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Schwache Titanteile: Dreamliner mit neuem Problem

Beim Maschinentyp Boeing 787 soll ein weiteres Problem aufgetreten sein. Das Wall Street Journal schreibt unter Berufung auf “mit der Sache vertraute Personen”, dass die in den letzten drei Jahren verbauten Titanteile schwächer sind als angenommen. Boeing streckt seit einiger Zeit in einer tiefen Krise, denn sowohl der Dreamliner als auch die 737 Max litten bzw. leiden unter Produktionsmängeln. Nach zwei fatalen Abstürzten kassierte der Mittelstreckenjet gar ein weltweites Flugverbot, das noch immer nicht von allen Staaten aufgehoben wurde. Der Flugzeugbauer kann bereits seit einigen Monaten keine Dreamliner ausliefern. Es ist derzeit nicht absehbar wie lange der Zustand andauern wird. Die Fertigungsrate wurde bereits reduziert und Boeing verspricht gegenüber dem Wallstreet-Journal, dass man Fortschritte bei der Verbesserung der Produktion erzielt habe.

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Corona: Russland lockert internationale Flugbeschränkungen

Die Regierung der Russischen Föderation fährt die Beschränkungen im internationalen Flugverkehr weiter zurück. Aufgrund der Corona-Pandemie schränkte man sowohl die Anzahl als auch die Länder massiv ein. Der Kreml teilte mit, dass ab 9. November 2021 reguläre Verbindungen in die Niederlande sowie nach Norwegen und Schweden wieder erlaubt sind. Im Verkehr mit Österreich, Finnland und der Schweiz sollen die Beschränkungen gänzlich aufgehoben werden. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass die Carrier ihr Angebot, das es vor der Corona-Pandemie gab, wieder vollständig durchführen können. In Richtung Deutschland bleiben noch Einschränkungen bestehen. Allerdings wird die Anzahl der pro Woche zugelassenen Flüge deutlich angeboten. Beispielsweise ab Frankfurt am Main darf 14 Mal wöchentlich in die Russische Hauptstadt geflogen werden. Nach St. Petersburg sind nun sieben Flüge erlaubt. Frankfurt wurde als exemplarisches Beispiel genannt.  In Russland gehen die Covid-Impfungen nur sehr schleppend voran. Zum Einsatz kommen ausschließlich Vakzine, die im eigenen Land entwickelt wurden. Die Bevölkerung scheint diesen gegenüber ein gewisses Misstrauen zu haben. Verschiedene Staaten, darunter auch Deutschland, stufen die Russische Föderation in Sachen Corona derzeit als Hochrisikogebiet ein.

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Pegas Fly reaktiviert Berlin-Kaliningrad

Berlin und Kaliningrad sind gar nicht so weit voneinander entfernt, jedoch war das Reisen zwischen den beiden Städten seit der Pleite von Air Berlin durchaus umständlich. Das ehemalige Königsberg und Berlin verbindet eine lange gemeinsame Geschichte, die sich im Nachgang des Zweiten Weltkriegs stark verändert hat. Kaliningrad ist der “Außenposten” Russlands und befindet sich zwischen den baltischen Staaten. Touristisch ist das ehemalige Königsberg noch kaum entdeckt, hat jedoch sehr viel zu bieten. Wirtschaftlich gibt es viele Geschäftsbeziehungen zwischen der Wirtschaft der beiden Städte. Dennoch: Wer von Berlin nach Kaliningrad (oder umgekehrt) wollte, musste in den letzten Jahren mühsame Umwege fliegen. Das ist nun vorbei, denn die russische Fluggesellschaft Pegas Fly hat eine Nonstop-Verbindung aufgenommen. Diese wird zunächst einmal pro Woche bedient. Im November 2021 soll ein zweiter Umlauf hinzugefügt werden. Im Regelfall setzt der Carrier Regionaljets des Typs Embraer 190 ein. Kaliningrad ist nebst Sankt Petersburg eine von zwei Regionen, in die Touristen mit elektronischem Visum reisen können. Dieses ist kostenfrei und wird unter diesem Link vergeben. Achtung: Aufgrund der Corona-Pandemie werden derzeit keine vereinfachten Einreisegenehmigungen vergeben. Das bedeutet, dass der Gang ins Konsulat oder in die Botschaft temporär nicht erspart bleibt.

