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Cargo: Leipzig erneut auf Rekordkurs

Der Flughafen Leipzig/Halle konnte über das gesamte Jahr gesehen den Frachtumschlag um 18,4 Prozent auf 1.025.187 Tonnen steigern. Damit knackte man erstmals in der Firmengeschichte die 1-Millionen-Tonnen-Marke bereits im August. Im jüngst abgelaufenen Monat dieses Jahres sind rund 125.505 Tonnen abgefertigt worden. Das entspricht einer Steigerung von 15,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 1,38 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen, ein neues Rekordergebnis. Die Zahl der Flüge im Frachtverkehr wuchs in den ersten acht Monaten des Jahres um 25,8 Prozent auf über 40.000. Insgesamt steuern über 80 Fracht-Airlines den Airport an und bedienen ein Streckennetz, das über 270 Ziele weltweit umfasst. Wöchentlich verzeichnet der Airport bis zu 1.300 Starts und Landungen im Frachtverkehr. Der Airport ist das weltweit größte Drehkreuz der DHL sowie das erste regionale Luftfrachtzentrum von Amazon Air in Europa. Damit ist der Airport eines der bedeutendsten Drehkreuze für Express- und E-Commerce-Sendungen.

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Dortmund will über OTA Kiwi mehr Umsteiger gewinnen

Der Online Travel Agent Kiwi und der Flughafen Dortmund arbeiten seit 1. September 2021 im Bereich Anschlussflüge zusammen. Der Airport im Ruhrgebiet wird überwiegend von Lowcostern, die keine Umstiege anbieten, angeflogen. Und genau da kommt schon das erste Problem, denn Ryanair und Kiwi liegen sich so sehr in den Haaren, dass man sich diverse Auseinandersetzungen vor Gericht liefert. Beispielsweise akzeptiert der Billigflieger keine Bordkarten, die über den Check-in-Service von Kiwi ausgestellt wurden und erwirkte vor tschechischen Gerichten auch einige Einstweilige Verfügungen. Kiwi bietet seit einigen Jahren Umsteigeflüge an, die regulär bei den Fluggesellschaften nicht buchbar sind. Eigenen Angaben nach übernimmt man eine Garantie für die Verbindungen. Für Reisende mit Gepäck ist aber der zentrale Nachteil, dass in vielen Fällen die Gepäckstücke am Band abgeholt und am Schalter neu aufgegeben werden müssen. Mit dem Flughafen Dortmund hat Kiwi nun eine Partnerschaft abgeschlossen, die Umsteigern dieses OTAs die Nutzung der Security-Fastlane ermöglichen soll. Laut Airport soll dies die Umsteigezeit reduzieren. Dortmund hofft offenbar darauf, dass über Kiwi mehr Transferpassagiere gewonnen werden können. Vor Ort sind die Airlines Wizz Air und Ryanair dominierend. Beide bieten offiziell keine Umsteigeflüge über diesen Airport an. „Wir freuen uns mit Dortmund Airport einen weiteren Partnerflughafen begrüßen zu dürfen. Zusammen werden wir den Transferprozess mit unserem Smart Pass Service für die Passagiere verbessern und den Dortmunder Flughafen als einen attraktiven, unkomplizierten Umsteigepunkt positionieren“, erklärt Patrick Zeuner, Head of Airport Partnerships bei Kiwi. „Der große Vorteil für die Passagiere ist, dass über Kiwi.com Flüge von unterschiedlichen Airlines miteinander kombiniert

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August 2021: Zürich meldet 1.593.672 Passagiere

