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Malaysia sucht Käufer für A380-Flotte

Malaysia Airlines macht mit der endgültigen Ausflottung der Superjumbos des Typs Airbus A380 ernst. Die Konzernmutter Malaysia Aviation Group ist auf der Suche nach Käufern für die sechs Maschinen. Der Umstand, dass der Carrier aus Kula Lumpur diesen Flugzeugtyp nicht mehr reaktivieren wird, ist per se keine Neuigkeit. Malaysia Airlines bestätigte dies bereits vor einigen Monaten offiziell. Nun veröffentlichte die Malaysia Aviation Group eine offizielle Verkaufsausschreibung. Interessiere können bis inklusive 12. August 2021 Angebote für den Kauf der sechs Airbus A380 abgeben. Diese müssen nicht als Paket erworben werden, sondern auch einzeln. Angesichts dessen, dass des bereits vor der Corona-Pandemie defacto keinen Gebrauchtmarkt für diesen Maschinentyp gab, dürfte es schwierig werden einen Käufer zu finden.

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Salzburg: Privater Nachtzug nach Sylt gestartet

Am Freitagnachmittag nahm der Alpen-Sylt-Nachtexpress der privaten Eisenbahngesellschaft RDC Deutschland offiziell den Fahrbetrieb zwischen Sylt und Salzburg sowie Radolfzell auf. Die Routen sollen bis vorerst Anfang November 2021 viermal pro Woche bedient werden. „Neben Salzburg bieten wir nun auch Fahrgästen in Südhessen und Baden-Württemberg diese komfortable und klimafreundliche Direktverbindung per Zug über Nacht an die Nordsee und nach Sylt sowie zurück an“, so Markus Hunkel, Geschäftsführer RDC Deutschland. Angeboten werden Liege- und Schlafwagenabteile sowie Sitzplätze. Laut Homepage können die Abteile derzeit nur „privat“ gebucht werden. In diesem Fall besteht innerhalb dieser keine Maskenpflicht. Im Bereich der Sitzplätze, die als Großraumbereiche angelegt sind, muss der Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

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Gullivair ergattert Streckenrechte für Kairo

Die bulgarische Fluggesellschaft Gullivair erhielt Streckenrechte für zwei wöchentliche Linienflüge zwischen Sofia und Kairo erteilt. Ob man diese auch tatsächlich nutzen und damit ins internationale Liniengeschäft einsteigen wird, ist noch völlig offen. Bislang ist Gullivair im Charter- und ACMI-Segment tätig. Dies könnte sich aber bald ändern, denn der Carrier soll vor der Aufnahme von linienmäßigen Inlandsflügen stehen. Die Flotte besteht derzeit aus drei A330-200 und einer ATR72-700. Zwei weitere Einheiten des zuletzt genannten Maschinentyps sind für die Domestic-Flüge vorgesehen. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com ist es noch nicht fix, dass die internationalen Linienflüge zwischen Sofia und Kairo tatsächlich aufgenommen werden. Der Carrier stellte in der Vergangenheit ähnliche Anträge, jedoch entschied man sich letztlich gegen die Aufnahme. Dies ist keine Ausnahme, sondern kommt in der Branche öfters vor. Beispielsweise bekam Austrian Airlines Streckenrechte für Mailand Linate-Salzburg zugesprochen, machte jedoch keinen Gebrauch davon. Auch Ryanair nutzt die Slots auf dem innerstädtischen Airport der italienischen Metropole – im Gegensatz zum Mitbewerber Wizz Air – bislang nicht.

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Graz: Luxair führte Erstflug nach Calvi durch

Seit Samstag bedient Luxair im Auftrag von Rhomberg Reisen eine Nonstopverbindung zwischen Graz und Calvi. Die Charterstrecke wird vorläufig bis Ende September 2020 am Verkehrstag Samstag angeboten. Dazu Flughafendirektor Wolfgang Grimus: „Außerdem dürfen wir nach über 10 Jahren wieder mit Rhomberg Reisen zusammenarbeiten und mit Luxair eine neue Airline am Flughafen Graz begrüßen. Gemeinsam mit unseren Reiseveranstalterpartnern arbeiten wir kontinuierlich daran, unseren Fluggästen immer wieder neue und attraktive Urlaubsziele anzubieten“. Die neue Strecke wird mit dem Maschinentyps DHC Dash 8-400 bedient. „Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem besonderen Jahr den Kundinnen und Kunden aus der Steiermark und Kärnten diese kurze Direktverbindung auf die Insel der Kontraste ermöglichen können“, sagt Rhomberg-Geschäftsführer Stefan Müller.

