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Thailand schränkt Inlandsflüge massiv ein

Aufgrund steigender Coronazahlen schränkt Thailand den Flugverkehr im Inland ein. Flüge zwischen Regionen, die sich auf der dunkelroten Liste befinden, sind ab 21. Juli 2021 untersagt. Dies geht aus einer Anordnung der Zivilluftfahrtbehörde hervor. Laut Notam sind nachstehende Regionen bzw. Provinzen betroffen: Bangkok, Nonthaburi, Pathum Thani, Nakhon Pathom, Samut Prakan, Samut Sakhon, Chonburi, Ayutthaya, Chachoengsao, Narathiwat, Pattani, Yala und Songkhla. Der Bann wurde für vorerst 14 Tage ausgesprochen und betrifft vorerst nur Passagierflüge im Inland. Jene Verbindungen, die noch durchgeführt werden dürfen, unterliegen dann einer Kapazitätsbeschränkung. Die Airlines dürfen maximal 50 Prozent der Sitze besetzen. Zusammensitzen dürfen dann nur noch Passagiere, die gemeinsam reisen. Alle noch von inländischen Fluggesellschaften durchgeführten Flüge wurden angeordnet, um sicherzustellen, dass die Flüge die Passagierkapazität von 50 % nicht überschreiten. In der Verfügung wurde jedoch festgehalten, dass gemeinsam reisende Passagiere zusammensitzen dürfen.

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Island: Testpflicht auch für Geimpfte und Genesene

Ab 26. Juli 2021 verschärft Island die Einreisebestimmungen. Auch Geimpfte und Genesene müssen dann einen negativen Coronatest vorlegen. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden ab Abstrichnahme sein. Anerkannt werden sowohl PCR- als auch Antigenbefunde. Die nunmehr angekündigte Verschärfung kommt recht rasch, denn erst am 1. Juli 2021 hatte Island die Testpflicht für Geimpfte und Genesene aufgehoben. Nun führt man diese wieder ein, jedoch müssen diese keine weiteren Testungen nach der Einreise vornehmen. Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, dürfen nach Island nur unter Vorlage eines negativen PCR-Befunds, der nicht älter als 72 Stunden ist, einreisen. Weiters muss im Zuge der Einreise eine weitere Testung absolviert werden. Anschließend ist eine fünftägige Quarantäne einzuhalten. Diese kann dann mit einem weiteren PCR-Test beendet werden. Andernfalls dauert die Absonderung deutlich länger.

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Skyalps will deutsche Schifahrer nach Südtirol fliegen

Über einen langen Zeitraum hinweg war der Südtiroler Flughafen Bozen im Dornröschenschlaf. Seit der Aufnahme der von Luxwing durchgeführten Skyalps-Flüge kommt nach und nach wieder Leben in das kleine Terminal. Am meisten los ist an den Wochenenden. Zuletzt zählte man im Schnitt rund 800 Passagiere, die in Bozen starten oder landen. Gegenüber der TV-Station Rai erklärte Firmenchef Josef Gostner, dass derzeit Ibiza und die Ziele in Süditalien gut nachgefragt sind. Dennoch soll das aktuelle Sommerprogramm nur eine Art Testlauf sein, denn im Winter werde man mit Skyalps richtig durchstarten. Dabei hofft der Manager offensichtlich auch auf Schifahrer aus Deutschland, die in Südtirol ihren Urlaub verbringen wollen. Der Background von Skyalps ist auch im Bereich der Hotellerie, so dass auf der Hand liegt, dass der Fokus auf Incoming-Passagieren liegen wird. Allerdings gibt es in dieser Wintersaison wieder ein großes Fragezeichen: Corona. Niemand weiß wie es wirklich weitergehen wird und wie sich die Regierungen im Herbst und Winter verhalten werden. Kommt die Normalität oder kommen neue Grenzschließungen und Lockdowns? Das weiß niemand und daher stehen über dem Skyalps-Winterprogramm berechtigte Fragezeichen. Rai weist übrigens auch darauf hin, dass sich Anrainer schon wieder über Fluglärm beschweren sollen. Obwohl Luxwing derzeit pro Woche nur wenige Skyalps-Flüge durchführt, bahnen sich wieder Konflikte an. Allerdings geht es nicht nur um die Charterverbindungen, sondern auch um die General Aviation, die angeblich stark zugenommen haben soll.

