secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Russland: Vologda Air bestellt drei Il-114-300

Für die Neuauflage des Turbopropflugzeugs Il-114 hat sich nun auch die russische Fluggesellschaft Vologda Air Enterprise entschieden. Während der Luftfahrtmesse MAKS wurde die Unterfertigung eines Leasingvertrags mit der staatlichen GTLK kommuniziert. Die Illyushin Il-114 wurde von 1986 bis 2021 produziert. Obwohl die Maschine äußerst treibstoffsparend ist, war sie nie ein kommerzieller Erfolg. Nur 20 Exemplare wurden hergestellt und der einzige “größere” Operator Uzbekistan Airways flottete die letzten Exemplare im Jahr 2018 aus. Die Neuauflage soll als Il-114-300 an den Start gehen und ab 2023 in Luchowizy in Serienfertigung gehen. Bislang gelang es der UAC jedoch noch nicht Großbestellungen an Land zu ziehen. KrasAvia, Polar Airlines und nun auch Vologda Air Enterprise haben sich bereits öffentlich zu diesem Muster bekannt. Russland versucht die lokalen Fluggesellschaften mit Hilfe von Förderungen und günstigen Leasingangeboten zum Einsatz von Maschinen, die im Heimatland gefertigt werden, zu bewegen. Ein besonderes Augenmerk hat die Regierung auf die Muster SSJ-100, MS-21 und Il-114-300 geworfen. Daher ist damit zu rechnen, dass staatliche Leasinggesellschaften noch weitere Aufträge für die Neuauflage des zuvor glücklosen Turboprops vergeben haben.

weiterlesen »

Enter Air hilft mit Boeing 737-800 bei Chair aus

Die Ferienfluggesellschaft Chair Airlines setzt seit 21. Juli 2021 eine von Enter Air betriebene Boeing 737-800 im Rahmen eines Wetlease-Vertrags ein. Das polnische Unternehmen hält 49 Prozent am schweizerischen Luftfahrtunternehmen. Da der ACMI-Auftrag längerfristig angelegt ist erhielt die SP-ESE eine Art “Hybrid-Livery”. Laut CH-Aviation.com wurde das Enter-Air-Logo durch jenes von Chair Airlines ersetzt. Ansonsten soll diese Boeing 737-800 weiteren das Farbenkleid des polnischen Anbieters tragen. Chair Airlines ging aus dem Schweiz-Ableger von Germania hervor. Im Zuge der Pleite des deutschen Konzerns wurde der Carrier von den Eigentümern des Reisebüros Air Prishtina übernommen. Kurze Zeit darauf stieg Enter Air mit einer 49-prozentigen Minderheitsbeteiligung ein. Die Flotte besteht derzeit aus zwei Airbus A319, wobei eine weiteres, baugleiches Flugzeug im Vorjahr bei Wartungen, die durch einen externen Betrieb vorgenommen wurden, so schwer beschädigt wurde, so dass es es sich um einen wirtschaftlichen Totalschaden handelt.

weiterlesen »

Broker legt Marke Augsburg Airways neu auf

Einst stand der Name Augsburg Airways in der Regionalluftfahrt für Präzision und Zuverlässigkeit, doch die Geschichte des Traditionsunternehmens endete im Jahr 2013. Man verlor den Wetlease-Auftrag von Lufthansa und entschied sich dann den Carrier freiwillig zu liquidieren. Den Mitarbeitern wurden Abfindungen ausbezahlt, so dass diesen das Schicksal ihrer Kollegen von Contact Air erspart blieb. Dieser Lufthansa-Subunternehmer wurde ebenfalls gekündigt, jedoch gingen Geschäftsbetrieb, Flotte und Mitarbeiter an OLT Express Deutschland. Nur wenige Wochen später musste man Konkurs anmelden. Nun bekommt die Marke “Augsburg Airways” ein Comeback, denn die Freitag GmbH erwarb die entsprechenden Rechte. Unter dem traditionsreichen Brand, das noch immer einen guten Ruf genießt, will man die Aktivitäten als Charter-Broker vermarkten. Der Einstieg ins Fluggeschäft unter eigenem AOC ist derzeit nicht geplant.