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United Airlines kündigt Teneriffa und Mallorca an

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines will Teneriffa Süd und Palma de Mallorca mit Langstreckenflügen beglücken. Ab Juni 2022 will man die beiden Inseln je dreimal pro Woche ab New York-Newark ansteuern. Echte Langstreckenflüge ab den Kanaren bzw. Balearen sind in den letzten Jahren selten geworden, denn man setzte auch darauf den Verkehr über Drehkreuze von Allianzpartnern zu leiten. Eine Premiere sind die angekündigten Verbindungen ab Teneriffa und Mallorca nicht, denn in der Vergangenheit gab es diese bereits. United Airlines wagt nun den Anfang und kündigt je drei wöchentliche Rotationen von Newark nach Teneriffa Süd) und Palma de Mallorca an. Die erstgenannte Strecke soll am 2. Juni 2022 aufgenommen werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Boeing 757-200 angekündigt. Palma de Mallorca soll ab 9. Juni 2022 mit Boeing 767-300 angesteuert werden.

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Sundair in neuer Livery in der Luft

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair verpasst ihren Maschinen eine neue Livery. Das erste Flugzeug, das das neue Farbenkleid trägt ist der von FlyAir41 betriebene Airbus A320 mit der Registrierung 9A-IRM. Bislang war Sundair nicht gerade dafür bekannt viel Geld für Farbe auszugeben. Manche Flugzeuge tragen lediglich einen Sticker auf dem Leitwerk. Dem Grundsatz bleibt man treu, jedoch sind nun schwarz und blau dazu gekommen. Weiters pragt auf dem Rumpf riesig der Name der Fluggesellschaft. Zunächst erhielt der von der Konzernschwester FlyAir41 betriebene A320 9A-IRM die neue Livery. Nach und nach sollen alle von Sundair betriebenen Maschinen in diesem Farbenkleid erschließen. Das schließt auch jene ein, die aufgrund einer Wetlease-Vereinbarung von der kroatischen Schwester FlyAir41 geflogen werden.

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VIE startet Errichtung der größten Photovoltaik-Anlage Österreichs

Auf dem Flughafen Wien entsteht die mit 24 Hektar größte Photovoltaik-Anlage Österreichs. 55.000 PV-Paneele sollen eine Leistung von etwa 24 Megawatt Peak liefern, wie der Airport in einer Aussendung betont. Mit dann acht PV-Anlagen, in die insgesamt mehr als 20 Millionen Euro investiert wurden bzw. werden, will der Airport jährlich rund 30 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugen und damit fast ein Drittel seines Jahresstromverbrauchs aus Sonnenenergie beziehen. Die Inbetriebnahme der neuen Einrichtung ist im Frühjahr 2022 vorgesehen. Vorstandsdirektor Günther Ofner bezeichnete die PV-Offensive als großen Schritt auf dem Weg, „einer der ersten ‚Green Airports‘ Europas zu werden, der seinen Betrieb CO2 neutral führt“. Mit Photovoltaik, E-Mobilität und neuen Technologien zur Verbesserung der Energieeffizienz reduziere VIE konsequent seinen CO2-Ausstoß, ergänzte Vorstandsdirektor Julian Jäger. „Die größte Chance für den Klimaschutz liegt allerdings in synthetischen Kraftstoffen. Die Technologie gibt es – nun braucht es Beimengungspflichten und Investitionen in Forschung und Entwicklung, um die Verbreitung zu fördern und Geschäftsmodelle zu schaffen.“

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Kurzfristig Wien-Miami? Austrian Airlines winkt ab

In den letzten Tagen sind Gerüchte aufgekommen, dass Austrian Airlines kurzfristig Nonstop-Flüge zwischen Wien und Miami aufnehmen könnte. Diese wurden auch aufgrund des Umstands, dass die Konzernschwester Swiss ab Zürich Reduktionen vornimmt, befeuert. Die Kapstadt-Strecke wird im bevorstehenden Winterflugplan 2021/2022 nicht bedient. Zumindest in der Theorie hätte man Fluggerät für Miami-Umläufe zur Verfügung. Derzeit besteht aufgrund der bevorstehenden USA-Grenzöffnung für Geimpfte eine hohe Nachfrage im Transatlantik-Verkehr. Soweit die Theorie. In der Praxis sieht es aber gänzlich anders aus, denn Austrian Airlines bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass man keine Pläne zur kurzfristigen Aufnahme einer Flugverbindung zwischen Wien und Miami hat. “Das können wir nicht bestätigen”, stellte eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage klar.

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MUC verzeichnet im dritten Quartal über fünf Millionen Fluggäste

