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EU-Gericht: Tuifly und Ryanair müssen Klagenfurt-Subventionen zurückbezahlen

Die Fluggesellschaften Ryanair und Tuifly haben vor vielen Jahren am Flughafen Klagenfurt Subventionen erhalten. Diese wurden im Jahr 2016 von der EU-Kommission für rechtswidrig erklärt und die Rückabwicklung wurde angeordnet. Dagegen zogen die beiden Carrier erfolglos vor das Gericht der Europäischen Union. Die Angelegenheit liegt schon sehr lange zurück, denn noch unter der FPÖ/BZÖ-Landesregierung verfolgte man in Klagenfurt die Philosophie neue Carrier mit hohen Beihilfen anzulocken. Unter anderem holte man sich Ryanair und Tuifly. Die zuletzt genannte Airline verkaufte ihr Cityshuttle-Geschäft an Air Berlin, so dass zumindest in der Theorie auch diese involviert war. Air Berlin begründete seinerzeits den Rückzug aus Kärnten durchaus dreist damit, dass man weiterhin Geld dafür haben will, dass man überhaupt nach Klagenfurt fliegt. Das bekam man nicht und die Verbindungen, die noch von Tuifly aufgebaut wurden, sind ersatzlos gestrichen worden. Ähnlich war es bei Ryanair, die nach Ablauf der Verträge die regulären Gebühren zahlen sollte. Eine Sprecherin begründete den mit sehr kurzer Vorlaufzeit vollzogenen Rückzug aus Kärnten mit „einer unverschämten Gebührenerhöhung“. Sowohl für Tuifly als auch für Ryanair, die jeweils gegen den Beschluss der EU-Kommission geklagt haben, war das Rechtsmittel nicht erfolgreich. Das Gericht der Europäischen Union bestätigte am Mittwoch die Entscheidung und verlangt, dass Österreich bzw. das Land Kärnten die für unrechtmäßig erklärten Beihilfen zurückbezahlen müssen. Bei Air Berlin ist die Situation ein wenig anders, denn aufgrund dem Insolvenzgericht angezeigter Masseunzulänglichkeit wird es dort nicht viel zu holen geben. Theoretisch haben Tuifly und Ryanair noch die Möglichkeit die gerichtliche Entscheidung vor dem Europäischen Gerichtshof

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Wien: ACA sieht Ryanair-Expansion kritisch

Die österreichische Pilotenvereinigung ACA sieht die am Dienstag von Ryanair-Chef Michael O’Leary angekündigte Expansion am Flughafen Wien-Schwechat kritisch. Es handle sich um „einen Angriff auf die Arbeitsbedingungen von Piloten in Österreich“. Ein wesentlicher Teil der Kritik der ACA ist, dass es in vielen „Ryanair-Ländern“ keine Kollektivverträge gibt und auch Leiharbeit oder gar Selbstständigkeit im Cockpit zur Anwendung kommen. „Viele dieser atypischen Beschäftigungsformen hat die Austrian Cockpit Association schon mehrfach kritisiert, auch auf europäischer Ebene wird dies von der European Cockpit Association vehement verurteilt. Cockpitpersonal braucht einen Arbeitsplatz, ohne Angst zu haben, diesen zu riskieren, wenn es krank wird, oder sich kritisch äußert. Denn Arbeitsbedingungen haben auch sicherheitsrelevante Aspekte. Das Geschäftsmodell von Ryanair basiert auf unfairem Wettbewerb in vielerlei Hinsicht. Auch Passagiere müssen erkennen, dass sie mit billigen Tickets eine Unterwanderung des Sozialsystems sowie Lohndumping unterstützen“, so die ACA. Man fordert nun, dass die österreichische Politik prekäre Arbeitsverhältnisse unterbinden soll und so „die hohen Standards des österreichischen Arbeits- und Sozialsystems sicherzustellen“ sind. Die österreichische Laudamotion GmbH ist schon seit Ende des Vorjahres keine Fluggesellschaft mehr. Der Nachfolger Lauda Europe ist ein maltesisches Unternehmen. Weiters hat die polnische Konzernschwester Buzz Flugzeuge in Wien stationiert. Von anderen Bases her fliegen auch Malta Air und Ryanair DAC nach Österreich.

