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Belgien weitet Einreisekontrollen aus

Aufgrund der europaweiten Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus verschärft die belgische Regierung die Passagierkontrollen an den Airports des Landes. Unter anderem teilten Charleroi und Brüssel mit, dass die Polizei und die Gesundheitsbehörden ankommende Passagiere systematisch prüfen werden. Diese Kontrollen werden unter anderem bei allen in Brüssel ankommenden Flügen stichprobenartig durchgeführt und von der Bundespolizei koordiniert und durchgeführt. Jeder Passagier hat die Möglichkeit, einer Polizeikontrolle unterzogen zu werden. Der Flughafen Brüssel unterstützt die Bundespolizei, damit alles möglichst reibungslos abläuft. Während der Stoßzeiten können diese Kontrollen zu Warteschlangen für Passagiere führen. „Wir bitten unsere Passagiere daher, sich auf diese Kontrollen vorzubereiten und ihre notwendigen Dokumente und PLF griffbereit zu haben. Wir bitten die Fluggesellschaften auch, die erforderlichen Kontrollen ihrer Passagiere durchzuführen, bevor sie das Flugzeug am Abflughafen besteigen“, so der Flughafen Brüssel. Der größte Airport des Landes erwartet am Freitag, Samstag und Sonntag rund 40.000 Passagiere pro Tag. Daher geht man davon aus, dass es aufgrund der behördlichen Einreisekontrollen zu längeren Wartezeiten kommen kann. Für diese bittet der Flughafen Brüssel um Verständnis.

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Nach Hamburg und Venedig: Iberia führt Charterflüge für MSC durch

Das spanische IAG-Konzernmitglied Iberia führt ab Samstag einmal pro Woche Charterflüge zwischen Madrid und Venedig sowie Hamburg für die Reederei MSC durch. Diese sollen vorerst bis Ende September 2021 angeboten werden. Diese Flüge verkehren jeden Samstag von Madrid nach Venedig, starten Madrid um 9:15 Uhr und landen um 11:45 Uhr, um die besten Verbindungen mit dem MSC-Kreuzfahrtschiff in der italienischen Stadt zu ermöglichen. Von Madrid nach Hamburg verkehren die Flüge auch samstags, verlassen die spanische Hauptstadt um 10:00 Uhr morgens und landen um 13:00 Uhr in Hamburg, die beste Zeit, um mit der MSC-Kreuzfahrt in diesem deutschen Hafen umzusteigen. Diese ausschließlich Kreuzfahrtpassagieren gewidmeten Flüge bieten insgesamt 5.200 Sitzplätze, ein Angebot, das Iberia mit seinen regulären Flügen zu beiden Zielen komplettiert: zwei weitere tägliche Flüge nach Venedig und ein weiterer täglicher Flug nach Hamburg. „Die Vereinbarung mit MSC Cruises und dieser Charterbetrieb stellen einen neuen Meilenstein in der Erholung des Tourismus nach der Pandemie dar. Wir hoffen, dass dies der Beginn einer langen Beziehung mit einem der renommiertesten Unternehmen der Branche ist“, sagt Guillermo González-Vallina, Iberia-Vertriebsdirektor für Spanien, Portugal und Nordafrika.

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Slowakei: Höchstgericht kippt Defacto-Impfpflicht bei der EInreise

Während in Österreich Entscheidungen des Verfassungsgerichtshofs eher lange dauern, ging es in der Slowakei sehr schnell. Das Höchstgericht kippte die Einreisebestimmungen, die am 9. Juli 2021 in Kraft getreten sind. In einer einstweiligen Anordnung verfügte das Verfassungsgericht der Slowakei, dass bis zur endgültigen Aburteilung die alten Einreiseregeln wieder gelten. Das in Kosice ansässige Gericht prüft, ob eine defacto-Impfpflicht bei der Einreise überhaupt mit der Verfassung in Einklang zu bringen ist. Die Entscheidung der Höchstrichter gilt in der Slowakei als herbe Niederlage für die Regierung. Konkret geht es darum, dass die Slowakei vom 9. Juli 2021 bis zur Aufhebung durch das Verfassungsgericht nur vollständig geimpfte Personen ohne Quarantäne einreisen hat lassen. Alle anderen mussten sich einer 14-tägigen Quarantäne, von der man sich nach fünf Tagen freitesten konnte, unterziehen. Unklar ist noch welche Auswirkungen die Entscheidung des Höchstgerichts auf Personen, die bereits abgesondert sind, hat.

