gebundenen Wartungsdienstleistern festgestellt habe. Den Berichten zufolge sollen die beauftragten Unternehmen nicht über die spezifischen, nationalen Genehmigungen für die Durchführung der sogenannten Linienwartung verfügt haben, obwohl sie allgemeine technische Zertifizierungen für andere osteuropäische Märkte

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Southwest Airlines und Singapore Airlines vereinbaren Interline-Partnerschaft

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines und die asiatische Premium-Fluglinie Singapore Airlines haben den Abschluss einer weitreichenden weltweiten Interline-Partnerschaft bekannt gegeben. Die Vereinbarung wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung des internationalen Luftverkehrsverbandes Iata in Rio de Janeiro besiegelt. Durch diese Kooperation verknüpfen beide Fluggesellschaften ihre Streckennetze, wodurch Passagiere ab sofort Zugriff auf mehr als 130 Destinationen weltweit erhalten. Die operative Abwicklung der Passagierströme wird über die drei bedeutenden US-amerikanischen Westküstendrehkreuze Los Angeles, San Francisco und Seattle realisiert. Für Southwest Airlines, die historisch fast ausschließlich auf den nordamerikanischen Inlandsmarkt sowie auf Kurzstrecken in die Karibik fokussiert war, markiert diese Allianz einen fundamentalen Meilenstein in der fortschreitenden Transformation ihrer Netzwerkstrategie. Da das Unternehmen keine eigene Langstreckenflotte betreibt, ermöglicht das Abkommen die Erschließung globaler Märkte ohne kapitalintensive Investitionen in neues Fluggerät. Singapore Airlines wiederum gewinnt durch den Vertrag einen direkten Zugang zum dichtesten Inlandsnetz der Vereinigten Staaten und stärkt damit ihre Wettbewerbsposition im transpazifischen Linienverkehr. Die operationelle Funktionsweise des Interline-Abkommens und die Buchungswege Im Gegensatz zu tiefergehenden Codeshare-Vereinbarungen, bei denen eine Fluggesellschaft Plätze auf den Flügen eines Partners unter eigener Flugnummer direkt vertreibt, regelt das nun geschlossene Interline-Abkommen die grundlegende operative Zusammenarbeit bei der Abfertigung von Passagieren und Gepäckstücken. Reisende können fortan komplexe, fluglinienübergreifende Flugpläne auf einem einzigen Ticket buchen. Das Reisegepäck wird am Abflughafen direkt bis zum endgültigen Zielflughafen auf dem jeweils anderen Kontinent durchgecheckt, was den Umsteigeprozess an den stark frequentierten Drehkreuzen an der US-Westküste erheblich vereinfacht. Die Buchung dieser kombinierten Routen ist in der ersten Phase der Kooperation über die digitalen Vertriebskanäle

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Philippine Airlines prüft Großbestellung von bis zu zwanzig Langstreckenflugzeugen

Die nationale Fluggesellschaft der Philippinen, Philippine Airlines, steht vor einer weitreichenden Modernisierung ihrer weitläufigen Großraumflotte und hat strategische Evaluierungsprozesse für eine Großbestellung von bis zu zwanzig neuen Langstreckenflugzeugen eingeleitet. Branchenberichten zufolge beabsichtigt das Luftfahrtunternehmen, mit dieser Investition ältere Flugzeugtypen des Typs Airbus A330-300 sowie ältere Einheiten der Boeing 777-300er schrittweise zu ersetzen und auszumustern. In der engeren technologischen Auswahl befinden sich aktuelle Modelle der Boeing 787-Familie sowie die Baureihen Airbus A330neo und Airbus A350. Eine endgültige Entscheidung für einen der beiden weltweit dominierenden Flugzeughersteller oder ein spezifisches Modell steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus. Die strategischen Überlegungen des Managements fallen in eine Phase tiefgreifender struktureller Veränderungen, da Philippine Airlines zeitgleich den Beitritt zur globalen Luftfahrtallianz Oneworld bis zur Mitte des Jahres 2027 anstrebt. Die anstehende Flottenentscheidung wird maßgeblich durch infrastrukturelle Kapazitätsgrenzen am zentralen Heimatdrehkreuz in Manila beeinflusst, was das Unternehmen zu einer Neuausrichtung hin zu größeren Flugzeugmustern und einer Intensivierung des internationalen Langstreckennetzes zwingt, während gleichzeitig kurzfristige finanzielle Konsolidierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Infrastrukturelle Engpässe in Manila und die Strategie der kapazitären Optimierung Die operativen Rahmenbedingungen am internationalen Flughafen Manila Ninoy Aquino, dem zentralen Drehkreuz von Philippine Airlines, spielen eine entscheidende Rolle bei der aktuellen Flottenplanung. Wie Unternehmenspräsident Richard Nuttall im Rahmen der Jahreshauptversammlung des internationalen Luftverkehrsverbandes Iata in Rio de Janeiro erläuterte, leidet der wichtigste Flughafen des Inselstaates unter massiven Kapazitätsbeschränkungen und Engpässen bei den verfügbaren Start- und Landerechten. Da eine Erhöhung der Flugfrequenzen aufgrund der überlasteten Start- und Landebahnen sowie der begrenzten Terminalkapazitäten in Manila kaum realisierbar ist, konzentriert sich

