secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Lumiwings fliegt zwischen Malta und Mitiga

Seit einigen Jahren ist der Flugverkehr zwischen der Europäischen Union und Libyen stark reduziert. Hintergrund ist die politische Lage im afrikanischen Land. Am Montag, den 20. September 2021 nahm Lumiwings eine Nonstop-Verbindung zwischen Luqa und Mitiga auf. Es handelt sich um eine Charterverbindung, die im Auftrag von Medavia durchgeführt wird. Zum Einsatz kam beim Erstflug die Boeing 737-300 mit der Registrierung SX-LWA. Der erste Flug zwischen den beiden Ländern wurde nach einem Besuch des libyschen Premierministers Alhamid Dbeibah und der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Wiederaufnahme dieser wichtigen Luftverbindung möglich. Medavia arbeitet mit maltesischen Reisebüros wie FCM Travel und Planit zusammen, um die Tickets zu verkaufen. Obwohl sowohl Air Malta als auch Alitalia großes Interesse zeigten, die lukrative Strecke zu betreiben, gewann am Ende Medavia die Ausschreibung.

weiterlesen »

Ita legt sich auf Airbus-Flotte fest

Der Alitalia-Nachfolger Ita hat sich darauf festgelegt, dass die Flotte künftig aus Maschinen des Herstellers Airbus bestehen soll. Man unterzeichnete Absichtserklärungen für zehn A330neo, elf A320neo und sieben A220. Weiters will man 56 Maschinen leasen. Zunächst wird Ita mit einigen Flugzeugen, die bislang bei Alitalia im Einsatz sind, an den Start gehen. Bereits im kommenden Jahr soll die Flottenerneuerung angepackt werden. Man strebt an, dass bis zum Jahr 2025 105 Maschinen eingesetzt werden. Davon sollen etwa 70 Prozent der neuesten Generation entstammen. Unter den 56 Leasingmaschinen befinden sich 13 Widebodies sowie 42 Narrowbodies. Etwa 31 Stück wird man von der Air Lease Corporation beziehen. Von dieser bezieht man auch die Typen A220 und A320neo. In einer Mitteilung hofft Ita, dass man die Anzahl der Lessoren auf sechs begrenzen kann. Alitalia least derzeit 69 von 80 Maschinen von nicht weniger als 13 Leasinggebern. Derzeit ist vorgesehen, dass Ita am 15. Oktober 2021 mit 27 A320, 17 A319, sieben A330-200 und einem Embraer 190 an den Start gehen soll. Die von Alitalia eingesetzten Boeing 777 sollen nicht übernommen werden. Die Zukunft der Tochter Alitalia Cityliner ist weiterhin unklar.

weiterlesen »

Innsbruck erhält Umwelt-Auszeichnung

Der österreichische Flughafen Innsbruck erhielt Anfang dieser Woche die Emas-Umweltauszeichnung verliehen. In Vertretung von Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) überreichte Sektionsleiter Christian Holzer den Vertretern des Airports die Urkunde. Dabei wurde der Airport um „Emas-Pionier“ ernannt und für die mehr als 20-jährige Anwendung und Umsetzung des europäischen Umweltmanagementsystems Emas ausgezeichnet. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, ruhen uns allerdings nicht auf diesen Lorbeeren aus“, so Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta über die erneute Auszeichnung und kündigt an: „Als nächstes großes Projekt im Bereich Nachhaltigkeit steht etwa die Einführung von emissionsabhängigen Landegebühren ab dem Jahr 2023 auf dem Plan.“ Der Flughafen Innsbruck hatte bereits im Jahr 2001 als erster Flughafen in Österreich überhaupt das Emas-System eingeführt. Viele Maßnahmen wurden seither im Umweltbereich umgesetzt und entsprechend dokumentiert. So erhielt der Flughafen bereits in den Jahren 2007, 2013 und 2018 auf nationaler Ebene Emas-Sonderpreise für sein Umweltteam, sein innovatives Umweltmanagement und seine Umwelterklärung.

weiterlesen »

SAS gründet zwei neue Tochter-Airlines

Die Fluggesellschaft SAS beabsichtigt die Gründung zweier Tochtergesellschaften, die ab Kopenhagen Flugdienstleistungen übernommen sollen. Diese nennen sich SAS Connect und SAS Link. Laut Gewerkschaft will man damit bestehende Tarifverträge umgehen. Beide Töchter sollen mit eigenem AOC und eigener Betriebsgenehmigung ausgestattet werden und im Laufe des nächsten Jahres an den Start gehen. Die Maschinen sollen auf den Bases Stockholm-Arlanda, Kopenhagen und Oslo stationiert werden. Zur Höhe der Löhne, die bei den neuen Ablegern bezahlt werden sollen, ist noch nichts bekannt. Die Gewerkschaft wirft vor, dass SAS mit Hilfe der neuen Ableger die bestehenden Tarifverträge umgehen will und sich Eurowings Discover als Blaupause genommen habe. SAS selbst will die Gründe warum man zwei zusätzliche Flugbetriebe ins Leben ruft nicht kommentieren. Den Umstand, dass diese gegründet werden, dementiert man aber nicht.

