secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Quartalszahlen: Ryanair flog 96 Millionen Euro Verlust ein

Der irische Billigflugkonzern Ryanair verzeichnete im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust in der Höhe von 96 Millionen Euro. Der Umsatz lag bei rund 1,5 Milliarden Euro. Damit konnte sich die Firmengruppe im direkten Vergleich mit der Vorperiode verbessern. Das dritte Quartal des Geschäftsjahres von Ryanair endete am 31. Dezember 2021. Man hatte in den drei Monaten rund 31,1 Millionen Passagiere und konnte das Aufkommen gegenüber 2020 vervierfachen. Allerdings war der Reiseverkehr im Schlussquartal des Jahres 2020 aufgrund von Lockdowns und sonstiger Restriktionen stark eingeschränkt. Konzernchef Michael O’Leary geht davon aus, dass Ryanair das laufende Geschäftsjahr, das Ende März 2022 enden wird, mit einem Verlust in der Höhe von 250 bis 450 Millionen Euro abschließen wird. Besonders die verhaltene Nachfrage wegen der Omikron-Variante hat sich negativ auf die Finanzzahlen ausgewirkt, denn im Dezember 2021 rechnete Ryanair noch mit einem Fehlbetrag in der Höhe von 100 bis 200 Millionen Euro. Im Sommer 2022 will der Billigflieger die Kapazität deutlich ausbauen. Laut Michael O’Leary wird diese um 14 Prozent über dem Angebot, das man im Vergleichszeitraum des Jahres 2019 hatte. Den Absatz will er mit vergünstigten Tickets, die insbesondere im laufenden Quartal angeboten werden sollen, pushen.

weiterlesen »

Impfpflicht: Swiss kündigt erste ungeimpfte Flugbegleiter

Die Lufthansa-Tochter Swiss macht nun mit der angekündigten Impfpflicht für das fliegende Personal scharf, denn erste ungeimpfte Beschäftigte haben bereits ihre Kündigungen ausgesprochen bekommen. Zuletzt hatte der Carrier mit Personalmangel bei den Flugbegleitern zu kämpfen und auch Beschäftigten, die man im Zuge der Corona-Pandemie gekündigt hatte, das Angebot zur Wiedereinstellung gemacht. Bei der Durchsetzung der firmeninternen Impfpflicht zeigt man sich hart. Gegenüber „20 Minuten“ bestätigte ein Swiss-Sprecher, dass in der vergangenen Woche die ersten Flugbegleiter ihre Kündigungen per Ende April 2022 ausgesprochen bekommen haben. Hintergrund ist, dass diese die Deadline zur Vorlage der Impfnachweise nicht eingehalten haben sollen. Sowohl bei den Piloten als auch beim Kabinenpersonal sollen laut Swiss nur wenige die Covid-Impfungen verweigert haben.

weiterlesen »

Erstfahrt: Privater Nachtzug von Schweden nach Salzburg und Tirol

Das private Eisenbahnunternehmen Snälltåget bietet seit Samstag eine Nachtzugverbindung von Schweden nach Salzburg und Tirol an. Auf der Erstfahrt befanden sich laut Betreiber rund 500 Personen, die ihren Winterurlaub in Österreich verbringen wollen. Die Bahnverbindung startet in Malmö und hat in Høje Taastrup, Odense sowie Kolding Möglichkeiten zum Zusteigen. In Österreich gibt es in Wörgl, Kitzbühel, St. Johann in Tirol, Zell am See, Schwarzach, Bischofshofen und Salzburg Stopps zum Aussteigen. Die Hinfahrten starten jeweils an Freitagen um 14 Uhr 40 in Malmö und erreichen Salzburg an Samstagen um 12 Uhr 16. Die Rückfahrten verlassen Salzburg an Samstagen um 16 Uhr 48 und erreichen Malmö am Folgetag gegen 15 Uhr 55. Der Zug von Snälltåget hat eine Kapazität von 600 Personen. Die erste Fahrt in die österreichischen Skigebiete war mit insgesamt 500 Passagieren sehr gut gebucht. Pünktlich zum Start der Ferien in Schweden wird die Verbindung am 12. Feber 2022 bereits ausverkauft sein. Die Gäste, für die am 29. Jänner 2022 Zell am See das Ziel der knapp 20-stündigen Reise war, wurden bei der Ankunft am Bahnhof gleich herzlich mit österreichischer Musik der Gruppe „Pinzga Blech“ willkommen geheißen. „Wir bemerken ein großes Interesse für nachhaltiges Reisen in österreichische Skigebiete“, sagt Marco Andersson, Head of Sales für Snälltåget. „Der Nachtzug ist die perfekte Art zu reisen – Passagiere können ein Abendessen im Speisewaagen genießen oder es sich in den Abteilen mit Spielen gemütlich machen, bevor es zum Schlafen geht und sie dann am Morgen in einer wunderschönen Winterlandschaft aufwachen – bereit für

