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ADV: Luftverkehrsnachfrage bleibt unverändert stabil

Im Monat September 2021 lag das Verkehrsaufkommen an den deutschen Flughäfen bei knapp 45,9 Prozent des Vorkrisenniveaus. Exakt 11.173.115 Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen im Monat September. Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 beträgt der Rückgang -54,1 Prozent. Im Vergleich zum September des letzten Jahres sind es mehr als doppelt so viele Passagiere  (+134,0 Prozent). Das Cargo-Aufkommen wächst weiter zweistellig: 445.819t bedeuten +12,7 Prozent zum Vorjahr und gegenüber 2019 sind es +13,2 Prozent. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen liegt mit +37,1 Prozent über dem Vorjahr, aber gegenüber 2019 mit -39,1 Prozent deutlich niedriger. 128.677 Starts und Landungen verzeichneten die Flughäfen.

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Peter Kolba: „Kostenloses Rücktrittsrecht schriftlich vereinbaren“

In den letzten Tagen ist die Anzahl der neuen Coronafälle in Europa zum Teil stark gestiegen. Der Verbraucherschutzverein von Peter Kolba warnt, dass kostenfreie Stornierungen aufgrund der allgemeinen Pandemielage nicht immer einfach sind. „Wer mitten in einer Pandemie Reisen und Hotels bucht, muss wissen, dass eine kostenlose Stornierung wegen einer gefährlichen Covid-19-Lage vor Ort höchst umstritten sein kann. Daher rät der Verbraucherschutzverein bei Buchungen unbedingt eine solche kostenlose Stornomöglichkeit zu vereinbaren“, so Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereines (VSV). „Im Februar-März 2020 haben etwa die Hoteliers in Ischgl von Gästen, die früher abreisen wollten, dennoch die volle Zahlung des Aufenthaltes verlangt.“ Der Konsumentenschützer weist unter anderem darauf hin, dass wenn man eine Reise aufgrund einer Covid-19-Infektion nicht antreten kann, dies unter das „Risiko in der eigenen Sphäre“ fällt. Hat man keine entsprechende Reiserücktrittsversicherung, muss man im Regelfall die Stornogebühr bezahlten. Kolba geht davon aus, dass diese in der Regel durch eine entsprechende Reiserücktrittsversicherung abgedeckt ist. Dennoch sollte man vor dem Abschluss abklären, ob Covid-19-Eigeninfektionen versichert sind, denn das ist noch immer nicht bei allen Anbietern der Fall. Wenn aber vor Ort die Gefahr sich mit Covid-19 zu infizieren hoch ist und es unter Umständen entsprechende Reisewarnungen gibt, dann wäre das ein Grund für einen kostenlosen Rücktritt vom Vertrag, so Kolba. „Doch da gibt es einen Haken: Wenn die Situation vorhersehbar war – und wir fürchten das würden die Gerichte so sehen – dann gibt es keinen Wegfall der Geschäftsgrundlage und auch keinen kostenlosen Rücktritt“. Die Empfehlung des VSV-Obmanns lautet: „Wir empfehlen

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Aer Lingus bringt Langstrecke nach Shannon zurück

Über einen längeren Zeitraum hinweg war es unklar, ob Aer Lingus wieder Langstreckenflüge ab Shannon anbieten wird. Der UK-Ableger Manchester sollte diese Basis eigentlich ersetzen, aber nun entschied man sich anders und kündigt 16 Transatlantik-Ziele ab der irischen Stadt an. Eingesetzt werden sollen überwiegend Maschinen des Typs Airbus A321neoLR. Der „Comeback“-Flug ist für den 10. März 2022 angekündigt. Dieser soll als EI 135 nach Boston führen. Nach und nach soll das Langstreckennetzwerk ab Shannon hochgefahren werden. Derzeit ist geplant, dass auch die Ziele New York JFK, Los Angeles, Chicago, San Francisco, Washington, Philadelphia, Seattle und Toronto im ersten Schritt reaktiviert werden sollen. „Dies ist ein ehrgeiziger Zeitplan für den Sommer 2022 und ein wichtiger Schritt für die Fluggesellschaft und das Land, wenn wir Irland wieder mit der Welt verbinden. Aus unserer Kundenrecherche wissen wir, dass die Iren sehr daran interessiert sind, wieder zu fliegen, und wir freuen uns auf jeden Fall, sie wieder an Bord begrüßen zu dürfen“, erklärt Reid Moody, Chief Strategy and Planning Officer bei Aer Lingus.

