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AUA hat kein Interesse an „Ryanair-Handgepäcksregeln“

Bei der Austrian-Airlines-Konzernschwester Eurowings gelten seit wenigen Tagen neue Handgepäckbestimmungen. Diese orientieren sich offensichtlich an jenen, die von den Mitbewerbern Ryanair und Wizz Air schon seit längerer Zeit praktiziert werden. Die AUA hat eigenen Angaben nach keine Pläne, dass man die bestehenden Regeln ändert. Eine Sprecherin sagte gegenüber Aviation Direct bezüglich der maximalen größe des kostenfreien Handgepäcks: “Seitens Austrian Airlines gibt es derzeit keine Überlegungen die Größe des maximal erlaubten Handgepäcks zu verkleinern.” Da auch die AUA in der Economy-Class im am häufigsten gebuchten Tarif “Economy light” für die Aufgabe von Gepäckstücken am Schalter extra kassiert, versuchen viele Reisende das inkludierte Handgepäck maximal auszureizen. Wie bei fast allen Fluggesellschaften kann es – sofern die Maschine komplett ausgebucht ist – in den Fächern ziemlich eng werden.  Auf die Frage was eigentlich passiert, wenn viele Reisende die Freigrenze für ihr Handgepäck ausnutzen und noch dazu Duty-Free-Sackerln und ggfs. Damenhandtaschen dabei haben, antwortete die Medienreferentin: “Sollte jeder Passagier die Handgepäcksgrenze ausreizen und es an Bord keinen Platz mehr zum Verstauen der Gepäckstücke geben, dann werden sie kostenlos im Frachtraum verladen”.

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Letzter A380 geht schon im November 2021 an Emirates

Im November dieses Jahres wird beim europäischen Flugzeugbauer Airbus eine Ära enden, denn der letzte A380 wird an Emirates Airline übergeben. Weitere Neubestellungen gibt es nicht und die Konzernleitung besiegelte bereits vor der Corona-Pandemie das Aus für das Superjumbo-Programm. Insgesamt bekommt Emirates noch drei Exemplare, wobei das letzte im November 2021 ausgeliefert wird. Ursprünglich war dieser Termin erst im Juni 2022 vorgesehen, doch der Carrier und der Flugzeugbauer einigten sich darauf diesen vorzuziehen. Alle drei noch auszuliefernde A380-Jets werden mit der neuen Premium-Economy-Klasse von Emirates sowie der neuesten Kabinenausstattung und den charakteristischen Merkmalen der Emirates A380 ausgestattet sein. Dazu gehören die Privatsuiten sowie die Spa-Duschen der First Class, die beliebte Bord-Lounge mit Bar, Flachbettsitze in der Business Class sowie die branchenweit größten Bildschirme am Platz, auf denen die Kunden in allen Klassen das umfangreiche Bordunterhaltungsprogramm ice genießen können. Mit diesen Auslieferungen wird die A380-Flotte von Emirates im November insgesamt 118 Flugzeuge umfassen, darunter sechs Jets, die mit Premium-Economy-Sitzen in einer Vier-Klassen-Konfiguration ausgestattet sind. „Wir haben uns mit Airbus darauf geeinigt, die Auslieferung unserer verbleibenden A380-Bestellungen vorzuziehen, und haben die Finanzierung für diese Flugzeuge gesichert. Mit diesen neuen Flugzeugen werden wir auch weitere, stark nachgefragte Premium-Economy-Sitze anbieten können, da wir uns auf die vollständige Einführung dieses Kabinenprodukts in den kommenden Monaten vorbereiten“, so Tim Clark, President Emirates Airline. „Emirates wird auch in den nächsten zwei Jahrzehnten der größte Betreiber dieses geräumigen und modernen Flugzeugs sein, und wir werden mit kontinuierlichen Investitionen in unser Produkt und in unsere Serviceleistungen dafür sorgen, dass

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Lufthansa: Spohr rechnet mit langem, kaltem Winter

