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Cancun: Strandurlaub unter militärischer Aufsicht

Wer schon immer seinen Urlaub am Stand unter Aufsicht bewaffneter Soldaten verbringen wollte, kann derzeit im mexikanischen Cancun voll auf seine Kosten kommen. In den letzten Wochen ist die drogenbedingte Gewalt in dieser Region eskaliert und nun setzt die Regierung das Militär ein. Seit 1. Dezember 2021 sind in Cancun rund 1.500 Soldaten im Einsatz, die auch die Strände engmaschig überwachen. Zum Teil sind diese schwer bewaffnet und führen auch Diensthunde mit. Diese Maßnahme soll die Drogenbanden abschrecken, aber auch die Touristen schützen. Es kam in den letzten Wochen gleich zu mehreren bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Drogen-Clans. Dabei sollen auch unbeteiligte Personen zu Schaden gekommen sein. Die Regierung hat nach zwei tödlichen Schießereien, die auf offener Straße stattgefunden haben, die Sicherheitsbedenken, die immer akuter aufkommen, mit einer Machtdemonstration des Militärs wegzuwischen. Austrian Airlines hat erst kürzlich verkündet, dass die Flugverbindungen in diese mexikanische Stadt aufgrund hoher Nachfrage aufgestockt werden sollen. Es bleibt abzuwarten wie der Markt auf die jüngsten Vorkommnisse in Cancun reagiert. Dem Vernehmen nach prüfen einige Regierungen partielle Reisewarnungen. In Österreich ist diesbezüglich noch nichts bekannt, was jedoch insofern auch nicht verwunderlich ist, da die Corona-Lage in Mexiko als stabil gilt.

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Ryanair wünscht Eurowings in Wien „Auf Wiedersehen“

Die Ryanair Group poltert in Wien erneut gegen den Mitbewerber Austrian Airlines und wünscht nun auch deren Schwestergesellschaft Eurowings „Auf Wiedersehen“. Man wirft den beiden Lufthansa-Töchtern ohne Nennung näherer Quellen vor, dass diese „tausende Arbeitsplätze abbauen“ würden. Gleichzeitig behauptet der irische Lowcoster, dass man in Wien „über 200 neue, gut bezahlte Arbeitsplätze für Piloten, Kabinenpersonal und Ingenieure hier in Wien“ schaffen würde. Grund hierfür soll die Stationierung von fünf zusätzlichen Maschinen sein. Bislang hat sich die Ryanair Group jedoch nicht dazu geäußert, ob diese von Lauda Europe, Buzz, Malta Air oder Ryanair DAC betrieben werden sollen. Derzeit unterhalten die polnische Buzz und die maltesische Lauda Europe Bases in Wien. Jene der Ryanair DAC wurde im Herbst des Vorjahres geschlossen und durch eine von Buzz ersetzt. Lauda Europe setzt für Ryanair den Maschinentyp Airbus A320 ein. Die polnische Konzernschwester fliegt mit Boeing 737-800, die die Farben des Auftraggebers tragen. Andreas Gruber, Ryanair, wird in der Medienmitteilung mit folgenden Worten zitiert: „Die Ankündigung des Rückzugs von Eurowings aus Wien in dieser Woche, eine Woche nach der Entscheidung der AUA, über 500 Flüge im Dezember zu streichen, zeigt, dass Wien und der österreichische Tourismus sich nicht auf die stark staatlich geförderte Lufthansa Group oder ihre Tochtergesellschaften verlassen können. Obwohl die Lufthansa Group und ihre Tochtergesellschaften AUA und Eurowings rund 600 Millionen Euro an staatlichen Beihilfen vom hart arbeitenden österreichischen Steuerzahler erhalten haben, streichen sie weiterhin Strecken und Kapazitäten, reduzieren den Verkehr und bauen Arbeitsplätze ab. Während die staatlich subventionierte Lufthansa in Wien kürzt,

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DFS: USA-Öffnung konnte Abwärtstrend nicht aufhalten

Im November 2021 gab es laut Deutscher Flugsicherung insgesamt 174.673 Flüge in Deutschland. Gegenüber Oktober 2021 bedeutet dies einen Rückgang um rund 33.000 Flugbewegungen. Der jüngste Aufwärtstrend konnte damit nicht gehalten werden. Am Dämpfer, den die Branche im November 2021 erlitten hat, konnte auch die hohe Nachfrage nach Flügen in die Vereinigten Staaten von Amerika nichts ändern. Einige Carrier berichten, dass es auf der Kurz- und Mittelstrecke signifikante Rückgänge gibt. Beispielsweise hat Eurowings bereits mit dem Zusammenstreichen des Flugplans begonnen. Die Deutsche Flugsicherung teilte mit, dass der Flugverkehr in den Sommer- und Herbstmonaten bis inklusive Oktober 2021 monatliche Steigerungen verzeichnen konnte. Seit November 2021 zeigt der Trend wieder in die andere Richtung. Grundsätzlich gilt der Winter in Europa aus Sicht der Airlines schon immer als kompliziert, jedoch haben sich Airports und Fluggesellschaften von der Öffnung der Vereinigten Staaten deutlich mehr erwartet.