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Comeback: Easyjet reaktiviert Berlin-Köln/Bonn

Im Nachgang der Air-Berlin-Pleite übernahm Easyjet viele Strecken ab Berlin-Tegel. Um die Slots halten zu können, griff man damals auch auf Wetlease-Gerät, beispielsweise von Smartlynx und WDL zurück. Nun soll es ab dem BER wieder zum Comeback im innerdeutschen Verkehr kommen. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass die von Easyjet Europe durchgeführten Flüge innerhalb Deutschlands – abgesehen von Berlin-Sylt – auf unbestimmte Zeit ausgesetzt wurden. Zuvor hatte man beispielsweise Berlin (Tegel)-Stuttgart und Berlin (Tegel)-Köln/Bonn im Angebot. Am BER hatte man es bislang – abgesehen von Sylt – noch nicht gewagt wieder innerdeutsch zu fliegen. Das soll sich mit dem 1. Dezember 2021 ändern, denn dann sollen die Airbus-Jets des orangefarbenen Billigfliegers wieder bis zu zweimal zwischen Berlin (BER) und Köln/Bonn fliegen. Derzeit sind 12 Umläufe pro Woche geplant. Die Nachfrage wird der Carrier wohl sehr genau beobachten, denn es ist noch nicht entschieden, ob die anderen innerdeutschen Routen, beispielsweise Berlin-Stuttgart, reaktiviert werden.

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Paris-Orly: Aer Lingus hilft Vueling mit Airbus A330 aus

Die IAG-Billigtochter Vueling ist einer der indirekten Nutznießer der Staatshilfe, die dem Air France-KLM-Konzern gewährt wurde. Man konnte am Flughafen Paris-Orly zahlreiche Slots erlangen, die nun beflogen werden müssen. Dazu kommen jene, die man von der aufgelösten Konzernschwester OpenSkies („Level France“) geerbt hat. Die Folge daraus: Vueling führt am stadtnahen Airport der französischen Hauptstadt eine großangelegte Expansion durch. Das Angebot wird auf fast 50 Ziele hochgefahren. Eigenen Angaben nach ist die Nachfrage sehr hoch. So hoch, dass man sich von der Konzernschwester Aer Lingus einen Airbus A330 zur Hilfe holt. Auf Anfrage bestätigte das IAG-Mitglied einen entsprechenden Medienbericht von Aviacioline. Im Eigenbetrieb wird man den Maschinentyp Airbus A321ceo vorwiegend ab Orly zum Einsatz bringen. Vueling bestätigte, dass nach und nach auf A321neo umgestellt wird. Dabei handelt es sich um Neuflugzeuge, die von Hersteller Airbus bezogen werden. Um der aktuell hohen Nachfrage Rechnung tragen zu können, wird temporär ein von Aer Lingus betriebener Airbus A330 im Rahmen eines ACMI-Vertrags für Vueling ab Orly fliegen.

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Wien geht mit neuen Destinationen in den Winterflugplan

