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Frankfurt: Im Winter zu 244 Zielen in 92 Ländern

In der Wintersaison bieten 83 Fluggesellschaften Passagierflüge zu weltweit 244 Reisezielen in 92 Ländern an. Mit fortlaufender Lockerung der pandemiebedingten Reiserestriktionen könnten sogar weitere Destinationen und Fluggesellschaften kurzfristig hinzukommen, so der Airport.  Insgesamt sind zu Beginn der Winterflugplan-Periode im November durchschnittlich 2.970 Passagierflüge pro Woche (Abflüge) geplant. Das sind 30 Prozent weniger als im Winterflugplan 2019/2020, aber 180 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2020/21. Davon entfallen 380 Flüge auf innerdeutsche, 620 auf interkontinentale und 1970 auf europäische Strecken. Das einfache Sitzplatzangebot liegt bei etwa 520.000 Plätzen pro Woche und damit etwa 36 Prozent unter dem Vergleichswert aus 2019/2020. Zahlreiche US-Destinationen ab FRA Insbesondere die Grenzöffnung der USA für geimpfte und zusätzlich getestete ausländische Gäste ab 8. November 2021 sorge für ein stark wachsendes Angebot: Insgesamt 17 US-Destinationen sind ab FRA in der bevorstehenden Wintersaison regelmäßig erreichbar. Lufthansa (LH), United Airlines (UA) und Singapore Airlines (SQ) starten tägliche Flüge nach New York City.  Condor (DE) bietet ab dem 1. November fünf wöchentliche Flüge in die Ostküstenmetropole am Hudson River an. Insgesamt gibt es bis zu fünf tägliche Flüge zu den New Yorker Flughäfen Newark (EWR) und John F. Kennedy (JFK) ab FRA. Ab Mitte Dezember fliegt auch Delta Airlines (DL) täglich nach New York-JFK. United Airlines und Lufthansa bieten zudem bis zu 20 wöchentliche Verbindungen nach Chicago (ORD) und in die Hauptstadt Washington (IAD). Mit den beiden Star Alliance Partnern geht es außerdem zweimal täglich nach San Francisco (SFO) und Houston (IAH), während Denver zwölfmal pro Woche auf dem Flugplan steht.

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Fehler in Stellenanzeige: Wizz Air suchte Personal für Basis Győr

Bislang wird der ungarische Airport Győr-Pér nicht von Wizz Air angeflogen, doch der Carrier suchte kürzlich in Stellenausschreibungen nach Personal. Der Billigflieger winkt allerdings ab und erklärt unter anderem, dass sich ein Fehler eingeschlichen habe. Vor einigen Jahren wurde die Piste des ungarischen Flughafens Flughafen Győr-Pér verlängert. Schnell kamen Gerüchte auf, dass ab dem hauptsächlich von Audi genutzten Airport eine Basis des Billigfliegers Wizz Air entstehen könnte. Der Carrier suchte kürzlich Personal, wobei in den Stellenausschreibungen explizit von „Base Györ“ die Rede war. Ein möglicher Linienflugbetrieb ab dem ungarischen Airport wird aufgrund seiner Nähe zu Wien und Bratislava als ernstzunehmender Konkurrent gehandelt. Dazu wird es laut Wizz Air aber nicht kommen, denn eine Sprecherin des Billigfliegers erklärte gegenüber Aviation Direct, dass sich in die Stellenausschreibungen ein Fehler eingeschlichen habe. „Wizz Air eröffnet keine Basis in Györ. Es wurde lediglich ein allgemeiner Recruitment-Day abgehalten“, so die Medienreferentin. In der betroffenen Stellenanzeige war die Rede davon, dass für die neue Basis Györ Flugbegleiter gesucht werden.

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Rumänien stellt Cobrex Trans auf den Boden

Der 1994 gegründeten Fluggesellschaft Cobrex Trans wurden seitens der rumänischen Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung entzogen. Die Flotte des Carriers bestand zuletzt aus einer Boeing 737-300 und einem Eurocopter AS 365N1. Das Unternehmen war auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert und flog in der Vergangenheit auch ab Deutschland für diverse Airlines, darunter Germania. Ursprünglich betrieb man nur Helikopter, ehe man im Jahr 2016 die erste und einzige Boeing 737-300 eingeflottet hat. Cobrex Trans sollte auch für den rumänischen Ableger von HiSky fliegen. Allerdings ist es dazu nicht wirklich gekommen, jedoch sollen dem Vernehmen nach zahlreiche Mitarbeiter von Cobrex Trans zu HiSky gewechselt haben. Die rumänische Luftfahrtbehörde machte zum Entzug von AOC und Betriebsgenehmigung keine detaillierten Angaben. Es wäre eine routinemäßige Prüfung der finanziellen Leistungsfähigkeit durchgeführt worden.

