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Tuifly stockt Kapverden-Flüge auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly fährt das Kapverden-Angebot weiter hoch. Der Carrier verzeichnet laut Tui-Deutschland-Chef Stefan Baumert eine stark steigende Nachfrage. Die Routen wurden erst ab September 2021 schrittweise reaktiviert. Flüge in die Inselrepublik werden ab Hannover, Stuttgart, München, Düsseldorf und Frankfurt am Main angeboten. Mit Ausnahme von Frankfurt und Düsseldorf, wo zweimal pro Woche geflogen wird, gibt es je einen wöchentlichen Umlauf. Der überwiegende Anteil der Ticketbuchungen entfällt auf Pauschalreisen von Tui Deutschland. Kapverden hat sich aufgrund der Coronapandemie vergleichsweise lange abgeschottet. Die Touristik läuft nach und nach wieder an. Die Nachfrage ist derzeit hoch, jedoch bereitet Omikron auch der dortigen Regierung Sorgenfalten. Daher ist die weitere Entwicklung abzuwarten. Kapverden gilt als besonders stark auf die Einnahmen aus der Touristik angewiesen.

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Hongkong sperrt viele Europäer aus

Die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong untersagt ab 2. Dezember 2021 Personen, die sich in den letzten 21 Tagen in Deutschland, Australien, Österreich, Belgien, Kanada, Tschechien, Dänemark, Israel oder Italien aufgehalten haben die Einreise. Lediglich vollständig geimpfte Einwohner dürfen weiterhin Hongkong betreten. Diese müssen sich aber sieben Tage in einer staatlichen Quarantäneeinrichtung absondern und sich anschließend auf eigene Kosten in eine zweiwöchige Hotelquarantäne begegeben. Die Kosten für regelmäßige PCR-Testungen sind ebenfalls selbst zu tragen. Ausländer, die sich in den oben genannten Staaten aufgehalten haben, dürfen grundsätzlich nicht einreisen, wobei es wenige Ausnahmen, für die vorab eine Sondergenehmigung einzuholen ist, gibt. Diese befreit jedoch nicht von der Quarantäne. Personen mit Wohnsitz oder letztem Aufenthaltsort in Angola, Äthiopien, Nigeria und Sambia ist die Einreise nach Hongkong nun generell untersagt. Die Regierung der Sonderverwaltungszone will dadurch die Einschleppung und Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus vermeiden.

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IG Metall droht Airbus mit weiteren Streiks

Zwischen Airbus Deutschland und der Gewerkschaft IG Metall brodelt es wieder. Die Tarifverhandlungen wurden am Freitag ergebnislos unterbrochen. Die Arbeitnehmervertreter drohen mit neuerlichen Warnstreiks. Den Tisch haben diesmal die Gewerkschafter verlassen, die auch schwere Vorwürfe gegen die Geschäftsleitung erheben. So behaupten die Arbeitnehmervertreter, dass diese sich gegen eine Gesamtlösung stemmen würden. Hintergrund ist, dass Airbus den Konzern neu aufstellen will. Besonders der angedachte Verkauf der Tochter Premium Aerotec stößt der IG Metall sauer auf. Dem hält Airbus entgegen, dass man mit 25,1 Prozent beteiligt bleibt und es sich für den besten Weg für die Belegschaft handeln würde. Andernfalls müsse man “harte Restrukturierungsmaßnahmen” setzen. Premium Aerotec fertigt kleinere Komponenten für Airbus. Der Gewerkschaft passt auch nicht in den Kram, dass Airbus die Montage und Rümpfen und Strukturen in einer neuen Tochtergesellschaft ansiedeln will. Die IG Metall geht davon aus, dass rund 13.000 Mitarbeiter betroffen sein werden. Man fordert eine Beschäftigungsgarantie für die Mitarbeiter der deutschen Standorte. Die weiteren Schritte berät man nun gewerkschaftsintern, sagt jedoch bereits, dass man sich auf eine weitere Eskalation, sprich Warnstreiks, gefasst machen muss.

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Wegen Grenzschließung: Emirates sagt Tel-Aviv-Erstflug ab

Trotz guter Buchungslage hat sich Golfcarrier Emirates Airline dazu entschlossen die Aufnahme der Nonstopflüge zwischen Dubai und Tel Aviv zu verschieben. Hintergrund ist, dass Israel die Grenzen für Ausländer wieder schließt. Emirates hatte angekündigt, dass man ab dem 6. Dezember 2021 täglich zwischen den beiden Städten fliegen wird. Der Einsatz von Großraumgerät des Typs Boeing 777-300ER ist auch der hohen Nachfrage geschuldet. Wegen der seitens der Regierung Israels verkündeten Grenzschließung für Ausländer, die vorerst für zwei Wochen gelten soll, verschiebt der Golfcarrier den Erstflug. Erst vor wenigen Wochen hatte sich Israel wieder für ausländische Touristen geöffnet, jedoch unmittelbar nach dem Bekanntwerden der Omikron-Mutation wieder die Schließung verfügt. Es wird damit gerechnet, dass diese erneut länger andauern wird und nicht nach zwei Wochen beendet wird.

