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Air Horizont hat eine Netflix-Boeing-737

Die maltesisch-spanische Fluggesellschaft Air Horizont ließ eine ihrer Boeing 737-400 in weniger als 72 Stunden in einen Netflix-Logojet verwandeln. Das Flugzeug mit der Registrierung 9H-AMW wurde in einer besonderen Lackierung geschmückt, um für die 5. Staffel von „La Casa di Carta“ zu werben.  Unter englischsprachigen Netflix-Liebhabern ist dies besser bekannt als „Money Heist“. Die Idee hinter diesem ganzen Flug war Cristian Hervera Rodriguez, Direktor für Marketing und Vertrieb von Air Horizont, der in einem exklusiven Gespräch mit MaviO News verriet, wie das Konzept auch dank des in Bologna ansässigen Brokers Cielo Aviation zum Tragen kam.  Die Boeing 737-400 wurde am 2. September 2021 von Mailand Malpensa aus überstellt. Die Maschine führt normalerweise eine Reihe von Charterflügen im Auftrag italienischer Reiseveranstalter von Mailand aus durch, positionierte sich jedoch für diesen besonderen Anlass zum Flughafen Genua in Ligurien. An Bord des 168-sitzigen Flugzeugs waren knapp über 100 Gäste eingeladen. Anschließend bekamen die VIPs eine exklusive Vorschau auf die 5. Staffel, um die es einen enormen Hype gibt. Dieser Beitrag wurde verfasst von: Chris Cauchi / MAviO News

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Erster Embraer 190-E2 landet in London-City

Am Donnerstagabend ist zum ersten Mal in der Geschichte ein regulärer Passagierflug mit einem Embraer 190-E2 am London-City-Airport gelandet. Um exakt 17:49 Ortszeit setzte der vollbesetzte Flieger von Helvetic Airways am Londoner Stadtflughafen zur Landung an. Die Schweizer Fluggesellschaft führte den Flug LX464 im Auftrag von Swiss durch. Von der Flughafenfeuerwehr wurde die Maschine standesgemäß mit Wasserfontänen in Empfang genommen. Nach der EASA-Zulassung für Steilanflüge können Fluggesellschaften mit dem Embraer E190-E2 nun den London City Airport anfliegen. Die Steilanflugfähigkeit der E190-E2 wird durch ein spezielles Software-Upgrade und die Installation eines Steep-Approach-Schalters am Cockpit-Bedienfeld ermöglicht. Die Piloten müssen für den An- und Abflug speziell geschult sein. Das liegt daran, dass die Piste mit etwa 1200 Meter sehr kurz geraten ist. Das erfordert auch einen Steilanflug von 5,5 Grad. Etwa 70 Prozent aller Linienflüge in LCY wurden mit E170 und E190 durchgeführt. Acht Fluggesellschaften – BA CityFlyer, Alitalia, KLM Cityhopper, LOT Polish, Helvetic Airways, Lufthansa und Portugalia – flogen E-Jets in LCY. Die E190-E2 kann von London City aus etwas mehr als 2200 NM (4.074 km) fliegen, fast doppelt so weit wie die E190.

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Air-Dolomiti-Chef Eberhart steigt bei Lufthansa auf

Air-Dolomiti-Chef Jörg Eberhart wird mit Wirksamkeit zum 1. Oktober 2021 die Funktion des „Head of Strategy & Organizational Development” der Lufthansa Group übernehmen. Er folgt auf William Wilms, der seit 1. September 2021 Vorstandsmitglied der Lufthansa Cargo AG ist. Eberhart ist seit 2014 Geschäftsführer von Air Dolomiti und gehört auch der Firmenleitung von Lufthansa Cityline an. Zuvor hatte er verschiedene leitende Positionen bei Lufthansa inne, unter anderem beim Aufbau der Aerologic GmbH und bei der Umsetzung des Projektes Score. Jörg Eberhart studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität in Tübingen und hält eine Pilotenlizenz für das Flugzeugmuster Airbus A320.

