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ITA Airways will Marke Alitalia reaktivieren

So richtig hat man es nicht glauben können: ITA Airways sicherte sich für 90 Millionen Euro in einer Nacht- und Nebelaktion die Markenrechte für Alitalia und das nur damit niemand anderer das Brand bekommt? Das könnte sich schon bald ändern, denn Alfredo Altavilla will die Marke wiederbleben. Die Tageszeitung Corriere della Serra berichtet unter Berufung auf eine Anhörung der parlamentarischen Verkehrskommission, dass ITA Airways plant in Kürze – zumindest teilweise – als Alitalia abzuheben. Eine große Änderung wäre das gar nicht, denn die überwiegende Mehrheit der Maschinen trägt noch immer die Livery des Vorgängers und fast alle Mitarbeiter haben noch keine neuen Uniformen bekommen. Unklar ist noch was genau gemacht wird. Es wurde in Aussicht gestellt, dass nur ein Teil des Angebots als Alitalia vermarktet wird. Dabei wurden die Inlands- und Kurzstreckenflüge genannt. Gleichzeitig wird aber ausgeschlossen, dass die Traditionsmarke als eine Art Billigflieger genutzt werden soll. Am 31. Jänner 2022 sollen entsprechende Beschlüsse im Verwaltungsrat gefasst werden. Es ist nicht auszuschließen, dass am Ende dieses Prozesses steht, dass ITA Airways im Außenauftritt sich wieder als Alitalia präsentieren könnte. Eine Zwei-Marken-Strategie würde angesichts der überschaubaren Größe überhaupt keinen Sinn machen. Indes berichten lokale Medien, dass Lufthansa kurz vor dem Einstieg stehen soll und bis zu 40 Prozent des Aktienkapitals übernehmen könnte.

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Aida und Costa brechen weitere Kreuzfahrten ab

Die Reedereien Costa und Aida müssen weitere Kreuzfahrten absagen. Beim zuerst genannten Unternehmen ist die Ausfahrt der Costa Firenze betroffen. Auch Phoenix Reisen ändert eine Kreuzfahrt und schickt die Amadea nach Europa. Bei Aida sind die so genannten Orientfahrten betroffen. Diese sollten mit der Aida Bella durchgeführt werden. Im Jänner 2022 werden mit dieser keine Ausfahrten mehr durchgeführt. Derzeit ist geplant, dass dieses Schiff am 5. Feber 2022 wieder in See stechen soll. Die Fahrten mit der Aida Luna wurden bereits abgesagt. Die Costa Firenze bricht die aktuelle Ausfahrt ab und wird bis voraussichtlich 4. Feber 2022 nicht mehr in See stechen. Der Tour Operator Phoenix Reisen entschied, dass die Karibik-Ausfahrt der Amadea abgebrochen wird. Das Schiff nahm dann Kurs auf Las Palmas, wo positiv getestete Personen ausgeschifft wurden.

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Sechs Flüge in der Woche: Münchner Airport bekommt erste regelmäßige Frachtverbindung nach Peking

Der Münchner Flughafen bekommt eine neue Frachtverbindung nach Peking. Heute landete eine Boeing 777 der Fluggesellschaft Air China an Bayerns Luftverkehrsdrehkreuz. Von nun an verbindet die Airline München und Peking sechs Mal in der Woche und wird unter anderem Material für die Automobilindustrie transportieren. Der neue Frachtdienst ist die erste regelmäßige Cargoverbindung, die von München aus nonstop in die chinesische Hauptstadt geführt wird.

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Malta MedAir fliegt in Libyen für Medsky Airways

Die staatliche Fluggesellschaft Malta MedAir konnte einen Flugauftrag aus Libyen an Land ziehen. Der Carrier wird mit dem Airbus A320, der die Registrierung 9H-MSA trägt, im Auftrag des Startups Medsky Airways fliegen. Der Newcomer will noch im Laufe dieses Jahres starten. Das erste Flugzeug wurde im irischen Shannon in die Farben von Medsky Airways lackiert. Die 9H-MSA soll von Libyen aus auf zahlreichen Strecken eingesetzt werden. Der operative Betrieb dieser Maschine wird im Rahmen eines Chartervertrags durch Malta MedAir erfolgen.