In der Winterflugplanperiode 2021/22 gibt es am Flughafen Wien-Schwechat wieder fast 90 Prozent des Destinationsangebots, das es „vor Corona“ gab. Auch einige Neuaufnahmen, darunter Akaba und Banja Luka, wagen die Fluggesellschaften. Neben neuen Destinationen und Frequenzaufstockungen bieten einige Airlines auch wieder Verbindungen an, die aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt wurden: Austrian Airlines nimmt neu Cancún in Mexico auf und bietet mit Malé auf den Malediven und Mauritius im Indischen Ozean drei sonnige Fernreiseziele, um der kalten Jahreszeit zu entfliehen. Wizz Air und Ryanair erweitern ihr Streckennetz ab Wien um insgesamt 13 Ziele. Mit Verbindungen zurück in Wien sind Aegean, Air Cairo, Corendon Airlines, Jet2, Pegasus Airlines, Sunexpress, Transavia France und Volotea. Auch Toronto mit Air Canada, Addis Abeba mit Ethiopian Airlines, Abu Dhabi mit Etihad und Dschidda mit Saudia sind im Winter ab Wien erreichbar. Der Flughafen Wien deckt mit 150 Destinationen im Winterflugplan 2021 bereits fast 90 Prozent des Vorkrisenangebots (172 in 2019) ab. „Der Winterflugplan stimmt vorsichtig optimistisch, das Destinationsangebot ab Wien wächst. Im heurigen Winter sind rund 90 Prozent der vor der Krise verfügbaren Reiseziele wieder direkt erreichbar und darunter sogar neue Destinationen wie Cancún, Abu Dhabi, Akaba, Banja Luka und Lappeenranta in Finnland. Die Planungen und Ankündigungen der Airlines geben uns auch Hoffnung für 2022: Mit Start des nächsten Sommerflugplans im Frühjahr 2022 erwarten wir eine deutliche Erholung bei den Passagierzahlen“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Austrian Airlines baut Langstrecke wieder aus Derzeit werden ab Österreichs größtem Flughafen 150 Nonstop-Destinationen angeboten. In der Winterflugplanperiode

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Österreich: Neue Einreisebestimmungen ab 1. November 2021

Mit Wirksamkeit zum 1. November 2021 modifiziert Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) die Einreisebestimmungen. Die bisherige Verordnung wäre mit 31. Oktober 2021 durch Zeitablauf außer Kraft getreten. Die neuen Regeln gelten bis vorerst 31. Dezember 2021. Der Inhalt der Verordnung wurde nur minimal verändert, bringt jedoch für Zypern-Urlauber eine entscheidende Erleichterung. Der Paragraph 5a der Covid-Einreiseverordnung wird ersatzlos gestrichen. Das hat zur Folge, dass das verpflichtende Vorweisen eines negativen PCR-Befunds bzw. die Durchführung einer solchen Untersuchung binnen 24 Stunden nach Einreise entfallen. Zypern war zuletzt der letzte Herkunftsort, der dieser im Sommer 2021 eingeführten Regel unterlag. Unverändert bleibt, dass der 3G-Nachweis das Kernstück der Einreisebestimmungen bleibt. Es ist weiterhin möglich, dass Ungeimpfte die notwendige Testung innerhalb eines Tages nach ihrer Ankunft in Österreich vornehmen lassen können. Die grundsätzliche Aufteilung der Welt in „Staaten und Gebiete mit geringem epidemiologischem Risiko“, „Virusvariantengebiete und –staaten“ sowie quasi „alle anderen“ wird beibehalten. Das gilt auch für die Regeln bei der Einreise, die an den Grenzen vom Bundesheer im Auftrag der jeweiligen Bezirksgesundheitsbehörde kontrolliert werden sollen. Maßgebliche Änderungen bei der Einteilung sind wie folgt: Von der „grünen Liste“ werden Bosnien und Herzegowina sowie die Republik Moldau gestrichen. Im Gegenzug betrachtet das Gesundheitsministerium nun Kuwait und Ruanda Staaten mit geringem epidemiologischem Risiko. Von der „roten Liste“ werden Brasilien, Chile, Costa Rica und Suriname gestrichen. Neuaufnahmen in die Liste der Virusvariantengebiete gibt es nicht, so dass es keine rot gelisteten Staaten mehr gibt. Daraus ergibt sich mit Wirksamkeit zum 1. November 2021 die nachstehende „grüne Liste“: Andorra

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Nice Places: Blue Lagoon, Crystal Lagoon und Santa Maria Bay – Comino

