secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Ungarn will Wizz-Air-A330F in Richtung USA einsetzen

Der ungarische Billigflieger Wizz Air hat mit der HA-LHU ein Frachtflugzeug des Typs Airbus A330-200F in der Flotte. Dieses wird im Auftrag der ungarischen Regierung betrieben und könnte schon bald für Cargoflüge in die Vereinigten Staaten von Amerika eingesetzt werden. Zu Beginn der Corona-Pandemie zeigte sich in Ungarn, dass der Umstand, dass man keine eigenen Widebody-Frachter zur Verfügung hatte, als problematisch. Die Regierung organisierte daher einen gebrauchten A330F, der von Wizz Air im Staatsauftrag betrieben wird. Das wirtschaftliche Risiko des Betriebs liegt daher nicht beim Operator, sondern beim Auftraggeber, also beim Staat. Der Frachter ist ein Unikum in der Flotte von Wizz Air, denn er trägt eine Livery, die gänzlich von jener aller anderen Flugzeuge abweicht und es ist der einzige Widebody-Vollfrachter, den Wizz Air Hungary auf dem AOC hat. Bislang wurde die Maschine überwiegend eingesetzt, um Schnelltests, Masken und Co von China nach Ungarn einzufliegen. Nun soll es auch in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika gehen. Gegenüber CH-Aviation.com bestätigte das Unternehmen: „Wizz Air bestätigt, dass es in den USA einen Antrag auf Erteilung einer Genehmigung als ausländisches Luftfahrtunternehmen für das Frachtflugzeug A330 gestellt hat, das der ungarischen Regierung gehört und von der Fluggesellschaft betrieben wird. Der Zweck dieser Anfrage besteht darin, alle möglichen zukünftigen kommerziellen Frachtoperationen von und nach den Vereinigten Staaten zu sichern“.

weiterlesen »

Schnee in Innsbruck: Airlines wichen aus – Notfall bei Easyjet

Am Samstagnachmittag musste Easyjet-Flug U2 8297 auf dem Weg von London-Gatwick nach Innsbruck eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Friedrichshafen einlegen. An Bord gab es Rauchbildung und der Kapitän entschied sich aufgrund von Schneefall auf dem Tiroler Airport vorsichtshalber den Bodensee-Airport zu nutzen. Laut einer Erklärung der Polizei befanden sich an Bord des Airbus A320neo mit der Registrierung G-UZHR knapp über 150 Personen. Das Ausweichen nach Friedrichshafen war bereits vor dem Auftreten des Problems beschlossene Sache. In Innsbruck herrschte zu diesem Zeitpunkt starker Schneefall und der Kapitän entschied sich stattdessen auf dem Bodensee-Airport zu landen. Im Anflug auf den deutschen Flughafen wurde etwa eine Viertelstunde vor der Landung starker Rauchgeruch wahrgenommen. Offiziellen Angaben nach wurde der sicherheitsrelevante Geruch im Cockpit wahrgenommen. Auch optisch soll dieser erkennbar gewesen. Daher wurde ein Notfall der höchsten Stufe deklariert. Dies hatte zur Folge, dass auf dem Flughafen Friedrichshafen vorsorglich der Großeinsatz ausgelöst wurde. Die Feuerwehr stand bereit und untersuchte nach der Landung den Airbus A320neo gründlich, jedoch konnte die Ursache nicht gefunden werden. Laut Polizei wurden binnen weniger Minuten rund 300 Notfallkräfte einsatzbereit gemacht. Zum Glück konnten alle Crewmitglieder und die Passagiere die G-UZHR unverletzt und sicher verlassen. Easyjet bestätigte den Vorfall. Das betroffene Flugzeug wird von technischem Fachpersonal gründlich untersucht. Die betroffenen Passagiere wurden mit Reisebussen an ihr eigentliches Ziel, Innsbruck, gebracht. Der Rückflug U2 8298 wurde gestrichen. Die Fluggäste sind in verschiedene Hotels untergebracht worden bzw. nach Möglichkeit auf andere Verbindungen umgebucht worden. Andere Airlines wichen nach München und Linz aus Der britische

weiterlesen »

Corendon nimmt Salzburg-Antalya auf

Die türkische Fluggesellschaft Corendon nimmt am 5. Juni 2022 eine Nonstop-Verbindung zwischen Antalya und Salzburg auf. Diese soll während der Sommerflugplanperiode zweimal wöchentlich bedient werden. Der Carrier beabsichtigt diese Route an Donnerstagen als XC4285/4285 und an Sonntagen als XC7733/7734 zu bedienen. Nebst Salzburg bietet der Corendon-Konzern im Sommer 2022 auch ab Linz, Graz und Wien Flüge an. Dabei fliegt man sowohl auf eigene Rechnung als auch im Auftrag von Reiseveranstaltern.