Das Verkehrsaufkommen am Münchner Flughafen zieht weiterhin deutlich an. Das dritte Quartal bescherte dem Airport seinen bisher größten Zuwachs seit Beginn der Pandemie. Insgesamt wurden in den vergangenen drei Monaten über 5,1 Millionen Passagiere gezählt und damit mehr als doppelt so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das höchste Fluggastaufkommen seit Beginn der Pandemie wurde mit 1,9 Millionen Passagieren im September erzielt. Damit verbuchte der Airport  in diesem Monat fast so viele Fluggäste wie im gesamten ersten Halbjahr 2021. In den ersten sechs Monaten waren es insgesamt 2,2 Millionen Reisende.“Das Verkehrsaufkommen in München bewegt sich mittlerweile wieder auf einem deutlich höheren Niveau als im vergangenen Jahr. Alle Signale deuten auf eine weitere Erholung des Luftverkehrs hin. Der Flughafen München ist auf dem besten Weg, seine Funktion als europäisches Premium-Drehkreuz weiter zu festigen“, so Jost Lammers, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG). Dass München wieder verstärkt als Knotenpunkt genutzt wird, macht auch ein Blick auf die Umsteigerzahlen deutlich: Während deren Anteil am gesamten Passagieraufkommen im Mai bei lediglich 21 Prozent lag, waren es zuletzt bereits 38 Prozent. Einen weiteren Schub für den Drehkreuzverkehr wird die für den November angekündigte Öffnung der USA mit sich bringen. So wird Lufthansa ihre bestehenden Strecken nach New York auf zehn wöchentliche Verbindungen und Los Angeles auf sieben wöchentliche Flüge erhöhen. Hinzu kommen weitere Langstreckenverbindungen zu nordamerikanische Reisezielen: So werden ab November Miami, Mexico City und Montreal sowie erstmals auch in der Winterflugplanperiode Vancouver bedient. Trotz der sehr dynamischen Verkehrsentwicklung liegt das aktuelle

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Wien: Statt Iran-Air-Flug nach Teheran gab es Übernachtungen im A300

Am vergangenen Samstag wollten 170 Personen mit einem Airbus A300 von Iran Air von Wien nach Teheran fliegen. Doch die Reise gestaltete sich schon auf dem Vorfeld chaotisch und obendrein mussten die Passagiere sogar im Flugzeug übernachten. Eigentlich sollte die Maschine gegen 11 Uhr 50 in Richtung der Hauptstadt des Irans abheben, jedoch war dies aus technischen Gründen nicht möglich. Der Kapitän sagte den Flug aus Sicherheitsgründen ab. Laut einem Medienbericht der Gratis-Zeitung Heute, der sich auf einen Fluggast bezieht, sollen sich die Reisenden zu diesem Zeitpunkt schon zwei Stunden an Bord des Jets befunden haben. Iran Air flog zwar eine Ersatzmaschine ein, jedoch traf diese erst um 0 Uhr 30 des Folgetages ein. Die Odyssee war damit aber nicht beendet, denn auch in diesem Flugzeug mussten die Passagiere rund zwei Stunden warten. Angeblich wurde seitens der Crew erklärt, dass man auf die Startgenehmigung wartet. Das entpuppte sich schon bald als Hinhaltetaktik, denn dann wurde die Katze aus dem Sack gelassen: Das Flugzeug ist nicht startklar und Hilfe kann nicht vor 5 Uhr 00 kommen. Konkret wurde den Fluggästen erklärt, dass eine Enteisung notwendig ist. Diese stand aufgrund der Jahreszeit aber nicht sofort zur Verfügung, sondern musste vom Flughafen Wien erst aufgebaut werden. Laut dem Medienbericht war es den Passagieren nicht möglich den Airbus zu verlassen. Airport und Iran Air schieben sich gegenseitig den “Schwarzen Peter” zu. So behauptet Iran Air, dass der Flughafen keine Busse zur Verfügung gestellt habe. Das will ein Sprecher des größten Airports Österreichs so nicht

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Indien: Regierung will auch Alliance Air verkaufen

Die indische Regierung plant auch den Verkauf der Regionalfluggesellschaft Alliance Air. Der Operator von insgesamt 18 ATR72-600 ist primär im Inland tätig und betreibt viele subventionierte Strecken. Viele Jahre hat es gedauert, aber nun ist es fix: Air India und die Tochter Air India Express werden an Tata Sons verkauft. Die Regierung widmet sich nun der staatlichen Alliance Air, die ein dichtes Regionalnetz unterhält. Der Vorstand wird laut lokalen Medienberichten am Donnerstag zusammentreten, um das Ansinnen der Regierung zu beraten. Demnach plant Indien den Regio-Carrier komplett zu verkaufen. Das Vorhaben befindet sich noch in einem frühen Stadium, so dass sich noch keine Interessenten öffentlich bekannt haben. Es wird allerdings damit gerechnet, dass die indische Regierung noch in diesem Jahr zur Abgabe von Geboten für Alliance Air einladen wird. Alliance Air wurde im Jahr 1996 gegründet und hat mit der australischen Alliance Airlines nichts zu tun. Die Flotte besteht momentan aus 18 Turbopropflugzeugen des Typs ATR72-600. Diese sind auf verschiedenen sekundären und tertiären Airports, aber auch in Delhi und Hyderabad, stationiert. Unterhalten wird ein dichtes Regionalnetz, wobei viele Strecken PSO-subventioniert sind.

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