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ITA Airways setzt auf „doppelte“ Premium-Eco

Der italienische Staatscarrier ITA Airways will künftig mit 13 Airbus A350-900 und zehn Airbus A330neo auf die Langstrecke gehen. Die Maschinen werden laut Firmenchef Fabio Lazzerini vier Beförderungsklassen aufweisen. Diese nennen sich Business, Premium, Comfort und Economy. Damit schafft man zwei Klassen, die im Bereich der Premium-Economy angesiedelt sein werden. Der Unterschied zwischen Premium und Comfort soll insbesondere darin liegen, dass die Comfort-Class näher an der Economy als an der Business sein wird. Im Zuge der Präsentation der Marke ITA Airways stellte Fabio Lazzerini die zuvor genannten Beförderungsklassen in Aussicht. Dabei handelt es sich aber um ein mittelfristiges Projekt, da zunächst in der Konfiguration, die man von Alitalia übernommen hat, geflogen wird. Nach und nach sollen die bestehenden Flugzeuge umgebaut und in das neue Design umlackiert werden. Weiters betonte Lazzerini abermals, dass man auf ein duales Hub-Konzept in Rom-Fiumicino und Mailand-Linate setzt. An beiden Airports könne man es sich nicht leisten Marktanteile an andere Carrier zu verlieren. Am innerstädtischen Flughafen Mailands hat der Vorgänger Alitalia zahlreiche Start- und Landerechte verloren, die unter anderem von Easyjet, Blue Air und Wizz Air übernommen wurden. Ryanair kam ebenfalls zum Zug, verzichtete jedoch auf den Start in Linate.

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BER schrieb im Vorjahr 391 Millionen Euro Verlust

Der Flughafen Berlin-Brandenburg erwies sich im Vorjahr als größter Verlustbringer in den Finanzen des Landes Berlin. Der Airport schrieb einen Bericht in der Höhe von 391 Millionen Euro. Die Stadt hält eine Beteiligung von 37 Prozent. Am Dienstag stellte Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) den Beteiligungsbericht für das Jahr 2020 vor. 48 der 55 landeseigenen Betriebe und Beteiligungen waren in den schwarzen Zahlen. Der Flughafen jedoch nicht. Die Höhe des Verlusts wird aber nicht nur auf die Corona-Pandemie, sondern auch auf die horrenden Baukosten zurückgeführt. Der BER ging Ende Oktober des Vorjahres offiziell ans Netz. Der Flughafen Berlin-Brandenburg bekam aufgrund der Corona-Pandemie einen Zuschuss in der Höhe von 111 Millionen Euro.

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Nice Places: Plaka Beach – Feiner Sandstrand auf Naxos

Die griechische Insel Naxos ist touristisch weit weniger bekannt als die „großen Geschwister“ Mykonos, Santorini und Paros. Doch genau das macht Naxos besonders reizvoll, denn im Normalfall ist es hier nicht überlaufen. Da die Start- und Landebahn des Inselflughafens recht kurz ist, gibt es keine Linienflüge ab dem deutschsprachigen Raum. Der Tour Operator Springer Reisen bietet allerdings Pauschalreisen ab Graz an. Nach langer Pause werden diese wieder als so genannter Direktflug, also mit einem Tankstopp, durchgeführt. Möchte man auf dem Luftweg anreisen, so führt am Umstieg in Athen fast kein Weg vorbei. Hier hat man dann die Wahl, ob man mit Olympic Air oder Skyexpress ab der Hauptstadt nach Athen fliegen möchte. Alternativ gibt es auch Fährdienste, jedoch ist der Zeitaufwand wesentlich höher. Man kann alternativ auch mit Nonstop-Flügen nach Santorini, Mykonos oder Paros fliegen und von dort aus mit dem Schiff nach Naxos-Stadt fahren. Auf Santorini sollte man beachten, dass der Airport und der Hafen einige Kilometer voneinander entfernt sind. Das kann aber problemlos und günstig mit dem Linienbus bewältigt werden. Auf der Insel Naxos gibt es unzählige schöne Orte, über die man schreiben könnte. Dieser Artikel beschränkt sich auf den Strand in Plaka. Vom Airport bzw. vom Hafen aus kann man diesen einfach und günstig mit dem öffentlichen Linienbus erreichen. Ja, auf der Sandstraße oberhalb des Strandes verkehrt tatsächlich ein großer Autobus. Auf Naxos gibt es hinsichtlich der Busfahrkarten eine Besonderheit, die man im Hinterkopf haben sollte. Busfahrkarten müssen vorab in Geschäften gekauft werden Im Gegensatz zu anderen

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Singapur eröffnet Vaccinated Travel Lane mit der Schweiz

Ab 8. November 2021 können geimpfte Personen im Rahmen der „Vaccinated Travel Lane“ zwischen der Schweiz und Singapur reisen. Das Flugangebot der Singapore Airlines wird ab diesem Termin unter dem VTL-Programm angeboten. Betroffen ist Flug SQ345, der täglich mit Airbus A350-900 durchgeführt wird. Ab 1. November 2021 können sich Interessiere im Rahmen der VTL-Regeln für die Reise von Zürich nach Singapur bewerben. „Die Schweiz ist ein sehr wichtiger Markt für Singapore Airlines und mit den neuen täglichen VTL-Flügen von Zürich nach Singapur freuen wir uns, unseren geschätzten Kunden zahlreiche Reisemöglichkeiten nach Asien anbieten zu können“, so Alastair Hay-Campbell, General Manager von Singapore Airlines für die DACH-Region.