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Venezuela: Emtrasur Cargo hat Ex-Mahan-Air B747 übernommen

Die neue venezolanische Fluggesellschaft Emtrasur Cargo hat mit der YV3531 das erste Flugzeug übernommen. Es handelt sich um eine Boeing 747-3B3M, die vormals bei Mahan Air als EP-MND im Einsatz war. Das Flugzeug trägt die Seriennummer 23413 und wurde im Jahr 1986 an die französische Union de Transports Aériens ausgeliefert. Bis August 2006 war diese Maschine bei Air France im Einsatz, ehe sie im September 2007 im Iran in Dienst gestellt wurde. Hintergrund der Neugründung in Venezuela ist unter anderem, dass die Vereinigten Staaten von Amerika Sanktionen über Conviasa verhängt haben. Daher wurde ein neuer Carrier gegründet, der vorwiegend Strecken in Richtung China, Russland und Iran betreiben soll.

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Air Belgium wächst mit Investor aus China

Die chinesische Hongyuan Group baut ihr Investment bei der Fluggesellschaft Air Belgium weiter aus. Die Anschaffung der Cargo-Maschinen des Typs Boeing 747-8F folgt nicht zuletzt aufgrund finanzieller Unterstützung aus China. Eine erste Boeing 747 trägt den Schriftzug „Hongyuan Group“ auf dem Rumpf. Auf dem Leitwerk befindet sich das Logo von Air Belgium. Laut Mitteilung will das chinesische Unternehmen die Beteiligung auf bis zu 49 Prozent aufstocken. Die Mehrheit soll weiterhin in den Händen der bisherigen belgischen Gesellschafter verbleiben. Hongyuan will auf dem Flughafen Brüssel weiter wachsen und diesen Airport als Gateway für Europa nutzen. Derzeit hat man ein 8.000 Quadratmeter großes Lager, das erweitert werden soll. Auch unterhält man in Liege eine vergleichbare Liegenschaft. Die ersten beiden Boeing 747-8F stammen aus Beständen von Air Saudia und werden von Aircraft Finance Germany geleast. Es handelt sich um die Maschinen mit den ehemaligen Registrierungen HZ-AI3 und HZ-AI4. Die erste B747F wurde bereits als OO-ABI auf Air Belgium eingetragen.

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AUA-Flugbegleiterin geht gegen Speicherung von 2G-Daten vor

Gegen die für den 1. März 2022 angekündigte 2G-Pflicht für das fliegende Personal von Austrian Airlines formiert sich Widerstand. Eine Flugbegleiterin, die eigenen Angaben nach genesen ist, brachte anwaltlich vertreten eine Beschwerde bei der Datenschutzbehörde ein. Innerhalb von Austrian Airlines sollen sich beim Kabinenpersonal rund 250 Personen gegen die geplante 2G-Pflicht einsetzen. Kürzlich wurde bekannt, dass der Carrier Personen, die bis zum 1. März 2022 diesen Nachweis nicht erbringen, kein Gehalt mehr bezahlen will. Aufgrund der gesetzlichen Lage in Österreich, die für den Status „Genesen“ ein Ablaufdatum vorsieht, es sei denn man frischt diesen mittels Impfung auf, kann von einer defacto-Impfpflicht für das fliegende Personal gesprochen werden. Der Nationalrat hat zwischenzeitlich eine solche für die gesamte Bevölkerung beschlossen. Laut einem Bericht der Tageszeitung „Kurier“ geht es der Initiatorin aber nicht um pro oder contra Impfpflicht, sondern um die Verarbeitung der Gesundheitsdaten des fliegenden Personals. Diese sind im Sinne der Datenschutzgrundverordnung sensibel, weshalb besonders strenge Vorschriften gelten. Die Abrufbarkeit in den EDV-Systemen von Austrian Airlines ist offensichtlich etwa 250 fliegenden Mitarbeitern ein Dorn im Auge. Rechtsanwalt Wolfang Schweinhammer erklärte gegenüber dem Kurier: „Ich habe für eine genesene Flugbegleiterin bei der Datenschutzbehörde eine umfangreiche Beschwerde wegen Verletzung des Grundrechts auf Geheimhaltung der medizinischen Daten eingebracht, weil die AUA dazu übergegangen ist, die 2-G-Nachweise einzufordern und diese Daten dauerhaft zu verarbeiten. Die Speicherung dieser Daten ist gesetzlich nicht gedeckt“. Die Fluggesellschaft Austrian Airlines benötigt aufgrund der DSGVO für die Verarbeitung die Zustimmung der Beschäftigten. Diese muss aus gesetzlichen Gründen einzeln eingeholt werden und

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Salzburg: Corendon kündigt Flüge nach Heraklion an