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Wien: Wizz Air „verspätet“ erneut viele Strecken

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air verschiebt die Aufnahme zahlreicher ab Wien-Schwechat angebotener Strecken erneut. Unter anderem sind Köln/Bonn, Dortmund, Warschau, Oslo, Skavsta, Lissabon und Madrid betroffen. Sämtliche genannten Strecken hätten im Laufe des Juli 2021 bzw. Anfang August 2021 reaktiviert werden sollen. Wizz Air verschob diese nun in den September 2021. Es handelt sich nicht um die erste „Verzögerung“, denn der ungarische Lowcoster ändert seit vielen Monaten das Startdatum stets um ein paar Wochen nach hinten. Da auch Routen, auf denen Mitbewerber wie Ryanair und Austrian Airlines sich voller Flugzeuge erfreuen können, betroffen sind, ist ein Zusammenhang mit dem Flugbegleitermangel nicht auszuschließen. Der Carrier ist in Wien auf der Suche nach Kabinenpersonal und hat derzeit streckennetzweit zu wenig Personal. Daher heuert man verstärkt Wetlease-Flugzeuge an. Überblick über die verschobenen Wizz-Air-Strecken ab Wien: Destination neues Aufnahmedatum Charleroi 14.09.2021 Dortmund 04.09.2021 Köln/Bonn 06.09.2021 Billund 09.09.2021 Tallinn 06.09.2021 Kutaissi 07.09.2021 Luton 06.09.2021 Eindhoven 07.09.2021 Oslo 13.09.2021 Warschau 06.09.2021 Lissabon 06.09.2021 Skavsta 06.09.2021 Madrid 06.09.2021 Kharkow 07.09.2021

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Titan Airways sucht A320-Piloten für neue Malta-Tochter

Der britische ACMI- und Charteranbieter Titan Airways gründete eine Tochtergesellschaft in Malta. Diese trägt den Namen Titan Airways Malta und befindet sich derzeit auf der Suche nach Piloten und Flugbegleitern für den Maschinentyp Airbus A320. Laut Transport Malta befindet sich Titan Airways Malta in der finalen Phase, die zur Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung führen wird. Der bestehende UK-Carrier benötigt aufgrund des Brexit einen EU-Ableger, um Aufträge innerhalb des Unionsgebiets durchführen zu können. Man entschied sich dafür diesen auf Malta anzusiedeln. Fliegendes Personal, das auf Jobsuche ist, kann Bewerbungen für die maltesische Tochter an [email protected] schicken. Cargo Facts berichtet, dass Titan Airways in Kürze den ersten Airbus A330-300P2F-Frachter einflotten wird. Dabei handelt es sich um eine 15,6 Jahre alte Maschine, die von den Elbe Flugzeugwerken in ein Cargoflugzeug konvertiert wurde. Diese trägt weiterhin die Livery des vormaligen Betreibers, Air Asia X. Künftig wird der Zweistrahler als G-EODS in neuer Lackierung unterwegs sein. Dieser A330-300 soll im Kundenauftrag betrieben werden. Titan Airways machte keinerlei Angaben zur Identität des Auftraggebers. In britischen Medien wird spekuliert, dass es sich um den Logistikkonzern DHL handeln könnte, jedoch bestätigt ist dieses Gerücht nicht.

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Markenrechte: Alitalia-Auktion wird zur Zitterpartie für ITA

Die italienische Regierung verlautbarte, dass die Neugründung ITA am 15. Oktober 2021 an den Start gehen soll. Ob man dabei die Marke Alitalia nutzen kann, hängt vom Ausgang einer öffentlichen Auktion ab. Während die italienische Regierung die neue Staatsairline unter der Marke Alitalia fliegen lassen wollte, pocht die EU-Kommission auf einen harten Schnitt. Im Rahmen einer Versteigerung kann ITA die Rechte am Brand erwerben. Je nach Interesse könnte aber auch ein anderer Bieter das Höchstgebot abgeben, so der Ausgang der Auktion abgewartet werden muss. Spannend wird es, wenn die Versteigerung nicht so endet wie von der italienischen Regierung erhofft, denn ITA betonte zuletzt, dass die Marke Alitalia ein zentraler Baustein der Strategie ist. In der Theorie könnte jede beliebige Person, die das notwendige Kleingeld aufbringen kann, Sand ins Getriebe streuen und die Rechte an der Marke Alitalia ersteigern. Die EU-Kommission macht die Auktion zur Bedingung für den Startzuschuss für ITA. Mit diesem sollen betriebsnotwendige Assets aus Alitalia herausgekauft werden. Die Botschaft aus Brüssel ist klar: Ohne Versteigerung des Brands gibt es kein grünes Licht. Die italienische Regierung legte den Termin für den Erstflug auf den 15. Oktober 2021 fest. Gleichzeitig soll dann der Flugbetrieb der Alitalia schrittweise eingestellt werden und die „old company“ geht dann in die Abwicklung.