Die Hoffnung, dass die Verfügbarkeit von Impfstoffen gegen Covid-19 zu einer raschen und dauerhaften Erholung der Luftfahrt führen wird, hat man bei Lufthansa derzeit nicht mehr. Konzernchef Carsten Spohr rechnet mit einem “langen und kalten Winter”, auf den sich der Firmengruppe derzeit vorbereitet. Während der Sommerferien war in der Branche die Nachfrage durchaus hoch, aber ein Blick auf den Herbst und Winter zeigt, dass die Anzahl der Vorausbuchungen Grund zur Sorge bereitet. Lufthansa bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Der Mitbewerb aus dem Lowcost-Segment übertrumpft sich derzeit selbst mit Rabattaktionen und auf manchen Strecken sind die Ticketpreise in den einstelligen Euro-Bereich gepurzelt. Dies ist ein klares Indiz dafür, dass man versucht über die Preise zusätzliche Buchungen an Land zu ziehen. Was Lufthansa anbelangt, so will Spohr an den selbstgesteckten Zielen festhalten. Für den Nordamerika-Markt traut er sich aber keine Prognose mehr zu, so der Manager gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Spohr rechnet damit, dass sich China nicht vor dem zweiten Quartal des kommenden Jahres öffnen. Beides hat Auswirkungen auf das Langstreckengeschäft des Konzerns. “Der Weg zur Normalität wird für uns länger dauern als für viele andere”, so Spohr. Derzeit ist man mit etwa der Hälfte der Kapazität von 2019 in der Luft. Für das Gesamtjahr rechnet der Kranich-Chef mit etwa 40 Prozent.

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Italien: FlyLeOne hat AOC erteilt bekommen

Nach mehr als 18 Monaten harter Arbeit hat Stefano Costantini, der Mann hinter FlyLeOne, hat endlich eines seiner größten Ziele im Leben erreicht. FlyLeOne wurde in den letzten Tagen sein italienisches AOC mit der ENAC-Nummer IT.0192 übergeben.  Das erste Flugzeug ist eine Beech 1900D, die in Malta als 9H-MDM registriert und von ACIA geleast wurde. Die Flugzeuge, die in den Anlagen von Medavia auf Malta geparkt und gewartet wurden, waren in den letzten 12 Monaten kaum geflogen. Das Fligzeug wurde nach Toulouse überführt, wo es in den unverwechselbaren Farben von FlyLeOne lackiert wurde. Stefano Costantini, der erklärte, dass die aufstrebende Fluggesellschaft eine Basis in Pescara mit Flügen nach Lamezia Terme, Triest und Genua eingerichtet hat. Das Unternehmen hat Vereinbarungen mit einigen großen Reisebüros getroffen und hat einen ehrgeizigen Expansionsplan.  Der CEO gab bekannt, dass FlyLeOne bereits in Gesprächen mit Medavia ist, um eine zweite Beech 1900D zu leasen, die er als 9H-AFH identifiziert hat. Das Unternehmen hat nicht die Absicht, auf größere Turboprops umzusteigen, darunter die ATR, ein Flugzeug, das Stefano Costantini für den FlyLeOne-Betrieb als „teuer“ bezeichnete. Obwohl die Airline über ein italienisches AOC verfügt, verbleibt es im maltesischen Flugzeugregister. Er sprach lobende Worte für die maltesische Zivilluftfahrtdirektion und zeichnete den Leiter der Luftaufsichtsbehörde Carl Tabone und die Lufttüchtigkeitsinspektorin Connie Di Cesare für ihre herausragende Arbeit aus.  Es gibt Pläne, das AOC schließlich auf TM-CAD zu übertragen. Das Unternehmen beschäftigt bereits vier Piloten und hat technische Vereinbarungen mit Kerozene und Northern Aerotech unterzeichnet, um die Beech 1900D zu unterstützen. 