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USA: Breeze präsentiert ersten Airbus A220-300

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Breeze hat ihren ersten Airbus A220-300 in der eigenen Livery präsentiert. Diese Maschine wird in den nächsten Tagen ab Werk Mobile (Alabama) ausgeliefert werden. Breeze Airways hat insgesamt 80 Flugzeuge dieses Typs bestellt. Die Kabine ist mit 126 Sitzen in zwei Klassen bestuhlt. Dabei handelt es sich um 36 Business- und 90 Economy-Class-Sitze. Diese sind mit Steckdosen bzw. USB-Anschlüssen an den Sitzen ausgerüstet. Der Carrier nahm den Flugbetrieb im Mai 2021 auf. Dieser erste A220 wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2022 in Dienst gestellt. Voraussichtlich werden diese auf sekundären Strecken innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika eingesetzt. Airbus bzw. vormals Bombardier konnte bislang rund 170 A220 (ehemals C-Series) an 12 Kunden ausliefern.

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BGH: Wenn wenige Minuten für die Ausgleichsleistung entscheidend sind…

Manchmal geht es bei der Frage, ob Fluggesellschaften Ausgleichsleistungen aufgrund der Passagierrechteverordnung bezahlen müssen oder nicht nur um wenige Minuten. Der deutsche Bundesgerichtshof befasste sich mit einem solchen Fall und entschied zu Ungunsten der Reisenden. Der Europäische Gerichtshof stellte bereits vor einigen Jahren fest, dass der Zeitpunkt der Ankunft jener ist, an dem die erste Tür geöffnet wird und das Aussteigen möglich ist. Die Landung gilt nicht als tatsächliche Ankunft der Maschine. Doch: Was ist, wenn der Passagier der Ansicht ist, dass er um mehr als drei Stunden verspätet angekommen ist, aber die Airline sagt, dass man haarscharf daruntergeblieben ist? Genau ein solcher Fall wurde unter der Geschäftszahl X ZR 94/20 vor dem deutschen Bundesgerichtshof verhandelt. Kläger war ein Passagier, der von Bremen nach Teneriffa geflogen ist. Aufgrund eines technischen Defekts verzögerte sich der Abflug um etwa drei Stunden. Die Ankunft hingegen blieb knapp unter dieser relevanten Marke. Planmäßig hätte der Mittelstreckenjet um 15 Uhr 25 die Parkposition erreichen sollen. Die Airline behauptet, dass um 18 Uhr 20 geparkt wurde und kurz vor 18 Uhr 25 die erste Tür zum Aussteigen geöffnet wurde. Der Kläger hielt dagegen, dass man erst gegen 18 Uhr 35 habe aussteigen können. Somit ging es um wenige Minuten, die darüber entscheiden, ob die Ausgleichsleistung bezahlt werden muss oder nicht. Der Bundesgerichtshof entschied, dass Fluggesellschaften nicht verpflichtet sind den genauen Zeitpunkt der Öffnung der Tür im Bordbuch zu dokumentieren. Die Vorlage dieses habe im Verfahren „keine weiteren Erkenntnisse“ gebracht. Passagiere müssten in solch strittigen Fällen den

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Southwest bestellt 16 weitere Boeing 737 Max 7

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest zieht insgesamt 16 Optionen für das Muster Boeing 737 Max 7. Diese werden in zwei Charten zu je acht Maschinen ausgeliefert. Der Carrier erklärt unter anderem, dass man damit die Ausflottung der B737-700 beschleunigen will. Die ersten acht Einheiten sollen im kommenden Jahr an Southwest Airlines übergeben werden. Die zweite Charte soll im Laufe des Jahres 2023 an den Billigflieger ausgeliefert werden. Bedingt durch das Ziehen der Optionen wächst die Order auf 250 Boeing 737 Max 7 an. Southwest Airlines hat weiters 149 offene Bestellungen für die Max 8. Übernommen hat man bislang 69 Stück, wobei in diesem Jahr keine weiteren mehr ausgeliefert werden sollen. Derzeit hat die Max 7 noch keine FAA-Zulassung. Diese wird für Anfang 2022 erwartet. Unmittelbar danach sollen die ersten an den Carrier übergeben werden.

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