weiterlesen »

Grüner Pass: EU-Kommission kritisiert Chaos bei Kontrollen

Mit der Frage wer überhaupt für die Kontrolle von Nachweisen aus dem Programm “Grüner Pass” zuständig ist, befasst sich nun auch die EU-Kommission. Das Problem an der Sache ist wie folgt: In manchen Ländern fühlt sich niemand zuständig, in anderen wälzt man auf Airports und Airlines ab und kontrolliert obendrein auch noch mit eigenen Behörden. Manche Fluggesellschaften verlangen von ihren Passagieren, dass diese sich vor dem Abflug mit ihren “Corona-Unterlagen” am Check-in-Schalter zur Dokumentenkontrolle einzufinden haben. Manche Länder, darunter Deutschland, verlangen tatsächlich, dass vor dem Abflug die Unterlagen gesichtet werden müssen. Andere jedoch nicht, was einige Airlines jedoch nicht an “vorauseilendem Gehorsam” hindert. Aber wer ist eigentlich wirklich für die Kontrolle der Corona-Unterlagen zuständig? Grundsätzlich sind das Behörden, jedoch können diese unter bestimmten Umständen diese Aufgabe direkt oder indirekt an die Beförderungsunternehmen abtreten. Genau das geschieht in manchen Staaten, in anderen jedoch nicht. Unter dem Strich ist ein undurchblickbarer Wildwuchs entstanden und manche Regierungen blicken offenbar selbst nicht mehr durch wer was kontrolliert. Die EU-Kommission kritisiert die unklaren Zuständigkeiten und drängte am Donnerstag darauf, dass sich alle Akteure untereinander absprechen sollen wer was wann und wo kontrolliert. Laut Kommission gibt es derzeit innerhalb der 27 EU-Staaten sage und schreibe 15 unterschiedliche Herangehensweise bei der Sichtung der Corona-Unterlagen. Nicht selten müssen Reisende ihre Dokumente vor und nach dem Flug gleich mehrfach zücken. 

weiterlesen »

Olympiade: Emirates fliegt 247 Pferde nach Japan

An den olympischen Spielen, die heuer in Japan nachgeholt werden, nehmen auch tierische Sportler teil. 247 Pferde werden von der Fluggesellschaft Emirates nach Tokio eingeflogen. An Bord des ersten Fluges von Lüttich nach Haneda befanden sich 36 Dressurpferde. Der Carrier befördert die Tiere in speziellen Pferdeboxen. Während der insgesamt acht Sonderflüge befinden sich insgesamt 59 Tierpfleger an Bord, die dafür sorgen, dass die Pferde während der Reise von Lüttich nach Haneda mit einen kurzen Zwischenstopp in Dubai gut versorgt, gefüttert und getränkt werden. Insgesamt transportiert Emirates SkyCargo rund 20 Tonnen Bordverpflegung für die Pferde sowie 100 Tonnen Spezialausrüstung. Für den Transport der Turnierpferde werden Frachtflugzeuge des Typs Boeing 777 eingesetzt. Emirates SkyCargo richtet sich nach den Vorschriften der nationalen und internationalen Behörden für den Transport lebender Tiere, einschließlich der IATA Live Animals Regulations (LAR).

weiterlesen »