weiterlesen »

Royal Caribbean hat Flaggschiff „Wonder of the Seas“ übernommen

Die Reederei Royal Caribbean International hat mit der „Wonder of the Seas“ ihr neues Flaggschiff übernommen. Dieses soll am 4. März 2022 ab Fort Lauderdale die Jungfernfahrt antreten. Das Kreuzfahrtschiff wurde innerhalb von drei Jahren im französischen Marseille bei Chantiers de l’Atlantique gebaut. Die erste Ausfahrt führt das neugebaute Schiff zunächst auf eine siebentägige Karibik-Reise, bevor sie Barcelona, Spanien, und Rom ansteuert. „Die Wonder of the Seas ist größer und gewagter und möchte dem Kreuzfahrterlebnis einen Schuss neuer Energie geben. Dieses neue Schiff in unserer bereits erstklassigen Flotte unterstreicht die Vorreiterrolle des Unternehmens in der Branche. Es bietet neue Attraktionen und ist sehr innovativ“, so Jason Liberty, Präsident und CEO der Royal Caribbean Group. „Wie immer tragen wir dazu bei, unseren Gästen auf der ganzen Welt erstklassige und unvergessliche Urlaube auf verantwortungsvolle Weise zu bieten.“ Kreuzfahrtschiff mit neuen Features Die Wonder ist das fünfte Schiff der innovativen Oasis-Klasse von Royal Caribbean. Sie bietet Urlaubern jeden Alters Abenteuer in acht Nieghborhoods – eine Premiere für Royal Caribbean. Suite Neighborhood – Das neue, achte Stadtviertel bietet den Gästen der Royal Suite Class ein erhöhtes Suite-Sonnendeck an einem neuen Standort mit einem Tauchbecken, einer Bar und vielen Liegestühlen und Ecken zum Zurücklehnen; dazu kommen Favoriten wie die Coastal Kitchen, das private Restaurant, die Suite Lounge und die bisher größte Ultimate Family Suite, die Platz für eine zehnköpfige Familie bietet. Das Mason Jar Southern Restaurant & Bar – Der neue Hotspot serviert zum Brunch, zum Abendessen und am späten Abend Klassiker aus den Südstaaten

weiterlesen »

Ab 7. Feber 2022: Marokko hebt Flug-Bann auf

Mit 7. Feber 2022 wird Marokko den momentan aufrechten Bann für internationale Passagierflüge aufheben. Vor rund zwei Monaten wurde dieser aufgrund der Omikron-Variante äußerst kurzfristig ausgesprochen. Derzeit ist es den Fluggesellschaften nur erlaubt Passagiere aus dem afrikanischen Land auszufliegen, jedoch nicht einzufliegen. Davon ausgenommen sind genehmigte Repatriierungsflüge. Für Cargoverbindungen gibt es keine nennenswerten Restriktionen. Der Bann, den Marokko ausgesprochen hatte, wurde von verschiedenen Airlines als wirkungslos kritisiert. Nun teilte die Regierung mit, dass mit Wirksamkeit zum 7. Feber 2022 internationale Passagierflüge wieder erlaubt sein werden. Dennoch wird es einige Zeit dauern bis die Flugprogramme reaktiviert sind, denn viele Carrier haben ihr Angebot für das bevorstehende Kalendermonat bereits frühzeitig aus dem Verkauf genommen.