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Virgin Australia integriert den Flughafen Adelaide in ihr Programm zur Mitnahme von Haustieren in der Kabine

Die australische Fluggesellschaft Virgin Australia treibt die Expansion ihres im vergangenen Jahr eingeführten Serviceangebots zur Beförderung von Haustieren innerhalb der Passagierkabine konsequent voran. Wie das Unternehmen und die Betreibergesellschaft des Flughafens Adelaide offiziell bekannt gaben, wird am 23. Juni 2026 der erste kommerzielle Flug dieser Art von der südaustralischen Metropole aus abheben. Die Premierenvorstellung unter der Flugnummer VA218 führt vom Flughafen Adelaide zum Drehkreuz nach Melbourne. Mit der Freischaltung der Buchungssysteme erweitert die Fluggesellschaft ihr bestehendes Streckennetz um zwei neue Verbindungen im Süden und Osten des Kontinents. Das im Oktober 2025 initiierte Programm, welches Virgin Australia als erste Fluglinie in der Geschichte der australischen Zivilluftfahrt für die Mitnahme von kleinen Hunden und Katzen auf Inlandsflügen öffnete, verzeichnet seit dem Start eine stabile Nachfrage im Markt. Durch die schrittweise Einbindung weiterer Großflughäfen und die Anpassung der operativen Abläufe an den Flugsteigen bereitet das Unternehmen die vollständige Überführung des Pilotprojekts in ein standardisiertes Linienangebot für das kommende Geschäftsjahr vor. Die geografische Erweiterung des Streckennetzes und die zeitlichen Buchungsrahmen Mit der Einflottung des neuen Servicekonzepts in Adelaide wächst das haustierfreundliche Streckennetz von Virgin Australia auf insgesamt vier stark frequentierte Inlandsrouten. Die neu hinzugekommenen Verbindungen umfassen die Strecken von Adelaide nach Melbourne sowie von Adelaide an die Gold Coast, jeweils in beide Flugrichtungen. Diese Routen ergänzen die bereits seit dem Projektstart im Spätherbst 2025 bedienten Korridore zwischen Melbourne und der Gold Coast sowie zwischen Melbourne und der Sunshine Coast im Bundesstaat Queensland. Die zeitliche Staffelung der Flugpläne in den Buchungssystemen zeigt, dass die Fluggesellschaft

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Frankfurt: Condor setzt Helvetic-Embraer auf Kairo-Strecke ein