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Eurowings Discover nimmt an Miles and More teil

Der neue Lufthansa Ferienflieger Eurowings Discover ist nun offizieller Teilnehmer des Vielfliegerprogramms Miles and More. Kunden sollen mindestens vier Prämienmeilen pro Euro Flugpreis gutgeschrieben bekommen. Die Mindestgutschrift auf das Meilenkonto soll 125 Prämienmeilen je Leg betragen. Statuskunden erhalten ab Frequent Traveller einen Bonus von 25 Prozent auf die Prämien- und Statusmeilen. Um Freiflüge erhalten zu können sind bei Eurowings Discover mindestens 15.000 Meilen erforderlich. Die Neugründung ist die künftige „Ferienabteilung“ der Lufthansa und soll in erster Linie ab Frankfurt am Main und München starten. Derzeit wird eine Flotte aufgebaut, die aus den Typen Airbus A330 und A320 besteht. Gewerkschaften kritisieren das Projekt und werfen der Kranich-Konzernleitung Tarifflucht vor.

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Ein Drittel der Ansteckungen auf Reisen zurückzuführen

Während die CoV-Beschränkungen fallen, steigt auch hierzulande wieder die Zahl der Neuinfektionen. Rund ein Drittel aller Ansteckungen sei dabei auf die erhöhte Reiselust der Menschen zurückzuführen. Urlauber bringen wohl nicht nur Souvenirs aus dem Ausland mit: Demnach seien 31,1 Prozent aller geklärten Fälle bezogen auf die Kalenderwoche 27 (5. bis 11. Juli) reiseassoziiert. Sieben Tage davor waren es noch 25,3 Prozent. Bis Ende Juni lag dieser Wert gar zwischen 1,7 und 5,2 Prozent. Das berichtet der ORF unter Bezugnahme auf auf die jüngste Epidemiologische Abklärung der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES).

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3G-Regel: Österreich kündigt scharfe Kontrollen und Strafen in der Gastronomie an

Die österreichische Bundesregierung will die Einhaltung der 3G-Regelung, die in der Gastronomie gilt, künftig scharf kontrollieren. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) kündigten Geldstrafen an. Auch Flughafenlounges fallen unter die Covid-Regeln für die Gastronomie. Laut Medienerklärung der beiden Regierungsmitglieder hat den Ausschlag gegeben, dass es in den letzten Tagen zu verstärkten Infektionen im Bereich der Nachtgastronomie gekommen ist. Man hofft nun mit Hilfe von Kontrollen die Einhaltung der 3G-Regel durchsetzen zu können. Gleichzeitig ist in der Aussendung zu lesen: „Um die dynamische Ausbreitung der Deltavariante einzudämmen und die aktuellen Öffnungsschritte beibehalten zu können, wird die Einhaltung der Coronavirus-Maßnahmen nunmehr – insbesondere in der Gastronomie – schärfer kontrolliert.“ „Wir werden alles dafür tun, damit die Zutrittsregeln in der Nachtgastronomie, aber auch in allen anderen Gastronomiebetrieben flächendeckend eingehalten werden. Es liegt im Interesse der Nachtgastronomie UND ihrer Gäste, dass diese Regeln ernst genommen werden. Das dient dem Schutz jedes Einzelnen und hilft mit, dass wir keine weiteren Schutzmaßnahmen brauchen. Mit der Green Check Anwendung ist die Kontrolle vor Ort schnell und effizient machbar“, so Köstinger. „Wichtig ist auch die Fortführung der Gästeregistrierung. Damit können wir das Contact Tracing verbessern und die Ausbreitung von Infektionen wirksam stoppen. Nur so können wir unsere erst kürzlich zurückgewonnenen Freiheiten beibehalten. Die Gesundheitsbehörden und bei Bedarf auch die Exekutive werden dafür sorgen, dass die Regeln eingehalten werden. Darüber hinaus richtet sich auch mein Appell speziell an die jungen Menschen: Lasst euch impfen, ihr schützt damit euch selbst und eure Freunde vor Ansteckung und helft

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Thomas Cook-Pleite kostet dem Staat doch weniger

Die Entschädigungen für Kunden des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook kosten den Staat deutlich weniger als erwartet.  Bis Ende Juni 2021 seien nur 130,5 Millionen Euro an die Opfer der Reisepleite überwiesen worden, sagte ein Sprecher des Bundesjustizministeriums am Sonntag. Damit seien inzwischen mit 95.600 Fällen bereits 91 Prozent der Anmeldungen erledigt. Der Bund sei ursprünglich von mindestens 225 Millionen Euro ausgegangen.  Hintergrund ist die Insolvenz des damals nach Tui zweitgrößten Reisekonzerns Thomas Cook im September 2019. Hunderttausende Kunden waren betroffen. Die Versicherung hatte damals nur einen Bruchteil der Kosten ersetzt, weshalb schließlich der Staat freiwillig einsprang. Viele Kunden haben sich dem Sprecher zufolge aber ihr Geld nicht über das Portal zurückgeholt, das für die Auszahlung der Staatsgelder zuständig ist, sondern über andere Stellen, etwa Kreditkartenanbieter. Das berichtet N-TV.

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