weiterlesen »

Wien: Wizz Air stellt Luton zu Gunsten von Gatwick ein

Der Billigflieger Wizz Air wird entgegen ursprünglicher Ankündigungen mit Wechsel auf den Sommerflugplan 2022 von Wien aus nicht die britischen Flughäfen Luton und Gatwick ansteuern, sondern sich auf den zuletzt genannten Airport konzentrieren. Das bedeutet konkret, dass die Flugverbindung nach London-Luton am 25. März 2022 letztmalig bedient wird. Derzeit kommen auf dieser Strecke Maschinen des britischen Ablegers Wizz Air UK zum Einsatz. Aus diesem Grund sind die Flüge unter dem „W9“-Code und nicht unter „W6“ im Verkauf. Im Gegenzug wird man die Frequenzen auf der Gatwick-Strecke, die von Wizz Air Hungary angeboten wird, auf zwei tägliche Umläufe erhöhen. Die Abflüge in Wien sind für 9 Uhr 35 und 17 Uhr 30 im Verkauf. Vom zweitgrößten Airport der britischen Hauptstadt geht es um 10 Uhr 55 und 19 Uhr 30 in Richtung Wien-Schwechat. Hinter dem „Umzug“ der Flüge nach Österreich steckt unter anderem, dass Wizz Air am Flughafen London-Gatwick weitere Start- und Landerechte ergattern konnte. Diese muss man nutzen, da man sie andernfalls verlieren würde. Nebst Wien werden auch die Verbindungen nach Athen, Bari, Catania, Faro, Mailand-Malpensa, Neapel, Rom-Fiumicino, Palermo und Venedig nach Gatwick verlegt. Zusätzlich neu aufgenommen wird Burgas.

weiterlesen »

Wien: Volotea-Comeback fällt kleiner aus

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea wird ihre Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat verkleinern. Der Carrier plant nur noch ein Ziel ab dem größten Airport Österreichs anzubieten. Die Verbindung nach Bilbao soll dauerhaft wegfallen. Volotea ist in der Vergangenheit auch von anderen Zielen aus, beispielsweise Genua, nach Wien geflogen. Vor der Corona-Pandemie hatte man Bilbao und Nantes im Programm. Bis zuletzt war die Wiederaufnahme beider Ziele angekündigt, jedoch verzichtet man nun auf die spanische Stadt. Bemerkenswert ist an dieser Stelle, dass sich Ryanair und Wizz Air von Wien-Bilbao ebenfalls fernhalten. Ab 8. April 2022 will Volotea zunächst dreimal wöchentlich zwischen Nantes und der österreichischen Hauptstadt fliegen. Die Flugtage sind Montag, Mittwoch und Freitag. Per 27. April 2022 fällt der Mittwoch-Umlauf weg, so dass nach aktuellem Planungsstand bis zum Ende der Sommerflugplanperiode 2022 zwei Rotationen pro Woche geplant sind. Wie in der Vergangenheit ist eine saisonale Bedienung in der warmen Jahreszeit vorgesehen.

weiterlesen »

Schutz der Pottwale: MSC meidet Hellenisichen Graben

Für Meeressäuger wie Wale und Delfine ist die Schifffahrt erwiesenermaßen problematisch, denn immer wieder kommt es zu Unfällen, die für die Tiere tödlich enden können. Nicht nur der Kontakt mit Schrauben, sondern auch die Geräusche können die Meeressäuger stark beeinträchtigen. Die Reederei MSC reagiert nun laut der NGO Ocean Care auf den Umstand, dass im Hellenischen Graben eine weitgehend isolierte Population von 200 bis 300 Pottwalen lebt. Man ändert sowohl bei Kreuzfahrten als auch Frachtverbindungen die Routen, um Kollisionen, die für die Tiere tödlich enden können, zu vermeiden. Die Organisation hält die Entscheidung von MSC für „längst überfällig“ und begrüßt diese im Sinne des Walschutzes. Man appelliert an andere Reedereien diesem Beispiel zu folgen, „denn für die Pottwale im östlichen Mittelmeer ist eine der letzten Chancen um zu überleben“. Schätzungen von Forschern besagen, dass im Hellenischen Graben, der bis zu 5.000 Meter tief ist, in etwa 200 bis 300 Pottwale leben. Diese sollen sich dort ganzjährig aufhalten und sind damit von ihren Artgenossen, die in anderen Regionen der Welt heimisch sind, weitgehend isoliert. Pottwale sind besonders häufig von unfreiwilligen Zusammenstößen mit Schiffen betroffen. Die genaue Ursache hierfür weiß niemand so genau, jedoch dürfte diese im artspezifischen Verhalten liegen.