weiterlesen »

Destinationen: Winterurlaub auf Sardinien

Sardinien ist auch außerhalb des Sommers ein erstrebenswertes Urlaubsziel. Die raue Landschaft zwischen Bergen und Meer lernt man in den Wintermonaten erst richtig kennen. Verlassene Strände locken mit ihrem intensiven blau und die Pflanzenwelt blüht durch den lang ersehnten Regen auf. Auch durch seine traditionellen Feste hat das ursprüngliche Sardinien einiges zu bieten. Der Winter ist die perfekte Zeit, um die atemberaubende Natur Sardiniens in Wanderschuhen kennenzulernen und sich auf die Traditionen der Sarden einzulassen. Abseits des Touristenansturms läuft es in Sardinien gemächlicher. Perfekt, wenn man Erholung vom stressigen Arbeitsalltag sucht. Winterstürme oder Badewetter – was erwartet mich im Winter auf Sardinien? Kurz vorweg: Ins Meer werden sich im Winter nur die Hartgesottenen wagen. Das Meer bleibt länger warm als die Luft, trotzdem klettern die Temperaturen selten über 14 Grad. Aufgrund des mediterranen Klimas sind die Sommer heiß und die Winter kalt. Richtig winterlich wird es jedoch im Dezember, Januar sowie Februar nur in den Bergen und dem Inselinneren wie Gennargentu und den Hochebenen. Hier kann es durchaus zu Minusgraden kommen. Im Süden sinkt die Temperatur selten unter sechs Grad und es ist mit bis zu 20 Grad trotzdem noch wesentlich wärmer als im Norden Europas. Am besten stellt man sich beim Koffer packen auf unbeständiges Wetter ein. Sardinien zeigt sich im Winter besonders farbenfroh In der etwas frischeren Jahreszeit erwartet die Urlauber ein intensiv blaues Meer. Besonders eindrucksvoll wird das Farbenspiel bei Sonnenauf- und Untergang. Viele Pflanzen in Sardinien sind immergrün, auch viele Bäume behalten das ganze Jahr ihre

weiterlesen »

RTR: Weniger Reisen wegen Lockdown = weniger Handyroaming

Dass die Einwohner Österreichs aufgrund von Lockdowns im ersten Quartal des Jahres 2021 deutlich weniger unterwegs waren, ist allgemein bekannt. Nun belegt dies auch die Rundfunk- und Telekommunikationsbehörde RTR. Demnach ist die Roaming-Nutzung deutlich zurückgegangen. „Das ist im Jahresvergleich der letzten drei Jahre der niedrigste Wert und ist wohl auf zwei Faktoren zurückzuführen: Pandemie-bedingt gab es nur wenige internationale Geschäftsreisen und im 1. Quartal fährt man traditionell eher nicht ins Ausland auf Urlaub. Ähnlich verhält es sich bei Roaming-SMS und Roaming-Datenvolumen. 3,3 Millionen Roaming-SMS wurden verschickt – das ist der bisher niedrigste Wert. 1,6 Petabyte Datenvolumen wurde im Ausland konsumiert, im Jahresvergleich ist das ebenfalls ein deutlicher Rückgang“, so  Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post. Der RTR Roaming Monitor erscheint zweimal pro Jahr und enthält umfangreiche Marktdaten zu Roaming. Er ist in die zwei Hauptbereiche „Roaming in der Europäischen Union (EU) und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR)“ sowie „Roaming außerhalb der EU/des EWR“ gegliedert. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen dabei jeweils auf Endkunden-Roaming und Vorleistungs-Roaming. „Außerhalb der EU und des EWR griffen die Österreicherinnen und Österreicher im 1. Quartal 2021 insgesamt 7,1 Millionen Minuten lang zum Handy, im 1. Quartal 2020 waren es mit 15,1 Millionen Minuten mehr als doppelt so viel“, gibt Steinmaurer weitere Daten bekannt und meint abschließend, „sobald es in Sachen Corona zu einer Entspannung kommt, wird die Reisetätigkeit vor allem im Business-Segment voraussichtlich wieder stark anziehen und damit natürlich auch die Nachfrage nach Roaming-Diensten!“

weiterlesen »