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Easyjet stockt in Malpensa, Neapel und Venedig die Flotte auf

Der Billigflieger Easyjet bekommt in Italien zunehmend Konkurrenz durch den ungarischen Mitbewerber Wizz Air. Auch Erzrivale Ryanair baut aus. Nun will man zurückschlagen und kündigt die Erhöhung der Anzahl der stationierten Flugzeuge an. In Mailand-Malpensa, der größten Easyjet-Europe-Basis in Italien, will man künftig mit 24 statt 21 Airbusjets fliegen. In erster Linie sollen die Frequenzen auf bestehenden Routen angehoben werden. In geringerem Umfang ist man auch ab dem innerstädtischen Airport Linate tätig. Das Unternehmen betont, dass man auch hier wachsen wird. In Neapel sollen in Zukunft sechs statt vier Easyjet-Flugzeuge stationiert sein. Auf drei Maschinen stockt man in Venedig auf. Auch hier will man in erster Linie bestehende Strecken stärken, jedoch auch expandieren. “Italien war und ist für uns seit jeher ein Schlüsselmarkt: In Mailand Malpensa haben wir unsere größte operative Basis in Kontinentaleuropa und das innovativste Ausbildungszentrum für Piloten und Flugbegleiter der Branche. Der rigorose Ansatz des Kostenmanagements, der während der Gesundheitskrise beibehalten wurde, ermöglicht es uns nun, wieder stark in den italienischen Markt zu investieren, auf den wir bald zurückkehren wollen, um jedes Jahr mehr als 20 Millionen Passagiere zu befördern”, so Easyjet-CEO Johan Lundgren. Bis zum Beginn der Corona-Pandemie nutzte Easyjet das Terminal 2 des Flughafens Mailand-Malpensa nahezu exklusiv. Das will man auch so bald wie möglich wieder so haben, denn die kurzen Wege eignen sich besser für Billigflieger. Die meisten anderen Lowcoster flogen auch bereits vor der Krise ab Terminal 1.

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Japan verhängt wieder weltweites Einreiseverbot

Erst Anfang des Monats hatte die japanische Regierung die Einreise in das Land erleichtert. Doch die Inselnation macht jetzt wieder Nägel mit Köpfen. Noch schneller machte nur Israel die Grenzen wieder dicht: Japan will wegen der Ausbreitung der neuartigen Omikron-Variante des Coronavirus erneut die Einreise von Ausländern aus aller Welt verbieten. Bereits ab Mitternacht sollen das neue Einreiseverbot in Kraft treten. Die Maßnahme ist vorläufig unbefristet. Sie soll zunächst solange gelten, bis genauere Informationen über die neue Corona-Mutante vorliegen. Japan hatte bereits am vergangenen Wochenende wegen der neuen Virusvariante Beschränkungen für Reisende aus Südafrika und acht weiteren Ländern der Region beschlossen. Demnach mussten sie sich nach der Ankunft in eine zehntägige Quarantäne in einer Einrichtung begeben, die ihnen von der Regierung zugeteilt wird. Ministerpräsident Fumio Kishida begründet den Schritt mit der Omikron-Corona-Mutation. Es handelt sich um die zweite Verschärfung binnen weniger Tage. Am Freitag intensivierte Japan die Einreisekontrollen bei Personen, die sich zuletzt in Staaten im südlichen Afrika aufgehalten haben. Bislang konnte man bei Reisenden keine Omikron-Fälle finden. Dennoch entschied sich die Regierung die Grenzen neuerlich dicht zu machen. Für Japaner ist die Einreise künftig auch wieder kompliziert, denn die Liste der Länder, die mit Quarantäne belegt sind, wird immer länger. Für die Fluggesellschaften des Inselstaates sind die jüngsten Entscheidung der Regierung in Tokio ein herber Rückschlag. Nach langen Einschränkungen nahm die Erholung nach und nach Fahrt auf, wird jedoch nun einen herben Rückschlag erleiden. Ebenfalls zur Schließung ihrer Grenzen für Ausländer haben sich Marokko und Israel entschlossen. Der nordafrikanische

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Lufthansa: A350-900 D-AAEU in München eingetroffen

Lufthansa hat den Airbus A350-900 mit der Registrierung D-AAEU am Donnerstag von Luqa nach München überstellt. Das Langstreckenflugzeug ist noch nicht in der Livery des neuen Operators lackiert. Es handelt sich um einen gebrauchten A350-900, der vormals als RP-C3506 bei Philippine Airlines im Einsatz war. Am 6. September 2021 wurde der Jet von Manila nach Luqa überstellt. Auf dem maltesischen Airport wurden bei Lufthansa Technik umfangreiche Wartungsarbeiten vorgenommen. Eine Umlackierung in die Kranich-Livery wurde in Malta hingegen nicht durchgeführt. Derzeit befindet sich die nunmehrige D-AAEU auf dem deutschen Flughafen München. In den nächsten Wochen soll der erste kommerzielle Einsatz erfolgen. Bis dahin soll dieser Langstreckenjet noch einen Besuch im Paintshop absolvieren.