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European Air Charter stockt in Deutschland auf

Im Auftrag einiger Reiseveranstalter stockt European Air Charter das Flugangebot ab Deutschland nochmals auf. Zwischen Juli und September 2021 sollen insgesamt 38 zusätzliche Umläufe durchgeführt werden. Die Tour Operator Alltours, DER, Schauinsland Reisen, FTI und Tui arbeiten mit der bulgarischen Airline zusammen. Die Zusatzflüge werden ab Frankfurt am Main, Leipzig, München, Stuttgart und Hannover durchgeführt. Begründet wird die Aufstockung mit der aktuell hohen Nachfrage in Richtung Urlaubszielen. European Air Charter ist in Österreich im Auftrag von Veranstaltern ab Linz und Graz tätig. Momentan ist ein Airbus A320 auf dem oberösterreichischen Airport stationiert. Mit diesem werden Ziele wie Heraklion und Rhodos bedient. Das nachstehende Video zeigt einen Airbus A320 von European Air Charter beim Start in Graz: Dieses Video zeigt einen A320 von European Air Charter im Landeanflug bzw. bei der Landung auf dem griechischen Flughafen Rhodos:

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Remco Steenbergen nun im Swiss-Verwaltungsrat

Im Verwaltungsrat der Fluggesellschaft Swiss ist es zu einer Veränderung gekommen. Auf den ausgeschiedenen Detlef Kayser folgt Lufthansa-Finanzchef Remco Steenbergen. Im Zuge einer außerordentlichen Generalversammlung wurde der Wechsel vollzogen. „Ich danke Detlef Kayser für seinen großen Einsatz für Swiss in schwieriger Zeit. Ich habe die äußerst konstruktive, kenntnisreiche und engagierte Zusammenarbeit sehr geschätzt und wünsche ihm das Beste für die Zukunft“, so Reto Francioni, Präsident des Verwaltungsrats. Das neue Verwaltungsratsmitglied Remco Steenbergen ist seit dem 1. Januar 2021 Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG und hat die Funktion des Chief Financial Officers inne. Der Verwaltungsrat von Swiss setzt sich neu aus Reto Francioni (Präsident), Christina Foerster, Doris Russi Schurter, André Blattmann sowie dem neuen Mitglied Remco Steenbergen zusammen.

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Salzburg: FlyDubai führte Premierenflug durch

Am Donnerstagabend gegen 21 Uhr 40 landete Flydubai erstmals auf dem Salzburger Flughafen. Der Carrier bietet nun eine Ganzjahresverbindung nach Dubai ein. Der Airport bezeichnet das Ereignis als „Meilenstein in der Geschichte des Flughafens“. Umstiege auf Emirates-Flüge sind möglich. „Es ist geschafft! Die Verhandlungen rund um diese Strecke waren sehr komplex und langwierig, aber schlussendlich doch von Erfolg gekrönt. Es ist ein ganz besonderes Ereignis für unseren Flughafen, denn mit dieser Verbindung nach Dubai eröffnen sich eine Fülle an neuen Weiterflugmöglichkeiten in die ganze Welt“, freut sich Flughafenprokurist Christopher Losmann. „Die Codeshare-Verbindung in den Emirates-Hub Dubai schafft für den Flughafen Salzburg ganz neue Perspektiven. Wir haben – neben den drei bereits vertretenen AirlineAllianczen Star Alliance, One World und Skyteam nun quasi eine „4. Allianz“ dazubekommen. Damit bieten wir künftig Fluggästen die Möglichkeit, Destinationen im flydubai- und EmiratesNetz auf der ganzen Welt rasch und bequem zu erreichen. Ein unglaublicher Gewinn für den Flughafen, das Bundesland Salzburg und angrenzenden Regionen und unsere Fluggäste“. Vorerst führt FlyDubai vier wöchentliche Umläufe zwischen den beiden Städten durch. Dahinter strecken intensive Bemühungen des Airports, denn zunächst mussten die Verkehrsrechte erlangt werden und dann machte Corona einen vorläufigen Strich durch die Rechnung. „In den vergangenen Wochen war die österreichische Einreiseverordnung die letzte Hürde, die genommen werden konnte, denn durch die Anpassung der Richtlinie steht einer quarantänefreien Einreise für bereits gegen Covid-19 geimpften Personen nichts mehr im Wege“, so der Salzburg Airport in einer Erklöräung. „Mit der Aufnahme von Flügen nach Salzburg bauen wir unser Netzwerk kontinuierlich aus,