weiterlesen »

Null-Covid-Strategie gescheitert: Australien öffnet die Grenzen

Die von Australien seit dem Beginn der Corona-Pandemie verfolgte „Null-Covid-Strategie“ ist endgültig gescheitert. Einige Leiter von Regionalregierungen haben dies bereits eingeräumt. Nun lenkt die Zentralregierung ein und kündigt die Öffnung der Grenzen an. Zunächst will man vollständig geimpften Einwohnern des Kontinents wieder Reisefreiheit ermöglichen. Bei der Rückkehr bzw. Einreise müssen diese zunächst eine siebentägige Heimquarantäne antreten. Die Regierung geht davon aus, dass man bis November 2021 in den meisten Regionen eine 80-prozentige Durchimpfungsrate erreicht haben wird. Ungeimpfte dürfen dann nur unter 14-tägiger Absonderung in einer speziellen Einrichtung den Staat betreten. Der internationale Tourismus wird vorerst noch nicht aufgenommen. Australien will diesen schrittweise wieder ermöglichen. Zunächst will man mit verschieden Staaten so genannte „Safe-Travel-Abkommen“ abschließen. Die vollständige Impfung gegen Covid-19 wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Grundbedingung für die Einreise werden. Qantas kündigt internationalen Neustart an Qantas, größte Fluggesellschaft des Kontinents, reagierte erfreut auf die bevorstehenden Einreiseerleichterungen. Der Carrier will den internationalen Linienverkehr ab 14. November 2021 hochfahren. Beispielsweise will man dreimal wöchentlich zwischen Sydney und London sowie Los Angeles fliegen. Als Fluggerät sollen Boeing 787-9 eingesetzt werden. Der Carrier wollte ursprünglich die internationalen Routen ab 18. Dezember 2021 reaktivieren. Nun zieht man diesen Schritt vor. Das Streckennetz soll nach und nach hochgefahren werden. Qantas erklärte dazu, dass man je nach Nachfrage aufstocken bzw. reaktivieren wird. Weiters wird das Unternehmen nur Personen befördern, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind.

weiterlesen »

Wieder da: Lufthansa hat Graz-München reaktiviert

Mehrfach verschoben, aber nicht aufgehoben: Die Anbindung des Grazer Flughafens an das Lufthansa-Drehkreuz München ist zurück. Nach langer Pause wurde am Freitag der „Comeback-Flug“ durchgeführt. Vorerst bietet der Kranich bis zu zwei tägliche Umläufe an. Gemeinsam mit den Töchtern bietet man in Richtung Deutschland auch Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart an. Die München-Flüge von und nach Graz liegen optimal in der zeitlichen Struktur des Lufthansa Drehkreuzes in München (Abflug in Graz um 06:35 sowie 15:40 Uhr, Ankunft in Graz um 13:10 bzw. 21:40 Uhr). Damit haben Fluggäste aus Graz Verbindungen zum weltweiten Streckennetz, beispielweise mit Anschlussflügen nach Berlin, Hamburg, Kopenhagen und Dublin, aber auch zu interkontinentalen Zielen wie New York, Chicago, San Francisco oder Seoul. „Wir freuen uns, dass wir Graz wieder an das weltweite Lufthansa Streckennetz in München anbinden können. Zur Wiederaufnahme der Verbindung hätten wir uns auch kaum einen besseren Zeitpunkt aussuchen können, denn langsam fallen im Ausland Corona-bedingte Restriktionen, das Reisen wird wieder einfacher. So nun auch ab November wieder in die USA. Eine gute Nachricht auch für alle Privat- und Geschäftsreisenden aus Graz und der Steiermark,“ sagt Stefan Kreuzpaintner, Chef des Münchner Drehkreuzes und CCO der Lufthansa Airlines anlässlich der heutigen Wiederaufnahme der Verbindung von Graz nach München „Mit München sind wir nach Amsterdam, Frankfurt, Wien und Zürich wieder an den fünften großen Umsteigeflughafen angebunden“, freut sich Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz, „Bayern selbst gehört zu den wirtschaftlich stärksten Regionen Europas und ist in vielen Bereichen wichtiger Partner vieler steirischer Technologie- und Wirtschaftsunternehmen. Schließlich gibt es

weiterlesen »