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Air France hat ersten A220-300 übernommen

Der erste von insgesamt 60 bestellten Airbus A220-300 ist bei Air France in Paris-Charles de Gaulle eingetroffen. Mit Hilfe dieses Musters will der französische Luftfahrtkonzern in die Jahre gekommene Muster wie beispielsweise Airbus A318 ersetzen. Die erste Air France A220-300 wird ab der Wintersaison 2021 auf Mittelstreckenflügen eingesetzt. Derzeit betreibt Air France eine Flotte von 136 Airbus-Flugzeugen. Die Fluggesellschaft erneuert ebenfalls ihre Langstreckenflotte und hat bereits 11 von 38 bestellten A350 erhalten. Die Kabine der Air France A220-300 ist als Ein-Klassen-Kabine konfiguriert und bietet 148 Passagieren bequem Platz.

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Keine Flüge von oder nach La Palma

Die spanischen Behörden ziehen die Reißleine und erklärten die Vulkaninsel La Palma gestern zum Katastrophengebiet. Alle Flüge werden ausgesetzt. Vulkankatastrophe auf den Kanaren: bisher wurden fast 600 Gebäude von der glühend heißen Masse zerstört. Nur noch wenige hundert Meter trennen die um die 1000 Grad heiße Lava vom Meer. Die Folgen wären fatal. Denn bei dem Kontakt der Lava mit dem salzigen Meerwasser können sich ebenfalls giftige, mit Salzsäure versetzte Gase bilden. Aus diesem Grund verhängt die Behörde eine Ausgangssperre für die Einwohner von vier Ortsteilen der Insel. Der Flugverkehr mit der Insel war weiterhin eingestellt. Als Alternative blieben nur Fähren zur größeren Nachbarinsel Teneriffa. Allerdings berichtet das Luftfahrtportal Aero von  langen Wartezeiten. „Sowohl das Vulkanaschewarnzentrum in Toulouse als auch die AEMET (der meteorologische Dienst Spaniens, Red.) melden Asche – es können keine Flüge durchgeführt werden“, teilte die Fluggesellschaft Binter Canarias am Dienstag auf Twitter mit.

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Condor fliegt nach Nizza und Málaga

Es geht ins spanische Andalusien oder an Frankreichs Côte d’Azur. Ab Sommer 2022 fliegt der deutsche Ferienflieger zwei weitere Mittelmeer-Ziele an. Von Düsseldorf und Frankfurt geht es ab dem 1. April viermal wöchentlich mit Condor nach Nizza und ab dem 9. April vier Mal die Woche von Düsseldorf nach Málaga. Reisen mit Condor können bei allen deutschen Veranstaltern und im Reisebüro gebucht werden, Flugtickets sind wie gewohnt unter www.condor.com und telefonisch verfügbar.

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Emirates will wieder mehr A380 fliegen

Im Zuge der anhaltenden Lockerung von Reisebeschränkungen rund um den Globus kündigt Emirates den Einsatz ihres Flaggschiffes A380 für weitere Reiseziele ab Oktober und November an. Wien wird von Emirates täglich mit dem A380 angeflogen, bis Ende November soll die Zahl der A380-Destinationen insgesamt auf 27 erhöht werden. Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 65 Prozent. Die Airline sei eigenen Angaben zufolge auf dem besten Weg, bis Jahresende 70 Prozent ihrer Kapazität wiederherzustellen und mehr als 280.000 Sitze in ihrem Streckennetz anzubieten. Das A380-Streckennetz wird bis Ende November um elf Routen sowie um zusätzliche Frequenzen auf den beliebtesten Strecken erweitert. In den nächsten sechs Wochen wird Emirates ihre A380-Strecken zu Freizeit- und Geschäftsreisezielen wie Amsterdam, Barcelona, Düsseldorf, Hamburg, Johannesburg, Madrid, Mailand, Riad (vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen), Sao Paulo und Zürich wieder aufnehmen. Erster A380-Flug in die Türkei Die Airline wird außerdem ihr A380-Netz um eine neue Route erweitern: Das Flaggschiff soll ab 1. Oktober Istanbul anfliegen und wird damit der erste A380-Flug in die Türkei sein. So möchte Emirates ihren Passagieren fast 165.000 zusätzliche A380-Sitzplätze anbieten. Die A380-Flotte wächst Die A380-Flotte der Fluggesellschaft werde bis zum Jahresende auf insgesamt 118 Maschinen anwachsen. Darunter seien sechs Flugzeuge, die mit Premium Economy-Sitzen in einer 4-Klassen-Konfiguration ausgestattet sind. Die Airline fliegt derzeit mehr als 120 Destinationen an, was 90 Prozent des Streckennetzes vor der Pandemie entspricht. Mit der Wiederinbetriebnahme von mehr als 50 A380-Fliegern plant Emirates, 70 Prozent der Gesamtkapazität bis Ende des Jahres zu erreichen.