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Malaysia hebt Boeing-737-Max-Flugverbot auf

Die Zivilluftfahrtbehörde von Malaysia hat mit Wirksamkeit zum 2. September 2021 das Flugverbot für das Muster Boeing 737 Max aufgehoben. Das hat zur Folge, dass Airlines mit diesem Muster Airports in Malaysia anfliegen dürfen und auch den Luftraum nutzen dürfen. Die Behörde teilte unter anderem mit: “CAAM hat alle zutreffenden Veröffentlichungen der FAA und der Hersteller zur Boeing 737 MAX in Bezug auf die Wiederinbetriebnahme überprüft und validiert. Basierend auf diesen und allen anderen damit verbundenen Faktoren hat CAAM eine Sicherheitsrisikobewertung (SRA) für die Wiederinbetriebnahme in Malaysia durchgeführt”. Momentan gibt es keinen AOC-Holder in Malaysia, der das Muster Boeing 737 Max in der Flotte hat. Allerdings hat Malindo Air drei B737 Max 8 bestellt. Weiters wartet Malaysia AIrlines auf 25 Exemplare dieses Typs.

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Air Wisconsin wieder in eigener Bemalung

Seit über 35 Jahren versteckt die Air Wisconsin ihre Identität auf den Flugzeugen, denn seit 1985 fliegen sie für größere Airlines als Zubringer in dessen Farben. Aktuell fliegt Air Wisconsin in den Farben von United Airlines als United Express mit einer Flotte von 63 Bombardier CRJ200 Regionaljets. Nur einen Tag nachdem der damals brandneue Flughafen von Appleton eröffnet wurde, hob am 23. August 1965 erstmals ein Flugzeug von Air Wisconsin ab. Vor 56 Jahren nutzte man die mit neun Sitzplätzen ausgestattete deHavilland Dove für vier tägliche Flüge nach Chicago-O’Hare. Bald schon wurden die Flugzeuge durch größere deHavilland Canada DHC-6 TwinOtter ersetzt und später mit Swearingen Metroliner ergänzt. In den Folgejahren vergrößerte Air Wisconsin die Flotte konstant und auch die ersten Jets konnte man betreiben. Mit BAC One-Eleven, später BAe 146-200 und deHavilland Canada DHC-7 wurde man zu einer der größten unabhängigen Regionalfluggesellschaft der Vereinigten Staaten. Doch ab 1985 begann man damit, die eigenen Flugzeuge für andere Fluggesellschaften einzusetzen. Vorerst gab es solche Verträge mit United Airlines (als United Express). Später folgen dann AirTran (als AirTranJetConnect), US Airways (als US Airways Express), und American Airlines (als American Eagle). Seit dem 1. März 2017 fliegt Air Wisconsin wieder exklusiv als United Express etwa 75 Destination an. Doch nun hat man eine erste Bombardier CRJ200 wieder in eigenen Farben versehen. Die künftige N498AW wird aber nicht Passagiere umherfliegen, sondern Fracht. Damit eröffnet AirWis, wie die Airline oft auch genannt wird, einen neuen Geschäftsbereich. Dies dürfte hauptsächlich damit zusammenhängen, dass die Passagierzahlen seit 2014

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Eurowings Europe baut Führungsspitze um

Bei der österreichischen Fluggesellschaft Eurowings Europe ist es zu einer Änderung in der Geschäftsleitung gekommen. Dieter Watzak-Helmer, der das Unternehmen seit der Gründung leitete, ist ausgeschieden. Robert Jahn leitet den Carrier nun alleine. Weiters ist Michael Knitter aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Seine Funktion wurde von Jens Ritter übernommen. Eurowings Europe hat mit Stefan Beveridge und Jan Reiter auch zwei neue Prokuristen bestellt. Bis zum Ausscheiden des Dieter Watzak-Helmer hatte Eurowings Europe zwei Geschäftsführer. Robert Jahn, der zuvor an seiner Seite stand, leitet die Lufthansa-Tochter nun als Alleingeschäftsführer. Alle Veränderungen bei Eurowings Europe gehen aus Pflichtveröffentlichungen im Amtsblatt der Wiener Zeitung hervor.