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Tipps: So funktioniert die Einreise nach Spanien

Spanien ist ein traditionell beliebtes Urlaubsland. Bei den Deutschen steht auch heuer wieder Mallorca besonders hoch im Kurs. Doch einfach mal so nach „Malle“ fliegen ist nicht mehr drin. Es gilt einiges zu beachten. Vorab die gute Nachricht: Spanien macht es Touristen vergleichsweise recht einfach und momentan braucht man aus vielen Staaten kommend weder Test-, Impfungs- oder Genesungsnachweis. Lediglich ein QR-Code muss vorab über das Internet erstellt werden. Dabei handelt es sich um ein elektronisches PLF-Formular, das im Zuge der Einreise von Mitarbeitern der Gesundheitsbehörde abgescannt wird. Mit Stand 15. Juli 2021 können Personen aus Deutschland und der Schweiz ohne weitere Auflagen nach Spanien einreisen. In Österreich gilt dies für alle Bundesländer, ausgenommen Tirol und Kärnten. Aus den zuletzt genannten Gebieten müssen negativer Antigen-  oder PCR-Test, Nachweis über vollständige Impfung oder Genesung vorgelegt werden. Den QR-Code braucht man immer. In nachstehendem Video, das auf dem Flughafen Palma de Mallorca aufgenommen wurde, werden die aktuellen Bestimmungen für Deutsche, Österreicher und Schweizer kurz erklärt und insbesondere Tipps gegeben wo man das PLF-Formular findet und auf welcher Homepage Spanien in vielen Sprachen Einreiseinformationen bereitstellt.

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Malta-Impfpflicht: Kuriose Rechtfertigung des Tourismusministers

Der Umstand, dass Malta seit Mittwoch nur noch vollständig geimpfte Touristen einreisen lässt, dürfte der Touristik einen weiteren „Quasi-Totalausfall“ bescheren. Das Ministerium versucht nun eine Rechtfertigung für die neuen Einreisebestimmungen zu finden. Unter anderem schreibt man: „Malta ist stolz darauf, als eines der sichersten Sommerreiseziele in Europa zu gelten, da es die Herdenimmunität erreicht hat (über 80 % der Erwachsenen sind geimpft) und hofft, in diesem Sommer EU-Touristen sicher begrüßen zu können“. Tourismusminister Clayton Bartolo wird mit den Worten „Alle unsere Entscheidungen zielen darauf ab, ein Gleichgewicht zu finden und die Gesundheit der maltesischen Bürger und der Touristen, die in unser Land kommen, in den Vordergrund zu stellen“ zitiert. Die aktuellen „Corona-Regeln“ fasst das Tourismusministerium wie folgt zusammen: Das Tragen von Masken an Stränden und in Schwimmbädern wird empfohlen, ist aber nicht mehr vorgeschrieben. Maximal 2 Personen dürfen ihre Masken im öffentlichen Außenbereich abnehmen, wenn sie geimpft sind und einen offiziellen Impfpass besitzen. Strandbars, Cafés, Restaurants und Kulturclubs sind geöffnet und können bis zu sechs Personen pro Tisch aufnehmen, Diskotheken und Nachtclubs sind geschlossen. Für vollständig geimpfte Touristen, die aus der EU kommen, gelten keine Quarantäne oder andere Einschränkungen, während ungeimpfte Touristen aus denselben Ländern eine obligatorische Quarantäne durchlaufen müssen.