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Personalmangel: Wizz Air braucht Wetlease-Flugzeuge

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air bedient sich selten den Dienstleistungen von ACMI-Anbietern. Doch momentan sind mehrere Carrier für den Lowcoster im Einsatz und in den nächsten Tagen könnte sich der Einsatz von Wetlease-Flugzeugen sogar noch ausweisen. Angesichts des Umstands, dass Wizz Air noch nicht die gesamte eigene Flotte in die Luft gebracht hat, ist es auf den ersten Blick durchaus kurios, dass man sich Subunternehmern bedient. Ein Blick auf eine Pressemitteilung, die das Unternehmen vor einigen Wochen verschickt hat, zeigt jedoch die Ursache: Unter anderem für Wien sucht man händeringend neue Flugbegleiter. Wizz Air baute seit dem Vorjahr an vielen Bases den Personalstand ab, aber das Ausmaß der Dienstgeberkündigungen war im direkten Vergleich mit freiwilligen Kündigungen der Arbeitnehmer eher gering. Das Bezahlungssystem von Wizz Air ist – mit geringen Abweichungen – an allen Bases gleich. Unterschiedlich sind je nach Staat lediglich die Höhe der Grundlöhne und sektorenabhängigen variablen Bestandteile. Den Löwenanteil des Monatsgehalts machen beim fliegenden Personal eben die leistungsbahängigen Teile aus und diese sind bei enorm vielen im Winter auf „fast null“ heruntergebrochen, weil pandemie- und nachfragebedingt wenig geflogen wurde. Die Folge daraus ist, dass der Verdienst (fast) nur aus dem Grundgehalt bestand und somit nicht gerade üppig ausgefallen ist. Die Folge daraus? Aus finanziellen Gründen haben sich viele Flugbegleiter nach neuen Jobs umgesehen und bei Wizz Air gekündigt. An manchen Bases soll es zusätzliche Paycuts gegeben haben. Wizz Air hat sich zwar viel Geld gespart, doch unter dem Strich steht nun Personalmangel. Gleichzeitig wäre der eine oder andere Mitbewerber

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Griechenland: Teil-Lockdown über Mykonos verhängt

Ohne Vorankündigung stellte die griechische Regierung die Insel Mykonos unter einen Teil-Lockdown. Dieser ist vorerst auf sieben Tage befristet und damit begründet, dass besonders im Bereich der Nachtgastronomie Auflagen missachtet worden sein sollen. Auch Promi-Parties sollen maßgeblich zur Entscheidung beigetragen haben. Es wurde eine nächtliche Ausgangssperre, die jeweils zwischen 1 Uhr 00 und 6 Uhr 00 gilt, verhängt. Die Betriebszeiten der Gastronomie werden eingeschränkt und obendrein ist das Abspielen lauter Musik fast allen Lokalen untersagt worden. In diesem Zusammenhang erwähnenswert: Zahlreiche Spieler der englischen Fußball-Nationalmannschaft verbringen derzeit ihre Urlaube auf Mykonos. Lokale Medien berichten, dass diese ihren EM-Sieg durchaus intensiv gefeiert haben sollen. Die Prominenz der Spieler und der Umstand, dass die Corona-Zahlen gestiegen sind, soll der Regierung ein Dorn im Auge gewesen sein. Die Regierung lässt sowohl bei der Einreise als auch in der Nachtgastronomie stichprobenartige Schnelltests durchführen. In den letzten Tagen sollen deutlich mehr als zehn Prozent positiv ausgefallen sein. Die Folge daraus ist, dass die Quarantänehotels mittlerweile überfüllt sein sollen. Besonders kritisiert wurden Gastronomen, die exzessive Parties unter Missachtung der lokalen Corona-Auflagen veranstaltet haben. Die Regierung kündigte ein hartes Vorgehen an, da man sich von „einigen unverantwortlichen Unternehmern“ die touristische Saison nicht ruinieren lassen will. Allein die Ankündigung der nächtlichen Ausgangssperre hat bereits massive Auswirkung auf den Tourismus, denn lokale Medien schreiben, dass Airlines, Hotels und Reiseveranstalter mit Stornierungen regelrecht überschwemmt werden. Das Abhalten von Parties ist jedenfalls vorläufig nicht mehr möglich, denn auch dies wurde untersagt.