Die maltesische Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines Europe nimmt Anfang Juni 2022 eine Nonstop-Verbindung zwischen dem österreichischen Salzburg und dem griechischen Heraklion auf. Die Route soll mit Boeing 737-800 bedient werden. Das Luftfahrtunternehmen plant diese Strecke einmal wöchentlich zu bedienen. Geflogen werden soll jeweils am Verkehrstag Samstag. Corendon Europe wird kein Flugzeug in Salzburg stationieren, sondern die Maschine wird von Heraklion aus eingeflogen werden. Unter der Flugnummer XR 797 hebt man um 14 Uhr 45 auf der griechischen Insel Kreta ab und wird die Mozartstadt gegen 16 Uhr 30 erreichen. In die Gegenrichtung geht es als XR 798. Dieser Flug hebt um 17 Uhr 30 in Salzburg ab und soll um 21 Uhr 05 in Heraklion landen. Eine weitere Strecke, die der Corendon-Konzern im Sommer ab Salzburg anbieten wird, ist Antalya. Aviation.Direct hat vor einigen Tagen die Fluggesellschaft Corendon Europe im Rahmen der Rubrik Tripreports ausführlich unter die Lupe genommen. Der Bericht findet sich unter diesem Link.

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Blue Air kürzt und verschiebt Deutschland-Strecken

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air verschiebt die Wiederaufnahme zahlreicher Strecken zwischen Deutschland und Bukarest bzw. Cluj um rund zwei Monate dahinten. Auch werden einige Routen zunächst in geringerem Umfang als ursprünglich angekündigt bedient. Betroffen sind die Angebote ab den Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn, Stuttgart, Frankfurt am Main und München. Mit einer Ausnahme pausieren die Strecken bzw. wurden noch nicht (neu) aufgenommen. Damit wird es auch noch einige Zeit dauern. Ab München wollte Blue Air die Bukarest-Strecke per 1. April 2022 wieder täglich bedienen. Man wird diese zwar per 2. April 2022 reaktivieren, jedoch zunächst nur dreimal pro Woche fliegen. Derzeit plant der Carrier am 8. Juni 2022 auf täglich umzustellen. In Stuttgart fährt Blue Air das Angebot in Richtung Bukarest in den Kalendermonaten April und Mai 2022 temporär auf fünf wöchentliche Flüge zurück. Die Wiederaufnahme der Cluj-Strecke erfolgt nicht zum 1. April 2022, sondern erst am 11. Juni 2022. Auch in Köln/Bonn nimmt der Carrier Änderungen vor. Ab 3. April 2022 geht es in geringerem Umfang als ursprünglich angekündigt wieder nach Bukarest. Zunächst will Blue Air nur einmal pro Woche fliegen, jedoch per 10. Juni 2022 auf vier wöchentliche Rotationen aufstocken. Die Cluj-Strecke hat man gleich auf den 10. Juni 2022 verschoben. Die neu angekündigte Strecke von Düsseldorf nach Bukarest wird nicht mit fünf Umläufen pro Woche, sondern mit nur drei Rotationen aufgenommen. Ab Mai 2022 soll dann fünf Mal wöchentlich geflogen werden. Auch ab Deutschlands größtem Flughafen, Frankfurt am Main, kommt es zu einer Änderung. Statt täglich wird Blue Air

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Montenegro kauft Embraer 195 mit nur einem Triebwerk

Die Regierung von Montenegro hat beschlossen, dass ein Embraer 195, der sich im Besitz der brasilianischen Bank BNDS befindet, gekauft werden soll. Es handelt sich dabei um jene Maschine, die die Registrierung 4O-AOC trägt und vormals bei Montenegro Airlines im Einsatz war. Das betroffene Flugzeug ist seit längerer Zeit nicht mehr im Einsatz gewesen, da die der insolvente Ex-Staatscarrier nicht mehr die notwendigen Mittel für die Instandsetzung auftreiben konnte. Dem Nachfolger Air Montenegro fehlte das Geld für den Ankauf dieses Embraer 195. Das Finanzministerium bestätigte nun einen Medienbericht von „Vijesti“. Demnach übernimmt nun die Regierung das Flugzeug und wird es an Air Montenegro verleasen. Seit dem 26. Dezember 2020 ist die 4O-AOC auf den Podgorica Airport abgestellt. Allerdings muss man so einiges an Geld in diesen Embraer 195 stecken, denn aufgrund offener Rechnungen von Montenegro Airlines wurde das linke Triebwerk gepfändet und mittlerweile verwertet. Konkret bedeutet das, dass man mindestens ein neues GE CF34-10E benötigt. Über den Zustand des rechten Triebwerks ist nicht viel bekannt. Das Management von Air Montenegro schätzt den Kostenaufwand, um die 4O-AOC wieder „fit to fly“ zu machen, auf rund 8,2 Millionen Euro.

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