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Fit to 55: Unterschiedliche Reaktionen in der Luftfahrt

Unter dem Deckmantel Klimaschutz beabsichtigt die EU-Kommission die schrittweise Einführung der Besteuerung von konventionellem Kerosin. Dadurch sollen Airlines zur Nutzung alternativer Treibstoffe bzw. Antriebsmöglichkeiten bewogen werden. Kerosin ist nicht generell steuerfrei, sondern nur bei internationalen Flügen. Dies geht auf ein Abkommen aus dem Jahr 1944 zurück. Sofern dieses nicht aktualisiert wird, könnte nur Treibstoff innerhalb des Unionsgebiets besteuert werden. Der Flughafen Wien befürchtet, dass es dadurch zu einem Tanktourismus kommen könnte. „Ein Kerosinsteueralleingang in Europa würde dazu führen, dass Airlines ihre Flugzeuge an jenen Standorten betanken, wo es keine derartige Steuer gibt, dieser Tanktourismus würde die Klimabelastung sogar verstärken, der CO2-Ausstoss würde damit leider nicht reduziert. Aber der Wettbewerbsnachteil für die europäischen Luftfahrtstandorte und die Passagiere wäre massiv“, so Flughafendirektor Günther Ofner. „Viel sinnvoller und mit einer gesicherten CO2-Einsparung verbunden ist es, durch Förderungen und Beimengungspflichten die großflächige Markteinführung von CO2-neutralen alternativen Treibstoffen voranzutreiben. Die Technologie zur Herstellung von synthetischem Kerosin existiert bereits. Flugbezogene Steuern sollten zweckgebunden als Fördermittel für Forschung und Entwicklung sowie die Einführung von gesetzlichen Beimengungspflichten verwendet werden. Das würde eine weitreichende Nachfrage nach alternativen Treibstoffen ankurbeln und so einen entsprechenden Markt schaffen und wäre ein planbarer und gesicherter Pfad zur CO2-Reduktion“. Easyjet sieht Entwicklungen positiv Der Billigflieger Easyjet sieht das Projekt „Fit to 55“ positiv. Firmenchef Johan Lundgren erklärt dazu: „Easyjet ist fest davon überzeugt, dass der Luftfahrtsektor im Einklang mit den Ambitionen des European Green Deal bis 2050 oder früher Netto-Null-Emissionen erreichen muss. „Wir arbeiten mit unseren Partnern Airbus und Wright Electric zusammen, um die

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Österreich: Luftfahrt-Novelle passiert Bundesrat

Die österreichische Bundesregierung beabsichtigt das Luftfahrtgesetz und Flughafenentgeltegesetz zu ändern. Die entsprechende Novelle passierte am Donnerstag den Bundesrat. Laut Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) sollen auch Verbesserungen im Bereich Lärmschutz enthalten sein. „Die Finanzierung der österreichischen Flughäfen ist gesichert. Mit diesen Novellen wird der Einbruch der Flughafenentgelte verhindert und die Sicherheit von Österreichs Luftfahrt gestärkt. Die Bundesregierung steuert hier gesetzlich gegen, weil sonst den Flughäfen die wirtschaftliche Basis wegbrechen würde. Nicht nur für den Drehkreuzflughafen Wien sichern wir das Niveau der Entgelte und damit Einnahmen im Krisenzeitraum – insbesondere auch die Regionalflughäfen, die von der Krise hart getroffen wurden, erhalten Planungssicherheit“, so der ÖVP-Politiker. Neu ist auch, dass Flughäfen für die Errichtung von Solar- und Photovoltaik-Anlagen künftig keine Bewilligung nach dem Luftfahrtgesetz benötigen. Neu sind auch verpflichtende Lärmmessungen und die Veröffentlichung der Ergebnisse an allen sechs Flughäfen Österreichs. Zusätzlich werden Lärmgebührenmodelle verpflichtend – lautere Flugzeuge zahlen künftig höhere Entgelte als leisere: „Das ist ein wichtiger Schritt für effektiven Lärmschutz“, so Brunner. Auch lärmmindernde technische Vorrichtungen an Flugzeugen sollen in den Lärmgebührenmodellen Berücksichtigung finden: „Damit werden Innovation und Nachrüstungen am Fluggerät vorangetrieben. Wirbelgeneratoren lenken den Luftstrom ab und mindern so Lärmimmissionen bei Landungen“.

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