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Französische Luftwaffe mit C160G in Luqa zu Gast

Militärisches Fluggerät des Typs C160 Transall ist mittlerweile ein seltener Gast an europäischen Airports geworden. Die Deutsche Luftwaffe wird die Transportmaschinen bis Jahresende außer Dienst stellen. Nachfolger ist der Airbus A400M. Frankreich wollte diesen Schritt eigentlich schon im Jahr 2018 setzen, jedoch entschied man sich aufgrund von Lieferverzögerungen beim Muster A400M für eine Verlängerung der Einsatzzeit. Wie lange die französischen Streitkräfte noch auf die C160 Transall setzen werden, ist noch offen. Sonderlich lange wird es aber nicht mehr sein. Auf dem Flughafen Luqa (Malta) war überraschend die 64-GZ der französischen Luftstreitkräfte zu Gast. Es handelt sich um eine C160G Gabriel, die am Freitag auf Apron 9 gesichtet wurde. Die 64-GZ wird in erster Linie für elektronische Aufklärung eingesetzt.

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Cebu Pacific hat ersten All-Economy-A330-900 übernommen

Die Billigfluggesellschaft Cebu Pacific hat am 28. November 2021 den ersten Airbus A330-900 nach Manila eingeflogen. Es handelt sich um Maschine Nummer 62, die vom europäischen Hersteller bezogen wurde. Die RP-C3900 ist insofern besonders, weil dieser Airbus A330-900 in All-Economy bestuhlt ist. Mit heutigem Stand sind in keine andere Maschine dieses Typs mehr Sitzplätze verbaut. Hierfür musste gar eine Zulassung eingeholt werden. Für diesen Zweck absolvierte die RP-C3900 in den letzten Wochen mehrere Testflüge. Cebu Pacific wird im Airbus A330-900 insgesamt 463 Passagiere befördern können. Der Einsatz soll daher auf besonders nachfragestarken Routen erfolgen. Ein Einzelstück wird es nicht bleiben, denn der Carrier wartet noch auf die Übergabe von 16 baugleichen Exemplaren.

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Kaum Vorteile für Europäer: Indien lockerte internationalen Flugverkehr

Ab 15. Dezember 2021 soll nach über 20 Monaten Restriktionen der internationale Flugverkehr von/nach Indien wieder hochgefahren werden. Allerdings ist “freies Fliegen” auch weiterhin nicht möglich, denn die Regierung beschränkt weiterhin die Kapazität. Das neue System nimmt die vor der Corona-Pandemie angebotene Leistung als Grundlage und berücksichtigt auch die aktuelle Situation im Startland des Flugzeugs. Daher ist damit zu rechnen, dass es regelmäßig zu Umstufungen kommen wird und die Airlines ihre Flugpläne häufig überarbeiten werden müssen. Vorgesehen sind insgesamt drei Einstufungen, die nachstehend näher erklärt werden: Kategorie A – Es handelt sich um jene Staaten, in denen die aktuelle Lage aus Sicht der indischen Regierung ungünstig ist, jedoch Safe-Travel-Abkommen abgeschlossen wurden. Die Fluggesellschaften dürfen 75 Prozent der Kapazität, die es “vor Corona” gab, durchführen. Kategorie B – Diese Einstufung ist für Airlines besonders ungünstig, denn es handelt sich um sogenannte Hochrisikogebiete, mit denen es keine Safe-Travel-Verträge gibt. Die Folge daraus ist, dass maximal die Hälfte der Vorkrisen-Flugleistung erbracht werden darf. Sollte es auf der betroffenen Route bilaterale Abkommen geben, so dürfen maximal 50 Prozent der Vereinbarten Rotationen durchgeführt werden. Kategorie C – Der Flugverkehr von Staaten, die so kategorisiert sind, unterliegt keinen Beschränkungen. Es darf die volle Kapazität durchgeführt werden. Davon profitieren in erster Linie die Vereinigten Arabischen Emirate. Derzeit stuft Indien sämtliche europäischen Staaten in den Kategorien A und B ein. Weiters betrachtet man Südafrika, Brasilien, Bangladesch, Botswana, China, Mauritius, Neuseeland, Simbabwe, Singapur, Hong Kong und Israel als Hochrisikogebiete. Je nach Abkommen sind diese in A oder B kategorisiert.

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