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Möglicher Einstieg: Croatia und Aegean verhandeln wieder

Die aufgrund der Corona-Verhandlungen auf unbestimmte Zeit unterbrochenen Verhandlungen über einen möglichen Einstieg von Aegean Airlines bei Croatia Airlines sollen laut dem kroatischen Premierminister Andrej Plenković fortgeführt werden. Kroatien ist schon länger auf der Suche nach einem Partner oder Käufer für die staatliche Fluggesellschaft. Vor der Corona-Pandemie interessierte sich auch die spanische Air Nostrum für einen Einstieg und die Regierung strebte die Teilprivatisierung bis Mitte 2020 an. Corona machte allerdings einen Strich durch die Rechnung. Nun will man wieder mit Aegean verhandeln, wobei das Ergebnis noch offen ist. Die Regierung will die Flotte von Croatia Airlines mit 12 bis 15 Maschinen erneuern. Besonders Embraer und Airbus hoffen auf Aufträge aus Zagreb.

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Swiss droht Impfverweigerern mit der Kündigung

Die Lufthansa-Tochter Swiss verschärft in Sachen Impfpflicht für das fliegende Personal die Tonart. Nun droht man offen damit, dass Personen, die sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen, mit der Kündigung per Ende Jänner 2022 rechnen müssen. Unter anderem sagte ein Sprecher der Swiss: „Bei Nichterfüllen des geforderten Impfobligatoriums sehen wir uns gezwungen, Maßnahmen aufgrund der Pflichtverletzung gemäß Gesamtarbeitsvertrag (GAV) einzuleiten“. Allerdings soll dieser Schritt nicht ohne Vorwarnung gesetzt werden, denn es wird auch angeboten, dass das Arbeitsverhältnis zur Entscheidungsfindung für ein halbes Jahr ruhend gestellt werden kann. Es handelt sich dabei um einen unbezahlten Urlaub, so dass währenddessen kein Lohnanspruch besteht. Sollten einzelne Swiss-Mitarbeiter aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, will man für diese individuelle Lösungen suchen.

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Finnair steigt ins PCR-Geschäft ein

Das Oneworld-Mitglied Finnair steigt in das Geschäft mit PCR-Tests ein. Zum Preis von 99 Euro bietet man diese Untersuchungen direkt in der Firmenzentrale nahe dem Flughafen Helsinki an. Der Carrier verspricht, dass der Befund am Folgetag um 9 Uhr 00 zugestellt werden soll. „Unsere Kunden haben den Corona-Testservice von Finnair gut gefunden, und wir freuen uns, unser Angebot um PCR-Tests erweitern zu können. Vor allem bei Reisen in viele asiatische Länder ist auch bei vollständiger Impfung ein PCR-Testzertifikat erforderlich“, sagt Kaarlo Karvonen, Sicherheitschef von Finnair. „Tests in Finnland sind immer noch teurer als in vielen anderen Ländern, und wir möchten die Zunahme des Reiseverkehrs unterstützen, indem wir erschwingliche Tests anbieten.“ Antigen-Schnelltests werden weiterhin zum Preis von 65 Euro angeboten. Auch diese werden in den Räumlichkeiten der Finnair-Firmenzentrale durchgeführt.

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Von Massenbach ist neue ADV-Vizepräsidentin

Aletta von Massenbach, Geschäftsführerin der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH, wurde zur Vizepräsidenten des Airportverbands ADV gewählt. Sie folgt auf ihre Münchner Kollegin Andrea Gebbeken. „Seit über sieben Jahrzehnten setzt sich die ADV erfolgreich für verlässliche politische Rahmenbedingungen der deutschen Luftverkehrswirtschaft ein. Die Zeiten für den Luftverkehr werden nicht leichter, gerade dafür brauchen wir eine enge Zusammenarbeit zwischen den Flughäfen. Mit Aletta von Massenbach verstärken wir unser Team und stellen so die Weichen für die Zukunft als starke Interessenvertretung der deutschen Flughäfen“, so ADV-Präsident Stefan Schulte.

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