Arbeiterkammer klagt gegen X-Jam-AGB

Die Arbeiterkammer führt derzeit gegen den Veranstalter der X-Jam-Maturareisen, DocLX Travel Ecents GmbH, ein Gerichtsverfahren. Die Konsumentenschützer vertreten die Ansicht, dass insgesamt elf Klauseln der Allgemeinen Geschäftsbedingungen gegen geltendes Recht verstoßen. So geht es etwa um eine Stornogebühr, wonach bei einem Rücktritt vom Vertrag bis 30 Tage vor Reiseantritt 30 Prozent der Reisekosten anfallen würden. Zudem hat die AK Klauseln zu Bearbeitungsgebühren angefochten. Nach Ansicht der AK sind weder die Storno- noch die Bearbeitungsgebühren zu zahlen. Das Verfahren läuft noch. Die AK hat im Jänner 2021 gegen die DocLX Travel Events GmbH eine Klage wegen elf rechtswidriger Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eingebracht. DocLX veranstaltet Abschluss- bzw. Maturareisen in Form von Pauschalreisen. Das Verfahren läuft, es gibt noch kein Urteil. Die AK beanstandet beispielsweise eine Klausel, wonach ab der eingelangten unterschriebenen Buchungsanmeldung bei der Stornierung der Reise Stornokosten in der Höhe von 30 Prozent bis zum 30. Tag vor Reiseantritt anfallen. Für die AK ist die Klausel rechtswidrig, auch weil UrlauberInnen im Zusammenhang mit den Stornobedingungen nicht darüber aufgeklärt werden, dass unter bestimmten Voraussetzungen ein kostenloses Rücktrittsrecht besteht. AK-Konsumentenexperte Martin Goger: „Reisende können vor Beginn der Pauschalreise sehr wohl kostenlos vom Pauschalreisevertrag zurücktreten. Das ist dann der Fall, wenn am Urlaubsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, so dass die Pauschalreise nicht stattfinden kann oder die Durchführung der Reise erheblich beeinträchtigt wird. Ein solcher Umstand wäre zum Beispiel eine Naturkatastrophe oder der Ausbruch einer Epidemie am Urlaubsort.“ Außerdem hat im Falle einer Stornierung die Entschädigung für

weiterlesen »

Kollision am Boden: FlyDubai und Gulf Air machten unfreiwillige Bekanntschaft

Auf dem Flughafen Dubai-DXB ist es am Donnerstagvormittag während dem Rollen zu einem Zusammenstoß zweier Verkehrsflugzeuge gekommen. Verletzte gab es keine, denn alle Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Der Vorfall verursachte aber signifikante Verspätungen, da aus Sicherheitsgründen eine Piste gesperrt werden musste. Betroffen waren eine Boeing 737-800 von FlyDubai sowie ein Airbus A321neo von Gulf Air. „Der Flydubai-Flug FZ 1461 von Dubai International (DXB) zum Bishkek International Airport (FRU) ist am 22. Juli 2021 aufgrund eines geringfügigen Zwischenfalls mit einem unserer Boeing 737-800 der nächsten Generation und einem anderen Flugzeug auf dem Rollweg wieder zum Gate zurückgekehrt”, so FlyDubai in einer ersten Stellungnahme. Der Flughafenbetreiber fügte hinzu: “Dubai Airports kann bestätigen, dass sich in den frühen Morgenstunden des Donnerstag, 22. Juli 2021, ein Vorfall bei DXB mit zwei Passagierflugzeugen ereignet hat. Infolgedessen wurde eine Start- und Landebahn vorübergehend gesperrt, um den kleineren Vorfall zügig bewältigen zu können. Der Betrieb bei DXB war nicht beeinträchtigt und die Start- und Landebahn wurde nach zwei Stunden wieder geöffnet.” Gulf Air bestätigt die unfreiwillige Begegnung ebenfalls und spricht in einer offiziellen Erklärung davon, dass eine ihrer Maschinen am Heck von einem Flugzeug einer anderen Airlines getroffen wurde. Die Passagiere will man umbuchen. Im Einsatz war ein Airbus A320neo, jedoch blendete der Carrier den Maschinentyp in der Anfragebeantwortung aus.

weiterlesen »