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Deutsche Bahn tritt mit ICE-Sprintern gegen Airlines an

Die Deutsche Bahn hebt mit Fahrplanwechsel zum 12. Dezember 2021 die Preise im Schnitt um 1,9 Prozent an. Der Verkauf von Fahrscheinen durch die Schaffner wird eingestellt. Künftig können Tickets innerhalb von maximal zehn Minuten nach dem Einsteigen online oder über die App gekauft werden. Gestärkt werden unter anderem die ICE-Sprinter-Verbindungen. Mit diesen will man sich gezielt gegen Inlandsflüge positionieren. Aufstockungen gibt es auf den Strecken Berlin-Köln, Düsseldorf-Köln-München, Hamburg-Flughafen Frankfurt und Berlin-München. Teilweise verkehren die zusätzlichen Züge ohne Zwischenhalt. Mit Unterstützung aus Österreich wird es wieder einen Nachtzug von Wien über München nach Paris geben. Weiters führen die ÖBB eine Nightjet-Verbindung zwischen Zürich über Köln nach Amsterdam an. Der private Eisenbahnbetreiber Flixtrain verkehr künftig auch zwischen Frankfurt am Main und Köln.

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American Airlines: Doug Parker tritt ab

Beim Oneworld-Mitglied American Airlines kommt es Ende März 2022 zu einem Führungswechsel. Der langjährige Firmenchef Doug Parker tritt in Richtung Pension ab. Nachfolger wird Robert Isom, der bereits jetzt als Nummer Zwei des Carriers gilt. Dennoch wird Parker weiterhin für American Airlines tätig sein, denn er übernimmt den Vorsitz im Verwaltungsrat. Der Manager ist seit dem Jahr 2001 durchgehend an der Spitze von Fluggesellschaften und konnte seine Position auch im Zuge zahlreicher Fusionen behaupten. Er leitete seit September 2001 America West Airlines und wurde nach der Fusion Chef von US Airways. Nachdem diese im Jahr 2013 mit American Airlines zusammengeschlossen wurde, übernahm Doug Parker die Führung des Konzerns.

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777 Partners bestellt 30 weitere Boeing 737 Max

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte eine Bestellung über 30 zusätzliche Boeing 737 Max von 777 Partners an Land ziehen. Das Gesamtvolumen erhöht sich daher auf 68 Maschinen dieser Baureihe. Der Besteller ist an der kanadischen Billigfluggesellschaft Flair und an der australischen Bonza Aviation beteiligt. Der Löwenanteil der georderten Boeing 737 Max ist für die beiden genannten Airlines bestimmt. In einer Medienmitteilung wird Josh Wander, Managing Partner von 777 Partners, wie folgt zitiert: „Wir sind hocherfreut, die nahezu Verdoppelung unseres Auftrags bei Boeing bekannt geben zu können.  Wir sind seit langem von der Wirtschaftlichkeit der 737-Max-Familie überzeugt, aber wir sind besonders begeistert von der 737-8-200-Variante, die den Großteil unserer zusätzlichen Aufträge ausmacht“.

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Zagreb: Ryanair kündigt Bratislava und Korfu an

Die Ryanair Group will auch im kommenden Jahr mit der Tochter Lauda Europe in Zagreb expandieren. Mit Bratislava und Korfu wurden die ersten beiden neuen Strecken für das Jahr 2022 angekündigt. Ab 27. März 2022 sollen zwei wöchentliche Rotationen zwischen den Hauptstädten der Slowakei und Kroatiens durchgeführt werden. Zum Einsatz kommen Boeing 737-800 der polnischen Buzz, die in Bratislava stationiert sind. Geflogen werden soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag. Mit Fluggerät von Lauda Europe will man ab 4. Juni 2022 zwischen Zagreb und Korfu fliegen. Derzeit ist geplant, dass zwei wöchentliche Umläufe, jeweils an Dienstagen und Samstagen, durchgeführt werden sollen. Zum Einsatz kommen Maschinen des Typs Airbus A320. Derzeit sind drei Flugzeuge dieses Typs, betrieben von der maltesischen Lauda Europe, in Zagreb stationiert. Die Konzernschwestern Ryanair DAC, Buzz und Malta Air fliegen von anderen Bases heraus in die kroatische Hauptstadt hinein. Hinsichtlich der Frequenzen und der Kapazität hat die Ryanair Group den Platzhirsch Croatia Airlines mittlerweile überholt.

