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Flexjet erhält maltesisches AOC

Flexjet wurde ursprünglich 1995 von Bombardier gegründet. Es hatte bereits eine Verbindung zu den maltesischen Inseln, da die inzwischen aufgelöste Eurojet, die Teil der Tumas Group war, seinen einzigen Learjet Flexjet-Kunden in Europa zur Verfügung stellte. Das Unternehmen hatte im Laufe der Jahre seine Aktivitäten erweitert und mit der Übernahme des britischen FlairJet von Marshall Aerospace im Jahr 2016 auch den europäischen Markt erschlossen. Das Unternehmen befindet sich derzeit im Besitz von Directional Aviation mit Sitz in Richmond Heights, Ohio. Wegen dem Brexit benötigte Flexjet ein EU-AOC. Am Mittwoch, 21. Juli, überreichte Transport Malta – Civil Aviation Directorate das begehrte Luftverkehrsbetreiberzeugnis. Dies sei ein wichtiger Meilenstein, insbesondere angesichts des 40-prozentigen Wachstums seiner europäischen Flotte im Jahr 2021, teilte das Unternehmen mit. Das neue AOC soll die operative Reichweite des Unternehmens erweitern und mehr Flexibilität bieten. Dieser Artikel wurde verfasst von: Chris Cauchi

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Air Canada feiert Comeback in Wien

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada feierte am Donnerstagvormittag das Comeback auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbunden harten Einreise- und Quarantänebestimmungen pausierte die Toronto-Strecke über einen langen Zeitraum. „Die Rückkehr von Air Canada nach Wien ist ein wichtiger Schritt für den gesamten Tourismusstandort Wien und Österreich und wir freuen uns, künftig wieder mehr Gäste aus Übersee in unserem Land begrüßen zu dürfen. Mit der Wiederaufnahme der Verbindung von Wien nach Toronto und der Lockerung der kanadischen Einreisebestimmungen für europäische Reisende ab September 2021 wird eine wichtige Region für Europa wieder erreichbar. Schritt für Schritt kehrt der interkontinentale Langstreckenverkehr wieder zurück. Dabei werden wir uns, wie schon erfolgreich vor Corona, gemeinsam mit WienTourismus im Rahmen unser „Air Service Development-Kooperation intensiv dafür einsetzen, die Tourismus- und Kongressstadt Wien als attraktive Langstreckendestination für Gäste aus Übersee zu positionieren“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Ab heute bedient Air Canada die Verbindung dreimal wöchentlich (Montag, Donnerstag und Samstag) mit einem Boeing 787-9 Dreamliner. Über das Air Canada-Drehkreuz Toronto erreichen Passagiere aus Österreich schnell und bequem rund 25 Ziele in Kanada – darunter Vancouver, Calgary, Winnipeg, Montréal, Ottawa, Halifax und andere. Rund 10 Destinationen in den USA, darunter Metropolen wie San Francisco, Los Angeles, Denver und New York, sind ebenfalls über Toronto erreichbar. Mit steigender Nachfrage und vereinfachten Einreisebestimmungen wird Air Canada das Flugangebot innerhalb Kanadas und in die USA in den kommenden Wochen und Monaten sukzessive wieder ausbauen. Künftig werden bis zu 40 Ziele in den USA und rund

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Flutkatastrophe: Lufthansa bietet kostenlose Umbuchungen an

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group wollen allen Betroffenen der Flugkatastrophe aus Deutschland und Belgien ermöglichen ihre Flüge kostenfrei umzubuchen. Das soll auch für jene gelten, die sich momentan im Ausland befinden. Gegenüber der FVW erklärte der Konzern, dass man auch auf eine etwaige Tarifdifferenz verzichten wird. Betroffene sollten sich diesbezüglich an das Lufthansa Servicecenter wenden. Welche Nachweise eventuell möglich sind oder aber ob allein die bei der Buchung angegebene Rechnungsadresse ausreichend ist, ist derzeit nicht bekannt. Die Flutkatastrophe hatte auch Auswirkungen auf den Flughafen Luxemburg. Dieser ist an eine Kerosin-Pipeline der Nato angeschlossen und genau diese erlitt eine Beschädigung. Dem Airport drohte der Treibstoff auszugehen. Abhilfe wurde von den Mineralölgesellschaften mittels Trucking geschaffen.