Virusvariantengebiete: Deutschland schafft Quarantäne für Geimpfte ab

Die deutsche Bundesregierung wird die Corona-Einreiseverordnung bis vorläufig 10. September 2021 verlängern. Es handelt sich um die so genannte Musterverordnung, denn die Bundesländer erlassen die Vorschriften selbst. Daher gibt es bereits heute minimale Abweichungen. Deutschland reagiert offenbar auf den Umstand, dass sich die Delta-Variante in immer mehr Staaten ausbreitet und dort bereits dominiert. Würde man der bisherigen Logik folgen, so müsste schon bald zumindest ganz Europa als so genanntes Virusvariantengebiet eingestuft werden. Genau auf diesem Umstand geht man ein und will die Quarantänebestimmungen für Geimpfte lockern. Derzeit müssen alle – egal ob geimpft, genesen oder getestet – aus Virusvariantengebieten kommend für 14 Tage in Quarantäne. Die Möglichkeit des Freitestens ist – im Gegensatz zu Österreich – nicht vorgesehen. In Zukunft sollen Geimpfte nicht mehr in Absonderung müssen und zwar dann, wenn “die einreisende Person mit einem Impfstoff geimpft ist, der gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, aufgrund derer die Einstufung als Virusvariantengebiet erfolgt ist“, ist in der Unterlage zu lesen. Zuletzt landete auch ein Fall vor Gericht, in dem eine Frau nur vier Tage vor der Herabstufung auf Hochinzidenzgebiet aus Portugal eingereist ist. Darauf reagiert die Regierung und legt nun fest, dass wenn ein Gebiet vom Virusvariantengebiet zum Hochinzidenz-Gebiet heruntergestuft wird und man sich in Quarantäne befindet, dass dann die milderen Regeln der Hochinzidenz-Gebiete zur Anwendung kommen sollen.

weiterlesen »

ÖAMTC informiert: Diese Rechte haben Passagiere

Wenn sich ein Flug verspätet oder gar gestrichen wird, ist es wichtig, seine Rechte als Passagier zu kennen. „Die EU-Fluggastrechte-Verordnung liefert für solche Fälle klare Regeln. Diese gelten für Flüge innerhalb der EU, aus der EU in andere Länder oder aus anderen Ländern in die EU, sofern es sich dabei um eine EU-Airline handelt“, weiß ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried. „Je nach Dauer der Verspätung besteht ein Anspruch auf Betreuungsleistung oder Ausgleichszahlung.“ Ist der Flug um fünf Stunden oder mehr verzögert oder wird gar annulliert, haben Passagiere die Wahl zwischen der Erstattung des Ticketpreises, eventuell mit einem Rücktransport zum ersten Abflugort oder einer anderweitigen Beförderung zum Endziel. Fluglinien sind im Falle eines verspäteten Abflugs grundsätzlich verpflichtet, unentgeltlich Snacks und Erfrischungen anzubieten sowie Telefonate oder das Versenden von E-Mails zu ermöglichen. Die Betreuungsleistung ist von der Dauer der Verspätung und der Flugdistanz abhängig: Bei Flugstrecken bis 1.500 km hat man ab zwei Stunden Verspätung Anspruch auf die Betreuungsleistung. „Wird das verweigert, so lohnt es sich, die Rechnungen für Snacks & Co. aufzuheben, um die Ausgaben später einfordern zu können“, rät der Jurist des Mobilitätsclubs. „Kommt man mindestens drei Stunden verspätet am Endziel an, haben Flugreisende außerdem Anspruch auf eine Ausgleichszahlung.“ Ansprüche bei Flugannullierung – Zeitpunkt der Information entscheidend Fällt ein gebuchter Flug aus, hat man als Passagier die Wahl zwischen der Erstattung des Ticketpreises oder einer Ersatzbeförderung (d. h. andere Beförderung zum Ziel oder frühestmöglicher Rückflug zum ersten Abflugort). „Eine pauschale Entschädigung muss die Fluglinie dann bezahlen, wenn der Passagier nicht mindestens zwei

weiterlesen »

Russland: Azimuth Airlines flottet sechs A220-300 ein

Die russische Azimuth Airlines bestellte auf der Luftfahrtmesse MAKS sechs Airbus A220-300 und wird damit ab dem kommenden Jahr Erstbetreiber dieses Musters in der Russischen Förderation. Die Regionaljets werden über die Leasinggesellschaft ALC bezogen und sollen in Rostov-on-Don, Krasnodar und Mineralnye Vody stationiert werden. Im Zuge der Bekanntgabe erklärte Azimuth Airlines, dass die A220-300-Flugzeuge sowohl im Inland als auch auf internationalen Kurzstreckenflügen eingesetzt werden sollen. Damit geht der Carrier einen bislang einzigartigen Spagat, denn viele Mitbewerber haben sich in dieser Größenklasse aufgrund üppiger Zuschüsse der Regierung ausschließlich für den Sukhoi Superjet entschieden. Azimut bestellt sowohl bei Airbus als auch bei der United Aircraft Corporation.

weiterlesen »