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Zürich: Emirates erhöht Frequenzen

Emirates reagiert auf die steigende Passagier-Nachfrage sowie die gelockerten internationalen Reisebestimmungen und baut sein Streckennetz in Europa sukzessive weiter aus. Reisende ab Zürich können sich zum Start des Winterflugplans Ende Oktober über vier zusätzliche Abflüge pro Woche mit Boeing 777-300ER-Jets freuen: EK86 verlässt Zürich dann jeweils donnerstags, freitags, samstags und sonntags um 21:55 Uhr und erreicht Dubai um 07:10 Uhr des Folgetages. Der Rückflug – EK85 – startet um 15:55 Uhr in Dubai und landet planmässig um 19:50 Uhr wieder am Züricher Flughafen.  Darüber hinaus wird die bereits bestehende tägliche Zürich-Dubai-Rotation (EK87/88) ab dem 1. Oktober wieder mit dem Airbus A380-Flaggschiff durchgeführt, das bereits in den Sommermonaten Juli und August temporär auf der Strecke zum Einsatz kam. Emirates verbindet die grösste Stadt der Schweiz dann elf Mal wöchentlich mit Dubai, zudem stehen tägliche Abflüge ab Genf auf dem Flugplan. 

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Reisewarnung: USA stuft die Schweiz hoch

Das Infektionsgeschehen im österreichischen Nachbarland steigt in den letzten Tagen rasant. Deshalb warnt jetzt auch die USA vor Reisen in die Schweiz und verpasst dem Alpenland die höchste Reisewarnstufe. Die US-Behörden stufen die Schweiz jetzt in ihrer höchsten Gefahrenkategorie 4 ein. „Do not travel“ – nicht dorthin reisen – steht online in einem roten Balken über den Informationen zur Schweiz, die in der Nacht zu Dienstag neu gefasst wurden. In der Kategorie sind unter anderem auch Großbritannien und die Niederlande. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. Österreich ist weiterhin unter Kategorie 3 zu finden. 

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UK: Einreise mit Personalausweis ab 01.10. nicht mehr möglich

Aktuell heben von Wien aus jede Woche fünf Wizz-Maschinen in Richtung LTN ab. Damit das in Zukunft weiterhin reibungslos abläuft informiert der Low-Coster über sich ändernde Einreisebestimmungen, die ausnahmsweise mal nichts mit Corona zu tun haben. Für die Einreise in das Vereinigte Königreich werden ab 01. Oktober 2021 keine Personalausweise mehr akzeptiert. Die Fluglinie ruft ihre Kunden daher auf, früh genug ihre Reisepässe zu erneuern, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Grund dafür seien geänderte Bestimmungen durch den Brexit, so das Unternehmen in einer Aussendung. Eine Ausnahme gibt es für EU-Bürger, die bereits einen sogenannten „Pre-Settled Status“ oder „Settled Status“ erhalten haben. Sie können ihren Personalausweis bis 2025 verwenden.

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Easyjet brockte Passagieren teure Hotel-Quarantäne ein

Viele Staaten kündigen Änderungen hinsichtlich der Corona-Einstufung von Herkunftsländern mittlerweile mit etwas Vorlaufzeit an. So auch das Vereinigte Königreich, das Montenegro in die “rote Liste” verschoben hat. Easyjet wollte mit einem Sonderflug zahlreiche Passagiere noch rechtzeitig am 29. August 2021 nach UK zurückfliegen. Das ging aber gehörig daneben. Seit 30. August 2021 stuft die UK-Regierung Montenegro rot ein. Das hat zur Folge, dass man eine teure Hotel-Quarantäne antreten muss. Hat man es aber noch rechtzeitig vor der Umstellung geschafft, so genügen Impf- und Testnachweis. Und genau das ist auch das Problem an der Sache, denn der Easyjet-Sonderflug von Tivat nach London-Gatwick war verspätet. „Wir bedauern diese äußerst schwierige Situation, die sich bei dem betroffenen Flug durch den veränderten Status von Montenegro als rotes Herkunftsland für Reisen nach Großbritannien und den technischen Defekt des Flugzeuges ergeben hat. Wir haben alles in unserer Macht Stehende getan und ein zweites Rückführungsflugzeug eingeflogen, um alle Kunden rechtzeitig vor Ablauf der Frist nach Großbritannien zurückzubringen. Wir sind unseren Piloten und unserer Crew sehr dankbar, dass sie 155 Kunden noch vor Ablauf der Frist zurückbringen konnten“, so eine Easyjet-Sprecherin. Die Reisenden sind damit erst nach der Umstufung angekommen und müssen im Landesteil England eine zehntägige Hotelquarantäne auf eigene Kosten antreten. Die Selbstisolation zu Hause ist bei “roten Ländern” nicht erlaubt. Die Behörden bleiben, auch wenn es sich nur um wenig “überzogene” Zeit handelt, hat. Dabei wollte sich Easyjet besonders bei den Kunden profilieren, denn der Carrier bietet neuerdings “Quarantäne-Evakuierungsflüge” an, wenn die UK-Regierung Länder auf die