Der Flughafen Zürich-Kloten hatte im August 2021 insgesamt 1.593.672 Fluggäste. Damit lag man bei 51,2 Prozent der Leistung, die man „vor Corona“ erzielen konnte. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag man bei einem Plus von 119,7 Prozent. Zürich konnte im August 2021 erstmals seit dem Beginn der Pandemie die 50-Prozent-Schwelle des Vorkrisenniveaus knacken. Dies führt man insbesondere auf die verstärkte Urlaubsnachfrage zurück. Wie bereits im Juli sind auch im August 2021 über eine Million Passagiere über den Flughafen Zürich gereist. Spitzentag war mit 68.862 Passagieren der Sonntag, 1. August 2021. Trotz herausfordernder Passagierprozesse zieht die Flughafenbetreiberin eine positive Bilanz im Rückblick auf die Sommermonate und bedankt sich bei allen Partnern und Passagieren für die gute Zusammenarbeit. Trotz der herausfordernden Situation haben die Prozesse weitestgehend gut funktioniert und die meisten Passagiere sind gut vorbereitet an den Flughafen gekommen. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im August 2021 bei 1.188.143. Der Anteil der Umsteiger betrug 25,1 Prozent was 398.190 Fluggästen entspricht. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 49,5 Prozent auf 16.228 Starts oder Landungen. Verglichen mit August 2019 fanden 35,7 Prozent weniger Movements statt. Die durchschnittliche Zahl der Reisenden pro Flug lag mit 127,0 Fluggästen 34,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 16,3 Prozentpunkte auf 74,8 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im August 31.278 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Zunahme von 48,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit dem August 2019 wurde 11,8 Prozent weniger Cargo abgewickelt.

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Eurowings Discover gibt erste Mittelstreckenziele frei

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover wird mit Beginn der Winterflugplanperiode 2021/22 einige Mittelstreckenziele ab Frankfurt am Main aufnehmen. Diese sollen überwiegend mit dem Maschinentyp Airbus A320 bedient werden. Den Auftakt machen am 31. Oktober 2021 die Destinationen Marrakesch und Teneriffa Süd. Beide Destinationen sollen viermal wöchentlich bedient werden. Einen Tag später will Eurowings Discover erstmals nach Fuerteventura fliegen. Dieses Ziel soll zweimal pro Woche angeflogen werden werden. Ab 2. November 2021 steht fünfmal wöchentlich Las Palmas auf dem Flugplan. Nach Hurghada wird es ab 3. November 2021 zweimal pro Woche gehen. Einen Tag darauf soll der Erstflug nach Lanzarote durchgeführt werden. Diese Destination soll ebenfalls zweimal in der Woche angesteuert werden. Das ägyptische Marsa Alam soll ab 5. November 2021 je einmal pro Woche angeflogen werden. Eurowings Discover wurde als neuer Ferienflieger der Lufthansa Group gegründet. Zunächst werden nur Langstreckenziele mit dem Maschinentyp Airbus A330 bedient. Mit Beginn der Winterflugplanperiode dehnt man das Streckennetz auch auf Mittelstreckenziele aus. Dazu werden einige Airbus A320 aus Konzernbeständen eingeflottet.

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Croatia Airlines will 15 neue Flugzeuge leasen

Die Regierung Kroatiens beabsichtigt die Flotte von Croatia Airlines mittels der Anschaffung von bis zu 15 fabrikneuen Flugzeugen zu erneuern. Diese sollen über Leasinggesellschaften bezogen werden, berichtet die lokale Tageszeitung Jutarnji. Die entsprechenden Mittel sollen über die so genannte „Post-Covid-Strategie“ bereitgestellt werden. Diese ist im Kabinett beschlossen, muss jedoch noch den parlamentarischen Weg passieren. Die Zustimmung ist noch nicht in trockenen Tüchern. Jedenfalls ist beabsichtigt, dass die Flotte von Croatia Airlines innerhalb von drei Jahren erneuert werden soll. Nicht betroffen sind die DHC Dash 8-400, die weiterhin betrieben werden sollen. Wie berichtet buhlt der europäische Flugzeugbauer Airbus um Bestellungen für das Muster A220. Dazu führt man in der kroatischen Hauptstadt auch eine entsprechende Demonstration mit einem von Air Baltic betriebenen Muster durch. Croatia Airlines will vier A320neo nicht mehr abnehmen und verhandelt über den Ausstieg aus dem Vertrag. Der Flugzeugbauer will stattdessen den A220 anbieten und hofft auf eine größere Bestellung.