Mali-Flugbann macht deutscher Bundeswehr Probleme

Für die deutsche Bundeswehr erweist sich das kürzlich seitens der Militärregierung ausgesprochene Flugverbot für ausländische Streitkräfte als problematisch. Ein Transportflugzeug des Typs A400M musste mangels Genehmigung umkehren und wieder nach Deutschland zurückfliegen. Derzeit hat die Bundesrepublik rund 1.300 Soldaten im Rahmen der UN-Mission in diesem afrikanischen Staat stationiert. Zwischen der Militärregierung und der Minusma herrscht seit einiger Zeit dicke Luft. Die Staatsführung blockiert nun seit knapp über einer Woche Flugbewegungen der ausländischen Streitkräfte. Davon ausgenommen sind lediglich Bewegungen, die aus medizinischen Gründen durchgeführt werden. Der betroffene Militärflug hob am Mittwoch gegen Nachmittag am Fliegerhorst Wunstorf ab und sollte unter anderem 74 Soldaten nach Mali bringen. Zuvor hatten diese eine zweiwöchige Hotelquarantäne zu absolvieren. Offiziellen Angaben nach waren alle Militärangehörige dreifach gegen Covid-19 geimpft und wurden mehrfach negativ getestet. Der Airbus A400M machte sich auf den Weg zu einem Stützpunkt in Niger und sollte anschließend das deutsche Quartier bei Gao anfliegen. Allerdings wurde daraus nichts, denn die Militärregierung von Mali verweigerte den Überflug. Daher wich die Luftwaffe nach Las Palmas aus und dort wurden zunächst die Soldaten sowie die militärische Crew in Hotels untergebracht. In der deutschen Politik wird die Fortführung des Bundeswehreinsatzes in Mali nun kontrovers diskutiert, da diese ohne regelmäßige militärische „Shuttleflüge“ kompliziert aufrechterhalten werden kann. Einige Oppositionspolitiker äußerten sich, dass kein Abzug erfolgen soll, während die Verteidigungsministerin zumindest sagte, dass man so nicht weitermachen kann.

weiterlesen »

Hahn: EuGH weist Lufthansa-Klage wegen Subventionen ab

Lufthansa erlitt vor dem Europäischen Gerichtshof in Sachen der Staatshilfen, die dem Flughafen Frankfurt-Hahn gewährt wurden, eine Niederlange. Die Richter wiesen eine Klage, die sich gegen Zuschüsse des Bundeslands Rheinland-Pfalz richtete, endgültig ab. Die Angelegenheit zieht sich schon seit einigen Jahren, denn es ging beispielsweise um eine Kreditlinie, die Rheinland-Pfalz dem Regionalflughafen gewährt hatte. Lufthansa sah darin eine Wettbewerbsverzerrung und zog vor Gericht. Bereits vor dem Gericht der Europäischen Union erlitt man eine Schlappe, machte jedoch vom Rechtsmittel der Berufung an den EuGH Gebrauch. Das Höchstgericht schloss sich der Entscheidung der Vorinstanz an und stellte fest, dass Lufthansa in dieser Angelegenheit kein Klagerecht hat, da man den Flughafen Hahn nie regelmäßig angeflogen hat. Der Rechtsstreit ist nun in letzter Instanz beendet und der Europäische Gerichtshof legte fest, dass der Kranichkonzern sowohl der EU-Kommission als auch dem Land Rheinland-Pfalz die Verfahrenskosten ersetzen muss. In der Vergangenheit ging Lufthansa wiederholt juristisch gegen Subventionen, die seitens der öffentlichen Hand an Regionalflughäfen gewährt wurden, vor. Man ist unter anderem der Ansicht, dass dadurch indirekt die Angebote des Mitbewerbers Ryanair subventioniert werden könnten. Der EuGH ging jedoch nicht tiefer auf diese Fragestellung ein, da man nach Ansicht des Gerichts nicht ausreichend belegt habe, dass es zu einer signifikanten Verringerung des Marktanteils gekommen ist und obendrein das Recht auf Klage in dieser Angelegenheit vom EuGH verneint wurde.

weiterlesen »