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Etihad feiert Premierenflug in Wien

Eigentlich wollte Etihad Airways schon seit Mitte Mai 2020 nach Wien-Schwechat fliegen, aber wegen Corona verschob man den Erstflug mehrfach. Am Sonntag war es dann soweit und eine Boeing 787-9 landete aus Abu Dhabi kommend auf dem größten Airport Österreichs. „Immer mehr Reisende kehren in die Lüfte zurück und wir freuen uns sehr, zwei wöchentliche Flüge nach Wien anbieten zu können. Es ist das 65. Passagierziel, das wir in unser wachsendes Netzwerk aufnehmen und wir sind zuversichtlich, dass die zeitlose kaiserliche Pracht und die lebendige Kulturszene Wiens viele Reisende ansprechen werden“, erklärt Tony Douglas, Group Chief Executive Officer der Etihad Aviation Group. Der Golfcarrier bedient Wien im Dreieck mit Mailand-Malpensa. Das bedeutet konkret, dass die Maschine in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate startet, nach Wien fliegt, anschließend nach Mailand-Malpensa und dann zurück nach Abu Dhabi. Vorerst werden zwei Umläufe pro Woche angeboten, wobei aus Flugplandaten ersichtlich ist, dass eine schrittweise Aufstockung auf eine tägliche Verbindung angestrebt wird. Ob und wann diese umgesetzt wird? Das hängt primär von zwei Faktoren ab: Weitere Entwicklung der Pandemie und natürlich von den Buchungszahlen. „Mit Etihad begrüßen wir eine neue Airline mit einer neuen Destination am Flughafen Wien: Etihad ist ein starker Carrier mit einem weitreichenden Streckennetz und wir freuen uns über die Entscheidung, mit einer Linienverbindung nach Wien zu kommen. Gerade die Vereinigten Arabischen Emirate sind ein wichtiger Markt für den österreichischen Tourismus und die neue Flugverbindung ist ein gutes Zeichen, dass es langsam wieder aufwärts geht“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen

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Tagesausflüge zwischen Sizilien und Malta versinken in Bürokratie

Verbringt man seinen Urlaub auf Sizilien, so bietet sich ein Tagesausflug nach Malta regelrecht an. Umgekehrt sind bei Touristen auf Malta auch Touren auf den sizilianischen Ätna sehr beliebt. Das „Inselhopping“ wurde nun durch beiderseitig verschärfte Einreise- und Quarantänebestimmungen kompliziert gemacht. Aus Sizilien kommende Touristen dürfen nach Malta nur noch dann einreisen, wenn die vollständige Impfung gegen Covid-19 nachgewiesen werden kann. Die letzte erforderliche Impfdosis muss 14 Tage zurückliegen. Weiters besteht Malta auf die EU-Impfzertifikate. Unabhängig davon, ob man auf dem Luftweg oder dem Seeweg anreist, ist das PLF-Formular auszufüllen. Die Unterlagen müssen bereits vor dem Boarding vorgewiesen werden. Air Malta verlangt – im Gegensatz zu Ryanair und Virtu Ferries – zusätzlich das Ausfüllen eines firmeneigenen Formulars, das beim Check-In bzw. beim Boarding vorgewiesen werden muss. In der Reiserichtung von Malta nach Sizilien gelten neuerdings verschärfte Bestimmungen. Die sizilianische Regionalregierung hat ein Dekret erlassen, das auch geimpfte Personen, die aus dem Nachbaarstaat kommen, der Testpflicht unterwirft. Am Hafen bzw. an den von Malta aus bedienten Airports Catania und Trapani werden Schnelltests vorgenommen. Die Teilnahme soll obligatorisch sein. Weiters ist ein PLF-Formular auszufüllen, das vor dem Boarding und bei der Einreise vorzuweisen ist. Air Malta verlangt – im Gegensatz zu Ryanair – ein zusätzliches firmeneigenes Formular, das beim Check-in bzw. beim Boarding vorgelegt werden muss. Tagesausflüge zwischen Malta und Sizilien bzw. umgekehrt versinken somit in unverhältnismäßiger Bürokratie und aufgrund des Umstands, dass Malta nur noch vollständig geimpfte Touristen einreisen lässt, werden auch viele Menschen defacto ausgeschlossen. Dies könnte in absehbarer Zeit

