
British Airways unterbricht den Einbau von Starlink-Satelliteninternet wegen betrieblicher Engpässe
British Airways hat das ehrgeizige Programm zur flottenweiten Ausrüstung ihrer Flugzeuge mit dem satellitengestützten Hochgeschwindigkeits-Internet Starlink vorerst gestoppt. Nach Angaben von Branchenbeobachtern und internen Flugplandaten wurden seit dem offiziellen Start des Modernisierungsprojekts im März 2026 lediglich fünf Flugzeuge der Langstreckenflotte mit den neuen Empfangsantennen des Raumfahrtunternehmens SpaceX ausgestattet. Wie das Unternehmen bestätigte, sollen die Installationsarbeiten erst nach dem Ende der intensiven und passagierstarken Sommerreisezeit im Oktober 2026 wieder aufgenommen werden. Als Hauptgrund für die unerwartete Zwangspause, die bei Reisenden und Branchenanalysten gleichermaßen für Erstaunen und Enttäuschung gesorgt hat, werden gravierende Kapazitätsengpässe in den Wartungswerften sowie anhaltende logistische Herausforderungen bei der Flugzeugverfügbarkeit genannt. Die Verzögerung ist ein Rückschlag für die Fluggesellschaft, die sich erst vor wenigen Monaten als erste britische Fluglinie positioniert hatte, die ihren Passagieren den Zugang zum Starlink-Netzwerk kostenlos zur Verfügung stellt. Kapazitätsengpässe in den Hangars bremsen das Umrüstprogramm Der zeitweise Stopp verdeutlicht die operativen Herausforderungen, vor denen internationale Großfluggesellschaften bei der gleichzeitigen Bewältigung des regulären Flugbetriebs und komplexer technischer Nachrüstungsprogramme stehen. In den ersten neun Wochen nach dem Start des Programms gelang es den Technikern von British Airways lediglich, fünf Großraumflugzeuge des Typs Boeing 787-8 Dreamliner in den Werften mit den notwendigen Komponenten auszustatten. Die betroffenen Maschinen, die unter den Registrierungen G-ZBJA, G-ZBJI, G-ZBJJ, G-ZBJK und G-ZBJM operieren, sind derzeit die einzigen Fluggeräte der rund 300 Flugzeuge umfassenden Flotte, auf denen das System aktiv genutzt werden kann. Branchenexperten verweisen darauf, dass die Verzögerung nicht auf Mängel oder Zuverlässigkeitsprobleme der Starlink-Technologie selbst zurückzuführen ist. Vielmehr kämpft die Fluggesellschaft mit