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Hamburg: Wizz-Air-Passagiere erzwangen Start trotz Nachtflugverbot

Können Passagiere eine Ausnahmegenehmigung von nächtlichen Flugverboten erzwingen? In Hamburg scheinbar schon, denn am 4. Juli 2021 hatte Wizz Air rund 24 Stunden Verspätung und die Reisenden machten ordentlich Druck und konnten dann nach 23 Uhr 00 noch nach Tirana fliegen. Dieser Umstand beschäftigte auch die Hamburger Bürgerschaft. Auf eine Anfrage der Linkspartei antwortete der Senat unter anderem, dass am Vortag der Flug ausgefallen wäre und am 4. Juli 2021 die Verbindung erneut massiv verspätet gewesen wäre. Es hätten sich rund 250 Reisende regelrecht gestandet am Airport befunden. Daher habe man die Sondergenehmigung erteilt. Nachdem zunächst verkündet wurde, dass auch am 5. Juli 2021 kein Start erfolgen wurde, soll es zu lautstarkem Protest gekommen sein. Als problematisch erwies sich auch, dass die Gültigkeit von Coronatests abzulaufen drohte. Die Situation entwickelte sich zu einem Pulverfass, so dass die Bundespolizei die Hamburger Polizei um Unterstützung bat. Laut Anfragebeantwortung rückte diese mit 16 Streifenwagen zum Airport an. Wizz Air soll zuvor zweimal eine Ausnahmebewilligung beantragt haben, jedoch wurden die Ansuchen abgelehnt. Erst als die Situation im Terminal zu eskalieren drohte, gab es grünes Licht für den Start, der am 6. Juli 2021 um 1 Uhr 41 durchgeführt wurde. Im Senat wird nun gefordert, dass Wizz Air aufgrund der selbstverursachten Verspätungen und des Ausfalls für die Einsatzkosten der Polizei zur Kasse gebeten wird.

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Skyward Express: Fahrwerk einer Ex-Tyrolean Dash 8-100 kollabiert

Am Mittwoch erlitt die DHC Dash 8-100 mit der Registrierung 5Y-GRS auf dem Flughafen Elwak einen Fahrwerksbruch. Wie auf Fotos, die vom Unfallsort veröffentlicht wurden ersichtlich, kollabierte das linke Fahrwerk. Dadurch kam das Turbopropflugzeug von der Piste ab. Lokalen Meldungen nach soll die von Skyward Express betriebene Maschine vollbesetzt gewesen sein. Alle Insassen sind mit dem Schrecken davongekommen. Offiziellen Angaben nach gab es keine Verletzten. Das Fluggerät erlitt jedoch erhebliche Beschädigungen. Elwak befindet sich in Kenia und verfügt über eine Schotterpiste. Inwiefern dieser Belag eine Rolle gespielt haben könnte ist noch unklar. Das beschädigte Fluggerät ist rund 27 Jahre alt und wurde ursprünglich an Tyrolean Airways ausgeliefert. Nach einem Einsatz bei Olympic Aviation kam die nunmehrige 5Y-GRS im Jahr 2004 nach Kenia.

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Balearen verschärfen die Corona-Maßnahmen

Die Balearen-Regierung hat nun durchaus harte Maßnahmen ergriffen, die Parties und Saufgelage unterbinden sollen. Da die Siebentages-Inzidenz mittlerweile bei etwa 350 liegt, will man so die Tourismussaison rtten. Unter anderem sind Menschenansammlungen verschiedener Haushalte sowohl in Innenräumen als auch im Freien zwischen 1 Uhr 00 und 6 Uhr 00 untersagt. In diesem Zeitraum darf man sich nur noch mit Personen aufhalten, mit denen man in einem Haushalt wohnt oder aber gemeinsam ins Hotel eingecheckt hat. Parties und Saufgelage werden künftig komplett untersagt. Für die Missachtung können Strafen in der Höhe von 1.000 Euro anfallen. Sollte man unter Quarantäne gestellt worden sein, werden 2.000 Euro fällig und im Fall einer positiven Testung sind sogar 5.000 Euro zahlen. Betreiber von Lokalen können mit bis zu 100.000 Euro zur Kasse gebeten werden. Die Sperrstunde der Gastronomie wird auf 1 Uhr 00 vorverlegt. Pro Tisch dürfen innen maximal vier Personen sitzen. Im Außenbereich sind es acht Gäste. Die Strände dürfen zwischen 22 Uhr 00 und 6 Uhr 00 ebenfalls nicht mehr genutzt werden.