weiterlesen »

Personalengpässe: Salzburger Flughafenchefin sprang als Lounge-Kellnerin ein

Der Salzburger Flughafen hatte zuletzt mit Personalengpässen in einigen Bereichen zu kämpfen. Für Geschäftsführerin Bettina Ganghofer aber ein lösbares Problem: Sie sprang als Kellnerin in der Business Lounge des Airports ein und bediente die Gäste persönlich. Es kommt nicht sonderlich oft vor, dass der Chef oder die Chefin eines Flughafens in der Lounge Getränke und Snacks serviert, doch Bettina Ganghofer packte mit an, denn die starken Schneefälle der vergangenen Woche haben viele zusätzliche Helfer gebraucht. Insgesamt halfen 25 Verwaltungsangestellte in den Bereichen Passagierbetreuung und auf dem Vorfeld aus. Laut einem Bericht der Salzburger Kronen Zeitung hatte der Airport für das starke Aufkommen, das man am vergangenen Wochenende verzeichnete, nicht genügend Personal. Dazu kamen starke Schneefälle, so dass auch auf dem Vorfeld besonders viele Beschäftigte benötigt wurden. Unterkriegen lässt man sich am Flughafen Salzburg offensichtlich von nichts und niemandem und wenn es erforderlich ist, dann gibt es in der Lounge Kaffee und Co von der Chefin persönlich serviert.

weiterlesen »

Skyguide: Schweizer Luftfahrt erholte sich nur minimal

In der Schweiz konnte sich der Luftverkehr im Vorjahr minimal erholen und pendelte sich ungefähr bei der Hälfte es Aufkommens von 2019 ein. Gegenüber 2020 nahmen die Flugbewegungen über der Schweiz und in den von Skyguide kontrollierten Gebieten um etwa 29,7 Prozent zu. Genf und Zürich verzeichneten rund 17,9 Prozent mehr Starts und Landungen als in 2020. Im Vergleich zu 2019 kontrollierte Skyguide jedoch rund 50 Prozent weniger Flüge. Das Verkehrsaufkommen blieb also insgesamt sehr schwach. Mit Beginn der Sommersaison 2021 nahm der Flugverkehr stetig zu und übertraf am Ende des Jahres den Verkehr von 2020 um 29,7 Prozent. Skyguide kontrollierte durchschnittlich 1.891 Flüge pro Tag. Der Spitzentag war der 31. Juli 2021 mit 3.301 Bewegungen (2019: 28. Juni mit 4.522 Movements). Im Jahr 2021 kontrollierte Skyguide 690.275 IFR Flüge. In ihrer Prognose vom Mai 2021 hatte Eurocontrol ein Wachstum von +7,6% im Basisszenario und von +26,1% im Szenario mit hohem Wachstum vorausgesagt, das schliesslich mit einem Wachstum von +29,7% im Jahr 2021 gegenüber 2020 eintrat. Der Luftraum Genf verzeichnete eine Zunahme von +31,1 % und der Luftraum Zürich von +30,6%. Die Zahl der An- und Abflüge auf den Schweizer Flughäfen stieg im Vergleich zu 2020 um 18%. Das Verkehrsaufkommen der Schweizer Landesflughäfen stieg in Genf um 16,2% und in Zürich um 19,3%.

weiterlesen »