
Wizz Air verdient mehr Geld mit Zusatzverkäufen als mit Tickets
Im Vorjahr haben die Fluggesellschaften weniger Geld aus dem Verkauf von Flugscheinen erlöst. Betrachtet man allerdings die Zusatzverkäufe, so konnten Billigflieger stark zulegen. Wizz Air hat dadurch im Vorjahr sogar mehr Geld eingenommen als mit Tickets. Das aktuelle Jahrbuch von Cartrawler befasst sich mit den so genannten Ancillary Revenues. Diese spielen bei Lowcostern eine besonders wichtige Rolle und zunehmend entdecken auch Netzwerkcarrier diese Einnahmemöglichkeit. Wizz Air konnte während der Corona-Pandemie den Anteil der Zusatzerlöse um 10,6 Prozentpunkte auf 55,9 Prozent steigern. Damit ist man laut Cartrawler nicht nur weltweite Nummer Eins, sondern hat erstmals mehr Geld mit Ancillary Revenues als mit den Flugscheinen verdient. Ähnliche Werte konnte nur der U.S.-amerikanische Billigflieger Spirit erzielen. Abgeschlagen auf Platz sieben mit einem Zusatzverkäufe-Anteil von 36,7 Prozent befindet sich der Wizz-Air-Konkurrent Ryanair. Table 1: Top 10 Airlines – Ancillary Revenue as a % of Total Revenue Rank Airlines 2020 Result 2019 Result Change from 2019 1 Wizz Air 55.9% 45.4% ↑10.6 points 2 Spirit 55.8% 47.0% ↑ 8.7 points 3 Viva Aerobus 52.6% 45.0% ↑ 7.7 points 4 Allegiant 51.8% 46.5% ↑ 5.4 points 5 Frontier 49.2% 43.6% ↑ 5.6 points 6 Volaris 42.9% 38.5% ↑ 4.4 points 7 Ryanair Group 36.7% 34.5% ↑ 2.2 points 8 Pegasus 33.8% 26.4% ↑ 7.4 points 9 Vietjet Air 33.4% 25.2% ↑ 8.2 points 10 Southwest 27.9% 20.1% ↑7.8 points Betrachtet man aber die tatsächlichen Einnahmen pro Passagier aus Ancillary Revenues, so liegt Jet2 mit 82,96 Euro auf Platz 1. Air Canada und Japan Airlines folgen