Der deutsche Ferienflieger Condor sorgt im aktuellen Sommerflugplan 2026 für eine ungewöhnliche operationelle Umstellung auf seinen Routen nach Nordafrika. Ab dem 26. Juni wird die Fluggesellschaft die tägliche Verbindung zwischen ihrem zentralen Drehkreuz am Flughafen Frankfurt am Main und dem internationalen Flughafen der ägyptischen Hauptstadt Kairo mit einem Regionaljet des Typs Embraer E190 bedienen. Mit einer veranschlagten Blockzeit von vier Stunden und 25 Minuten handelt es sich um eine außergewöhnlich lange Flugstrecke für diesen Flugzeugtyp, der von Fluggesellschaften in der Regel auf Kurzstrecken mit einer Flugdauer von unter zwei Stunden eingesetzt wird. Um diese Kapazitäten bereitzustellen, greift Condor im Rahmen von Wet-Lease-Vereinbarungen auf die Flotten und Besatzungen der Schweizer Fluggesellschaft Helvetic Airways sowie des deutschen Anbieters German Airways zurück. Ursprünglich war die erst vor wenigen Monaten angekündigte Kairo-Route für den durchgehenden Betrieb mit größeren Flugzeugen der Baureihe Airbus A320 konzipiert. Die kurzfristige Anpassung des Fluggeräts unmittelbar vor dem Beginn der sommerlichen Hauptreisezeit gilt in der Luftfahrtbranche als strategische Reaktion auf eine veränderte Marktdynamik und eine flexiblere Steuerung der Sitzplatzkapazitäten. Strategische Flexibilität und ökonomische Hintergründe des Ausrüstungswechsels Die Entscheidung, den Airbus A320-200 mit seinen standardmäßig 180 Sitzplätzen gegen einen deutlich kleineren Embraer-Regionaljet auszutauschen, resultiert aus einer detaillierten Analyse der Buchungszahlen. Luftfahrtexperten gehen davon aus, dass die Passagiernachfrage auf der neu eingeführten Frankfurt-Kairo-Verbindung in den ersten Monaten nach dem Verkaufsstart hinter den ursprünglichen Erwartungen des Managements zurückgeblieben ist. Ein dauerhafter Betrieb mit nicht vollständig ausgelasteten Großraumflugzeugen der A320-Familie würde erhebliche wirtschaftliche Verluste generieren, da die Fixkosten pro Flug auf die geringere Anzahl

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Deutschland und Frankreich verständigen sich auf Reduzierung des milliardenschweren Luftkampfsystems

Das ambitionierteste und finanziell umfangreichste Rüstungsprojekt der europäischen Nachkriegsgeschichte steht vor einer fundamentalen Zäsur. Wie aus Regierungskreisen in Berlin und Paris im Vorfeld der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung übereinstimmend verlautete, haben Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron die Reißleine bei der Entwicklung des gemeinsamen Kampfjets gezogen. Nach jahrelangen industriepolitischen Blockaden, Kompetenzstreitigkeiten und unüberbrückbaren militärischen Anforderungsprofilen wird der Bau eines einheitlichen, deutsch-französischen Kampfflugzeugs der nächsten Generation im Rahmen des Großprojekts Future Combat Air System nicht weiterverfolgt. Das Gesamtvorhaben ist damit jedoch nicht vollständig beendet. Die Staats- und Regierungschefs verständigten sich darauf, das Projekt auf einen kleineren gemeinsamen Nenner zu reduzieren. Der Fokus liegt fortan ausschließlich auf der Entwicklung der sogenannten Combat Cloud, einer digitalen Infrastruktur zur vernetzten Steuerung unterschiedlicher Waffensysteme wie Flugzeuge, Drohnen und Sensoren. Diese Entscheidung markiert das Ende einer langjährigen Hängepartie und zwingt beide Nationen zu einer Neuausrichtung ihrer nationalen Verteidigungsindustrien jenseits europäischer Symbolprojekte. Das Scheitern des Gemeinschaftsjets und die Wurzeln des industriellen Dauerkonflikts Das Future Combat Air System war ursprünglich als ganzheitliches System konzipiert, das weit über die Qualitäten eines klassischen Jagdbombers hinausreicht. Im Verbund mit autonomen Begleitdrohnen, hochmodernen Aufklärungssystemen und weitreichenden Wirkmitteln sollte es die Lufthoheit der europäischen Partner ab den 2040er-Jahren sichern. Die veranschlagten Entwicklungskosten bewegten sich im dreistelligen Milliardenbereich, was das Vorhaben zum teuersten Rüstungsprogramm des Kontinents machte. Das industrielle Fundament bildete ein Konsortium aus dem französischen Luftfahrtkonzern Dassault Aviation, der europäischen Airbus-Verteidigungssparte auf deutscher Seite sowie dem spanischen Technologieunternehmen Indra Sistemas. Die Zusammenarbeit der Hauptpartner Dassault und Airbus war jedoch von

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SAS plant Großauftrag über Airbus-Langstreckenflugzeuge unter neuer Führung von Air France-KLM