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Kein Geld für Triebwerke: Zahlreiche Air-India-A320 müssen am Boden bleiben

Bei der staatlichen Fluggesellschaft Air India befinden sich zumindest 12 Airbus-Jets seit längerer Zeit auf dem Boden. Ursache ist aber nicht die Corona-Pandemie, sondern der Umstand, dass man kein Geld für den notwendigen Triebwerkstausch hat. Das lokale Portal Hindustan Times berichtet unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen, dass unklar ist, ob die betroffenen Mittelstreckenjets im Falle einer Privatisierung reaktiviert werden konnten. Air India wollte den Medienbericht nicht kommentieren. Betroffen sein sollen „mindestens“ zwölf Maschinen der Airbus A320-Reihe. Deren Triebwerke sind am Ende der zulässigen Einsatzzeit und müssen gewartet bzw. getauscht werden. Hierfür soll aber das Geld fehlen, weshalb einige Jets bereits seit mehreren Jahren ungenutzt abgestellt sind. Im August 2019 machte die lokale Pilotengewerkschaft öffentlich, dass insgesamt 19 Maschinen verschiedener Typen mangels Ersatzteile nicht mehr abheben können. Im aktuellen Privatisierungsanlauf können noch bis zum 15. September 2021 verbindliche Gebote abgegeben werden. In diesem Zusammenhang sollen auch Air India Express sowie die Hälfte der Anteile von Air India Sats verkauft werden.

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Prag: Eurowings Europe hat 6.000 Bewerber für 100 freie Stellen

Im Vorfeld der Eröffnung der Eurowings-Europe-Basis in der tschechischen Hauptstadt Prag befindet sich der Carrier auf Personalsuche. Eigenen Angaben nach habe man bislang 6.000 Bewerbungen für Stellen in der Kabine und im Cockpit erhalten. Die ersten Auswahlgespräche für die vakanten Positionen im Cockpit und in der Kabine haben bereits begonnen. Die auf preiswerte europäische Direktflüge spezialisierte Lufthansa Tochter hatte Ende Juli für ihren zehnten Standort ein Bewerbungsverfahren für Crews gestartet, um rund 100 Stellen in Cockpit und Kabine lokal zu besetzen. „Wir sind begeistert von dieser Resonanz und dem starken Interesse, auf das unser Angebot in Tschechien stößt. Ich freue mich sehr, dass wir am Standort Prag ‚local touch‘ anbieten und unsere Teams mit der Einstellung von Kolleg:innen vor Ort verstärken können“, erklärt Eurowings-Europe-Geschäftsführer Robert Jahn. Ab 31. Oktober 2021 hebt Eurowings zunächst mit zwei Flugzeugen des Typs Airbus A320 ab, im Sommer 2022 soll ein drittes Flugzeug folgen. Durchgeführt werden die Flüge von Eurowings Europe, dem pan-europäischen Flugbetrieb von Eurowings. Zur Gründung der Basis und bei Aufnahme des Flugbetriebs in Prag sind ab Oktober zunächst Crews von Eurowings Europe aus Wien im Einsatz. Mittelfristig sollen die Flüge jedoch vollständig von lokal stationierten Prager Crews durchgeführt werden. Crewmitglieder, die bereits für Eurowings Europe fliegen, haben gemäß den innerbetrieblichen Regelungen ein bevorzugtes Wechselrecht.

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Griechenland erhöht den Druck auf Ungeimpfte