Vueling baut in Paris-Orly stark aus

Die IAG-Tochter Vueling konnte bedingt durch die Schließung der Konzernschwester OpenSkies (Level), aber auch wegen der im Zuge der Air-France Staatshilfe verpflichtenden Freigabe von Start- und Landerechten, einige Slots in Paris-Orly erlangen. Nun werden die ersten Strecken bekannt und mit Nürnberg, Leipzig und Hamburg befinden sich drei Deutschland-Ziele darunter. Bislang war Paris-Orly eine eher kleine Station von Vueling, denn die meisten Maschinen wurden samt Personal eingeflogen. Bedingt durch die zusätzlichen Slots will die IAG die Präsenz am stadtnahen Airport stark ausbauen. Die Aufnahme bzw. Wiederaufnahme zahlreicher Routen ist angekündigt. Dabei handelt es sich um nachstehende Strecken ab Paris-Orly: Destination Aufnahme Frequenz Nürnberg 2. November 2021 3x wöchentlich Leipzig 2. November 2021 2x wöchentlich Hamburg 3. November 2021 4x wöchentlich Dublin 2. November 2021 täglich Porto 2. November 2021 täglich Bergamo 2. November 2021 3x wöchentlich Edinburgh 2. November 2021 3x wöchentlich Bari 2. November 2021 2x wöchentlich Belfast 2. November 2021 2x wöchentlich Cardiff 2. November 2021 2x wöchentlich Stockholm-Arlanda 3. November 2021 3x wöchentlich Birmingham 3. November 2021 3x wöchentlich Bologna 3. November 2021 3x wöchentlich Agadir 3. November 2021 2x wöchentlich Asturias 3. November 2021 2x wöchentlich Granada 3. November 2021 2x wöchentlich Tangier 3. November 2021 2x wöchentlich Bergen 4. November 2021 2x wöchentlich Billund 4. November 2021 2x wöchentlich Glasgow 4. November 2021 2x wöchentlich Newcastle 4. November 2021 2x wöchentlich Saragossa 4. November 2021 2x wöchentlich Bilbao 5. November 2021 2x wöchentlich Genua 5. November 2021 2x wöchentlich Göteborg 5. November 2021 2x wöchentlich Jerez

weiterlesen »

EU-Kommission will Zwangsgutscheinen einen Riegel vorschieben

Zu Beginn der Corona-Pandemie als der Flugverkehr nahezu kollabiert ist haben viele Airlines darauf spekuliert, dass sie sich die Kundengelder einbehalten dürfen und stattdessen Gutscheine austeilen dürfen. Die EU-Kommission stellte klar, dass dies unzulässig ist, was jedoch von einigen Anbietern missachtet wurde. Besonders frech ging Austrian-Airlines-Generaldirektor Alexis von Hoensbroech in der Öffentlichkeit mit dem gesetzlichen Recht auf Erstattung binnen einer Woche um. In einem Live-Interview im Österreichischen Rundfunk warb er darum, dass man Tickets buchen sollte und falls nicht geflogen wird, „dann gibt’s halt einen Gutschein“. Der Lufthansa Konzern verschleppte genau wie viele andere Airlines unter kuriosen Ausreden die Rückzahlung der Kundengelder der gestrichenen Flüge. Zum Teil schickte man Passagieren auch einfach ungefragt Gutscheine zu und bei vielen Anbietern waren die Callcenter entweder nicht erreichbar oder behaupteten frech, dass man nur einen Gutschein haben könne. Die Branche schaffte mit dem rechtswidrigen Verhalten auf dem Rücken der Kunden nicht gerade Vertrauen und muss sich überhaupt nicht wundern, dass Reisende nun lieber kurzfristig buchen, denn bei vielen stecken die Erinnerungen an das Nachlaufen um das Geld noch in den Knochen. Es ging ja nicht nur um 9,99 Euro-Billigtickets, sondern manchmal auch um Flugscheine in der First Class um mehrere tausend Euro. Die EU-Kommission will, dass sich ein solches Verhalten nicht mehr wiederholt und generell soll künftig die Ausgabe von Gutscheinen im Erstattungsfall nicht mehr zugelassen werden. Insgesamt haben sich 13 Airlines zu den Verbesserungen bekannt. Zu diesen zählen unter anderem Ryanair, Eurowings und Lufthansa. Ziel ist es, dass finanzielle Ansprüche einfacher und

weiterlesen »

Flyr nimmt München und Salzburg auf

Das norwegische Airline-Startup Flyr kündigt die Aufnahme von fünf weiteren Routen an. Darunter befindet sich auch eine Nonstop-Verbindung zwischen Oslo und Salzburg, die zweimal wöchentlich bedient werden soll. Der Carrier beabsichtigt ab 5. Jänner 2022 nach Bergamo und in die Mozartstadt zu fliegen. Einen Tag später folgen zwei wöchentliche Flüge nach Genf. München wird Flyr in selbiger Frequenz ab 7. Jänner 2022 bedienen. Einmal wöchentlich will das Startup ab 8. Jänner 2022 zwischen Oslo und Grenoble pendeln.

weiterlesen »