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Eurocontrol: Corona-Kontrollen verursachen Verspätungen

An vielen Flughäfen in Europa bilden sich vor Check-in-Schaltern, Passkontrolle oder behördlichen “Corona-Checks” zum Teil enorm lange Warteschlangen. Laut Eurocontrol wirkt sich das auch auf die Pünktlichkeit von Flügen aus. “Während der Pandemie sind die Abflugverspätungen aufgrund von „Einwanderung, Zoll und Gesundheit“ von nahezu null auf 0,6 bis 0,8 Minuten für jeden Flug gestiegen. Tatsächlich erreichten die vorläufigen Daten für Juli 0,8 Minuten pro Flug. Das sind 10-20% aller primären Verspätungen, die auf die zusätzliche Zeit zurückzuführen sind, die hauptsächlich beim Check-in benötigt wird, um zu überprüfen, was das Reiseziel konkret benötigt, ob die Passagiere die richtige Kombination aus Test- und Impfbescheinigungen haben. Auch wenn die Passagiere früh ankommen, ist es in manchen Fällen nicht früh genug, wenn es lange Schlangen für diese Kontrollen gibt. Da es sich um Abflugstatistiken handelt, enthalten sie außerdem keine weiteren Kontrollen der Passagiere bei der Ankunft, für die auch vereinzelte Berichte über erhebliche Verspätungen vorliegen”, so Eurocontrol. Zum Teil sind die Probleme aber auch von den Airlines hausgemacht, denn punktuell wird viel zu wenig Personal eingesetzt. Zuletzt sorgte Ryanair am Flughafen Wien mit sehr langen Warteschlangen für Aufsehen. Auch meinen immer mehr Airlines “Hilfssheriff” spielen zu müssen, obwohl es seitens des Ziellandes gar keine Anweisung zur Dokumentenkontrolle gibt. Das Bodenpersonal, das meist bei Drittanbietern beschäftigt ist, ist manchmal mit den vielen unterschiedlichen Bestimmungen überfordert.

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Staatskredit: Air Austral bekommt nochmals 20 Millionen Euro

Die im französischen Übersee-Department La Réunion ansässige Air Austral erhält abermals einen staatlich garantierten Kredit über 20 Millionen Euro. Dies wurde im Amtsblatt der Republik Frankreich publiziert. Mittlerweile greift die Regierung diesem Anbieter zum dritten Mal unter die Flügel. Es handelt sich um Darlehen, für die der Staat zumindest teilweise haftet. Zunächst wurden im Vorjahr 120 Millionen Euro vergeben. Bei diesem hat die Regierung nur eine teilweise Bürgschaft abgegeben.  Für den Kredit in der Höhe von 30 Millionen Euro, der im April 2021 überweisen wurde, haftet der Staat gänzlich. Ebenso verhält es sich mit jenen 20 Millionen Euro, die in Kürze fließen sollen. Grundsätzlich ist vorgesehen, dass Air Austral die Hilfskredite zurückbezahlen muss.

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