Umfrage: 83 Prozent der Österreicher wollen heuer in den Urlaub

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass rund 83 Prozent der Österreicher heuer eine Urlaubsreise planen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Bereitschaft um fünf Prozentpunkte erhöhen. Etwa zwei Drittel wollen ins Ausland verreisen. Die von Corps Touristique durchgeführte Analyse ergab auch, dass die Ziele Italien, Kroatien und Deutschland besonders gefragt sein sollen. Im Rahmen einer Pressekonferenz erklärte die Organisation auch, dass die Befragungen ergeben hätten, dass eine starke Pandemie-Müdigkeit herrschen soll. Ein interessantes Bild zeigt auch der Blick auf die Gründe, die jene Personen, die zu Hause bleiben wollen, angegeben haben. 41 Prozent sagten, dass sie wegen Corona besorgt sind bzw. hinsichtlich weiterer Entwicklungen dem „Braten“ nicht trauen. Immerhin 15 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich dieses Jahr keine Urlaubsreise leisten können. Viele wollten aber die Gründe nicht preisgeben. Gefragt wurde auch nach dem Verkehrsmittel zur Anreise. Dabei konnte das eigene Kraftfahrzeug nochmals zulegen. Nochmals weniger Personen als im Vorjahr sagten, dass sie mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegen wollen. Die Ziele Italien, Kroatien, Deutschland, Griechenland und Spanien wurden am Häufigsten als geplante Urlaubsländer genannt.

weiterlesen »

Deutsche Bahn krempelt Rail & Fly um

Bei manchen Reiseveranstaltern ist es inklusive, bei anderen muss ein Aufpreis bezahlt werden, jedoch gibt es nun eine tiefgehende Änderung beim Rail & Fly-Angebot der Deutschen Bahn AG. Künftig gibt es in den Reiseunterlagen keinen Gutschein mehr, sondern stattdessen einen Code. Die DB hat mit der Umstellung bereits im November 2021 begonnen, jedoch wurde die Änderung in von Reisebüros genutzten GDS-Systemen erst vor wenigen Tagen schlagend. Bislang war es üblich, dass ein Gutschein auf Papier oder als PDF übergeben wurden. Neu ist, dass ein Code, mit dem die Fahrscheine über die DB-Homepage bezogen werden können, ausgegeben wird. Beispielsweise kann dieser auf der Buchungsbestätigung des Veranstalters aufgedruckt werden. Für Passagiere ergibt sich nun aber eine gravierende Änderung: Mit dem Gutschein konnte man einfach in einen Zug einsteigen und zeigte diesen bei einer Fahrscheinkontrolle vor. Der Zugbegleiter druckte dann ein Ticket aus. Neu ist, dass der Code nicht mehr zum Einsteigen in die Züge der DB berechtigt, sondern vorab ein Online-Ticket „gekauft“ werden muss. Laut einer Sprecherin der Deutschen Bahn ist es so, dass man nun den regulären Buchungsprozess eines normalen Fahrkartenkaufs durchlaufen muss und dann den vom Veranstalter, der Airline oder dem Reisebüro erhaltenen Code als Zahlungsmittel eingibt. Anschließend wird ein Online-Ticket ausgestellt. Die DB hebt hervor, dass nun auch der Fahrplan aufgedruckt ist, so dass sich die Reisenden nicht mehr selbst um ihren Reiseplan kümmern müssen. Allerdings hat die Änderung auch Nachteile. Wie bereits erwähnt: Man kann nicht mehr einfach in jeden beliebigen Zug einsteigen und erhält dann gegen Abgabe

weiterlesen »

CO2-Zertifikate: Air-Berlin-Insolvenzverwalter verliert vor dem EuGH

Vor dem Europäischen Gerichtshof hat Air-Berlin-Insolvenzverwalter Lucas Flöther eine Schlappe in Sachen der Kohlenstoffdioxid-Emissionszertifikate erlitten. Für die Masse zog der Jurist vor Gericht, um die nach der Insolvenz eingestellte Zuteilung von Gratis-Zertifikaten einzuklagen. Der Fall wurde vom Verwaltungsgericht Berlin zur Vorab-Entscheidung dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt. Dieser lehnte das Ansinnen der Insolvenzmasse der ehemaligen Fluggesellschaft ab. Hintergrund der Klage ist, dass Air Berlin für den Zeitraum von 2012 bis 2020 kostenfreie Emissionszertifikate zugeteilt bekommen hatte. Diese sind handelbar und wurden teilweise auch verkauft. Die deutschen Behörden gaben an Air Berlin nach Insolvenz und Einstellung des Flugbetriebs aber keine Zertifikate mehr aus. Diese sind jedoch durchaus wertvoll und hätten zu Gunsten der Gläubiger verkauft werden können. Dazu kommt der Umstand, dass Air Berlin dies auch getan hat und zwar jene, die für 2018 zugesagt wurden, hatte man bereits vor August 2017 veräußert. Diese bekam man dann aber nicht. Daher zog Insolvenzverwalter Flöther zunächst vor das Verwaltungsgericht Berlin. Dieses legte den Fall dem Europäischen Gerichtshof zur Vorab-Entscheidung vor. Diese fiel zu Ungunsten von Air Berlin aus, so dass das deutsche Gericht das Urteil mit hoher Wahrscheinlichkeit übernehmen wird.

weiterlesen »