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Salzburg: Eurowings hat Köln/Bonn reaktiviert

Ab Salzburg steht ab sofort wieder die Köln/Bonn-Strecke zur Verfügung. Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat diese reaktiviert und bietet vorerst zwei Rotationen pro Woche an. Weitere Destinationen, die dieser Carrier ab der Mozartstadt anbietet, sind: Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Lufthansa bedient Frankfurt am Main bis zu dreimal täglich. Eine Flug-Anbindung an das Austrian-Airlines-Drehkreuz Wien gibt es nicht mehr. Diese wurde in Zusammenarbeit mit den ÖBB auf die Schiene verlagert. „Wir freuen uns, dass wir mit der Flugverbindung nach Köln wieder das gesamte, bewährte Deutschlandprogramm anbieten können. Immerhin ist Deutschland unser größter und damit wichtigster Markt. Insbesondere die Frankfurt-Verbindung ist für Geschäftsreisende unerlässlich, so Christopher Losmann, Bereichsleiter Aviation & Sales. „Umso wichtiger, dass unsere Salzburger und bayerischen Fluggäste die angebotenen Flüge eifrig buchen! Nur so können die Flugverbindungen durch die Airlines in der bestehenden Frequenz angeboten bzw. ausgebaut werden”. Ferienziele wie Heraklion und Palma de Mallorca werden heuer auch über die Herbstferien hinaus bedient. Ab Anfang Oktober 2021 stehen auch Teneriffa und Gran Canaria auf dem Flugplan. Seit wenigen Wochen gibt es auch eine von FlyDubai bediente Anbindung an das Emirates-Drehkreuz Dubai. In Dauerwarteschleife befindet sich das Comeback des Billigfliegers Wizz Air, der im Sommer des Vorjahres kurzzeitig in Salzburg präsent war. Seither wurde die Rückkehr unzählige Male verschoben. Dem aktuellen Informationsstand nach soll Kiew-Schuljany ab 28. März 2022 bedient werden. Nach Sankt Petersburg soll es ab 17. Dezember 2021 gehen und Varna ist für den 13. Juni 2022 angekündigt. Da der Carrier die Erstflüge häufig und zum Teil enorm kurzfristig nach

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Walsh: „Regierungen verlängern die Krise unnötig“

Der Weltluftfahrtverband IATA verschärft die Kritik, die in Richtung Regierungen hinsichtlich der Corona-Pandemie geäußert wird. Vorsitzender Willie Walsh ist gar der Ansicht, dass diese die Krise, in der sich die Fluggesellschaften befinden, unnötigerweise verlängern würden. Gegenüber der FVW sagte der ehemalige IAG-Konzernchef unter anderem: “Das ist keine Krise mehr infolge der Pandemie, sondern eine Krise infolge der staatlichen Reaktionen auf die Pandemie in Form von Restriktionen”. Mit Nachdruck fordert der IATA-Manager, dass die Regierungen geimpften Personen das Reisen ohne Einschränkungen gestatten sollen. Er räumt ein, dass einige Maßnahmen zu Beginn der Pandemie notwendig und sinnvoll waren, denn man wusste nicht so ganz worum es sich beim Coronavirus eigentlich genau handelt. Nun ist viel Zeit vergangen und noch dazu steigen in vielen Staaten die Impfquoten rapide. Auch würden die Gesundheitssysteme nicht mehr vor dem Kollaps stehen. Die weitgehende Verfügbarkeit von Vakzinen habe die Situation verändert und deshalb fordert der IATA-Chef, dass Geimpfte frei und ohne Einschränkungen reisen dürfen. Die Äußerung von Willie Walsh dürfte nicht rein zufällig sein, denn in Europa tüfteln diverse Regierungen am Umgang mit dem bevorstehenden Winter. Zwar sagt man, dass man Lockdowns vermeiden will, aber Lockdowns für Ungeimpfte schließt man dann doch nicht aus. Rückblickend auf das vergangene Jahr sollte man bedenken, dass damals Lockdowns von vielen Politikern ausgeschlossen wurden, jedoch dann gleich wiederholt verhängt wurden.