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Sommer 2022: Edelweiss fährt Streckennetz deutlich hoch

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air plant im Sommerflugplan 2022 insgesamt 75 Ziele in 32 Ländern anzusteuern. Im direkten Vergleich mit der jüngst abgelaufenen Periode sind das um 13 Destinationen mehr. 56 Ziele entfallen auf die Kurz- und Mittelstrecke. Die Anzahl Flüge wird im Vergleich zum Sommer 2021 um 16 Prozent erhöht. Besonders in Richtung der Kanarischen Inseln, dem spanischen Festland, den Balearen, nach Ägypten, Italien und in den Norden Europas wird aufgebaut. Neu ist unter anderem die Destination Newquay. Edelweiss fliegt ab dem 2. März wieder bis zu zwei Mal wöchentlich nach Tampa Bay (Florida) und ab dem 4. April wieder bis zu drei Mal pro Woche nach Las Vegas. Mit Vancouver und Calgary werden Ende Mai die beiden Ferienziele in Kanada wieder ins Flugprogramm aufgenommen. Vancouver wird drei Mal und Calgary zwei Mal pro Woche ab Zürich angeflogen. Denver wird ab 13. Juni zwei Mal pro Woche angeflogen. Das Karibikprogramm mit Cancún, Punta Cana, Puerto Plata, Montego Bay auf Jamaika, Havanna, San José und Liberia in Costa Rica wird auch nächsten Sommer angeboten. Die beiden neuen Ferienziele Kilimandscharo und Sansibar in Tansania werden erstmals im Sommer bedient und um je einen wöchentlichen Flug erweitert. Wie schon dieses Jahr wird Edelweiss auch im nächsten Sommer die Malediven mit bis zu drei wöchentlichen Verbindungen bedienen. Verglichen mit dem Sommer 2021 entspricht das Langstrecken-Programm im Sommer 2022 einer Steigerung um 185 Prozent. Edelweiss wird im Sommer 2022 neu nach Bergen, Bilbao und Cork fliegen. Der Erstflug in die norwegische Stadt ist für den

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Sommer 2022: Lauda Europe stationiert drei A320 in Zadar

Die Ryanair Group plant im Sommer 2022 weitere Destinationen ab Zadar anzubieten. Vor Ort unterhält man eine saisonale Lauda-Europe-Basis. Neu wird man unter anderem nach Sofia und Helsinki fliegen. Die Hauptstadt Finnlands soll ab 3. Juni 2022 mit Airbus A320 angeflogen werden. Derzeit sind zwei wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Montag und Freitag durchgeführt werden sollen, geplant. Die Durchführung dieser Flüge erfolgt durch Lauda Europe. Bereits ab dem 27. März 2022 soll zweimal pro Woche zwischen Sofia und Zadar geflogen werden. Geplant ist momentan, dass Airbus A320 von Lauda Europe an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag zum Einsatz kommen. Im Sommerflugplan 2022 sind ab der kroatischen Stadt auch Neuaufnahmen zu den Zielen Rom-Fiumicino, Newcastle, Stockholm-Arlanda, Turin, Nürnberg, Bournemouth, Birmingham, Bordeaux und Pisa vorgesehen. Ab Österreich wird Lauda Europe wieder von Wien aus nach Zadar fliegen. Von Deutschland aus fliegt man gemeinsam mit der Konzernschwester Malta Air in die kroatische Küstenstadt. Derzeit sind Flüge ab Berlin, Bremen, Weeze, Hamburg, Karlsruhe/Baden-Baden, Köln/Bonn, Memmingen und Nürnberg geplant. Die Anzahl der von Lauda Europe in Zadar stationierten Airbus A320 wird im Sommerflugplan 2022 Unternehmensangaben nach auf drei Stück erhöht. Unverändert werden auch die Konzernschwestern Ryanair DAC, Ryanair UK, Malta Air und Buzz von anderen Bases heraus die kroatische Küstenstadt ansteuern.

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Ljubljana weiterhin um 75 Prozent unter der Leistung von 2019

Der von Fraport betriebene Flughafen Ljubljana rechnet damit, dass man bis Jahresende rund 407.000 Passagiere abfertigen wird. Damit wird man zwar um rund 40 Prozent über der Vorjahresleistung liegen, jedoch um etwa 75 Prozent unter dem Wert, den man in 2019 erzielen konnte. Flughafendirektorin Babett Stapel prognostiziert für 2022 etwa 900.000 Fluggäste. Das Erreichen des Vorkrisenniveaus sieht sie aber nicht vor 2025. Die Managerin rechnet damit, dass im kommenden Jahr 19 Airlines den Flughafen Ljubljana ansteuern werden. Überwiegend soll es sich um Wiederaufnahmen handeln. Ljubljana wurde bereits vor der Corona-Pandemie hart getroffen, denn der einstige Homebase-Carrier Adria Airways musste Konkurs anmelden. Die Kapazität konnte bislang nicht kompensiert werden. Immer wieder gibt es Gerüchte, dass beispielsweise Croatia Airlines eine Basis in der slowenischen Hauptstadt errichten könnte. Ähnliches wird auch den Billigfliegern Wizz Air und Ryanair nachgesagt. Bislang konnten jedoch keine Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die slowenische Regierung versucht bestehende Strecken, aber auch neue Routen, mit Hilfe von Subventionen zu stützen. Aus Airlinekreisen ist aber zu hören, dass das Programm besonders für Billigflieger wenig attraktiv ist. Das Verkehrsministerium macht auch keinen Hehl daraus, dass die Stärkung und der Aufbau von Anbindungen an Luftfahrtdrehkreuze der großen Allianzen eine höhere Priorität haben.

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