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS steht nach einer erfolgreichen Phase der finanziellen Restrukturierung vor einer umfassenden Expansion ihres interkontinentalen Streckennetzes und bereitet eine Großbestellung beim europäischen Flugzeughersteller Airbus vor. Nach übereinstimmenden Medienberichten beabsichtigt die Fluglinie, ihre Langstreckenflotte um 15 bis 20 werksneue Großraumflugzeuge der Typen A330neo und A350 zu erweitern. Diese strategische Investition markiert eine grundlegende Trendwende für das skandinavische Traditionsunternehmen, das nach dem Ausstieg aus dem Gläubigerschutz nun mit der finanziellen und operativen Unterstützung des französisch-niederländischen Luftfahrtkonzerns Air France-KLM eine aggressive Wachstumsstrategie verfolgt. Während die Airline in den vergangenen Jahren primär auf Konsolidierung und Kapazitätskorrekturen angewiesen war, ermöglicht die neue Kapitalstruktur eine weitreichende Modernisierung sowohl des Kurz- und Mittelstreckensegments als auch der internationalen Fernverbindungen. Die geplanten Flottenzugänge sollen es SAS ermöglichen, die Frequenzen auf den profitablen Routen nach Nordamerika und Asien massiv zu erhöhen und sich im globalen Wettbewerb der Netzwerk-Fluggesellschaften neu zu positionieren. Die vertraglichen Details des geplanten Airbus-Deals und das Ringen um die Triebwerkswahl Die Verhandlungen zwischen SAS und Airbus über die Lieferung von bis zu 20 Großraumjets befinden sich in einer fortgeschrittenen Phase. Die geplante Mischbestellung, die sich aus den hocheffizienten Modellen A330neo und zusätzlichen Maschinen der Baureihe A350-900 zusammensetzen soll, spiegelt das Bestreben der Airline wider, eine harmonisierte und ökonomisch optimierte Flottenstruktur aufzubauen. SAS-Vorstandschef Anko van der Werff hatte bereits zu Beginn des Jahres eine größere Bestellung für die Interkontinentalflotte in Aussicht gestellt, zu diesem Zeitpunkt jedoch auch Verhandlungen mit dem amerikanischen Konkurrenten Boeing über die Modelle 787 Dreamliner und 777X geführt. Die Entscheidung für Airbus

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Ex-Interjet-Superjets gammeln in Mexiko vor sich hin

Die kommerzielle Luftfahrtindustrie ist durch einen kontinuierlichen Kreislauf von Modernisierung und Ausflottung geprägt, bei dem jährlich dutzende Passagierflugzeuge das Ende ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer erreichen und verschrottet oder eingemottet werden. Ein in der jüngeren Luftfahrtgeschichte beispielloser Fall spielt sich jedoch auf dem internationalen Flughafen von Toluca sowie weiteren Flugfeldern in Mexiko ab. Dort steht eine Flotte von russischen Regionaljets des Typs Sukhoi Superjet 100 seit Jahren ungenutzt im Freien. Diese Maschinen, die einst das logistische Rückgrat einer expandierenden Fluggesellschaft bilden sollten, sind heute das zentrale Element eines komplexen Geflechts aus unternehmerischen Fehlkalkulationen, insolvenzrechtlichen Blockaden und internationalen Sanktionen. Die Geschichte dieser Flugzeuge veranschaulicht exemplarisch die systemischen Risiken, denen Fluggesellschaften ausgesetzt sind, wenn ihre Flottenplanung und die dazugehörigen technologischen Lieferketten direkt mit geopolitischen Konflikten und internationalen Bruchlinien kollidieren. Der riskante Einstieg von Interjet in die russische Luftfahrttechnologie Um die heutige Situation der Flugzeuge im mexikanischen Toluca einzuordnen, ist ein Blick auf die strategischen Weichenstellungen des Jahres 2011 erforderlich. Zu diesem Zeitpunkt florierte die mexikanische Fluggesellschaft Interjet als drittgrößte Airline des Landes nach Passagierzahlen. Für den systematischen Ausbau des inländischen Streckennetzes und zur Speisung ihrer Drehkreuze suchte das Management nach einem modernen Regionaljet in der Kapazitätsklasse von 75 bis 100 Sitzplätzen. Während die etablierten westlichen Flugzeugbauer Embraer aus Brasilien und Bombardier aus Kanada als logische Favoriten galten – da beide über dichte Ersatzteil- und Wartungsnetzwerke auf dem amerikanischen Kontinent verfügten –, entschied sich Interjet überraschend für den Abschluss eines Kaufvertrags über 30 Sukhoi Superjet 100. Damit avancierte die Gesellschaft zum ersten und einzigen Betreiber

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