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August 2021: Karlsruhe überrascht mit mehr Flugbewegungen

Hinsichtlich der Starts und Landungen konnte der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden im August 2021 das Rekordjahr 2019 um 161 Flugbewegungen übertreffen. Man hatte 3.601 Movements. Allerdings wirkte sich das nicht steigend auf die Passagierzahlen aus. Den Baden-Airpark haben im August 2021 insgesamt 117.726 Fluggäste genutzt. Im August des Jahres 2019 hatte man etwa 160.000 Reisende. Dennoch zeigt sich Geschäftsführer Uwe Kotzan zufrieden: „Dank der Anstrengungen unserer Mitarbeiter und Partner, die unter schwierigen und sich ständig ändernden Randbedingungen agieren, konnte der Baden-Airpark täglich bis zu 6.000 Passagiere begrüßen.“ Momentan wird der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden von Corendon Airlines, Eurowings, Freebird, Pobeda, Ryanair und Wizz Air angeflogen. Ab Freitag wird auch London-Stansted wieder ab diesem Airport bedient. Ab November finden sich neu Faro, Lissabon, Sevilla, Valencia, Stockholm, Fuerteventura, Gran Canaria und Agadir im Flugplan.

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Mittelmeer: Wer hat mir in den Fuß gebissen?

Die Sonne und den Strand am Mittelmeer genießen war und ist dieses Jahr für viele sicherlich besonders schön. Doch eine aufdringliche und überaus gefräßige Fischart freut sich auf seine ganz eigene Art über den verstärkten Touristenansturm.  Wenn man gemütlich im seichten Wasser, optimalerweise auf sandigem Boden, chillt und einfach nur das Meer genießt, kann es durchaus passieren, dass es plötzlich an den Beinen kribbelt, sticht oder auch ganz schön ordentlich weh tut. Das Meer ist eben weder eine Badewanne noch ein Hallenbad, sondern für viele Tierarten Lebensraum. Da gibt es schon mal Konflikte aber durchaus auch Win-Situationen für die Wasserlebewesen. Doch wer sorgt eigentlich an nahezu allen Mittelmeerstränden – egal ob Malta, Gozo, Mallorca, Italien, Spanien, Frankreich, Israel, Kroatien, Griechenland, Türkei und so weiter – für Schmerzen an den Beinen und Füßen? Es handelt sich nicht um die als “Knabberfische” bekannten Garra rufa, denn diese leben im Süßwasser. Junge Geißbrassen (Diplodus sargus) sind die “Übeltäter”. Diese finden menschliche Hornhaut und sonstige Hautreste überaus schmackhaft und lassen sich diese “Delikatesse” nur sehr ungerne entgehen. Junge Vertreter dieser Art halten sich überwiegend im seichten Wasser in Ufernähe auf und aufgrund des Umstands, dass Geißbrassen sehr vermehrungsfreudig sind, trifft man sie auch so ziemlich überall an. Scheu sind die Tiere überhaupt nicht und so kommt gerne mal ein Trupp zur “Erkundung” angeschwommen. Bewegt man sich nicht oder nur wenig, ist das große Fressen eröffnet. Nun kommt es einfach darauf an wie jung bzw. klein die Tiere sind. Handelt es sich um kleine Exemplare,

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