Seit Montag gelten in Griechenland geänderte Bestimmungen in Sachen Coronatests. Personen, die nicht gegen Covid-19 geimpft sind und beispielsweise in Restaurants oder an ihren Arbeitsplatz wollen, müssen zumindest einen negativen Antigen-Befund vorlegen. Die Testung ist selbst zu bezahlen und kostet mindestens zehn Euro. Die griechische Regierung hat unter anderem angeordnet, dass die meisten öffentlichen Innenbereiche nur noch dann betreten werden dürfen, wenn man gegen Covid-19 geimpft ist. Ist man das nicht, so benötigt man einen negativen Testbefund. Die Kosten für den Schnelltest sind selbst zu tragen. Alternativ werden auch negative PCR-Befunde anerkannt, wobei auch diese kostenpflichtig sind. Mit der Maßnahme will Griechenland Druck auf Personen, die sich bislang nicht haben impfen lassen, ausüben. Innerhalb des EU-Mitglieds ist die Vorgehensweise massiv umstritten und hat bereits mehrere größere Demonstrationen in Athen und anderen größeren Städten verursacht. Die Regelung gilt für alle, also ausdrücklich auch für Touristen. Wichtig: Auf allen Inlandsverbindungen, unabhängig davon, ob diese per Flugzeug, Schiff, Bus oder Bahn erfolgen, müssen Ungeimpfte ebenfalls einen negativen Corona-Test vorlegen. Der Antigen-Schnelltest kostet mindestens zehn Euro und ist nicht mehr kostenfrei. Geimpfte brauchen keinen Testbefund. Urlauber, die Beförderungsangebote oder Räumlichkeiten, die der Test- bzw. Impfpflicht unterliegen, in Anspruch nehmen wollen, müssen ihr EU-Zertifikat vorweisen. Derzeit sind Genesungsnachweise den Impfnachweisen gleichgestellt. Zusätzlich müssen Personalausweis oder Reisepass zum Nachweis der Identität mitgeführt werden. Je nach Örtlichkeit bzw. Beförderungsunternehmen kann es vorkommen, dass die Unterlagen vorab online übermittelt werden müssen.

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Auktion: Teile zweier Ex-Lufthansa-B707 unter dem Hammer

In Deutschland kommen Einzelteile zweier Boeing 707, die vormals die Farben von Lufthansa getragen haben, unter den Hammer. Dabei handelt es sich um die ehemaligen D-ABOD und D-ABOC. Die Versteigerung wird vom Auktionshaus Dechow durchgeführt. Bei der D-ABOD handelt es sich um jene Boeing 707, die in Hamburg abgestellt war und unter großem Protest von Luftfahrtliebhabern zur Verschrottung geschickt wurde. Die andere Maschine ist jene, die über Jahrzehnte auf dem Gelände des Flughafens Berlin-Tegel herumstand. Diese war niemals bei Lufthansa im Einsatz und im Zusammenhang mit dieser Maschine ist die Registrierung fiktiv, denn offiziell wurde sie nie an diese Boeing 707 vergeben. Sie war ein Geschenk von Boeing, das der Kranich eigentlich nicht haben wollte. Im Rahmen der Versteigerung, die von Dechow durchgeführt wird, können Teile beider Maschinen erworben werden. Die Auktion startet am Freitag, den 24. September 2021 und endet am 24. Oktober 2021 gegen 15 Uhr 00. Nähere Informationen zur Auktion direkt bei Dechow unter diesem Link.

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August 2021: Frankfurt hatte 3,4 Millionen Passagiere

Deutschlands größter Flughafen, Frankfurt am Main, konnte im August 2021 die beste Verkehrsleistung seit dem Beginn der Corona-Pandemie erzielen. Die Fraport AG teilte mit, dass man rund 3,4 Millionen Fluggäste gezählt hat. Im direkten Vergleich mit August 2020 entspricht dies einem Zuwachs von 123 Prozent. Allerdings liegt man um 51 Prozent unter dem Wert, den man im August 2019 erzielen konnte. Im Bereich Fracht legte man im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 178.223 Tonnen zu. Der börsennotierte Flughafenbetreiber führt das „Hoch“ insbesondere auf die erhöhte Nachfrage im Bereich Sommerurlaube zurück. Man ist sich deswegen auch im Klaren darüber, dass der jüngst erzielte Wert mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht im Herbst und Winter gehalten werden kann. Konzernchef Stefan Schulte rechnet mit etwa 20 bis 25 Millionen Reisenden im Gesamtjahr 2021. Im Jahr 2019 erzielte Frankfurt am Main mit etwa 70 Millionen Passagieren einen Allzeit-Rekord. Von diesem ist man auch heuer weit entfernt. Im Vorjahr hatte der größte Airport Deutschlands rund 19 Millionen Reisende. Anzumerken ist, dass die Monate Jänner und Feber 2020 sowie die ersten beiden März-Wochen von der Pandemie weitgehend unbetroffen waren. Das war im heurigen Winter nicht der Fall.

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