Die kleinste der drei bewohnten Inseln der Republik Malta, Comino, ist besonders für die Blaue Lagune bekannt. Diese zieht Jahr für Jahr tausende Touristen an. Glasklares Wasser lädt zum Baden ein, jedoch sollte ein Besuch nicht nur gut geplant sein, sondern das Ausweichen in die Santa Maria Bay in Betracht gezogen werden. Die Blaue Lagune hat keinen echten Sandstrand, sondern ist eine felsige Angelegenheit. Lediglich nahe dem Bootssteg ist ein kleiner sandiger Bereich angelegt. Dennoch werden in der Hauptsaison unzählige Touristen mit den regulären Linien-Booten aus auch Ausflugsschiffen hier her gebracht. Lokale Geschäftsleute bieten vom Mineralwasser über Hotdogs bis hin zu Taucherbrillen so ziemlich alles an und das zu gesalzenen Preisen. Besonders im Juli und August ist es in der Blauen Lagune total überlaufen und Touristen stehen sich regelrecht gegenseitig auf den Zehen. Die Schönheit dieses malerischen Orts kann also nur in der Nebensaison wirklich erlebt werden, denn dann beschränkt sich das „Angebot“ an Verkaufsständen auch auf einen Rettungsschwimmer und ein kleine Erste-Hilfe-Station. Konkret bedeutet das, dass der absolut nicht ins Landschaftsbild passende „Markt“ außerhalb der Peak-Zeit gar nicht aufgestellt wird. Sandstrand kann man auf der Mini-Insel Cominotto an zumindest einer Stelle erwarten. Hier ist es auch sehr schön zum Baden, aber die Sache hat einen Haken. Die Anreise ist kompliziert, denn man muss der gegenüberliegenden Seite von Comino aus hinschwimmen. Aus Umweltschutzgründen dürfen keine Boote in Cominotto. So sieht man immer wieder Urlauber, die ihre Strandausrüstung auf einer Luftmatratze durch die Bucht befördern. Glasklares Wasser in der Crystal Lagoon

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„Neue Flybe“ geht mit neuem Chef an den Start

Die „neue Flybe“ wird mit Dave Pflieger an der Spitze an den Start gehen. Der Manager wurde diese Woche als neuer CEO der Regionalfluggesellschaft vorgestellt. Zunächst will man innerhalb des Vereinigten Königreichs fliegen und gleichzeitig ausgewählte EU-Destinationen anfliegen. Cyrus Capital hatte einige Vermögenswerte aus der Konkursmasse der „alten Flybe“ herausgekauft und diese auf die Neugründung Thyme Opco aufgesetzt. Die zuletzt genannte Firma wurde in Flybe Limited umbenannt. Laut Erklärung des Unternehmens ist man für den Erstflug startklar. Die erste Maschine wurde bereits in das Design der „neuen Flybe“ umlackiert. Das Projekt war zeitweise ins Stocken geraten, denn die britische Zivilluftfahrtbehörde hatte die Betriebsgenehmigung der „alten Flybe“ annulliert. An dieser hafteten jedoch begehrte Start- und Landerechte, unter anderem in London-Heathrow und London-City. Diese sind verloren, so dass sich die „neue Flybe“ um Slots bemühen musste.

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Air France führt Hop bis mindestens 2026 weiter

Die zuletzt vor einer ungewissen Zukunft stehende Air-France-Tochter Hop soll bis mindestens März 2026 fortgeführt werden. Mit den Gewerkschaften wurde eine Einigung erzielt, die in erster Linie dazu führt, dass die Kosten pro Flugstunde sinken werden. Hop entstand im Jahr 2013 aus der Zusammenlegung der vormaligen Air-France-Regionaltöchter und trat zunächst unter eigener Marke auf. Man wollte die Regio-Flüge als eine Art Mischung aus Billigflieger und Regionalfluggesellschaft vermarkten. Erfolg war dem Konzept nicht gekrönt, so dass auf ACMI-Dienstleistungen für die Muttergesellschaft umgestellt wurde. Die Hop-Flotte wurde in den letzten Jahren schleichend verkleinert, denn für ausscheidende Turbopropflugzeuge gab es keinen Ersatz. Auch baute man Personal ab, was zu diversen Streitigkeiten mit den Gewerkschaften geführt hatte. Zuletzt wurde die Zukunft dieser Air-France-Tochter in Frage gestellt, denn in erster Linie will man sich auf die Marken Transavia und Air France konzentrieren. In langwierigen Verhandlungen konnten die Arbeitnehmervertreter und die Spitze der Muttergesellschaft einen Kompromiss finden. Bis mindestens 2026 wird Hop fortgeführt und bekommt seitens Air France eine Abnahmegarantie für die Flugdienstleistungen. Gleichzeitig machen die Arbeitnehmer Zugeständnisse, so dass die Kosten pro Flugstunde sinken.

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