
Lufthansa strebt starke Rentabilität bis 2026 an: Neustrukturierung und Flottenmodernisierung als Kernelemente
Die Kerngesellschaft der Lufthansa Group, die deutsche Flag-Airline Lufthansa, hat sich für das Jahr 2026 ehrgeizige Ziele zur Steigerung ihrer Rentabilität gesetzt. Wie CEO Jens Ritter am vergangenen Donnerstag gegenüber der Presse erklärte, sei das Unternehmen nach Erreichen der gesetzten Ziele für 2025 „wieder auf Kurs zur Rückkehr in die Gewinnzone“. Diese Fokussierung auf die Rentabilität ist Teil eines umfassenden Restrukturierungs- und Serviceverbesserungsprogramms, das bis 2028 laufen soll. Ziel ist es, die lange Zeit als Sorgenkind des Konzerns geltende Hauptfluggesellschaft in einen finanziell stabilen und nachhaltig profitablen Betrieb zu überführen. Die Initiative stellt einen Wendepunkt für die Airline dar, die seit Jahren mit hohen Betriebskosten, starren Tarifverträgen und einem intensiven Wettbewerbsdruck zu kämpfen hat. Die Ambition, die Rentabilität signifikant zu steigern, fällt mit einer wiedererlangten operativen Stabilität zusammen – ein entscheidender Faktor, da die Nachfrage nach Flugreisen in Europa und weltweit kräftig anzieht. Durch die Einführung neuer Flugzeuge und die Neugestaltung von Personalregelungen soll 2026 das Jahr werden, in dem Lufthansa den Übergang von der Erholung zu nachhaltigem Wachstum vollzieht. Zuversichtlicher Ausblick und Hebel zur Produktivitätssteigerung Die von der Lufthansa-Führung eingeleitete Wende beginnt bereits Früchte zu tragen. Laut Ritter ist die Fluggesellschaft auf dem besten Weg, alle gesetzten Kosten- und Serviceziele für 2025 zu erreichen. Diese Erfolge schaffen eine solide Ausgangsbasis für das kommende Jahr, dessen Fokus, so Ritter, klar auf „Rentabilität und Produktivität“ liegen wird. Ein zentraler Baustein der Strategie für 2026 ist die Steigerung der Produktivität durch neu verhandelte Tarifverträge. Die kürzlich erzielten Einigungen mit Bodenpersonal, Cockpit- und