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Umfrage: 52 Prozent der Österreicher sehen Masken-Lockerungen kritisch

Laut einer aktuellen Umfrage sehen rund 52 Prozent der Österreicher die mit 22. Juli 2021 anstehende Lockerung der Maskenpflicht kritisch. Das Meinungsforschungsinstitut Unique Research befragte 500 Personen im Auftrag des Nachrichtenmagazins Profil. 45 Prozent der Befragten haben wiederum keine Bedenken, sollte ab 22. Juli 2021 die Maskenpflicht – bis auf Supermärkte, Apotheken und öffentliche Verkehrsmittel – wegfallen. Von befragten ÖVP-Wählern sehen 59 Prozent die geplante Lockerung mit Sorge, bei Anhängern der SPÖ sind es 55 Prozent. Wenig besorgt zeigen sich hingegen Wähler der FPÖ – nur 23 Prozent haben Bedenken, dass die Menschen dann zu locker werden und die Pandemie unterschätzt wird. (Wähler der Grünen und NEOS wegen geringer Stichprobengröße nicht berücksichtigt). Laut Unique Research liegt die Schwankungsbreite bei 4,4 Prozent.

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Air Malta: 6.000 Stornos in einer Woche und unzählige No-Shows

Die seit Mittwoch praktizierten Einreisebestimmungen der Republik Malta bereiten der staatlichen Fluggesellschaft Air Malta zunehmend Probleme. Mittlerweile weiß man gar nicht mehr wie viele Passagiere man pro Flug erwartet, denn die No-Show-Quote soll enorm hoch sein. Die Kundengruppe, die ihre bezahlten Flüge einfach nicht antritt, ist für den Carrier aber weniger problematisch als jene, die ihre Tickets stornieren und ihr Geld zurückhaben wollen. Ein Sprecher erklärte auf Anfrage, dass man seit dem Bekanntwerden der neuen Einreiseregeln, also seit 9. Juli 2021, rund 6.000 Stornos bekommen hat. Auch sollen die Neubuchungen regelrecht in den Keller eingebrochen sein. Dazu kommt, dass Malta sämtliche Airlines, die den Luqa Airport ansteuern, angewiesen hat, dass der Nachweis über die vollständige Impfung oder aber in streng definierten Ausnahmefällen der negative PCR-Befund, bereits vor dem Abflug gesichtet werden muss. Alternativ kann auch eine Sondergenehmigung des Gesundheitsministeriums vorgewiesen werden. Wer das nicht kann, darf nicht einsteigen. Boarding muss häufig verweigert werden Bei manchen Urlaubern scheinen sich die neuen Einreiseregeln noch nicht herumgesprochen zu haben oder aber die naive Annahme vorzuherrschen, dass man ja schon gebucht habe und daher nicht betroffen wäre. Ein Irrtum, denn in vielen Fällen muss die Beförderung verweigert werden. In UK erweisen sich die beiden unterschiedlichen AstraZeneca-Varianten als zusätzliches Problem, denn Malta hat offenbar übersehen, dass das Vereinigte Königreich sowohl die „Original-Version“ als auch die indische Lizenzproduktion verimpft. Bei Air Malta laufen die Telefone regelrecht heiß. Dies bestätigte auch eine Sprecherin und sagte auch, dass die meisten Anrufer ihre Tickets stornieren wollen und die Rückzahlung

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