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Ätna spuckt wieder: Verspätungen in Catania

Die italienischen Vulkane Ätna und Stromboli zeigen in den letzten Tagen wieder verstärkte Aktivität. Am Ätna, der sich nahe dem Flughafen Catania befindet, wurden am Dienstag dichte Rauchschwaden und Lava gesichtet. Der Flugbetrieb musste aus Sicherheitsgründen eingeschränkt werden. Es kam zu Sperren des Luftraums sowie zur Umleitung einiger Verbindungen. Aus Sicherheitsgründen beschränkte man auch die Anzahl der Starts und Landungen. Dies führte zu Verspätungen. In den letzten Wochen zeigen Ätna und Stromboli verstärkte Aktivität. Auf Sizilien ist man dies gewohnt und kann damit gut umgehen. Der Vulkan Ätna ist mit einer Höhe von etwa 3.300 Metern der weltweit höchste seiner Art. Er gilt auch aus Touristenmagnet und im Winter kann man dort in zwei Ressorts sogar Schifahren. Der Stromboli befindet sich auf einer kleinen Insel und spuckt in kleinem Umfang fast permanent.

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Deutschland: Luftfahrt ohne Grenzen e.V. hilft Flutopfern

Der gemeinnützige Verein Luftfahrt ohne Grenzen e.V. organisiert derzeit Soforthilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in Deutschland. Bereits am Dienstag wurden rund 30.000 Liter Mineralwasser sowie dringend benötigte Hygieneartikel mit einem Lastwagen in die Region rund um die Ahr gebracht. Die Schäden sind enorm und besonders sauberes Trinkwasser ist aufgrund beschädigter Wasserleitungen absolute Mangelware. Der Verein organisierte Lastwägen und Kleintransporter und richtete eine „Luftbrücke auf der Straße“ ein, um den betroffenen und teilweise auch unverschuldet obdachlos gewordenen Menschen helfen zu können. An Bord der ersten Transporte befanden sich Nahrungsmittel und Essenspakete für die Opfer und die Helfer. „Unsere Organisation hat viel Zerstörungen und unendliches Leid überall auf dem Globus erlebt und sich mit Einsätzen engagiert – aber die Erfahrungen, die wir hier in Deutschland jetzt gemeinsam machen müssen, übertreffen viele leidvolle Vorstellungen. Wir sind nicht nur international, sondern auch unserer Heimat verpflichtet und werden alles tun, um die von der Flut ausgelöste Not mit Soforthilfen buchstäblich einzudämmen“, so Frank Franke, Präsident von Luftfahrt ohne Grenzen e.V. Der Verein bittet die Luftfahrt-Community um Spenden, die zweckgebunden für die Notversorgung der von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen sind. Diese können per SEPA-Überweisung auf nachstehendes Spendenkonto überwiesen werden. Auf der Homepage des gemeinnützigen Vereins finden sich auch Informationen wie man per Paypal spenden kann. Spendenkonto: Bank: Frankfurter SparkasseKontoinhaber: Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help e. V.IBAN: DE84 5005 0201 0200 3322 44BIC: HELADEF1822

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UK-Reiseampel: Airlines blitzen mit Klage ab

Der High Court hat eine Klage, die von British Airways, Easyjet, Ryanair, Tui UK und weiteren Branchengrößen gegen die britische Reiseampel eingebracht wurde, abgewiesen. Das System würde nicht der geltenden Rechtslage widersprechen, so das Urteil. Stein des Anstoßes war, dass bei gelber Einstufung eine Quarantäne im Vereinigten Königreich erforderlich ist. Die Kläger argumentierten, dass die Entscheidungen der Regierung nicht nachvollziehbar sind, da auch Gebiete, die deutlich niedrigere Inzidenzen als das Vereinigte Königreich haben, auf der Amber-List zu finden sind. Der High Court folgte der Argumentation nicht und stellte auch fest, dass das Verkehrsministerium die Gründe über die jeweilige Einstufung nicht weiter offenlegen muss. Die klagenden Parteien haben die Möglichkeit ein Rechtsmittel an die nächste Instanz zu ergreifen. Dieser Schritt gilt als äußerst wahrscheinlich.

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Nach neun Infektionen: China greift am Flughafen Nanjing durch

Knallhartes Durchgreifen beim Auftreten weniger Corona-Infektionen ist in China durchaus üblich. So wurden am Flughafen Nanjing neun Mitarbeiter positiv getestet. Die Folge daraus war, dass am Dienstag 100 Flüge gestrichen werden mussten für Mittwoch sind gar 300 Verbindungen abgesagt worden. Die chinesischen Gesundheitsbehörden haben Massentestungen angeordnet. Davon sind nicht nur Passagiere und Airportpersonal betroffen, sondern diese wurden auch auf umliegende Wohngebiete ausgedehnt. Die Stadt Nanjing darf derzeit nur mit einem negativen Coronatest verlassen werden. Am örtlichen Flughafen gibt es ein engmaschiges Testsystem. Die neun Infektionen wurden im Rahmen regulärer Test festgestellt. Laut Erklärung der Behörden wurden die Betroffenen sowie potentielle Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt. Die angeordneten Massentests führen dazu, dass hunderte Flugverbindungen nicht durchgeführt werden können.

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